Abschied von Deutschland

ZEITENWENDE IM OST-WEST-VERGLEICH Walter Kempowski und Jean Villain haben zwei sehr verschiedene Tagebücher aus dem Jahr 1989 vorgelegt

1989 hat Deutschland seinen Namen wiederbekommen. Mit dem Kürzel DDR verschwand auch das Kürzel BRD. Zunächst war man sich unsicher, aus welcher Geschichte das Wieder einer Vereinigung kommen sollte. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde aus zwei Staaten ein Deutschland werden, das die Gedächtnisse eines geteilten Volks vereinigen könnte. Schnell und beruhigend wurde aus der Vereinigung ein Beitritt. Das DDR-Territorium hieß die "neuen Länder", als hätte man gerade erst entdeckt, dass es sie gibt. Als ob die BRD nur ein bisschen größer würde. Wie falsch es war, die Krise der DDR nicht ebenfalls als Krise der BRD zu begreifen, hat sich in den letzten zehn Jahren gezeigt. Wer bei einer solchen "Fusion" nicht beide Gedächtnisse in Frage stellt, darf sich nicht wundern, dass die DDR als Gespenst der Erinnerung weiterlebt. Man hätte begreifen müssen, dass auch die Erinnerung an die DDR der Pflege bedarf, dass es nötig ist, auch deren Bauten der Repräsentation vor dem Vergessen zu schützen.
Dieser Selbsttäuschung über den Namen Deutschlands folgte eine zweite. Nun dämmert es, wie grundsätzlich auch die BRD untergegangen ist. Die neunziger Jahre waren für Deutschland die Jahre der Taubheit. Die Linke verstummte. Die Rechte nutzte die Gelegenheit, ungeniert starke Worthülsen von sich zu geben. Unter der Hand einigten sich alle auf einen Pragmatismus, der ein anderes Wort für Ideenlosigkeit ist. Während viele europäische Nationen eine zweite Modernisierung erlebten, herrscht in Deutschland das Gefühl einer lähmenden Stagnation. Das lässt sich nicht allein der Globalisierung in die Schuhe schieben, auf die man angeblich nur noch reagieren kann. Es ist die Unfähigkeit, die deutsche als europäische Wiedervereinigung zu denken, die das intellektuelle Klima bis zur Albernheit hat abstumpfen lassen.
Es ist leicht, die politische Klasse für diese Rückständigkeit verantwortlich zu machen. Aber deren Personal ist nur so gut wie die öffentliche Diskussion, der sie sich zu stellen hat. Wenn man die Diskussionen aus der zweiten Hälfte der achtziger Jahre mit denen der neunziger vergleicht, dann bekommt man den Eindruck einer Amnesie. Ganze Diskussionsstränge sind abgebrochen, verkümmert oder haben keine Fortsetzung gefunden. Wenn die Generation der publizistischen Denker wie Jürgen Habermas abtritt, dann bleiben nur noch die Macher, die Witzereißer, die Selbstdarsteller und vor allem die übrig, die keine Lust mehr haben, sich den kommenden politischen Fragen zu stellen. In jüngster Zeit hat sich deshalb zu dem DDR-Gespenst das Gespenst einer BRD gesellt, die man langsam zu vermissen beginnt. Die Wiedervereinigung ist nicht nur eine finanzielle Hypothek, sondern ganz wesentlich eine intellektuelle. Deswegen bleibt die Frage nach dem Namen Deutschlands auch in Zukunft von zentraler Bedeutung.

