Florian Schmid
20.11.2011 | 11:00 6

Anarchie verbreiten, theoretisch

Widerstand In den USA wird seit einiger Zeit intensiv über New Anarchism und Post-Anarchismus diskutiert. Hierzulande hat die Linke das bislang kaum bemerkt

Für Oaklands Polizeichef Howard Jordan war sofort klar, wer Anfang November beim kalifornischen Occupy-Generalstreik für die Ausschreitungen und die zerschlagenen Fensterscheiben verantwortlich war: „Anarchisten und Provokateure.“ Auch in Griechenland tauchen Anarchisten im Zuge der Krisenproteste regelmäßig und medienwirksam in schwarzen Blöcken auf und liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei. In den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Neukölln hängen an Hauswänden in den letzten Monaten immer öfter Plakate anarchistischer Gruppen mit Solidaritätsadressen für Gefangene oder mit martialisch bebilderten Aufrufen zum militanten Widerstand. Und vor knapp einem Jahr erlangte das Manifest Der kommende Aufstand fast Bestsellerstatus. Dessen ideologische Grundausrichtung lässt sich am besten in der darin formulierten Forderung „Kommunismus leben – Anarchie verbreiten“ ablesen.

Nur – was genau verbirgt sich heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, hinter dem meist diffus verwendeten Begriff Anarchismus? Die Theoretiker, die ihn im 19. Jahrhundert aus der Taufe gehoben hatten, sind mit aktuellen politischen Bewegungen nur bedingt kompatibel. Michail Bakunin war überzeugter Antisemit und Pierre-Joseph Proudhon, der als erster das Wort Anarchismus als positiven Kampfbegriff benutzte, war ein sexistischer Frauenhasser. Auch Kropotkin, der wegen seiner Rezeption im Andalusien der 1930er Jahre etwas zu Unrecht stets auf ein Konzept des Agrarkommunismus reduziert wird, spiegelt kaum die Lebenswelten postindustrieller Gesellschaften wider. Und Rudolf Rockers Texte aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wirken heutzutage auch schon recht angestaubt.

Literarischer Durchbruch

Dabei erlebt der Anarchismus vor allem in den Vereinigten Staaten ein Revival. Seit zehn Jahren findet eine rege akademische Theoriedebatte um den sogenannten Post-Anarchismus statt, die hierzulande noch kaum wahrgenommen wird. Die Begeisterung datiert auf die Zeit direkt nach den Ausschreitungen von Seattle beim WTO-Kongress 1999. Der bald inflationär gebrauchte Begriff „New Anarchism“ wurde erstmals 2001 in einem Aufsatz von David Graeber in der Zeitschrift New Left Review erwähnt, wo er zum „Herzen“ und zur „Seele“ der neuen Antiglobalisierungsbewegung verklärt wurde. Im selben Jahr erschien auch Saul Newmans Monografie From Bakunin to Lacan, die im akademischen Bereich für großes Aufsehen sorgte und der erste Beitrag zur aktuellen Post-Anarchismus-Debatte war.

Gleichzeitig fand der Anarchismus auch über die zeitgenössische US-amerikanische Literatur Eingang in die Hochkultur. Thomas Pynchons großer, 1600 Seiten dicker Romanwurf Gegen den Tag von 2006 dreht sich um die Geschichte eines mit Dynamitstangen um sich werfenden anarchistischen Gewerkschafters, der ermordet und von seinen Söhnen gerächt wird, bis diese sich schließlich in den peripheren Aufständen des beginnenden 20. Jahrhunderts verlieren.

Und zwei Jahre später schaffte Aleksandar Hemon mit seinem viel beachteten Roman Lazarus, einem anarchistischen Epos aus dem Chicago des beginnenden 20. Jahrhunderts, den literarischen Durchbruch. Der Rückgriff auf die Mythen einer sozialrevolutionären Geschichte scheint in den USA zwangsläufig zum Anarchismus zu führen – egal ob es um die Haymarket-­Riots in Chicago und die daraus entstandene „Erfindung“ des 1. Mai als Arbeiterkampftag, die staatliche Repression gegen Sacco und Vanzetti inklusive breitenwirksamer Solidaritätsbewegung oder personell um eine linksradikale Ikone wie Emma Goldmann geht.

