crumar

Es wird sich dann zeigen, dass die Welt längst den Traum von einer Sache besitzt, von der sie nur das Bewusstsein besitzen muss, um sie wirklich zu besitzen.
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RE: Antwort an Ronja von Rönne | 12.04.2015 | 21:15

@Kemper

Das sind also "Halbwahrheiten", aha?!

Sie zitieren einen Genderama Beitrag von 2006 (!!!), in dem sich Hoffmann positiv auf Elsässer bezieht.

Wollen wir mal ein wenig in den Beitrag von Arne Hoffmann hineinlesen?

"Ganz oben steht ein Spitzenartikel Jürgen Elsässers, der sich diesem ganzen Sumpf zwischen Antideutschen und Neokonservativen ausführlich widmet. Dabei kommen glasklare Erkenntnisse zutage: „Der große Karrierevorteil der Antideutschen ist, daß nur sie so kaltschnäuzig Auschwitz instrumentalisieren können wie die in Washington tonangebenden Neocons.“ Und: „Was bei den Neocons und ihren deutschen Ablegern erschreckt, ist die Kälte, mit der sie den Massenmord kalkulieren und beklatschen, und die konsequente Mißachtung des Völkerrechts, um ihre Vorstellung von einem `neuen´ Nahen Osten oder einer besseren Welt durchzusetzen. Es gibt in der heutigen westlichen Gesellschaft keine andere Strömung, die mit so viel Menschenverachtung das Töten in Afghanistan, im Irak, im Libanon begrüßt und mit ihren Mitteln zu befördern sucht wie diese.“ Sowie: „Deswegen hat der Antiislamismus den Antisemitismus als wichtigste Haßideologie des Imperialismus abgelöst. Von der jüdischen Weltverschwörung reden nur noch rückständige Irre; im Mainstream von Politik und Medien hat sich statt dessen die islamistische Weltverschwörung als neue Wahnideologie etabliert.“

Es ist komisch, dass ich als marxistischer Linker jeden einzelnen Satz unterschreiben kann.

Bin ich jetzt eigentlich linke "Querfront"?

Was haben SIE eigentlich zu diesem Beitrag anzumerken?

Wie sieht es denn mit Ihrer Meinung zu Syrien, dem Irak, Ägypten und der Islamophobie/Rassismus so Pi mal Daumen aus?

Eher so Antideutsch/neocon/Auschwitz-Instrumentalisierer oder eher "Querfront"?

Die Nullnummer von "Compact" wurde übrigens (laut Wikipedia) im Dezember 2010 herausgegeben - wann ist noch mal der Beitrag von Arne Hoffman erschienen?

Mir scheint, Sie haben in der Eile ganz vergessen, eine Quelle anzufügen.

Ich freue mich schon auf Ihre ausführliche Antwort!

Gruß, crumar

RE: Antwort an Ronja von Rönne | 12.04.2015 | 20:56

@Kallewirsch

Ich habe mich auch mit Ihrem Beitrag beschäftigt und er ist nicht nur "geistloser Quatsch", sondern er zeigt mir, dass Sie ein gewissenloser Lügner sind.

"Lügner" nenne ich Sie, weil aus der Versionsgeschichte des Artikels zu Arne Hoffmann in der Wikipedia klipp und klar das Ausmaß an Fälschung hervorgeht, das ich bennant habe.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arne_Hoffmann&action=history

Meine wahrheitsgemäße Darstellung dieses Sachverhalts als "Verschwörungstheorie" zu bezeichnen zeigt das Ausmaß Ihrer Verlogenheit.

Ich wette außerdem, von Arne Hoffmann haben Sie nicht ein einziges Buch gelesen. Oder täusche ich mich da?

Ein solcher Satz: "Ich halte mich da lieber an das, was ich von Herrn Hoffmann selbst gelesen und für Unsinn befunden habe" sollte jedoch nicht auf ungedeckten Schecks beruhen, ansonsten würde ich Sie nicht nur - berechtigt - als Lügner bezeichnen, sondern auch als Scharlatan.

Also: http://www.amazon.de/Plädoyer-für-eine-linke-Männerpolitik/dp/149543625X

Kaufen, lesen, sonst Klappe halten.

@Sidney Davenport

Ja, das ist Orwellscher Neusprech.

Ein Neusprech poststrukturalistisch verstrahlter Wirrköpfe, die keinerlei Bezug mehr haben zur empirischen Realität. Ich würde sogar sagen, die abstreiten *müssen*, es gäbe eine empirische Realität. Jung- und Alt-Tuis und ganz Alt-Tuis, die krampfhaft an ihren kleinen und großen Lebenslügen festhalten.

Du fragst: "Seid ihr sicher, dass IHR noch links seid?"

Ich bin mir ziemlich sicher, sie haben schon vor langer Zeit aufgehört links zu sein, weil sie gar nicht mehr genau sagen können, was linker, radikaler Humanismus eigentlich ist.

Zur Erinnerung: "Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, daß der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist."

Karl Marx

MENSCH - ganz ohne gender oder sex.

