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Krautreporter Weniger als 36 Stunden für weitere Unterstützer: am 13.6. um 23h59 entscheidet sich, ob es Krautreporter geben wird oder nicht.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

°Sie haben Fragen? Hier sind die Antworten.

Was ist Crowdfunding nochmal?

Viele Nutzer unterstützen gemeinsam ein Projekt, das dadurch ermöglicht wird.

Woher kommt der Name — Krautreporter?

“Kraut” klingt wie der englische Begriff “Crowd” (Menge), weil die unser Projekt ermöglicht. (Kann sein, dass die Deutschen im Ausland manchmal auch “Krauts” genannt werden.) Und “Reporter” – das sind wir von Beruf. Ziemlich gerne sogar.

Wer seid ihr genau?

25 Reporter im Alter von 27 bis 61, die nicht mehr darauf warten wollen, dass die großen Medienunternehmen sich endlich trauen, echten Journalismus im Netz zu ermöglichen. Wir alle arbeiten seit Jahren als Journalisten mit großem Engagement für die etablierten Medien. Und wir glauben: Jetzt ist es Zeit für etwas Neues.

Welche Inhalte stehen bei Krautreporter?

Geschichten, die Sie interessieren! Und die nicht in feste Ressortgrenzen gepresst werden müssen. Weil sich die Welt manchmal nicht so leicht in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft trennen lässt, bloß weil es das Layout einer Zeitung so vorsieht. Wir wollen Themen aufgreifen, die in klassischen Online-Medien bisher keine Chance haben. Und das erzählen, was wichtig ist. Jeder unserer Reporter hat jetzt schon sein ganz persönliches Spezialgebiet. Helfen Sie uns, neue zu entdecken!

Wieviel kostet euer Online-Magazin?

5 Euro im Monat. Damit wir loslegen können, brauchen wir die Zusage für ein ganzes Jahr (also 60 Euro).

Und nach dem Jahr?

Machen wir weiter, weil wir unsere Leser davon überzeugen wollen, dauerhaft Abonnenten zu bleiben.

Verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch?

Nein.

Wann wird meine Kreditkarte belastet?

Ihr Beitrag wird erst abgebucht, wenn das Projekt erfolgreich ist – also wenn wir bis zum 13. Juni 15.000 Mitglieder haben. Bis dahin reservieren wir den Betrag (so wie bei einer Hotel- oder Mietwagenbuchung). Wenn das Projekt nicht zustande kommt, buchen wir nicht ab.

Warum muss ich einen Account erstellen?

Aus rechtlichen Gründen (Geldwäsche).

Wird es Krautreporter als Crowdfunding-Plattform in Zukunft nicht mehr geben?

Doch. Die Crowdfunding-Plattform wird zum Teil des Magazins. Krautreporter wird das erste Medium mit einer eigenen Crowdfunding-Plattform sein. Jeder Journalist kann wie bisher Projekte über die Plattform finanzieren.

Warum finanziert ihr euch nicht über Werbung?

Weil das nicht geht. Wir müssten Texte produzieren, die möglichst gut von Google gefunden und von möglichst vielen Nutzern geklickt werden. Das versuchen im Internet schon zu viele. Genau das setzt den Journalismus ja so unter Druck. Wir wollen lieber gute Geschichten erzählen – und unabhängig sein.

Das heißt: Es gibt gar keine Werbung?

Exakt. Auch keine versteckte oder als Text getarnte.

Was hab ich davon, wenn ich mitmache?

Ein modernes, völlig neues Online-Magazin, das nicht auf Schlagzeilen setzt, sondern täglich auf wenige, dafür aber umso spannendere Reportagen und Hintergrundberichte in Wort und Bild. Außerdem werden Mitglieder zahlreiche Vorteile haben: Sie können die Texte kommentieren, haben Zugriff auf exklusive Inhalte, können die Seite bequemer nutzen, werden in Recherchen einbezogen, zu Krautreporter-Veranstaltungen eingeladen uvm.

Wieviele Mitglieder braucht ihr mindestens?

15.000 bis zum 13. Juni.

Seid ihr wahnsinnig?

Warum? Weil wir keine Lust mehr darauf haben, dass sich der Journalismus im Internet ständig danach richten muss, genügend Klicks auf die Seiten zu spülen, anstatt sich nach denen Lesern zu richten, für die er gemacht ist? Nein, nicht wahnsinnig. Wir haben bloß sehr, sehr große Lust, die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

Was ist, wenn ihr die 15.000 nicht schafft?

Dann wird es das Magazin nicht geben. Und die Mitglieder müssen nicht bezahlen.°

Und das wäre schade: die Vorschau auf das erste Magazin

Krautreporter

Krautreporter-Blog

Die Unterstützerzahl in der Überschrift werde ich immer mal wieder an die erfreuliche Realität anpassen (leider nur bis morgen früh, weil ab da keine Zeit).

12:02 12.06.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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