Aus dem Jahr 1989 sind unlängst zwei Tagebücher veröffentlicht worden, deren Perspektiven unterschiedlicher nicht sein könnten. Vineta 89 von Jean Villain beginnt mit einem Visumantrag für eine Moskaureise am 8. Dezember 1988 und endet am 27. November 1990 mit der "Selbstversenkung" des DDR-Schriftstellerverbands. Zwischen diesen beiden Daten finden sich Hoffnungen und Enttäuschungen, die jener Moskau-Besuch ausgelöst und die die Wiedervereinigung besiegelt hat. Villain, 1928 in Zürich geboren, übersiedelte 1961 als Sozialist in die DDR. In seinem Tagebuch der Wende lässt er keinen Zweifel daran, dass die "Wende" genau jene verdrängt hat, die zu den eigentlichen Reformkräften gezählt werden müssen. Nicht jeder hat das Schicksal eines Gorbatschow, politisch zwar versagt zu haben, aber auf allen westlichen Konferenzen eingeladen zu werden. Dennoch findet sich bei Villain kein Ton der Abrechnung. Es findet sich fast nichts Privates über den Publizisten, kein Selbstmitleid, sondern ein Protokoll, das das doppelte Scheitern einer Jahrhunderthoffnung skizziert. In einem Lebensabriss, in dem Villain seinen Weg über ein israelisches Kibbuz in die DDR erzählt, drückt ein drängender Satz die Trauer und das Resümee eines Lebens aus, das von Politik bestimmt ist: "Manchmal, wenn ich nachts nicht schlafen kann, frage ich mich, ob mein in der DDR geborener Sohn dereinst dem Lande seiner Herkunft ebenfalls den Rücken kehren wird. Aber 1990 ist nicht 1930, und schon gar nicht 1871."
Dagegen wird man bei Walter Kempowskis Tagebuch mit einer Unzahl Befindlichkeiten konfrontiert. Seine Aufzeichnungen Alkor beginnen am 1. Januar 1989 mit den Posaunen-Sätzen: "1989: Ein großes Gedächtnisjahr hebt die Röcke und möchte begattet werden: Vor 50 Jahren Kriegsanfang, 40 Jahre Bundesrepublik und DDR. - Und ich werde 60!" Auch Kempowskis Leben ist durch die deutsche Geschichte bestimmt. Aber ganz anders. Jedem Eintrag sind die Schlagzeilen einer West- und einer Ostzeitung vorangestellt. So wird das mitunter lustige Missverhältnis von politischer und privater Geschichte besonders prägnant. Man erfährt eine Überfülle von Anekdoten, etwa wie es seiner Frau Hildegard geht, was die Hühner machen, ob der Verlag nett zu ihm ist und ob der Computer gerade muckt. Zu allem gibt er seinen Kommentar, vor dem TV-Gerät sitzend, und fragt sich, als es ab September ´89 richtig losgeht, warum er nicht im Fernsehen zu sehen ist. Etwas zynisch, etwas schlechtgelaunt, etwas politisch unkorrekt, im ganzen aber doch recht spießig mit einem leichten Schuss zeitgerechter Selbstironie.
"Neulich: Ein Fotograf drückte mir eine DDR- und eine BRD-Flagge in die linke und in die rechte Hand, dazwischen stände ich doch, oder? Sei das nicht so? Er zupfte an den Fahnen herum, aber ich weigerte mich: Mit der DDR habe ich nichts zu tun. Dieser ›Staat‹ ist mir widerlich. Ich zog stattdessen, weil ich unbedingt die Farben Schwarz-Rot-Gold irgendwie vorführen sollte, eine schwarze Hose und eine rote Jacke an. Sodann blies ich auf der Tuba (gold!)." Niemandem ist es verboten, sich lächerlich zu machen. Gerade was Fahnen angeht: "Morgens fällt mein Blick auf die mecklenburgische Fahne vor unserem Haus, nachts höre ich sie schlackern. Unser Grundstück ist exterritorial. Eine schwarz-rot-goldene Fahne aufzuziehen, das könnte ich nicht riskieren, das würde man mir als nationalistisch ankreiden. Oder es würden Menschen kommen und denken, hier ist die Post." Häufig kokettiert Kempowski mit einem irgendwie "rechten" Denken, doziert, dass Breslau eine urdeutsche Stadt sei, freut sich kindisch, dass es mit der DDR bergab geht, vermutet überall Verschwörungen der linken Presse. Diese Selbststilisierung, von mindestens zwei Staaten "verfolgt" zu werden, ist für den Leser allzu durchschaubar.