Gruß, crumar

RE: Antwort an Ronja von Rönne | 12.04.2015 | 11:13

@DvW

Ich denke, Ihre ausufernden Zitate geben mir eine vorzügliche Vorlage, um die Betrügerien und Fälschungen von "Emma"/Feder-Kemper bloßzustellen (was ich von Ihnen halte, dürfte bekannt sein).

Der offene Brief von Arne Hoffman und Michael Klein findet sich hier: http://sciencefiles.org/2012/07/29/feindliche-ideologische-ubernahme-deutsche-wikipedia-droht-im-desaster-zu-enden/

Und was ganz "vergessen" wird zu erwähnen, sind die 53 Mitunzeichner und Mitunterzeichnerinnen, die sich unter diesem offenen Brief finden lassen.

In diesem Zitat der "Emma" findet sich auch der Stil Feder-Kempers; sein klassischer Umgang mit Texten, denen er intellektuell nichts entgegenzusetzen hat.

Man unterstellt den Autoren den Kampf gegen „feminazische Ideologie“ ("nazisch" ist sprachlich ein Totalschaden, weder Hoffmann noch Klein würde ich so etwas zutrauen) und suggeriert durch die Anführungszeichen, dieser Begriff befände sich im Text und man zitiere diese damit.

Wer den offenen Brief jedoch liest, wird diesen Begriff nicht finden. Er entstammt gänzlich dem Hirn von Emma/Feder-Kemper, der ihn - in betrügerischer Absicht - den Autoren jedoch unterstellt.

Die von Hoffmann und Klein im Original verwendete Sprache liest sich so:

"Was für die Reputation der Wikipedia schlecht ist, wenn z.B. in Beiträgen zu wissenschaftlichen Themen haarsträubende Falschdarstellungen enthalten sind, wird in seiner negativen Wirkung noch verstärkt, wenn im Text zitierte wissenschaftliche Autoren und deren Forschungsergebnisse oder deren theoretische Beiträge falsch dargestellt sind. Es wird fatal, wenn die Artikel Personen aus dem öffentlichen Leben zum Gegenstand haben. Dann wird die deutsche Wikipedia zum Boden, auf dem unfaire Behandlung, die an Hass grenzt oder die Grenze zur Gehäassigkeit längst überrschritten hat, dann wird die Wikipedia zum Schlachtfeld für ideologische Krieger."

Es ist der "ideologische Krieger" Feder-Kemper, der diese - das ist beweisbar - Falschdarstellungen mit produziert hat und der für diese mit verantwortlich ist.

Diese "ideologischen Krieger" haben für sich das "Recht" in Anspruch genommen, Arne Hoffmann in der Wikipedia als Rechten zu skizzieren, nicht weil dies objektiv zutrifft, sondern weil ihn dieser Betrug NÜTZT.

Ihre Lügen und ihr Betrug ersparen ihnen, mit anders Denkenden LINKEN konfrontiert zu werden. Für diese Ideologen ist es eine narzisstische Kränkung, mit Linken konfrontiert zu werden, die ihre relativistischen, poststrukturalistischen, irrationalen Theoriebröckchen ablehnen. Das zukünftige KAPITAL dieser Ideologen ist, wenn wieder Brosamen der FES und der HBS verteilt werden, um die Männerbewegung zu denunzieren (siehe Gersterkamp, Rosenbrock, Claus).

Ein Recht auf die Produktion von LÜGE und BETRUG existiert jedoch ebenso wenig, wie das Recht auf einen GLAUBEN, der auf Lüge und Betrug basiert, DvW.

Und damit zurück zum "Emma"-Artikel und der "Wikipedia".

Wissen Sie, was der allergrößte Vorteil einer Jammerei ist, wonach es sich bei der Abwesenheit von Frauen als Autorinnen von Artikeln in der "Wikipedia" um Diskriminierung handelt?

Für die ausufernde Jammerei in der "Emma" gibt es Zeilenhonorar.

Für den Artikel in der "Wikipedia" gibt es nichts.

@DvW

Ich denke, Ihre ausufernden Zitate geben mir eine vorzügliche Vorlage, um die Betrügerien und Fälschungen von "Emma"/Feder-Kemper bloßzustellen (was ich von Ihnen halte, dürfte bekannt sein).

Der offene Brief von Arne Hoffman und Michael Klein findet sich hier: http://sciencefiles.org/2012/07/29/feindliche-ideologische-ubernahme-deutsche-wikipedia-droht-im-desaster-zu-enden/

Und was ganz "vergessen" wird zu erwähnen, sind die 53 Mitunzeichner und Mitunterzeichnerinnen, die sich unter diesem offenen Brief finden lassen.

In diesem Zitat der "Emma" findet sich auch der Stil Feder-Kempers; sein klassischer Umgang mit Texten, denen er intellektuell nichts entgegenzusetzen hat.

Man unterstellt den Autoren den Kampf gegen „feminazische Ideologie“ ("nazisch" ist sprachlich ein Totalschaden, weder Hoffmann noch Klein würde ich so etwas zutrauen) und suggeriert durch die Anführungszeichen, dieser Begriff befände sich im Text und man zitiere diese damit.

