D-Day: Zehn Fakten über die Normandie

Lexikon 80 Jahre Alliiertenlandung in der Normandie, da steigt „la fête“! Aus der Region kommen die Impressionisten, der Calvados und legendäre Filme. Warum sich die Franzosen um einen Berg streiten und Robin Hood nur eine Legende sein kann
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 23/2024
Feier des 70. Jahrestags der Landung der Alliierten Streitkräfte in der Normandie in Cricqueville-en-Bessin 2014
Feier des 70. Jahrestags der Landung der Alliierten Streitkräfte in der Normandie in Cricqueville-en-Bessin 2014

Foto: Mark Mühlhaus/Attenzione/Agentur Focus

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wie Arromanches

Am 6. Juni 1944 leitet die Invasion der Alliierten in der Normandie das Ende der Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht ein. Beteiligt an „Operation Overlord“ sind drei Millionen Soldaten, 11.000 Flugzeuge und 4.000 Schiffe, eine Armada sondergleichen. Als die Truppen Fuß fassen und Land gewinnen, wollen sie versorgt sein. Möglich ist der Nachschub an Waffen, Munition und Lebensmitteln zunächst nur von der See her. So entsteht vor dem Küstenort Arromanches in einer geschützten Bucht binnen Tagen ein „Mulberry-Hafen“. Er besteht aus einem künstlichen Deich, der drei am Meeresboden verankerte Entladekais umschließt. Noch am Abend des „D-Day“ wird damit begonnen, die Anlage von der englischen Küste