Oder der Wilde Sommer der Anarchie

Laurence (5) Zum Spätsommer-Sonntag die fünfte Folge der Sommer-Novelle. Sie wird hoffentlich für Augenblicke die Aufmerksamkeit von der hausgemachten Flüchtlingsproblematik ablenken
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Foto: Masturbierender Kreuzritter (?), Kalksteinskulptur an der Außenwand der Templer-Kapelle Saint-Alban in Saint-Ouen-la-Thène, 12. Jh. n. Chr.,

Autor: Kirchengemeinde Matha/Südwestfrankreich

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Laurence oder der Wilde Sommer der Anarchie

Fünfte Folge

Rudolf meinte, Laurence habe sicherlich das Liebende Paar im Gedächtnis bewahrt, als sie von ‚Lektion in Erotik‘ sprach. Ihm war allerdings der ‚Masturbierende Kreuzritter‘ in besonderer Erinnerung geblieben.

Laurence‘ entwaffnende Begrüßungsumarmung unterwühlte auf der Stelle seine Selbstsicherheit, die er sich vor der Deutsch-Stunde eisern eingeredet hatte. Zum ersten Mal spürte er ihren warmen, festen Körper und den von diesem ausgehenden Duft, der geradezu den ausklingenden Sommertag in der Saintonge zu verströmen schien. Errötend, schüchtern und unsicher erwiderte er ihre Umarmung. Wie könnte er es wagen, den Verlockungen ihres Körpers nachzugeben, wo doch François unten im Garten saß und ein Buch über die ‚Internationale Arbeiter-Assoziation‘ zwischen 1864 bis 1877 studierte, das vor allem die Auseinandersetzung zwischen Marx und Bakunin und ihre unterschiedlichen Ansichten zu gesellschaftlichen Organisationsformen zum Inhalt hatte?

Beinahe hilflos fragte Rudolf, ohne sich anfangs bewusst zu sein, dass er sich noch weiter in emotionale Verirrungen verstricken könnte: „An was hast Du eigentlich gedacht, Laurence, als Du heute Morgen Chamforts Moral-Maxime: ‚Jouis et fais jouir, sans faire de mal ni à toi, ni à personne : voilà, je crois, toute la morale,’ zitiertest?“

„Lieber Rudolf,“ antwortete sie und blickte ihm dabei herausfordernd ins Gesicht, „ich meinte genau das, was das Zitat aussagt, d. h. ich möchte das Leben jetzt genießen, zusammen mit François und auch mit Dir, einschließlich der sexuellen Konnotation, die die französische Sprache so wunderbar ausdrückt. Glaubst Du nicht, ich fühlte mich nicht ähnlich zu Dir hingezogen, wie Du zu mir? Du kannst Letzteres nicht abstreiten. Ich spüre sehr wohl, wie krampfhaft Du Dich zusammenreißt, um mir gegenüber neutral zu erscheinen.“

„Aber Laurence, woher willst Du das wissen?“ versuchte Rudolf einen schwachen Protest, der weder ihn noch Laurence überzeugte.

„Mein Lieber, Du kannst mir nichts vormachen.“ Laurence stellte sich auf die Zehenspitzen, ergriff Rudolfs Schultern und drückte ihm einen brennenden Kuss mitten auf die Stirn.

„Du und François, Ihr seid ein Paar. Was habe ich da zu suchen?“

„Rudolf, meine Gefühle zu Dir haben nichts mit meiner Beziehung zu François zu tun. Du weißt sehr wohl, dass ich François liebe und er mich. Aber das hält mich nicht ab, auch Dir gegenüber Gefühle zu entwickeln. Wenn ich ehrlich bin, geschieht mir das zum ersten Mal, dass ich neben François auch einen anderen Mann begehrenswert finde. Als wir heute Morgen die Templer-Kapelle Saint-Alban besuchten, begann ich mich zu fragen: Warum soll ich mich meinen eigenen Empfindungen gegenüber verweigern?“