Wer den offenen Brief jedoch liest, wird diesen Begriff nicht finden. Er entstammt gänzlich dem Hirn von Emma/Feder-Kemper, der ihn - in betrügerischer Absicht - den Autoren jedoch unterstellt.

Die von Hoffmann und Klein im Original verwendete Sprache liest sich so:

"Was für die Reputation der Wikipedia schlecht ist, wenn z.B. in Beiträgen zu wissenschaftlichen Themen haarsträubende Falschdarstellungen enthalten sind, wird in seiner negativen Wirkung noch verstärkt, wenn im Text zitierte wissenschaftliche Autoren und deren Forschungsergebnisse oder deren theoretische Beiträge falsch dargestellt sind. Es wird fatal, wenn die Artikel Personen aus dem öffentlichen Leben zum Gegenstand haben. Dann wird die deutsche Wikipedia zum Boden, auf dem unfaire Behandlung, die an Hass grenzt oder die Grenze zur Gehäassigkeit längst überrschritten hat, dann wird die Wikipedia zum Schlachtfeld für ideologische Krieger."

Es ist der "ideologische Krieger" Feder-Kemper, der diese - das ist beweisbar - Falschdarstellungen mit produziert hat und der für diese mit verantwortlich ist.

Diese "ideologischen Krieger" haben für sich das "Recht" in Anspruch genommen, Arne Hoffmann in der Wikipedia als Rechten zu skizzieren, nicht weil dies objektiv zutrifft, sondern weil ihn dieser Betrug NÜTZT.

Ihre Lügen und ihr Betrug ersparen ihnen, mit anders Denkenden LINKEN konfrontiert zu werden. Für diese Ideologen ist es eine narzisstische Kränkung, mit Linken konfrontiert zu werden, die ihre relativistischen, poststrukturalistischen, irrationalen Theoriebröckchen ablehnen. Das zukünftige KAPITAL dieser Ideologen ist, wenn wieder Brosamen der FES und der HBS verteilt werden, um die Männerbewegung zu denunzieren (siehe Gersterkamp, Rosenbrock, Claus).

Ein Recht auf die Produktion von LÜGE und BETRUG existiert jedoch ebenso wenig, wie das Recht auf einen GLAUBEN, der auf Lüge und Betrug basiert, DvW.

Und damit zurück zum "Emma"-Artikel und der "Wikipedia".

Wissen Sie, was der allergrößte Vorteil einer Jammerei ist, wonach es sich bei der Abwesenheit von Frauen als Autorinnen von Artikeln in der "Wikipedia" um Diskriminierung handelt?

Für die ausufernde Jammerei in der "Emma" gibt es Zeilenhonorar.

Für den Artikel in der "Wikipedia" gibt es nichts.

@DvW

Ich denke, Ihre ausufernden Zitate geben mir eine vorzügliche Vorlage, um die Betrügerien und Fälschungen von "Emma"/Feder-Kemper bloßzustellen (was ich von Ihnen halte, dürfte bekannt sein).

Der offene Brief von Arne Hoffman und Michael Klein findet sich hier: http://sciencefiles.org/2012/07/29/feindliche-ideologische-ubernahme-deutsche-wikipedia-droht-im-desaster-zu-enden/

Und was ganz "vergessen" wird zu erwähnen, sind die 53 Mitunzeichner und Mitunterzeichnerinnen, die sich unter diesem offenen Brief finden lassen.

In diesem Zitat der "Emma" findet sich auch der Stil Feder-Kempers; sein klassischer Umgang mit Texten, denen er intellektuell nichts entgegenzusetzen hat.

Man unterstellt den Autoren den Kampf gegen „feminazische Ideologie“ ("nazisch" ist sprachlich ein Totalschaden, weder Hoffmann noch Klein würde ich so etwas zutrauen) und suggeriert durch die Anführungszeichen, dieser Begriff befände sich im Text und man zitiere diese damit.

Wer den offenen Brief jedoch liest, wird diesen Begriff nicht finden. Er entstammt gänzlich dem Hirn von Emma/Feder-Kemper, der ihn - in betrügerischer Absicht - den Autoren jedoch unterstellt.

Die von Hoffmann und Klein im Original verwendete Sprache liest sich so:

"Was für die Reputation der Wikipedia schlecht ist, wenn z.B. in Beiträgen zu wissenschaftlichen Themen haarsträubende Falschdarstellungen enthalten sind, wird in seiner negativen Wirkung noch verstärkt, wenn im Text zitierte wissenschaftliche Autoren und deren Forschungsergebnisse oder deren theoretische Beiträge falsch dargestellt sind. Es wird fatal, wenn die Artikel Personen aus dem öffentlichen Leben zum Gegenstand haben. Dann wird die deutsche Wikipedia zum Boden, auf dem unfaire Behandlung, die an Hass grenzt oder die Grenze zur Gehäassigkeit längst überrschritten hat, dann wird die Wikipedia zum Schlachtfeld für ideologische Krieger."

Es ist der "ideologische Krieger" Feder-Kemper, der diese - das ist beweisbar - Falschdarstellungen mit produziert hat und der für diese mit verantwortlich ist.