Akademischen Debatten

Die aktuelle Theoriedebatte um den Post-Anarchismus findet dagegen fast ausschließlich im akademischen Milieu statt, wenngleich sie sich inhaltlich durchaus an der außerparlamentarischen Linken, vor allem an der Antiglobalisierungs-Bewegung orientiert – und sie ist männlich dominiert. Dabei verknüpft der Post-Anarchismus den Anarchismus mit dem Poststrukturalismus; man diskutiert, inwieweit es zwischen anarchistischer Ideologie und poststrukturalistischer Philosophie inhaltliche Entsprechungen und mögliche Ergänzungen gibt.

Neben zahlreichen Veröffentlichungen fast ausschließlich in universitären Verlagen in den USA, Großbritannien und Kanada gibt es seit letztem Jahr mit den Anarchist Developments in Cultural Studies auch eine regelmäßig erscheinende wissenschaftliche Zeitschrift. Vor Kurzem ist mit Post-Anarchism – A Reader im britischen Verlag Pluto Press auf Englisch außerdem ein Sammelband mit zentralen Debatten-Texten der letzten Jahre erschienen, der einen guten Überblick bietet.

Das erste Mal stellte Todd May bereits 1994 in seinem damals wenig beachteten Buch The Political Philosophy of Poststructuralist Anarchism einen Zusammenhang zwischen Anarchismus und Poststrukturalismus her. Für Todd May ist der Poststrukturalismus im Grunde eine anarchistische Theorie beziehungsweise „ein zeitgenössischer Ausdruck des Anarchismus“. Den klassischen Anarchismus vor allem von Michail Bakunin lehnt May als überholt ab, da er seiner Meinung nach einen „guten, unverdorbenen Menschen“ dem „bösen Staat“ gegenüberstellt. Im Poststrukturalismus dagegen wird eine zeitgemäße und differenziertere Analyse von Macht als diskursivem Phänomen vorgenommen. Ganz ähnlich argumentiert Saul Newman sieben Jahre später im schon erwähnten Buch From Bakunin to Lacan, das im US-Universitätsbetrieb eine breite Rezeption erlebt. Laut Newman gilt es für Anarchisten, Humanismus und Essentialismus als die zentralen Kategorien der Philosophie des 19. Jahrhunderts zu überwinden. Seiner Meinung nach erliegen auch Foucault, Deleuze, Guattari und Derrida dem, was er als Essentialismus bezeichnet. Jacques Lacan biete schließlich einen Ausweg für die Konstituierung des politisch widerständigen Subjekts.

Gramsci ist tot

Weniger philosophiegeschichtlich und weitaus bewegungsorientierter ist Richard Days Forschungsansatz. 2005 veröffentlichte er mit Gramsci is dead einen der spannendsten Beiträge zur Debatte. Days Argumentation dreht sich um die Frage, inwieweit das Spannungsfeld aus zivilgesellschaftlicher Hegemonie oder revolutionärer Gegenhegemonie heutzutage als politisches Konzept noch tragfähig sein kann. Day sieht in den sozialen und politischen Bewegungen der letzten Jahre und Jahrzehnte die Möglichkeit, neue Formen des Widerstands – durch eine andere Vernetzung oder die Erzeugung sogenannter Freiräume etwa – und so auch neue politische Subjektivitäten zu erzeugen.

Was bei Michael Hardt und Antonio Negri in ihrem vielbeachteten Werk Empire als „konstituierende Macht der Multitude“ definiert wird, bezeichnet Day als „direkte Aktion“, wobei er gleichzeitig Hardt und Negri leninistische Tendenzen vorwirft, also die Idee eines irgendwie organisierten Antikapitalismus. Etwas ausführlicher als Newman und May arbeitet sich Day an den klassischen anarchistischen Theoretikern wie Gustav Landauer ab, den er in einer etwas freien Interpretation für seine Theorie diversifizierter Hegemonien heranzieht.

Von May, Newman und Day finden sich Texte in dem Übersichtsband Post-Anarchism – A Reader, der ihre zentralen Thesen kurz darstellt. In dem Buch findet sich aber auch ein am Protestalltag entlang geschriebener Text von Tadzio Müller; darüber hinaus ein aus Spanien stammender, eher essayistischer Zugang zum Thema anarchistische Protestgeschichte; aber ebenso etwas über Emma Goldmann wie über die Vampir jagende TV-Klassenkampfikone Buffy, die mal eben zur antiautoritären Anarchistin wird. Auch Hakim Beys Textschnipsel aus der Temporären Autonomen Zone, in denen das erste Mal überhaupt der Begriff „Post-Anarchismus“ auftaucht, ist in dem Band enthalten.

