Kritik an den Macht- und Opferreligionen

Kultkritik! Ein paar kritische Anfragen an Macht- und Opferreligionen.
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Wieso sollte der, der für Liebe und Freiheit sprach, Selbstliebe- und Nächstenliebe lebte, urplötzlich zu spinnen anfangen – und halbwahnsinnig sagen trinkt mein Blut und esst mein Fleisch? Und in eine Religion Menschenopfer wiedereinführen, die diese bereits seit Abrahamszeiten abgeschafft hatte?

Es gibt keinen Grund dazu, außer das perfide Treiben irgendwelcher Machtkirchen, die davon profitieren, dass Menschen sich unterwerfen und opfern.

Jesus war kein Wahnsinniger und kein Masochist, sondern einer, der lachte und tanzte und liebte und das Leben in vollen Atemzügen genoss. (im NT wird er als Esser und Trinker beschrieben).

Er legte sich mit den Mächtigen an, brach mit den Konventionen.

Er liebte in Freiheit und es gab eine Frau an seiner Seite, die mit ihm auf Augenhöhe war. Und beide hätten ihre freie Liebe beinah mit dem Leben bezahlt, sind knapp einer Steinigung entgangen.

Jesus suchte den Tod nicht, sondern er wurde verfolgt von kranken moralischen Machtfanatiker/innen und fiel einem Justizmord zu Opfer.

Er wollte eine Gemeinschaft der Freiheit und Liebe aufbauen, im Hier und jetzt, er sprach immer von dieser Generation, und keine transzendente Opferkultreligion, die die Kirchen etablierten!

Er wollte gemeinsam mit Maria Magdalena, seinem Lieblingsjünger Johannes und seinen Freunden/innen alt werden.

Lachen, tanzen, lieben!

Er suchte den Tod nicht, er wich ihm nicht aus. Er beantwortete Gewalt nicht mit Gewalt, verteidigte sein Leben nicht mit Waffengewalt, sagte seinem Freund er solle das Schwert zurückstecken, weil Jesus Pazifist und ein Mensch der Liebe war!

Er war auch kein Leistungsmensch, von wegen protestantische Arbeitsethik. Er sagte zu Maria Magdalena der Frau der Worte (nicht der Taten), die nicht rumschaffte wie eine Irre, sie hätte den besseren Teil erwählt. Er liebte das Verschwenderische der Liebe, duftende Öle und Sinnlichkeit. Er war kein schwäbischer Supersparer. Er half den Armen. Er gab aus der Fülle verschwenderischer Liebe, nicht aus dem Leid asketischer bitterer Erbsenzählerei wie Judas, der vorrechnete und knauserte und mordete im Namen der Gerechtigkeit, selbst noch seinen besten Freund verriet, weil er glaubte, er tue Gutes damit, der kranke irre, engherzige Judas. Jesus hatte Mitleid mit ihm. Er sagte, ihm Du tust mir leid in Deiner Engherzigkeit.

Jesus wurde verraten und Opfer eines Justizmordes. Jesus war kein Verrückter, der eine Opferkultreligion begründen wollte, bei der man/frau im Kult zu Blut gewordenen Wein schlürft und zu Menschenfleisch gewordenes Brot isst!

Er wollte leben und die Welt verändern. Eine Welt, in der Freiheit und Liebe gelebt werden.

Ja, er hat am Kreuz verziehen, weil er Mitleid mit den Mörder/innen hatte, weil er wusste in wessen Hände er seinen Geist legen kann, Vater und Mutter in Deine Hände lege ich meinen Geist. Aus dieser Perspektive tun einem Menschen leid, in deren Herzen dunkler Hass und keine Liebe ist, weil Hass traurig ist und Herzen verdunkelt, von der Liebe trennt.

Und kann mir jemand erklären wie diese kranke und irrsinnige und wahnwitzige, menschenverachtende Offenbarung des Johannes in das NT kam? Wer hat diesen Müll angehängt? Sie widerspricht in jedem Wort dem, was Jesus wollte!

Jesus wollte Freiheit und Liebe für alle!

Er sah das Gute in den Menschen, rechnete ihnen nicht die Sünden an. Er freute sich und umarmte Menschen in Tränen, wen sie zu ihm fanden, egal, was sie vorher taten, für ihn galt das Heute, Hier und Jetzt, die je neu mögliche Liebe. Er freute sich über das Wiedersehen wie sich ein Vater freut, der seinen verlorenen Sohn wieder in Armen hält.

Wie Freunde/innen, die sich lange nicht sahen, weil sie das Leben auseinanderriss, und sich nach vielen Jahren wiederfinden.

Oder wie die Geliebten im Hohen Lied der Liebe in Wiedersehensfreude.

Wie ein Mann, der seine verlorene Geliebte wiederfindet und tränenüberströmt in Wiedersehensfreude küsst.

Liebe Grüße

Daniela Waldmann

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Dieser Beitrag gibt die Meinung der Autorin wieder. Die Autorin dieses Beitrags ist eine Frau, auch wenn in der Zeile darunter das Gegenteil behauptet wird. ;-)

05:39 31.07.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.

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