Diese "ideologischen Krieger" haben für sich das "Recht" in Anspruch genommen, Arne Hoffmann in der Wikipedia als Rechten zu skizzieren, nicht weil dies objektiv zutrifft, sondern weil ihn dieser Betrug NÜTZT.

Ihre Lügen und ihr Betrug ersparen ihnen, mit anders Denkenden LINKEN konfrontiert zu werden. Für diese Ideologen ist es eine narzisstische Kränkung, mit Linken konfrontiert zu werden, die ihre relativistischen, poststrukturalistischen, irrationalen Theoriebröckchen ablehnen. Das zukünftige KAPITAL dieser Ideologen ist, wenn wieder Brosamen der FES und der HBS verteilt werden, um die Männerbewegung zu denunzieren (siehe Gersterkamp, Rosenbrock, Claus).

Ein Recht auf die Produktion von LÜGE und BETRUG existiert jedoch ebenso wenig, wie das Recht auf einen GLAUBEN, der auf Lüge und Betrug basiert, DvW.

Und damit zurück zum "Emma"-Artikel und der "Wikipedia".

Wissen Sie, was der allergrößte Vorteil einer Jammerei ist, wonach es sich bei der Abwesenheit von Frauen als Autorinnen von Artikeln in der "Wikipedia" um Diskriminierung handelt?

Für die ausufernde Jammerei in der "Emma" gibt es Zeilenhonorar.

Für den Artikel in der "Wikipedia" gibt es nichts.

Deshalb existieren so unglaublich viele Jammerinnen, die sich so ausdauernd beklagen: "87 Prozent der WikipedianerInnen sind männlich".

Bezahlte Klageweiber vs. unbezahlte männliche Arbeit.

In der Zentrale der Wikipedia hingegen findet sich natürlich einen Frauenanteil von 50% - sehr gut bezahlte Arbeit, versteht sich von selbst.

Ich hätte da einen naheliegenden Begriff im Angebot: Matriarchale Dividende.

Und abschließend zu "Emma": "Stell dir vor, im Internet wächst seit einem Jahrzehnt eine Online-Enzyklopädie, die alle nutzen und an der jede und jeder mitschreiben darf. Aber Frauen machen kaum mit. Unvorstellbar?"

Meine innovative und basisdemokratische Forderung:

"Frauen, setzt das männliche Wikipedia Proletariat ab und wählt ein quotiert neues!!!"

Irgendwie kommt mir diese Forderung zwar bekannt vor, aber ich wette, bis zu 110% aller Frauen diese unterstützen!

Gruß, crumar

RE: Antwort an Ronja von Rönne | 11.04.2015 | 19:41

@Kallewirsch

Sehr informativ ist in der Tat der Artikel in der Wikipedia zu Arne Hoffman, der - man muss nur die Versionsgeschichte bemühen - mehrere hundert Male umgeschrieben worden ist, damit dann drin steht, was drin steht.

Oder anders herum: Welche Fälschung drin zu stehen hat, damit es ins Weltbild gewisser Fälscher und Fälscherinnen passt.

Ein besonders engagierter Fälscher ist übrigens "Schwarze Feder" gewesen.

Unter diesem Namen kennen ihn einfach zu wenige, deshalb noch einmal sein Klarname: ANDREAS KEMPER ist "Schwarze Feder".

D.h. der kleine Andreas K. hat eine gaaanz lange Geschichte in der Kunst Menschen zu verleumden, verleugnen, ihren Ruf zu schädigen und die Wirklichkeit und Wahrheit zu drehen, bis sie in sein schräges Weltbild passt. Dann natürlich nicht mehr Wirklichkeit oder Wahrheit ist - aber einen bürgerlichen Relativisten wie Kemper hat das noch nie interessiert.

Z.B. muss Arne Hoffmann nach Kemper-Feder unbedingt "rechts" sein. Warum ein Rechter aber ein Buch schreibt, dass "Plädoyer für eine LINKE Männerpolitik" benannt worden ist, wird für immer ein Geheimnis von Kemper-Feder bleiben.

Man kann sich hier mal die Rezensionen ansehen:

http://www.amazon.de/Plädoyer-für-eine-linke-Männerpolitik/dp/149543625X

Und dann mit dem vergleichen, was an Phantastereien dem Kemper-Feder aus der Tastatur laufen oder in Sachen Lüge und Betrug seitens Wikipedia aus der Tastatur gelaufen sind.

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 01.08.2014 | 19:48

@Jan Jasper Kosok

Ich hatte schon geahnt, dass bei meinem Beitrag Verständnisfragen aufkommen werden und freue mich, die hier und mit dir klären zu können.

1. Deine Analogie, bei der oben skizzierten Vorgehensweise auf den Test auf gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit handle es sich um den Vergleich zwischen "Äpfel und Birnen" hinkt an mehreren Stellen.

Denn zum einen fallen Äpfel und Birnen unter den Begriff "Obst"; d.h. die durch die Redensart erfolgte Unterstellung, man würde demnach Unvergleichbares miteinander vergleichen ist ohnehin fragwürdig.

