RE: Wer bietet mehr? | 07.12.2018 | 21:17

Sehr geschätzter Herr Sell,

erwerbslos =/= arbeitslos.

Menschen als "Arbeitslose" zu bezeichnen, die eigentlic heinfach nur erwerbslos sind, ist Diskriminierung von 2/3 unserer Gesellschaft, die unbezahlte Arbeit für die Gesellschaft leisten. Und davon ist sogar die Mehrheit Frauen. Das müssten Sie doch eigentlich wissen.

Ich schätze Ihre Arbeit eignetlich sehr und teile Ihre Interviews eigentlich auch gerne. Weil sie ebenso scharf wie faktisch richtig sind.

Aber dieser Artikel, auch wenn dessen Kritik richtig ist, bedienen Sie sich in der selben menschenverachtenden Sprache, wie die, derer Sie kritisieren.

Das grundlegende Problem, warum eben die Akzeptanz in der Gesellschaft noch nicht so weit ist, liegt eben genau daran.

Daran, dass "Arbeit" mit Erwerbsarbeit gleichgesetzt wird. Und das ist faktisch falsch.

Erwerbsarbeit ist nicht gleich einfach sein Überbegriff "Arbeit". Dies führt zu massiven sozialen Missständen, die sie zum Teil aufgezählt und aufgezeigt haben.

Ja, es gibt eine Art Arbeitsmarkt und ja, es gibt Arbeitsplätze, aber es gibt keine "Arbeitslose", ausser jemand bezeichnet sich höchstens selbst als solches.

Mit freundlichen Grüßen

D. M. Hügelheim

RE: Wer bietet mehr? | 07.12.2018 | 21:14

Sehr geschätzter Herr Sell, erwerbslos =/= arbeitslosMenschen als "Arbeitslose" zu bezeichnen, die eigentlic heinfach nur erwerbslos sind, ist Diskriminierung von 2/3 unserer Gesellschaft, die unbezahlte Arbeit für die Gesellschaft leisten. Und davon ist sogar die Mehrheit Frauen.Das müssten Sie doch eigentlich wissen.Ich schätze Ihre Arbeit eignetlich sehr und teile Ihre Interviews eigentlich auch gerne. Weil sie ebenso scharf wie faktisch richtig sind.Aber dieser Artikel, auch wenn dessen Kritik richtig ist, bedienen Sie sich in der selben menschenverachtenden Sprache, wie die, derer Sie kritisieren.Das grundlegende Problem, warum eben die Akzeptanz in der Gesellschaft noch nicht so weit ist, liegt eben genau daran.Daran, dass "Arbeit" mit Erwerbsarbeit gleichgesetzt wird. Und das ist faktisch falsch.Erwerbsarbeit ist nicht gleich einfach sein Überbegriff "Arbeit". Dies führt zu massiven sozialen Missständen, die sie zum Teil aufgezählt und aufgezeigt haben.Ja, es gibt eine Art Arbeitsmarkt und ja, es gibt Arbeitsplätze, aber es gibt keine "Arbeitslose", ausser jemand bezeichnet sich höchstens selbst als solches.Mit freundlichen GrüßenD. M. Hügelheim