Widerstand als Label

Eine übersichtliche Zusammenfassung der Post-Anarchismus-Debatte und eine harsche Kritik daran findet sich in Gabriel Kuhns 2009 im Unrast-Verlag erschienenem Sammelband Vielfalt, Bewegung, Widerstand. Für Kuhn ist Post-Anarchismus vor allem ein Label, das typisch ist für den US-amerikanischen Universitätsbetrieb, in dem es sehr wichtig scheint, sich als Wissenschaftler markengerecht zu positionieren beziehungsweise zu „verkaufen“. Außerdem, so Kuhn, der vor einigen Jahren auch ein Buch zum amerikanischen „New Anarchism“ veröffentlicht hat, wäre die Rezeption der anarchistischen Klassiker, vor allem bei Newman, oberflächlich und ungenau. Eine ganz ähnliche Kritik formuliert auch der aus der Türkei stammende und in Großbritannien lebende Herausgeber des Anarchismus-Readers, Süreyyya Evren, der die simple Gegenüberstellung „guter Mensch“ versus „böser Staat“ so weder bei Bakunin noch bei Kropotkin findet.

Außerdem sei der Poststrukturalismus in gewissem Sinn eine griffige Bezeichnung, die Autoren wie Foucault, Deleuze und Derrida im Nachhinein übergestülpt würde – ganz im Gegensatz zum Post-Anarchismus, der sich selbst als eine Erfindung im linksradikalen Theorie-Kanon abfeiere. Dabei ist in Europa die Nähe etwa von Deleuzes und Guattaris Tausend Plateaus zum Anarchismus schon vor längerer Zeit wahrgenommen worden.

Den Erfolg des Labels Post-Anarchismus sieht Gabriel Kuhn in den Protestereignissen 1999 in Seattle, wobei er eine interessante Begründung liefert. Kurz vor den Gipfelprotesten, deren schon legendäre Ausschreitungen an Heftigkeit auch nur in etwa dem entsprachen, was an einem durchschnittlichen 1. Mai in Berlin passiert, fand in dem in der Nähe von Seattle gelegenen Eugene (Oregon) eine Reclaim the Streets-Party statt. Eugene war vor allem in den neunziger Jahren ein Hotspot progressiver Bewegungen in den USA, unter anderem der Anarcho-Primitivisten um John Zerzan. Als die Reclaim the Streets-Party in Eugene in Krawallen endete und die Medien breit darüber berichteten, wurden sehr schnell die ortsansässigen Anarchisten dafür verantwortlich gemacht. Ohne dieses Ereignis, so Kuhn, hätten die Medien einige Zeit später das anarchistische Schreckgespenst, um die Ausschreitungen in Seattle zu erklären und zu labeln, nicht so schnell zur Hand gehabt. In der Folge wurde das Anarchist-Sein eine regelrechte Modeerscheinung; laut Kuhn verstand sich jeder in den USA, der links von Al Gore stand und sich antistaatlich und antiautoritär geben wollte, plötzlich als Anarchist.

Im Grund unerlässlich

Bei hiesigen Verlagen, die Titel zu Anarchismus und aktuellen sozialen Bewegungen veröffentlichen, wie etwa der Unrast-Verlag oder Assoziation A, ist keine deutschsprachige Publikation zum Thema Post-Anarchismus geplant. Die intensivste Auseinandersetzung mit einer anarchistischen Theorie dürfte es hierzulande jüngst mit dem eingangs erwähnten Manifest Der kommende Aufstand gegeben haben.