„Laurence, Du und François, Ihr seid Freunde von mir, und ich respektiere Eure Beziehung.“

„Wie ich Dir schon sagte,“ entgegnete Laurence unbeeindruckt: „Wir brauchen uns gegenseitig nichts vormachen. Ich habe trotz Deiner scheinbar äußeren Beherrschtheit sehr wohl bemerkt, dass Du mich eher jetzt als später näher kennenlernen möchtest, mit allem, was dazugehört. Das spürt eine Frau sofort, auch wenn Du glaubst, Du könntest das vertuschen. Meinerseits will ich offen auf Dich zugehen. Wenn Du meinst, ich sei eine Frau, die ihre inneren Gefühlsregungen jederzeit unter Kontrolle hätte, dann täuscht Du Dich. Gestern, als ich mit François den Markt von Matha besuchte, habe ich mir ausgemalt, was auf uns beide zukommen könnte. In Wahrheit bin ich nicht die selbstsichere Laurence, die scheinbar jede Situation souverän in der Hand hat, wie Du vielleicht denken könntest. So, jetzt weißt Du es. Ich bin froh, dass ich den Mut habe, Dir das zu gestehen. Lass mich Dich noch einmal umarmen; dann fangen wir mit unserer Deutsch-Stunde an.“

Mit diesen Worten fielen sich beide erstmals bereitwillig in die Arme und genossen ihre beiderseitige Körperlichkeit.

„C’est pas possible!“ (das ist doch nicht möglich) tönte es plötzlich vom Garten herauf in Rudolfs Dachstube. Erschreckt hielten Laurence und Rudolf in ihrer leidenschaftlichen Umarmung inne. „Marx et Engels, ils sont fous!“ (Marx und Engels sind verrückt)

Laurence ahnte instinktiv, warum François so aufgebracht war, dass er bei seiner Lektüre nicht an sich halten konnte. „Rudolf, Du weißt sicherlich auch, wie Marx und Engels auf der 1. Internationale mit allen Mitteln versuchten, die verschiedenen freiheitlichen Ideen unter ein allgemeinverbindliches politisches Handeln zu bündeln, um über die Eroberung der Parlamente politische Macht zu gewinnen. Jedoch können freiheitliche, egalitäre Gesellschaften nicht durch autoritäre, zentralisierende Organisationsformen genuin von oben herab entwickelt werden. Zur Errichtung einer freiheitlichen Gesellschaft bedarf es schon im Ansatz, dass horizontale, selbst- und mitbestimmende Organisationen das Geschehen in die Hand nehmen. Die anarchistische Einheit liegt, so widersprüchlich sich das anhören mag, in der Vielfalt der freiheitlichen Ideen, die sich gegenseitig tolerieren und befruchten. Und da haben Frauen ein gleichberechtigtes Wort mitzureden. Das habe ich mit meinen Freundinnen aus meiner Arbeitsgruppe immer wieder diskutiert. Ich habe François auch geraten, sich nach seiner Marx-Bakunin-Lektüre Olympe de Gouges und Emma Goldmann vorzunehmen. Beide haben unschätzbare Vorarbeit zur Frauenemanzipation und zur Gleichberechtigung der Frauen beigetragen.“

„Hast Du bei Olympe de Gouges, die durch die Jakobiner ihr Ende auf dem Schafott fand, an den Ausspruch gedacht: ‚Wenn eine Frau das Recht hat, aufs Schafott zu steigen, dann hat sie auch das Recht, auf das Redner-Pult zu steigen‘? Oder hattest Du ihr Manifest: ‘Erklärung der Rechte der Frauen und der weiblichen Bürger’ im Kopf?“