Interessant wird es, wenn er auf seine Motivation zu sprechen kommt. Am 2. Oktober ´89 kommentiert er die Fernsehberichte über die "Ossis": "Ein weinender älterer Herr aus Köthen sagte: ›Ich bin noch nie in meinem Leben so empfangen worden.‹ - Ich denke, wenn ich damals so begrüßt worden wäre, 1956, hätte ich kein einziges Buch geschrieben." Geboren 1929 in Rostock wurde Kempowski 1948 wegen eines Spionageverdachts von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt, 1956 jedoch vorzeitig entlassen. Überall will er deshalb Parallelen sehen. Bei den Flüchtlingsströmen fallen ihm die Flüchtlinge aus der sowjetischen Zone oder aus Polen ein. Er will die deutsch-deutsche Bilderflut dazu nutzen, erlittenes Unrecht, von dem wir keine Bilder haben, nachträglich zu visualisieren. Doch wie alle Versuche, Unrecht mit Unrecht aufzurechnen, indem man etwa den deutschen Gräueltaten des zweiten Weltkriegs die Bombardierung Dresdens gegenüber stellt, scheitert auch sein Versuch daran, dass die "Schuld" der "Anderen" an die Stelle der eigenen Verletzung tritt, ohne dass diese Verletzung wirklich in den Blick gerät. Kempowskis Ressentiment gegenüber der DDR mag berechtigt sein, aber seine Beschreibung der "Wende" erfasst eben genau das nicht, was die Deutschen sich selbst angetan haben.
Während Villain Protokolle einer verunglückten Reform anfertigt, liest man bei Kempowski vor allem, wen er nett findet und wen nicht. Das ist manchmal amüsant, manchmal einfach nur Klatsch. Bedenkt man, dass "Alkor" - ein Himmelskörper, den man aufgrund seiner schwachen Sichtbarkeit "Augenprüfer" nennt - fast 600 Seiten hat, sind die 150 Seiten von Villain dagegen angenehm präzise. Wie ein Seismograph registriert er darin eine Verschiebung, die, von Moskau ausgehend, offensichtlich wenige Intellektuelle in der DDR einschätzen konnten. Noch am 31. Dezember 89 notiert Villain hoffnungsvoll eine Umfrage aus dem Neuen Deutschland, der zufolge die Mehrheit sich wünsche, dass die DDR als Staat Mitglied einer europäischen Föderation werde. In der gleichen Umfrage erhält das Neue Forum gerade mal 5,8 Prozent. Für Kohls 10-Punkte-Plan stimmen lediglich 14,3 und für eine Angliederung der DDR an die BRD nur 9,2 Prozent. Als der Außenwert der DDR-Mark rapide fällt, ändert sich die Stimmung drastisch. Wenige Tage später heißt es: "Die falschen DDR-Flüchtlinge arbeiten für sieben statt für 14 Mark die Stunde und bringen - dank der Wechselkurse - trotzdem das Doppelte von dem nach Hause, was sie in der DDR als Vollzeit-Facharbeiter verdienten."
Hinzu kommt die Demütigung von Rechtsansprüchen: "In unserer Gegend, hört man, häufen sich die Fälle, da Familien, die nicht auf eigenem Grund und Boden wohnen, Post aus Westdeutschland bekommen. Von Leuten, die sich als die einstigen Besitzer der betreffenden Immobilie oder als deren Erben präsentieren, und Mietforderung, zahlbar in DM, erheben. Die Aufregung sei groß, zumal vor wenigen Tagen in einem bundesdeutschen Blatt zu lesen war, die Bewohner solcher ›Ost-Anwesen‹ wären nichts als ›Hausbesetzer‹ und würden als solche schon in naher Zukunft zur Rechenschaft gezogen." Dass aus "Wir sind das Volk" schnell "Wir sind ein Volk" wurde, hat nicht patriotische sondern handfeste Gründe. Die Diskussionen aus dem Neuen Forum, die im Anhang abgedruckt sind, nehmen sich dagegen naiv aus. Mit welcher ökonomischen Kaltblütigkeit die "Brüdervölker" aufeinander zugehen, bleibt nicht folgenlos. Resigniert notiert Villain am 20. Juni 90 zu einem Bankbesuchs seiner Frau Ingrid: "Die Menschen vor und hinter ihr seien sehr erregt gewesen. Die einen hätten sich aufs ›bessere Geld‹ gefreut, die anderen Angst um ihren Job gehabt." Das ist, was von der Vereinigung übrig bleiben wird. Gerne hätte man mehr gelesen. Aber vor dieser Realität verstummt Villain. Vielleicht auch aus Scham darüber, dass er sie selbst lange Zeit verdrängt hat.

