Javad Dabiran

NWRI-Deutschlandsprecher - Iran- und Nahost-Experte.
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Javad Dabiran
RE: Iran: Terror &Desinformation als Staatswaffen | 03.08.2020 | 17:38

Sehr objektiver, auf Fakten gestützter Artikel. Kommentare wie oben von 3osec sind sehr nah an der aktuellen Politik Teherans. Anscheinend war der Artikel sehr zutreffend.

RE: Münchner Sicherheitskonferenz – quo vadis? | 11.02.2020 | 16:26

Zum Kommentar von "pleifel":

ich denke "pleifel" war dermaßen betroffen, dass nicht einmal richtig gelesen hat, was im Artikel steht und macht m.E. alles sehr persönlich.

"pleifel" muss sich mit dem Thema befassen: Ist das gut und angebracht, dass der Vertreter eines Terrorstaates, der kürzlich nachweislich mindestens 1500 zivilen Demonstranten auf offener Straße in verschiedenen iranischen Städten ermordet hat, bei Siko eingeladen wird oder nicht.

RE: Iran: Opposition als Zielscheibe der Diktatur | 25.02.2019 | 20:08

Vielen Dank für den informativen Artikel. Im Iran haben wir mit einem Unrechtsstaat zutun, der in der Tat eine globale Gefahr ist. https://www.ncr-iran.org/de/news/10283-die-fuehrenden-politiker-der-europaeischen-union-muessen-die-bedrohung-erkennen-die-vom-iranischen-regime-ausgeht Der Spiegel blamiert sich, wenn er bezüglich des Iran das Opfer zum Täter macht.

RE: Iran/Deutschland: Berechtigte Bedenken | 06.02.2016 | 16:00

Sicher destabilisiert die ganze Region des Nahen- und Mittleren Ostens das iranische Regime in erster Linie. Fakt: Khamenei entsendet in diesen Tagen wieder verstärkt Truppen zum Gemetzel nach Aleppo, um die Krisen des Regimes am Vorabend der Scheinwahlen zu verdecken.


RE: Iran, UNESCO und Hassan Rohani | 13.11.2015 | 08:55

Ein guter Beitrag. Islamische Fundamentalisten, den u.a. Hassan Rouhani vertritt, haben Null Verständnis für Kultur. Viele Kulturschaffende und Blogger sitzen momentan in iranischen Gefängnissen, bzw. sind diversen Einschränkungen ausgesetzt.

RE: Weder links noch rechts | 13.11.2015 | 08:00

Ein engagierter Inellektueller gegen Fundamentalisten

Die Exil-Iranerinnen und Exil-Iraner im iranischen Widerstand trauern um den verstorbenen Glucksmann. Er hat sich mit Überzeugung für die Freiheitsbewegung im Iran und für iranische Dissidenten in Camp Liberty eingesetzt.

Javad Dabiran

RE: Stoppt Menschenrechtsverletzungen im Iran | 08.08.2015 | 00:40

Das blinde Auge des Westens gegenüber den weitreichenden Menschenrechtsverletzungen im Iran macht jeden nachdenklich. In diesen Tagen soll der junge Salar Shadizad hingerichtet werden. Ihm wird vorgeworfen im minderjährigen Alter ein "Verbrechen" begangen zu haben. Wo bleibt der internationale Aufschrei?

RE: Rouhani: „Unterstützung Assads bis zum Ende“ | 13.07.2015 | 11:09

Das iranische Regime ist für den Flächenbrand in der Region voll verantwortlich. Allein mit dem Wegfall von den Massenmördern wie Diktator Baschar Assad und seinem Unterstützer-Regime in Teheran kann man sich eine Wende zur Demokratie hin in der Region des Nahen- und Mittleren Osten vorstellen.

RE: Große Versammlung der Exiliraner in Paris | 24.06.2015 | 00:27

Ich denke auch nicht, dass das iranische Regime das alleinige und einzige Problem der Region ist. Wenn Sie aber einer Sache heran gehen wollen, dann soll man sich zuerst mit dem Hauptproblem befassen. Darum geht es. Also der Iran unter den Mullahs ist Epicenter von Fundamentalismus. Das sollte auch dieser Artikel hervorheben. Das bedeutet keine Ignoranz aller anderer Probleme.

RE: Große Versammlung der Exiliraner in Paris | 21.06.2015 | 23:31

Die Fehleinschätzung beginnt da, wo Sie das Problem ohne die Berücksichtigung der Hintergrunde betrachten, und besonders da, wo sie das nur in einem Hegemoiekonflikt zweier Seiten zusammenfassen. Es geht um vielmehr als das. Das iranische Regime sucht in seiner Expansionspolitik eine Chance für Fortexistenz seiner Herrschaft. So war das, dass der Gründer der religiösen Diktatur im Iran – nämlich Ayatollah Ruholah Khomeini – den 8 jährigen Krieg gegen den Irak „Gottesgabe“ nannte und die Parole schuf: „Eroberung von Quds (Jerusalem) über Kerbala“. Die heutigen Herrscher im Iran von Khamenei bis Rouhani und Rafsandschani schrien laut diese Parole. Also darin liegt den total aggressiven Charakter der Mullah-Herrschaft begründet. Die Rolle Irans in Irak, Syrien und Jemen ist eine offensive und nicht defensive Rolle.

So möchte ich auch betonen: Das Mullahregime kann keine Kraft sein bei dem Bemühen, den islamischen Fundamentalismus zu überwinden; es ist vielmehr der Kern des Fundamentalismus und von ihm geht seine Gefährlichkeit aus.