„Rudolf, beides. Ich sehe, dass Du Dich einigermaßen in der Geschichte der Frauenbewegung auskennst. Für ebenso wichtig wie Olympe de Gouges halte ich Emma Goldman, die Hundert Jahre später als Olympe Folgendes gesagt hat, was ich auf Deutsch versuche zu zitieren: ,Ich fordere die Unabhängigkeit der Frau, ihr Recht, sich selbst zu versorgen, für sich selbst zu leben, denjenigen oder diejenige zu lieben, wie sie möchte, oder so viele zu lieben, wie es ihr beliebt. Ich fordere Freiheit für beide Geschlechter, Freiheit des Handelns, Freiheit in der Liebe und Freiheit der Mutterschaft.‘ Schließlich wird Emma nachgesagt, sie würde Revolution ablehnen, wenn sie in ihr nicht ‚tanzen‘ könnte, was so viel bedeutet, wie die Ablehnung einer von Machos zentral dirigierten, lustfeindlichen Revolution. Das betonte sie besonders im Hinblick auf die bolschewistische Revolution.“

„Das lässt sich ebenso auf die kommunistischen Gruppen anwenden, die aus der Studentenbewegung hervorgegangen sind,“ ergänzte Rudolf. „Diese sogenannten K-Gruppen wurden und werden sämtlich von autoritären Knüppeln, wie Marx und Engels es waren, geführt und auf Linie gebracht. Durch ihr Schalten und Walten werden freiheitliche Gedanken schon an der Wurzel gekappt. Jetzt aber, Laurence, möchte ich nach so viel aktueller Geschichtsstunde auf unsere gestern unterbrochene Deutsch-Lektion zurückkommen, wenn Du damit einverstanden bist.“

„Einverstanden! Kommen wir auf den Überfall islamisierter Araber Ende siebtes, Anfang achtes Jahrhundert über die Berber-Völker in der Heimat meiner Vorfahren zurück. Ein machtbeanspruchendes, militärisches Vorgehen von Arabern aus der saudi-arabischen Halbinsel, mit Schwert und Koran in der Hand, setzte unserer freiheitlichen Gesellschaft ein Ende, um eine rein patriarchalische, zentralistische Herrschaftsgesellschaft an dessen Stelle zu errichten.“

Laurence machte eine Pause. Ihr Gesicht nahm einen melancholischen Ausdruck an. Dann nahm sie unvermittelt beide Hände von Rudolf in die ihren, führte sie an ihre Nase und ihren Mund und küsste sie hingebungsvoll, als ob sie von diesen Händen Antworten auf viele Fragen erhoffte. Diese liebevolle und zugleich rätselhafte Geste verführte Rudolf beinahe dazu, sie fragen zu wollen, was sie an ihm fände. Doch das kam ihm dann so unpassend wie irgend möglich vor. Es gibt keine rationalen Erklärungen für spontanes Verliebtsein und aufkommende Passion gegenüber einem bisher fremden Menschen, musste er sich eingestehen. Das ist eine Angelegenheit der Seele und des Herzens. Ebenso wäre die Frage an sich selbst, was ihn zu Laurence hinzöge, völlig unsinnig. Es genügte einfach die Tatsache, dass sich beider Leidenschaft aufeinander zu bewegte. Er glaubte, Laurence müsste in diesem Moment ähnliche Gedanken und Gefühle wie er haben.

Jahre später, wann immer dieser Sommer vor seinem inneren Antlitz vorüberzog, musste sich Rudolf eingestehen, dass seit diesem Augenblick der gemeinsamen Deutsch-Stunde ihr beider Verhalten, wenn sie allein waren, durch das heftige, gegenseitige Werben um den Anderen charakterisiert war. Das konnte selbstverständlich nicht auf Dauer gut gehen, ohne das François etwas davon bemerken würde.

Beide schwiegen eine geraume Weile, bevor sie ihre Deutsch-Stunde wieder aufnahmen. Laurence fuhr in ihrer Erzählung über die Islamisierung ihres Volkes fort, wobei sie versuchte, ihre innere Erregung über diesen schmerzlichen Einschnitt in der Geschichte der Kabylen zu unterdrücken: „Bevor den Arabern die Eroberung der Kabylei gelang, widersetzten sich die Kabylen über Jahre erfolgreich dem Ansturm der Muslime aus dem Osten. Unter Führung der Berber-Königin Dihya, die die verschiedenen Amazigh-Völker vereinigen konnte, gelang es, die Araber in mehreren Schlachten zu schlagen und in ihrem Vormarsch bis zur Atlantikküste aufzuhalten. Bis heute wird Dihya, oder Kahina, wie die Araber sagen, als Volksheldin verehrt. Unterschiedlichste Legenden ranken sich um ihr Leben und ihre Persönlichkeit.“

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Foto: amayas-amazigh.tumblr.com: Dihya (berberisch) bzw. Kahina (arabisch), Berber-Königin (Ende 7. Jh. n. Chr.)

