Zwei Tauben

Liebe und Frieden ...... Nacer Khemir schrieb eine Geschichte, sie war, glaub, noch nicht ganz, sie war ein Anfang - - bitte helft mit, bitte übersetzt sie, ich kann kein Französisch -
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– und helft, dass er und die Menschen in Tunesien die Geschichte bekommen. Sagt ihm, dass seine Geschichte bis tief in den Wald drang, von wo sie uns und ihnen eine andere Geschichte, vielleicht sogar zwei Geschichten zurückbrachte.

Ich veränderte seine Geschichten, er wird verstehen, weshalb….

Als der Kaufmann in den Käfig blickte, fragte er den Vogel: „Ich gehe in Dein Land, willst Du, dass ich Dir etwas mitbringe?“

„Meine Freiheit“, antwortete der Vogel.

„Was wird aus mir ohne Dich?“, antwortete der Mann.

„Wenn Du mir meine Freiheit nicht bringen kannst, so besuche den Ort, an dem Du mich mit gebrochenen Flügeln gefunden hast und erzähle meiner Liebsten von meiner Gefangenschaft.“

Der Kaufmann reiste in das Land des Vogels und rief am Waldrand, an dem er ihn sterbend fand, die Geschichte über die Gefangenschaft des Vogels.

Kaum hatte er die Worte gesprochen, da fiel ein wunderschöner Vogel, seinem eigenen fast ebenbürtig, wie vom Blitz getroffen vor seine Füße.

Tränenüberströmt kam der Kaufmann zurück zu seinem kleinen Vogel und wollte ihm die Nachricht nicht überbringen, schweigend stand er vor dem Käfig und brachte keinen Ton heraus. Doch der kleine Vogel ließ nicht locker und wollte eine Antwort.

„Oh…….“, sagte der Kaufmann, „Kaum hatte ich die Nachricht über bracht, fiel Deine Liebste tot vom Himmel.“

Nach diesen Worten fiel der Vogel im Käfig wie vom Blitz getroffen tot um. In seiner Trauer schlug sich der Kaufmann auf die Brust. – „Sein und mein Unglück habe ich verursacht“.

Er trug den kleinen Vogel in seinen Garten und schaufelte ihm ein Grab, doch er konnte ihn nicht hineinlegen. Drei Tage und drei Nächte hielt er den kleinen leblosen Körper in Händen und weinte. Das Federkleid war durchtränkt von den Tränen, als er plötzlich ein Pochen im Herzen des kleinen Vogels fühlte, der Vogel breitete die Flügel aus und der Kaufmann hob ihn mit offenen Händen hoch in die Luft. Als der kleine Vogel abhob und zu flattern begann – füllte Glück und Sehnsucht das Herz des Mannes.

Er lief dem kleinen Vogel voller Freude nach und begleitete ihn auf seiner Reise.

Bis zu dem Ort, an dem die tote Liebste des Vogels lag. Leblos lag der kleine Vogel in den Händen einer toten Frau, die gekommen war um den Tod ihre Vogels zu beweinen. Dem Mann wand es das Herz und er brach weinend zusammen, sein Vogel aber lachte und sagte: „Was weinst Du? Sie schlafen doch nur!“ Als die Liebste die Stimme ihres Liebsten hörte, erwachte der tote Vogel zum Leben und mit ihm die Frau.

Von nun an lebten die Frau der Mann und die beiden Vögel in Freiheit in den Gärten.

Tauben, Freiheit, Liebe, Frieden, Mann und Frau, Kulturen, Religionen,
03:30 13.12.2013
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