Datenblog

Es geht um Daten der öffentlichen Hand - sprich unserer aller Datensätze (OpenData) und der Berichterstattung mit ihnen und über sie (Datenjournalismus)
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RE: Transparenz | 15.12.2011 | 12:26

Danke für den Kommentar. Mir ist allerdings unklar, was er bezwecken soll. Fatalismus verbreiten? Mir ging es gerade um den Punkt, dass es nichts hilft, auf jemanden anders zu setzen, als sich selbst. Sich darauf auszuruhen, dass die anderen alle zu doof sind und es deswegen eh nichts bringt, irgendetwas anderes zu versuchen, ist eine nachvollziehbare, aber resignierte Schlussfolgerung. Sie ist Ausdruck eines Sieges des ewigen Prinzips von Teile und Herrsche. Mich dem zu unterwerfen - soweit bin ich noch nicht. LM

RE: Die große Verantwortung der Piraten | 19.09.2011 | 14:44

@Dabularasa - Ja, Open Government bezieht sich eigentlich auf Regierungshandeln; mir ist allerdings kein anderer Begriff für offenes Oppositionshandeln eingefallen.

RE: Einmaleins des Government 2.0 | 14.10.2010 | 00:42

1. Der App4Berlin Wettbewerb findet allerdings OpenData seitens des Landes statt. Von dort werden nur sehr beschränkt Datensätze freigegeben; das Bild von OpenData als Währung für Subventionsförderung ist in dem Zusammenhang nicht angebracht. Auch gibt es seitens des OpenData Network Kritik an der Vereinnahmung des Apps4-Labels - das wurde erstmals 2008 in Washington DC genutzt - und zwar nicht im Zusammenhang mit Wirtschaftsförderung - sondern mit Demokratieförderung im Sinne von Information, Transparenz und Partizipation = Apps4Democracy

2. Ja, es ist tatsächlich ist es schwierig, wenn eine ausgewiesene Microsoft Lobbyistin für "Offenheit" wirbt. Der Konzern ist für das Gegenteil bekannt. Closed Source, properitäre Standards (das zeigt sich beim neuen Perso, der nur mit Microsoft-Produkten zu erstellen ist; Linuxverwaltungen in Städten wie München haben also ein großes Problem).

Als 6. These müsste jedenfalls noch dort stehen: Echtes OpenGovernment funktioniert nur mit offenen Standards - sprich OpenSource Software und freien Lizenzen. Also kein xls, kein doc oder Pseude Open-Lizenz aus dem Hause Microsoft.

RE: Begrifflichkeiten: OpenData, OpenGovernment und Co. | 15.08.2010 | 18:03

Danke für den Kommentar.

Ich kann ihrem Einwand nicht folgen. Keine Daten ohne Erhebung (Messung) von Informationsgehalten. Wie sonst sollten Daten entstehen?

RE: Das Gesellschaftswerkzeug | 05.07.2010 | 16:56

Ja, der Komplex Abstimmungssysteme und eVoting fehlt in dem Text.. Da er auch in der Printausgabe erschien, gab es aber auch eine gewisse Zeichenzahl zu beachten.

Bis es jenseits von Vereinen oder intern von Parteien im parlamentarischen Raum Abstimmung durch eVotingSystem geben wird, dürfte noch einiges an Zeit vergehen (5 Jahre und mehr).

Im Bereich "liquid democracy" wird noch viel experimentiert; da konkurrieren ja mit "Liquid Feedback" noch diverse Ansätze, etwa Adhocracy, Votorola usw.

Guter Überblick zum Thema Piratenpartei-Wiki:
wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy

und ein Vergleich der Systeme (allerdings von einem Votorola-Evangelist):
wiki.liqd.net/Benutzer:Thomas_von_der_Elbe/Software-Vergleich

RE: Diskrete Verkäufer | 17.05.2010 | 14:54

Die besagte Studie ist übrigens am 26.3.2010 auf wikileaks.org/ veröffentlicht worden - hätte man doch ruhig im Beitrag erwähnen können, oder?

RE: Übersicht Wähler-Software: Politiker - Sie arbeiten für dich | 23.04.2010 | 11:43

Danke für den Hinweis - ja da fehlte: "verwenden und einbinden."