denk mal

Rentner aus Dresden, der für eine starke EU eintritt
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RE: Eine Kette von Einzelfällen | 28.09.2020 | 20:48

Als Dresdner erinnere ich mich, wie die Medien vor allem darüber sich ausbreiteten, dass in den neuen Bundesländern der Rechtextremismus grassiere. Dieser Fakt wurde sogar der DDR-Vergangenheit angelastet. Dieser Artikel ist Balsam für meine Seele. Natürlich gab es auch zu DDR-Zeiten im Untergrund rechte Denk- und Handlungsweisen, aber sie wurden sofort energisch bekämpft, wenn sie ruchbar wurden.

Berthold Brecht mahnt uns: "Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!"

Auch in Sachsen wurde in den Jahren 2016 und 2017, als in Dresden und anderen Städten Bürger und linke Politiker gegen rechte Aufmärsche demonstrierten, die Polizei gegen die Gegendemonstranten wirksam und die Hinweise auf Blindheit der Justiz auf dem rechten Auge empört zurückgewiesen.

Der Artikel zeigt mir auch, dass die rechten Tendenzen in Polizei und Justiz von der Politik geradezu gepflegt werden. Anders kann ich das Verhalten des Herrn Seehofer nicht werten! Hat sich da in die Ideologie der CSU Rechtsextremismus eingeschlichen?

RE: Reiche müssen blechen | 19.09.2019 | 09:56

Als ich die Überschrift las dachte ich: Wieder so ein Satz, der als Beitrag zur Neiddebatte zu bewerten ist. Nach dem Lesen des Artikels wird aber klar: Das ist notwendigerweise ein Kampftitel - richtig so!

RE: Verehrt, verklärt | 14.01.2019 | 20:27

Endlich mal wieder ein Beitrag, der lesbar ist! Danke.

Übrigens glaube ich, dass der Begriff Demokratie ehrlicher diskutiert werden muss! Demokratie heisst: Herrschaft des Vokes, aber herrscht denn das Volk? Ernten die Millionen Werktätigen die Früchte ihres Fleißes? Nein, sie erhalten nur Brosamen. Die Ernte fahren die Kapitalisten ein! Da kann jeder selbst sehen, wessen Demokratie herrscht. Wir wissen das seit Karl-Marx und Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg haben in diesem Sinne agitiert, aber in den vorherrschenden Medien, von wem wohl finanziert (?), wird heuchlerisch von einer Neiddebatte gesprochen. Auch der rechte Flügel in der SPD befleißigt sich dabei, den wahren Charakter unserer Demokratie zu verschleiern. Das Ergebnis waren die Agenda 2010 und Hartz 4. Das Ziel war, Deutschland zu retten, aus einer kapitalistischen Krise zu retten. Heute sehen wir, Deutschland ist ökonomisch gerettet. Gerettet haben es Millionen Werktätiger, und dabei wurden große Opfer gebracht. Und welchen Beitrag haben die Kapitalisten gebracht? Sie haben sich schamlos bereichert. Ich prangere (vorerst) nicht die Profite an, die in die Industrie investiert wurden.

Schamlos muss die private Bereicherung genannt und verurteilt werden!

Die linke SPD-Führung (es gibt sie hoffentlich) muss sich endlich aufraffen, von denen, die sich bisher an der Rettung Deutschlands nicht betieligt haben, die Mittel einzutreiben, die nötig sind, die in allen gesellschaftlichen Bereichen zerrüttete Infrastruktur zu modernisieren. Von den Werktätigen ist das nicht mehr zu schaffen, sie sind bereits verarmt!

Ich komme noch einmal auf die Investitionen in der Industrie zurück! Wer einmal in einer modernen Automobilbauhalle gesehen hat, wie viele Roboterarme den Kapitalisten den Profit schaffen, muss sich nun endlich fragen: Und wo sind die Arbeiter geblieben, denen diese Produktion einmal Brot und Lohn gab? Und wer wird den entlassenen Arbeitern die Renten bezahlen?

Mir ist nur gegeben, mit einfachen, aber klaren Worten deutlich zu machen, in welche Richtung sich die Demokratie in Deutschland und nun endlich, endlich auch in Europa entwickeln muss!

RE: Nicht verzweifeln! Noch ist es nicht zu spät | 19.08.2018 | 19:27

Höchste Anerkennung für den Mut, die wahren Zusammenhänge der gegenwärtigen Krisen anzusprechen! Danke

RE: Kein Kuschen vor der AfD | 31.05.2018 | 16:58

Also APO Franken, Sie wollen ein Linker sein? Da muss ich Ihnen sagen, dass sie weit im rechten Abseits stehen!

RE: Links ist Geschichte | 31.10.2017 | 16:24

Nein, einer der hier vorgeführten "Grünen" bin ich nicht! Trotzdem bitte ich den Autor mir hier zu erklären, wieso "Rotorenlärm und Verschattung, Gestank und Verkehr, Vogelsterben und Bienentod" allein von 6000 Windrädern und 1634 Biogasanlagen herrühren? Sicherlich verursachen diese Investitionen in eine Produktion erneuerbarer Energien auch Gestank und Verkehr, aber nicht nur! Bevor ich die Aussage bewerte, möchte ich dem Autor Gelegenheit geben, seine Ausführungen zu erläutern.