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„Laurence, ist überliefert worden, wie Dihya starb und die Islamisierung der Kabylei und die endgültige Unterdrückung matriarchalischer und animistischer Traditionen vonstattenging?“ wollte Rudolf wissen.

„Das ist ein ganz trauriges Kapitel. Männer und mehr noch Frauen des Volkes der Kabylen tragen bis zum heutigen Tag schwer an der Bürde der Islamisierung. Als kleines Kind hörte ich begierig meiner Großmutter zu, wenn sie mir und meiner Schwester Geschichten über unser Volk und seine Kultur erzählte. Dihya war auch ihre ganz persönliche Heldin, mit der sie sich identifizierte. Diese führte über 16 Jahre erfolgreich die geeinten Berber-Völker gegen die anrückenden Araber bis zu ihrer Gefangennahme und Hinrichtung im Jahre 701 ins Feld. Dabei wandte sie die Strategie der „Verbrannten Erde“ an, um dem Feind die materiellen Grundlagen für weiteres Vordringen zu nehmen. Es wird berichtet, dass sie schließlich durch ihren muslimischen Adoptivsohn, der als Gefangener in ihre Hände geriet, verraten wurde. Auch lehnten sich Berberstämme wegen ihrer Kriegsstrategie gegen sie auf und machten mit den Arabern gemeinsame Sache. Sie soll dem Heeresführer der Araber vor ihrer Exekution durch das Schwert gesagt haben, dass ihre Söhne sowie die Berber-Völker insgesamt die neue Religion und Kultur als die ihre anerkennen würden. Sie wollte damit unnötiges Blutvergießen verhindern. Aber die Eroberer könnten nie die Wurzeln der Berber-Kultur vollständig ausreißen. Diese würden immer wieder erneut aus dem Boden schießen. Die Vorhersage Dihyas hat sich bis zum heutigen Tage bewahrheitet. Die Frauen als die wichtigsten Träger der Berber-Kultur befolgen in der Öffentlichkeit die religiösen Manifestationen des patriarchalischen, autoritären Islam; in der Mitte ihrer Familien jedoch wird die Seele einer vieltausend Jahre alten Kultur der „Freien Menschen“ in Ehren gehalten.“

„Liebe Laurence, so wie Du es schilderst, scheint Dihya auch für Dich persönlich eine tiefe Bedeutung zu haben.“

„Selbstverständlich hat sie das. Das Volk der Kabylen und andere Berbervölker werden nie aufhören, für ihre Kultur zu kämpfen. Meine Großmutter hat mir dieses Vermächtnis, das Dihya für die Berbervölker insgesamt hinterlassen hat, immer wieder ans Herz gelegt. Da die Araber mit der Islamisierung unschätzbare Kulturgüter der Imazighen ein für alle Mal vernichteten, blieb diesen hauptsächlich die orale Überlieferung ihrer Traditionen. Das trug dazu bei, dass bis in die heutige Zeit die Kabylen ein Volk der Dichter, Liedermacher und Geschichtenerzähler sind. Meine Großmutter steht in dieser Tradition, und ich habe fest vor, diese fortzusetzen.“

„Aber Laurence, bist Du nicht in erster Linie Französin? Außerdem, wo bleibt denn Deine Mutter in dieser Tradition der Kabylen?“ wollte Rudolf wissen.

