RE: Ein Recht, Rechte zu haben | 07.06.2015 | 17:45

BBC The fake pictures of the Rohingya crisis

°"We appreciate everyone's concern but encourage everybody to always check carefully before using images," says UK-based Rohingya activist and blogger Jamila Hanan. "Whenever the Rohingya hits media headlines these same photos are redistributed with some new ones included."

"There are so many genuine images of tragic scenes of the Rohingya that are genuine, there is simply no need for anyone to fabricate anything," Hanan told BBC Trending. "The most tragic images are the real ones."°

Mehrere asiatische Zeitungen Berichten über Heirat als Mittel zu einem Bleiberecht in Malaysia, beispielhaft AsiaOne Rohingyas use marriage to widows to stay on in Malaysia

New York Times, bzw. deren Blog 'Lens' bringt extrem eindrucksvolle Fotos von Saiful Huq Omi Rohingya Refugees: Stateless in Southeast Asia

°The Bangladeshi photographer Saiful Huq Omi has spent six years photographing Rohingya Muslims who fled persecution in Myanmar only to find themselves stateless. When he visited refugees in Bangladesh, where more than 200,000 Rohingya now live, he heard stories of torture, rape and murder as well as those about a lack of basic freedoms. While few other people in the world were interested in the plight of these stateless refugees at the time, he felt compelled to focus on them. For Mr. Huq it was personal. ...

“We had freedom fighters who fought for our independence and won,” he said. “We have heroes. The Rohingya have been suffering for 50 years, and when you go into the refugee camps there is no hope. The children are lost.” ...

Mr. Huq intends to continue to photograph the plight of the Rohingya whether the world continues to pay attention or not.

“Burma is becoming the next big place for the world’s capital,” he said. “But if you are from a community that does not have much wealth or natural resources to offer, like the Rohingya, then no one cares.”°

RE: Warum Feminismus uns alle angeht | 07.06.2015 | 16:15

°ich komme später darauf zurück.°

Dann warte ich, bis Sie Zeit dazu gefunden haben. Würden Sie sich der praktischen Antwortfunktion bedienen? Dann sehe ich Ihre Antwort, ohne extra im Blog nachsehen zu müssen.

Nachdem Hirschauer eine Genderprofessur innehat, scheint es auch andere Wege zu geben als über Frauen- oder Diskriminierungsbeauftragte oder über eine Partei. Ein "Gesetz" oder gar Dutzende davon, wie Sie behaupten, ist etwas anderes.

Ich lese auch die Anmerkung anders, nämlich nicht als Eingeständnis einer °Forschung auf besserem Amateurniveau°, sondern als Richtigstellung der ständigen Behauptungen, es würde absurd viel Geld in die Gender Studies versenkt und die Übernahme der Universitäten durch Feministinnen stünde unmittelbar bevor^^

Welche °gravierenden politischen Konsequenzen° in Folge der Gender Studies meinen Sie konkret?

RE: Viel Antibiotika, aber ohne Chlor | 07.06.2015 | 15:47

Die Kartoffelkäfer sind zu lang...;-)... oder vielleicht auch der Strich, weswegen der Kommentar (wenigstens bei mir) rechts abgehackt auftaucht.

RE: Viel Antibiotika, aber ohne Chlor | 07.06.2015 | 15:28

Hilfskommentar, um den von Christoph Leusch lesbar zu machen (wenn man mit der Maus auf @Columbus geht)

RE: Wider den Diskurs der Kriminalisierung | 07.06.2015 | 14:12

Ergänzend zu Ihrer Fokussierung auf Strafrecht und Straflust möchte ich Ihnen die Stellungnahme von Thomas Schlingmann (dem Gründer von Tauwetter) empfehlen, der ich mich anschließe und sie nur dadurch ergänzen möchte, daß keine einzige andere Institution in Deutschland in auch nur annähernd vergleichbarer Weise die Aufarbeitung ihrer Beiträge zur sexualisierten Gewalt gegen Kinder anstrebt.

RE: Meinungen als trojanische Pferde | 07.06.2015 | 13:26

°Doch, doch - auf FB wurde auch dieser Beitrag von Rönnes diskutiert.°

Jaja, im closed shop Facebook wird zu so mancher Diskussion aufgerufen. Wie eben auch ein wiedererwärmter Blog unter Transplantation von Frau von Rönne für den Printfreitag bestellt wird.

°Sie hat schon ein ziemliches Potential.°

Ja, weil ihr jedermann und jederfrau Potential zuspricht, im Positiven wie im Negativen.

Meine These ist, daß die ganz genau weiß, was sie tut und sich angesichts der Socialmedia-Empörungskultur auch sicher sein kann, daß es ihr an Werbern für ihr journalistisches Fortkommen nie fehlen wird.

Das prekäre Modell des heutigen Journalismus sieht auch das Anstreben literarischer Weihen als eins von x Standbeinen vor, ist bei von Rönne so und bei Mirna Funk nicht anders.

Das trojanische Pferd ist in diesem Sinne eine Matroschka.