Andererseits ist der Trick bei dem oben skizzierten Test gerade zwei Gruppen zu nutzen, in der eine Gruppe gesellschaftlich stigmatisiert war oder ist und (gruppenbezogenen und individuellen) Abwertungen unterworfen wurde oder wird.

Es ist jedoch absurd zu unterstellen, "Apfel" oder "Birne" stünden in einem solchen Verhältnis und einer der beiden Bezeichnungen würde (gesellschaftlich) abwertend verwendet.

2. Der Clou an diesem Test ist weiterhin, er kann nur an den Dichotomien ansetzten, die bereits da sind.

Nur wenn (gedanklich) eine saubere Trennung zwischen bspw. "gut und böse" schon vorliegt, macht der Test Sinn. Er setzt nämlich genau an dieser (ab)wertenden Unterscheidung an und macht diese (verstärkend) sichtbar.

Natürlich übetreibt der Test dadurch - ich würde auch nie etwas anderes behaupten. Selbstverständlich ist die "Gruppe der Männer" als Kollektiv nicht analog zu Juden und Jüdinnen vom KZ bedroht und es warten nirgends die Gaskammern.

Es geht in diesem Test lediglich darum, die bestehenden Denk- und Schreibweisen in ihrer Produktion von Abwertung (einer Gruppe) aufzuzeigen.

Und es verläuft fast immer die Abwertung der Fremdgruppe spiegelbildlich zur Erhöhung der eigenen Gruppe - Erniedrigung des Anderen und Selbstüberhöhung.

3. Auf eine groteske Art komisch ist m.E auf der einen Seite, dass der Mainstreamfeminismus damit exakt genauso gegen Männer vorgeht, wie er dem "Patriarchat" vorgeworfen hat, gegen Frauen vorzugehen.

Auf der anderen Seite ist erschreckend, dass und wie letztlich aussichtslos und biologistisch damit das Verhältnis der Geschlechter skizziert ist.

Denn wenn die prinzipielle Verdorbenheit des Mannes sich bereits in seinen Genen wiederfindet, sich aus diesen quasi herleiten lässt, brauchen wir über veränderbare männliche Rollen gar nicht mehr zu reden.

Wozu denn?

Weiterhin: Wenn sich in den Genen des Mannes schon essentiell (=biologisch) die verdorbene Natur des Mannes abzeichnet, wodurch unterscheidet sich das vom ebenfalls biologistisch begründeten konservativen und reaktionären Ressentiment gegenüber Frauen, welches auch an der (biologisch verstandenen) Natur der Frau ansetzt?

Mein Problem ist, ich sehe da keinerlei Unterschied mehr zwischen dem sich links gebenden Triumphalismus des oben angeführten Artikels ("Eine Krankheit namens Mann") und einer konservativ/reaktionären Haltung zu Geschlechterfragen.

Matthias Stiehler (selber Linker) hat den Linken vorgeworfen, in Geschlechterfragen die neuen Konservativen zu bilden. Und er hat da leider Recht in meinen Augen.

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 01.08.2014 | 01:03

@Magda

Nein, er stammt vom Ratsmitglied der Evangelischen Kirche Deutschlands, Kerstin Griese. Und von dort aus gelangte er ins Grundsatzprogramm der SPD.

Diese Erkenntnis können Sie gewinnen, wenn Sie das Buch von Gerhard Amendt lesen: "Von Höllenhunden und Himmelswesen" - dort steht es auf Seite 151.

Ich vollziehe einmal an dem Satz das, was die Linke früher getan hat um zu testen, ob gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorliegt,

Ich tausche die negative charakterisierte Gruppe gegen "Jude" aus und die positiv charakterisierte gegen "Arier".

Funktioniert der Satz, obwohl ich die Gruppierungen völlig willkürlich ausgetauscht habe (das funktioniert auch mit "Neger" und "Weiße"), so handelt es sich um einen Satz, der gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit propagiert.

"Wer die arische Gesellschaft will, muss die jüdische überwinden."

Verstehen Sie jetzt, was ich meine?

Der Satz funktioniert immer noch.

Bilden wir doch einmal Gegensatzpaare in einer gedachten Tabelle mit zwei Zeilen und zwei Spalten:

menschliche Gesellschaft - unmenschliche Gesellschaft

weibliche Gesellschaft - männliche Gesellschaft

wir erhalten logisch zwingend:

Frau > Mensch

Mann > Unmensch

Natürlich muss der Unmensch überwunden werden. Aber am besten ist es, der Unmensch verschwindet. Für immer.

Können Sie sich eigentlich vorstellen, wie verletzend das ist?

Aber schauen wir doch einfach weiter:

Sind Juden die Mangelwesen der Natur? Nun offenbaren auch noch die Biologen: Das jüdische Chromosom ist ein Krüppel, der Jude dem Untergang geweiht.

Keine Angst, kein Artikel des "Stürmer".

"Spiegel Online" 38/2003 - "Eine Krankheit namens Jude Mann"

"Von der Spermienzahl bis zur gesellschaftlichen Stellung sind die Träger des jüdischen Chromosoms im Niedergang begriffen", schreibt auch der englische Autor Steve Jones, 59, der am University College in London Genetik lehrt**. Und was des Juden Bedeutung für die Fortpflanzung angehe, spottet er, müsse man ihn ohnehin als "Parasiten der Arierin" einstufen.

