RE: Gentrifizierung tötet | 28.08.2016 | 10:39

Ich finde den Zusammenhang zur "Gentrifizierung" etwas bemüht. Ist es nicht eher ein Problem der Waffenkultur in den USA, die Polizisten viel zu schnell schießen lässt?

RE: Atombomben? Nein Danke? | 25.08.2016 | 14:00

Sollte seit 1986 nicht allen klar sein, dass es keinen "funktionierenden" Erstschlag geben kann? Ganz abgesehen davon, dass alle Atomwaffenstaaten permanent einen gewaltigen Massenmord in der Tasche stecken haben, sind die Folgen eines Atomschlags selbst beim Ausbleiben einer militärischen Antwort gewaltig: die Weltwirtschaft bricht zusammen, Strahlung breitet sich aus, Klimaveränderungen und Hungersnöte.

Mit dem aktuellen Wissen über die Folgen von einem Einsatz dieser Waffen müsste jeder Staat einsehen, dass es keinen Erstschlag gibt. Und was würde ein Zweitschlag schon bringen? Den Planet komplett zerstören? Wem würde das noch nützen?


Weg damit.

RE: Bombige Aktion | 25.02.2014 | 14:30

@ Sascha:

Warum genau haben ausgerechnet die Flächenbombardements den Krieg beendet? Zunächst haben lediglich die westlichen Alliierten das getan. Die sowjetische Seite hat darauf verzichtet und Dresden wurde von ihnen auch wenige Wochen nach dem englischen Bombardement eingenommen. Mit Gewehren und Kanonen, aber ohne Häuserdächer abzubrennen um dann Bomben tief in die Gemäuer zu werfen damit möglichst viel Schaden entsteht. Und möglichst viele Menschen sterben. Lies Dir mal vor, was "Bomber Harris" genau im Detail vorgeschrieben hat zu tun.

Was unmenschlich ist, kann nicht mit inhumanen Mitteln bekämpft werden. Denn so bessert sich nichts. Es bleibt unmenschlich.

RE: Hollandes Wende | 16.01.2014 | 14:59

Ergänzung: Man kann sich auch nur wundern, dass der französische Präsident ausgerechnet in diesen Tagen mit einer Affäre zu kämpfen hat nachdem er monatelang bereits als "Zauderer" abgestempelt wurde. Was für ein Zufall?

RE: Hollandes Wende | 16.01.2014 | 14:57

Unglaublich wie die Deutsche Presse auf Hollandes Wendung mit einem "Bravo" reagieren kann.

Dabei ziehen sie selbst noch die Verbindung zu Blair und Schröder, welche ihre Länder in neoliberale Paradise verwandelt haben in denen das Recht der Unternehmer gestärkt und das der Bürger*innen geschwächt wurde. Eine Umverteilung von unten nach oben. Genau das steht unseren armen französischen Nachbarn jetzt auch ins Haus. Bravo, Hollande.

RE: Welchen Fortschritt brauchen wir? | 09.01.2014 | 17:43

@ feelx:

Auch empfehlenswert: How to be Idle von Tom Hodgkinson.

RE: Welchen Fortschritt brauchen wir? | 08.01.2014 | 11:18

Was Du als "geistigen und praktischen Rückschritt" bezeichnest würde ich als Fortschritt betrachten.

Stell Dir mal was für eine Anstrengung das wäre! Nichtmal im Realsozialismus ist es gelungen, dem Wachstumsdogma zu entkommen.

Um ein Rennen zu gewinnen, läuft man eben schneller. Wer würde auf die Idee kommen, dass man einfach stehen bleibt und sich hinsetzt weil das Rennen selbst keinen Sinn macht?

RE: "Bis jetzt ist der Krieg ganz lustig" | 03.11.2013 | 14:41

Danke für diesen informativen und einsichtsvollen Beitrag!

RE: Wieder Krieg für Rohstoffe statt Demokratie | 31.05.2013 | 19:41

Danke für die Recherchearbeit und den Artikel.

RE: Eigentum verpflichtet. Zu Präventivkriegen | 30.05.2013 | 16:21

toller artikel, trauriger inhalt. @freitag: würde ich in den druck geben