RE: Wider den Diskurs der Kriminalisierung | 07.06.2015 | 12:12

°Du behauptest allen Ernstes, dass Kinder den Häschern der NS-Erzieher in Kinderheimen entflohen - um mit Erwachsenen "einvernehmlich Sex zu haben". Wow! Gab es in Kreuzberg ein Kinderheim? In den 1980/90er Jahren? Mit Nazi-Erziehern? - Was schreibst Du für einen unfasslichen Quatsch! Und wie menschenverachtend ist das.°

Herr Füller, Sie wissen aber schon, bis wann z.B. der Erziehungsratgeber von Johanna Haarer (auch die von Hildegard Hetzer und Elisabeth Plattner) in so gut wie jedem Haushalt im Westen vertreten war? Sie haben wenigstens eine vage Idee, wie gewaltförmig die Heimerziehung bis in die 80/90er ablief?

Ich halte es für menschenverachtend, skrupellos und dumm, die Fortschreibung der schwarzen Pädogogik im NS-Style leugnen und sich darüber auch noch lustig machen zu wollen. Und ich halte es ganz generell für journalistischen Opportunismus, das Thema sexualisierte Gewalt gegen Kinder den eigenen Ressentiments gegen RKK, Elite-Internate und nun gegen die Grünen unterzuordnen und es auf diese Weise stets verkürzt zu thematisieren. Vielleicht denken Sie mal darüber nach, wie sich Betroffene fühlen mögen, die seit Jahrzehnten zum Nutzen opportunistischer Journalisten mitverhandelt werden.

Der Haupttat- und Ursprungsort sexualisierter, physischer, psychischer Gewalt gegen Kinder war und ist die Familie. Ich halte es für wichtig, die von Peter Nowak zutreffend erwähnten Bestrebungen von Kindern und Jugendlichen auf u.a. selbstbestimmte Sexualität vor diesem Hintergrund zu sehen, andernfalls verstellen Sie sich selbst jedes Begreifen, wie es zum "Kinderpuff namens Kreuzberg" kommen konnte.

Familiäre Gewalt brachte Kinder in Heime (oder in besseren Kreise in Internate), Gewalt in Familien und Heimen trieb Kinder auf die Straße. Kinder mit Gewalterfahrung sind leichte Beute für nichtfamiliäre Pädokriminelle. Mir ist mühelos vorstellbar, als was für ein warmes Bad der vermeintlich kleine Tausch von pädokriminellem Sex gegen Zugewandtheit auf Kinder und Jugendliche mit Gewalterfahrung gewirkt haben muß - der Regelfall pädophiler sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Sexualisierte Gewalt gegen Kinder kommt i.d.R. ohne zusätzliche Ausübung physischer Gewalt aus.

°Denk mal darüber nach, was du den Betroffenen mit deinem skrupellosen und dummen Text antust. Ich kann dir mal einen von denen zum Gespräch vermitteln.°

Was qualifiziert Sie eigentlich zum Betroffenen-Sprecher? Von wem haben Sie den Auftrag, hier sogar ihre Vermittlung zu Gesprächen anzubieten? Sie geraten in die Nähe von Betroffenen-Zuhälterei, Betroffene sind nicht Ihre Verfügungsmasse in der Diskussion! Nein, mit mir sicher keine Diskussion über irgendeine Legalität oder Legitimität pädokrimineller Sexualität. Und ich finde schon auch, daß Peter Nowak an der von ihm gewünschten Diskussion teilnehmen und sich an die Basics (z.B. Kenntlichmachung jeder Veränderung am Ausgangstext) halten könnte.

Wenn Sie @Christian Füller, Verbrecher jagen wollen, dann tun Sie das doch bitte! Ohne das vorgebliche Motiv einer Verringerung der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und eines weniger menschenverachtenden, skrupellosen und dummen Umgangs mit Betroffenen.

Der Vollständigkeit halber: Thomas Fischer Bitte entschuldigen Sie, Herr Edathy und Ihr Artikel 1.000 Opfer bei Berliner Grünen, an dessen Diskussion Sie sich nicht beteiligt haben, obwohl sich da ein extra dafür neu angemeldeter Nutzer eingefunden hat, in dessen 'Papers' sich reichlich Verharmlosung und Legitimierung von Pädokriminalität finden läßt.

RE: Die Wahrhaftigkeitslücke | 06.06.2015 | 16:47

Nein, das Interview mit Tillmann Krüger ist unter dem link zum Inforadio leider nicht zu finden.

Hier eine Übersicht über den Stand der Wissenschaft und die Kontroversen.

RE: Wider den Diskurs der Kriminalisierung | 06.06.2015 | 15:32

Der Blog wurde überarbeitet und ergänzt, oder? Wär schon ein schöner Zug, das auch zu vermerken.

nd über "Vögeln ist schön": °Hellwach positioniert sich Heider gegen den Blödsinn der »Debatte um Pädophilie in den 70ern und 80ern«, die wesentlich auch daran krankt, Päderastie mit Pädophilie zu verwechseln.°

Aviva: °Auch wenn Heider Mitte der 90er Jahre den Schritt hin zu neuen Theorien nicht mehr mitvollzieht und etwa mit Judith Butlers Theorie von der Gemachtheit auch des biologischen Geschlechts nicht viel anfangen kann, auch wenn Queer Theory und Transsexuellenbewegung ihr nicht einleuchten, und auch wenn sie aktuelle Bewegungen als lustfeindlich und restaurativ bezeichnet: Ihr Buch ist eine beeindruckend umfassende und belesene Darstellung der wechselnden Auseinandersetzungen um Sexualität und Gesellschaftspolitik.

Beeindruckend ist auch Heiders immer wieder betonter Anspruch, Verhandlungen um Sexualität als explizit politisch zu begreifen.°