„Damit hast Du meinen wunden Punkt getroffen.“ Laurence wurde still. Tränen standen in ihren Augen. Sie hatte sich mit einem Mal in ein hilflosen Kind verwandelt, das Beistand und Erklärung suchte. „Rudolf, ich wünsche mir, dass Du mir zumindest ein Stück aus der Zerrissenheit meiner Persönlichkeit heraushelfen kannst. Vielleicht können wir gemeinsam einen dunklen Fleck in meiner persönlichen Geschichte aufhellen. Er hängt mit meiner Mutter und mit meinem Vater zusammen und der Tatsache, dass ich ein Kind zweier grundverschiedener Kulturen bin.“

„Ja, aber hast Du nie versucht, mit François Deine persönlichen Probleme anzugehen? Ihr könnt Euch doch sicher über alles verständigen, insbesondere über Eure Familiengeschichten.“

„Sicher, aber das ist es gerade, wo François mir wenig weiterhelfen kann. Ich habe nicht das Recht, über seine Familienherkunft zu reden. Das wird er sicher einmal ausführlich mit Dir allein besprechen. Aber Tatsache ist, das er eine typische heile Familiengeschichte hat, in der es Verwirrungen wie in meiner nicht gegeben hat. Deshalb ist es für ihn so schwer, die Kompliziertheit und die Ursachen meiner Persönlichkeitsstruktur zu verstehen. Aus Deinen Augen, aus Deinem Gesicht, aus Deiner gelegentlichen gedanklichen Abwesenheit meine ich zu sehen, dass Du auch keine glatt verlaufene Kindheit gehabt haben musst.“

„Das stimmt voll und ganz. Eines Tages, wenn ich genügend Mut finde, werde ich mit Dir darüber sprechen. Auch ich schleppe viel Familienballast mit mir herum und muss lernen, damit besser umgehen zu können.“

„Rudolf, Du kannst mir beruhigt Dein Herz ausschütten. Du wirst in mir eine geduldige Zuhörerin finden. Was mich anbetrifft möchte ich heute zum Abschluss unserer Deutsch-Stunde nur erwähnen, dass es mir manchmal auch so wie Paul Lafargue ergeht. Der Schwiegersohn von Karl Marx kam in Kuba zur Welt. Er war ein wichtiges Mitglied der Ersten Internationale. Später gründete er die „Parti Ouvrier“ (Arbeiterpartei), die erste marxistische Partei in Frankreich. Weißt Du, dass Paul Lafargue von Parteigenossen in rassistischer Weise als „Mulatte“ bezeichnet wurde, weil er mütterlicherseits Vorfahren aus Haïti und der Karibik hatte? Er bezeichnete sich selbst als revolutionären Mulatten, bekannte sich zum Internationalismus und lehnte jede Form von Rassismus aber auch von Antifeminismus ab. Als bekennender Mulatte war er so etwas wie ein Vorläufer von Aimé Césaire und Franz Fanon, beide Vertreter der ‚Négritude‘ und ebenfalls aus der Karibik stammend. Paul Lafargue, Aimé Césaire, Franz Fanon, meine Großmutter, meine Mutter und ich, wir hatten und haben alle mit dem gleichen Grundproblem im Leben fertigzuwerden, mit unserer Lebenswanderung in unterschiedlichen Kulturen. Bei den Imazighen ist das die Berber-Kultur, die islamisch-arabische Kultur und die europäische Kultur. So jetzt wartet François bestimmt mit dem Abendbrot auf uns.“

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Foto: Wikimedia Commons, Ölgemälde um 1780, „Aus der Vermischung eines Schwarzen mit einer Spanierin geht ein Mulatte hervor: Schwarzer 1. Spanierin 2, Mulatte 3.”, Autor: unbekannt

Ende der fünften Folge

Liebe dFC, am nächsten Sonntag die sechste Folge.

LG, CE

21:24 22.08.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Costa Esmeralda

35 Jahre Entwicklungsberater, Lateinamerika, Afrika, Balkan. Veröff. u.a. "Abschied von Bissau" und "Die kranke deutsche Demokratie".
Costa Esmeralda

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