Arnulf Baring hat vor einiger Zeit in der FAZ geklagt, die Deutschen hätten kein "Sinnzentrum". Als Beispiel zeigt er auf die US-Amerikaner, die sich in einer Krise auf ihre Identität verlassen könnten. So wie die Engländer stolz auf Shakespeare und die Italiener auf Dante seien, sollten die Deutschen sich "Weimar" zuwenden. Dieses "Weimar", das kurz nach dem Tod seiner Dichter für die Nation konserviert wurde und schon mindestens zwei Mal wiederbelebt werden musste, hat wenig mit der deutschen Identität zu tun. Wer im Ausland auf Bier, Nazis, Lederhosen und die D-Mark angesprochen wird, kann sich seine Identität nicht aussuchen. Die Deutschen haben mit ihrer Währung eines ihrer zentralen Symbole verloren. Für die negative Identität der BRD war das Ökonomische eine Flucht, die manche Überlegenheitsgefühle erhalten konnte. In diese Fluchtidentität haben sich die Ostdeutschen teuer eingekauft. Deswegen meinen sie, sich über den Verlust beklagen zu dürfen. Europa wird jetzt mit dem Euro wieder ökonomisch begründet. Dabei sollten sich die Deutschen freuen, dass sie die D-Mark los sind. Dass sie die historische Chance haben, sich von ihrer Fluchtidentität zu verabschieden und ihren europäischen Ort einnehmen können. Eine Identität lässt sich nicht konstruieren ohne die, die sie als die "Anderen" annehmen müssen. Eine Sprachregelung wie in Frankreich oder in Polen wäre in Deutschland undenkbar. Schnell würde die Befürchtung sich melden, man wäre provinziell. Umgekehrt könnte es provinziell sein und sich rächen, wenn man so tut, als wäre die Frage nach dem Namen Deutschlands überflüssig. Rudi Dutschke hat 1974, als die SED-Führung den Anspruch auf die Einheit aufgab, kritisiert, dass die deutsche Linke die nationale Frage außer Acht gelassen hat. In der Zeitschrift konkret formulierte er: "Unsere bisherige deutsche Tragödie, die noch immer auch eine Niederlage der deutschen Arbeiterklasse war, liegt gerade darin, daß wir uns von ›oben‹ oder von den ›anderen‹ haben bestimmen lassen. Der Begriff der Selbstbestimmung ist bei uns noch immer auf einem unterentwickelt gehaltenen Niveau. Deshalb ist eine befreiende und nicht mehr reaktionär verklärende Identitätsstiftung mit unserem Lande bisher so besonders schwer gewesen."
In Deutschland begreift man immer noch nicht, was man sich selbst angetan hat mit dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust. Die Katastrophe als innere Katastrophe ist noch sehr wenig in den Blick gekommen: die Auslöschung des europäischen und jüdischen Gedächtnisses aus dem deutschen. In einem Essay dazu, was Aufarbeitung der Vergangenheit bedeuten kann, hat Adorno bemerkt, dass die Deutschen durch Hitler überhaupt erst geschaffen wurden. Ihn beängstige nicht so sehr ein Faschismus, der sich gegen die Demokratie stelle, sondern einer, der innerhalb davon gut weiterleben könne. Dazu zählt Adorno Sätze wie die über das "Gute" bei Hitler, wenn er nur nicht dies und das getan hätte. Die Katastrophe wird so als eine äußerliche und zufällige begriffen. Aufarbeitung darf deshalb nicht vom heimlichen Willen des Abschlusses getrieben sein, der sich in der Nachkriegs-BRD und DDR mit einem idyllischen "Weimar" versöhnen wollte. Um seiner selbst willen muss Deutschland seine Identität an der Einsicht in die Schuld gewinnen. Das im Zusammenwohnen Europas aus seiner eigenen Katastrophe hinausfinden könnte. Dann wäre der Abschied von Deutschland eine weit größere Ankunft.
Baring zeigte sich zugleich überrascht, wie wenig die Deutschen ihre "neuen" Nachbarn bisher entdeckt haben. In Frankreich oder in Italien weiß man wesentlich mehr etwa über Polen, die in Deutschland immer noch den Bauernvolkstatus inne haben. Auch wenn es nicht so scheinen mag, aber Deutschland ist ein geschichtsvergessenes Land. Dass die DDR-Intellektuellen die "Wende" so wenig einschätzen konnten, liegt auch daran, dass sie zu ihren Brüdervölkern weniger Kontakt hatten, als es offiziell hieß. An der antikommunistischen Bewegung in Polen hätten sie die Zukunft ablesen können. Und die Westdeutschen hätten verstehen können, wie wichtig das Gefühl ist, sich etwas erkämpft zu haben. Die Herstellung einer europäischen Öffentlichkeit wird die zentrale intellektuelle Aufgabe der nächsten Jahre sein. Ein guter Anfang wäre, endlich den deutschen Nachrichtenredaktionen zu erklären, dass die polnische Währung nicht etwa "Slottie" ausgesprochen wird, sondern das "l" mit einem Balken versehen ist und deswegen wie ein "w" und das angehängte "y" wie ein kurzes "e" ausgesprochen wird. Vielleicht üben wir schon einmal: "Swuotte". So ungefähr.

Walter Kempowski: Alkor. Tagebuch 1989. Knaus-Verlag, München 2001, 607 S., 29 EUR
Jean Villain: Vineta 89. Tagebuch einer Wende. Mv-Taschenbuch-Verlag, Rostock 2001, 10 EUR

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Artikel ist für Sie kostenlos.
Unabhängiger und kritischer Journalismus braucht aber auch in diesen Zeiten Unterstützung. Wir freuen uns daher, wenn Sie den Freitag hier abonnieren oder 3 Ausgaben gratis testen. Dafür bedanken wir uns schon jetzt bei Ihnen!

Ihre Freitag-Redaktion

00:00 15.03.2002

Ausgabe 14/2021

Hier finden Sie alle Inhalte der aktuellen Ausgabe

3 Ausgaben kostenlos lesen

Der Freitag ist eine Wochenzeitung, die für mutigen und unabhängigen Journalismus steht. Wir berichten über Politik, Kultur und Wirtschaft anders als die übrigen Medien. Überzeugen Sie sich selbst, und testen Sie den Freitag 3 Wochen kostenlos!

Kommentare