Der Quell des Übels lässt sich in jedem jüdischem Zellkern betrachten."

Das ist natürlich schlimm, wie verrottet der jüdische Zellkern ist! Aber es wird noch viel schlimmer für die Gesundheit des arischen Volkes!

"Juden dagegen erscheinen wie gentechnisch verkorkste Arier, denen die Natur einen Geburtsfehler im Zellkern verankert hat. Anstelle des zweiten X-Chromosoms besitzen sie nur ein einsames, verkürztes Y-Chromosom. Und dieser Mickerling hat die Fähigkeit verloren, sich zu regenerieren. Die Folge: Mutationen sowie genetische Verluste werden unweigerlich vom jüdischenVater auf den Sohn vererbt. Im Laufe der Ahnenreihe sind bereits Hunderte Gene dem Schwund zum Opfer gefallen. Übrig blieb ein jüdisch-genetischer Trum, dessen Inspektion Forscher nun erschauern lässt."

Sehen Sie nicht auch, wie die Biologie und Genetik ganz unweigerlich gegen den Juden arbeitet und auf seine Degeneration und sein Verschwinden hin arbeitet?

Sollten wir dieser natürlichen, unausweichlichen Evolution der Rassen nicht ein wenig nachhhelfen?

Also den natürlichen Prozeß nur ein wenig nachhelfen, indem wir ihn willentlich und wissentlich einfach nur beschleunigen (so könnte man bspw. Euthanasie auch positiv fassen)?

Die Folgerungen, die ich (hier plakatiert durch den Tausch der Gruppen) gezogen habe, waren für jeden auch nur halbwegs links geschulten Menschen in einem Land mit faschistischer Vergangenheit naheliegend.

Es gab keinen Aufschrei, es gab keinen Protest, es gab noch nicht einmal einen Einspruch.

Dieses große, gesellschaftliche verankerte misandrische Einverständnis als Sündenböcke dieser Gesellschaft - daher kommen die ganzen wütenden Männer.

Ich biete da nicht mein Einverständnis mit diesen auf, nur eine Erklärung für ihr Verhalten.

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 30.07.2014 | 15:01

@Magda

1. Mein Problem damit, dass Sie die "Studie interessant" finden rührt aus dem Umstand her, die "Studie" beschäftigt sich nachweislich (siehe oben) nicht mit der Realität und den Theorien einer wirklich existierenden Bewegung für Männerrechte, sondern mit einer vom Autor dieser "Studie" herbeifantasierten.

Wogegen soll ich denn "wuchtige Befreiungsschläge" führen? Für welche Freiheit plädieren Sie? Die Freiheit, in einer Fantasiewelt zu leben?

Die meisten Männerrechtler sehen sich lediglich als Menschenrechtler. Nur "gelang es der ASF, im Berliner Programm der SPD von 1989 den Satz "Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" zu verankern. Dieser findet sich auch im "Hamburger Programm" der SPD von 2007 wieder." (Wikipedia "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen)

D.h. in der angestrebten menschlichen Gesellschaft hat es irgendwie keinen Platz für Männer - die müssen nur überwunden werden. Weshalb SPD/FES anscheinend irritiert sind, wenn Männer sich für Menschen halten, die Menschenrechte für sich einfordern.

Ein ebenfalls sehr spezielles Verständnis von Männern und Demokratie hat die Heinrich Böll-Stiftung. So heißt es in §2 der Satzung: "Ein besonderes Anliegen ist ihr die Verwirklichung von Geschlechterdemokratie als ein von Abhängigkeit und Dominanz freies Verhältnis der Geschlechter."

Über welches wiederum ein Gremium wacht, das die "Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe Geschlechterdemokratie nach innen und außen" unterstützt.

In diesem Gremium ist selbstverständlich eine Traumquote realisiert. Geschlechterdemokratie a la HBS reimt sich demnach auf 100% Frau > "Frauenrat" heißt dieses Gremium dann auch ehrlicherweise (§10).

Mangelnde Repräsentanz, Demokratie, Grund- und Menschenrechte sind für FES und HBS kein Thema, wenn es Männer (be-)trifft. In und für diese Atmosphäre werden Männer gedungen, andere Männer zu diskreditieren - so werden sie herangezogen, die Gesterkamps, Rosenbrocks, Kempers, Claus.

Denn er (Claus) und seine Companeros, werden großzügig gesponsort von der FES und der Heinrich-Böll-Stiftung. Und diese wiederum werden großzügig mit Steuergeldern bedacht. Welche natürlich die Steuerzahler zu entrichten haben.

Sie machen - auf unsere Kosten - aus ihrer Misandrie keinen Hehl, aber damit ("Expertise", "Studie") eine Menge Kohle.

Während meine Companerosunentgeltlich über dicken Büchern schwitzen, ohne Bezahlung Blogs betreiben und in ihrer Freizeit es gerade einmal schaffen, Kommentare zu den derbsten misandrischen Kloppern in den Medien zu schreiben.

