Aldi, Allah und wir

Enzyklopädie Was heißt heute Heimat? Und was ist deutsch? Ein Magazin von A bis Z

Eine Nation, eine homogene Masse innerhalb staatlicher Grenzen; diese Idee hat seit einigen Jahren Konjunktur. Die deutsche Gesellschaft driftet auseinander, polarisiert sich. Kann man nationale Konstrukte überwinden? Und wenn ja, wie? Wie lösen wir uns von Stereotypen, die den Alltag prägen? Wie sieht der eigentlich aus? Was ist deutsch? Wer ist deutsch? Was soll diese Frage nach „Heimat“ überhaupt?

Diesen Fragen gehen wir in A – Z, das Deutschlandmagazin nach. Wir, das sind Jakob Weber und Marcel Heise, die Herausgeber, außerdem Charlotte Miggel (Lektorat) und Ganna Bauer (Art-Direktion).

Vor mehr als einem Jahr haben wir mit der Arbeit an dem Projekt begonnen, wir Herausgeber kennen uns bereits aus der Schulzeit in Goslar. Wir sind beide im Harz geboren, dem schönsten Mittelgebirge Deutschlands. Später kreuzten sich unsere Wege beim Studium in Hildesheim wieder. Wir verstehen unser Magazin als „subjektive Enzyklopädie“, es ist ein in sich geschlossenes Projekt, das sich mit unserem anscheinend so komplizierten Land beschäftigt: 26 Ausgaben von A bis Z, je Buchstabe ein Heft.

In einem Magazin über Deutschland müssen Menschen zu Wort kommen, die aus ihrer eigenen Erfahrung über Dinge schreiben können, die selbst Protagonist*innen ihrer Texte sind. Mein Vater hat als Lehrer und ehemaliger Dorfrebell zum Beispiel einen Text über Autorität beigesteuert. Aya Elkhodary, eine junge Muslima, schreibt über ihre Zerrissenheit zwischen muslimischer Community und deutscher Mehrheitsgesellschaft.

Wir kehrten in unsere „Heimat“ Altenau im Oberharz zurück, entstanden ist eine Art Reisetagebuch zweier ehemaliger Einwohner über ein kleines Bergdorf, das gerne mal Urlaubsdomizil geworden wäre.

Die Arbeit an der ersten Ausgabe A ist abgeschlossen, der Druck wird über crowdfunding finanziert (www.startnext.de/a-z). Dafür benötigen wir 6.000 Euro. Wenn wir das Geld haben, kann das Magazin im Oktober starten.

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