So sind die derzeitigen Machtverhältnisse. Cash für Männer- und Menschenfeindlichkeit.

2. Zum neoliberal gewendeten Feminismus zitiere ich hier Nancy Frazer nach Antje Schrupp:

"Diese Entwicklung ist also ein Paradox: Eine kleine, radikale gegenkulturelle Bewegung, nämlich der Feminismus der “zweiten Wellte” hat sich erfolgreich um den Globus verbreitet, aber dabei einen Wandel durchlaufen, der in seinen Folgen höchst ambivalent ist, so dass feministische Argumente heute durchaus als Unterstützung eines neoliberalen Kapitalismus herangezogen werden können, der sich weibliche Arbeitkraft nutzbar macht, staatliche Strukturen schwächt und lieber kulturelle statt ökonomische Fragen diskutiert.

Der Feminismus, so Fraser, wurde so ein diskursives Konstrukt, das die Frauenbewegung – also diejenigen Feministinnen, denen es nach wie vor um eine radikale und grundsätzliche Gesellschaftskritik geht – nicht mehr in der Hand haben. Feminismus ist eine leere Bedeutungshülle geworden (ähnlich wie “Demokratie”), und nicht alles, was unter diesem Label läuft, ist sinnvoll im Hinblick auf eine gerechte Gesellschaft.

Die Frauenbewegung hat es sozusagen mit einem Schatten ihrer selbst zu tun, mit Doubles des Feminismus, und sie steht in dem Dilemma, dass sie sich von ihnen weder ganz distanzieren, noch sich voll zu ihnen bekennen kann."

Im Gegensatz zu Nancy Frazer kann ich noch eine ganze Reihe weiterer "Doubles" benennen, das würde aber den Rahmen sprengen und mich noch mehr Zeit kosten.

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 30.07.2014 | 01:35

@Rupert Rauch

Gern geschehen! Aber darum geht es mir gar nicht.

Ich frage mich manchmal, ob Menschen wie Magda nicht begreifen, wo wir politisch gerade jetzt stehen.

Damit meine ich, meine Lebenszeit als Marxist ist erfahrungsgemäß unter keinem politischen Regime besonders lang. Das ist aber exklusiv mein Problem.

Mir kommt es jedoch absurd vor, dass sie nicht begreift, wie (notwendige) Reaktion und neoliberal gewendeter Feminismus Hand in Hand gehen.

Mir kommt es absurd vor, dass eine ehemals so hellsichtige Linke nicht mehr den Zusammenhang des abstreitens der Schutzwürdigkeit und Unversehrtheit von kleinen Jungen in der Beschneidungsdebatte und den imperialen Plänen von Frau von der Leyen begreift.

Für welches Geschlecht genau ist die imperiale Rohstoffsicherung als Aufgabe geschrieben worden?

Meint Magda wirklich ernsthaft für ihres?

Warum kommt denn die Re-Traditionalisierung von Geschlechterrollen gerade jetzt?

Wieso kommt wohl die Beschwerdekultur gegen den bärtigen, schmerzensreichen Mann gerade jetzt zum tragen? Das Sensibelchen kann noch nicht einmal Frau Pauer vor narzissischer Kränkung bewahren. Wie sieht es denn dann erst beim Rohöl aus?

Wieso wird den US-Männern jetzt gerade nahegelegt "to man-up" - also endlich wieder den Erwartungen von traditionellen Frauen zu entsprechen? Weil die USA zufällig keinen Sozialstaat haben und die Ehe zufällig das Instrument und Mittel der Wahl für materielle Transfers von Mann zu Frau ist?

Glaubt irgendwer da an Zufall?

Wir starten gerade eine Befreiungsbewegung für Männer und ich habe ein ganz eindeutiges Gefühl, wer genau das konterkarieren möchte - ich sehe das Ziel und ich sehe die Allianzen. Und ich habe 2 oder 3 Dinge einzuwenden...

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 29.07.2014 | 21:28

@Magda

Sie belieben zu scherzen, oder?

"Ich hab da mal ein Interview mit Judith Butler gelesen" ist identisch mit der Lektüre von "Gender Trouble"?!

Wissen Sie, was mich ankotzt?

Ich habe mir die Mühe gegeben, alle feministischen Klassiker wirklich selber zu lesen - inklusive der neueren (xte Welle), wie z.B. "Tussikratie", "Die neue F-Klasse", "Wir Alphamädchen", "Neue deutsche Mädchen".

Wenn ich nur gewusst hätte, wie billig ich mein Ressentiment hätte speisen können ohne genauere Kenntnis von dem zu haben, was ich kritisiere! Diese Einsparung an Lebenszeit und finanziellen Ressourcen! Sie eröffnen mir da völlig neue Perspektiven!!!

War nur ein Kalauer. ;)

Seit einigen Jahren (und seit 2012 beschleunigt) versucht ein linker Maskulismus in Deutschland recht erfolgreich eine Kritik am hegemonialen Diskurs eines (in meinen Augen opportunistischen und klientelistischen) Staatsfeminismus. Es gibt es einen ausgeprägt moderaten Flügel dieses linken Maskulismus, der das Gespräch mit gemäßigten Feministinnen sucht. Und der explizit keinerlei Verdammungen vornimmt (so die Äußerungen nicht sexistisch, biologistisch oder rassistisch daherkommen) und auch nicht in Dichotomien denkt.

Von daher scheint mir ihre Wahrnehmung dieses Flügels eine ganz andere zu sein als meine (allerdings habe ich die Bücher auch gelesen).

Nun ist auch dieser Flügel darauf aus, männliche Interessen zu vetreten und an diesem Punkt entsteht notwendigerweise ein Konflikt. Nämlich um die gesellschaftliche Aufmerksamkeit für politische Positionen eines Geschlechts, die aus der sozialen Situation genau dieses Geschlechts hergeleitet werden können, welche sich wiederum aus der empirischen Realität herleiten lässt - und nicht bloß theoretisch gesetzt wird.

Politische Forderungen des Maskulismus werden in einen Konflikt um finanzielle Ressourcen münden - darum geht es.

Und natürlich ist das die Bedrohung für den Alleinvertretungsanspruch des Feminismus und Pro-feministischer Männergruppen in Sachen Gender-Fragen.

Deren - aktuell - geldwerter Vorteil.

Natürlich kostet bspw. dringend notwendige Jungenförderung Geld. Natürlich kostet die Reform des Sorgerechts Geld. Wie auch sinnvolle Vorschläge von Meinhard Creydt bspw. zur Verkürzung der Arbeitszeit für Eltern (nein, es war eben nicht Frau Schwesig, die das zuerst gefordert hat).

Und an diesem Punkt hat der neoliberal verständnisvolle Feminismus ein Problem.

Er hat sich nämlich häuslich ideologisch darin eingerichtet, dass der Kuchen des Sozialstaats kleiner wird. Und von dem möchte er gerne das größte Stück - Frauen und Mädchen zuerst!

An diesem Punkt angelangt sind wir für diese Ideologie natürlich der Hauptfeind - alleine der Begriff linker Maskulismus ist für diese Kräfte eine Unverschämtheit. Denn wir bestreiten diesen damit überhaupt links zu sein.

Und das ist gut so. Sie sind es nämlich nicht.

Für diejenigen hingegen, die gemeinsam um einen größeren Kuchen kämpfen wollen ist der linke Maskulismus eine Bereicherung.

Gruß, crumar

RE: Mann, oh Mann | 29.07.2014 | 19:50

@Magda

Nein, so einfach kommen Sie mir nicht davon.

Sie haben die drei Texte ganz einfach deshalb verwechseln können, weil auch Siekeinen einzigen davon gelesen haben.

D.h. Ihre Rezeption beruht nicht auf eigener Kenntnis der Autoren und der Texte, sondern maximal auf deren Verwurstung durch einen Blöffer, der die wesentlichen Werke der Männerbewegung schlicht und faul nicht zur Kenntnis genommen hat. Dafür wurde er bestellt und bezahlt.

Und nicht ohne Grund kommen die Anfeindungen durch "Expertisen" und "Studien" von SPD/Grüne "nahen" Stiftungen, geht es doch darum, das gender-re-packaging von Fragen der Macht im Kapitalismus so zu verkaufen, dass trotz Massenverarmung durch die Agenda 2010 die eigene politische Position wenigstens fortschrittlich erscheint - nota bene: nicht ist.

Noch einmal die zwei (!!! ich beschränke mich ausdrücklich auf diese) zentralen Bücher der Männerbewegung international und national, mit Angabe des Erscheinungsdatums:

Warren Farrell: "The Myth of Male Power", 1993

Arne Hoffmann: "Sind Frauen bessere Menschen?", 2001

Herr Claus hatte 21, respektive 13Jahre Zeit diese Werke zu lesen und er hat einen großen Bogen darum gemacht - keines der beiden (wie auch alle oben angeführten) ist in seiner Literaturliste aufgeführt.

Was Sie "Gebell" nennen ist ein ganz simpler Befund: er hat sich um eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem (linken) Maskulismus gedrückt. Und das aus einem m.E. simplen Grund: argumentativ ist er diesem Maskulismus nicht gewachsen.

Das macht seinen Text aber zu einer Scharlatanerie in Reinform.

Claus hat einfach eine Funktion für Menschen wie Sie - er erspart Ihnen kognitive Dissonanzen mit Ihrem Weltbild. Und wenn Sie diesen Text lesen, dann können Sie mit 100%iger Sicherheit sagen: er ist genau deshalb für Sie geschrieben worden.

Zu einer Kritik seines Textes brauchen Sie lediglich seinen Namen mit dem Zusatz FES bei Google einzugeben - meine Kollegen haben ihn bereits angemessen "gewürdigt".

Ich bin natürlich gespannt, welche Absonderlichkeiten und Peinlichkeiten von den genannten Stiftungen noch kommen werden. Auf Wunsch erstelle ich gerne eine ausführlich kommentierte Literaturliste für den nächsten Probanden - bitte dann allerdings darum, dass die (nachweisbar!) in Gänze gelesen worden ist.

Gruß, crumar