Wenn es in der deutschen kommunistisch geprägten linken Szene für das Buch auch eine gewisse Begeisterung gibt, so überwiegen doch die kritischen Stimmen, wie im Lauf dieses Jahres in mittlerweile zahlreichen Podiumsdiskussionen in Berlin oder Hamburg zu beobachten war. Ob die Debatte um den Post-Anarchismus doch eine gewisse Resonanz hatte, lässt sich kaum feststellen. Auch wenn man über die Substanzialität der wissenschaftlichen Beiträge und der Debatte an sich streiten kann, so bietet sie trotz ihrer eindeutigen akademisch-universitären Verortung eine Verknüpfung zur außerparlamentarischen Bewegung in den USA beziehungsweise spiegelt diese ein Stück weit wider. Im Zuge einer sich als globalisiert verstehenden antikapitalistischen Bewegung wäre eine Beschäftigung mit den theoretischen Debatten und praktischen Protestereignissen in anderen Ländern, wie in diesem Fall in den USA, also durchaus interessant und im Grunde unerlässlich. 

Kommentare (6)

j.r. 17.11.2011 | 00:21

"Den klassischen Anarchismus vor allem von Michail Bakunin lehnt May als überholt ab, da er seiner Meinung nach einen „guten, unverdorbenen Menschen“ dem „bösen Staat“ gegenüberstellt. Im Poststrukturalismus dagegen wird eine zeitgemäße und differenziertere Analyse von Macht als diskursivem Phänomen vorgenommen."

Tja, Bakunin war noch Materialist. Selbst das "diskursive Phänomen" Staat kann zuschlagen, und es formt die Menschen, die an sich weder so noch so, weder gut noch böse sind. Todd May ist womöglich all zu sehr "post" und zu undialektisch, um das noch verstehen. Wer oder was überholt ist, zeigt sich später.

j.r. 17.11.2011 | 00:35

"Wenn es in der deutschen kommunistisch geprägten linken Szene für das Buch auch eine gewisse Begeisterung gibt, so überwiegen doch die kritischen Stimmen, wie im Lauf dieses Jahres in mittlerweile zahlreichen Podiumsdiskussionen in Berlin oder Hamburg zu beobachten war."

Die meisten linken Krauts sind halt hoffnungslos. Denen sitzt der "Bismarxismus" (Mühsam) so tief in den Knochen, den werden die vorerst nicht mehr los.

j.r. 17.11.2011 | 12:04

"leninistische Tendenzen vorwirft, (...) die Idee eines irgendwie organisierten Antikapitalismus"

Das ist eben die alte faule Gleichung: Organisation = Autorität und Oberbefehl, in der sich die Autoritären jeder Tendenz einig sind und die sie uns schmackhaft machen wollen, um "Autorität" (nämlich die ihre) als alternativlos hinzustellen. (vgl. die Frankfurter zum "Autoritären Charakter") Darin sind sie so erfolgreich, dass auch manche "Anarchisten" den Haken geschluckt haben und auf jede Organisierung lieber verzichten.

Errico Malatesta: "Unter dem Einfluß ihrer autoritären Erziehung glauben sie, daß Autorität die Seele der sozialen Organisation sei, und um jene zu bekämpfen haben sie diese abgelehnt (...) Der Grundirrtum der Anarchisten, die Gegner aller Organisation sind, ist die Annahme, Organisation sei ohne Autorität nicht möglich, so daß sie, nachdem sie einmal diese Hypothese zugelassen haben, lieber auf jede Organisation verzichten, als auch nur die geringste Autorität hinzunehmen (...) Behaupteten wir, es gebe keine Organisation ohne Autorität, so wären wir Autoritäre, weil wir die Autorität, die das Leben erschwert und verdunkelt, der Desorganisation vorzögen, die es unmöglich macht."

fahrwax 20.11.2011 | 19:40

f.w.

„Wenn mir jemand mit selbst angemaßter Autorität begegnet kann ich ihn nicht ernst nehmen“.
(Stefan Aust legt diesen Satz Bernd Eichinger in den Mund).

Daneben gibt es aber auch eine Autorität die sich aus der Fähigkeit und dem Sachverstand erschließt. Die benötigt weder Titel, noch Ruhm oder Macht. Sie zeigt sich nur dann, wenn sie dringend gebraucht wird und ist immer Ämterscheu.
Zu den schwierigsten Dingen im Leben gehört die Unterscheidung zwischen natürlicher und angemaßter Autorität.
Die Letztere zu belachen findet sich derzeit überall ausreichende Gelegenheit. Die Zauberlehrlinge der Macht verzichten weltweit auf keine Peinlichkeit.
Die Erstere zu entdecken ist derzeit unser wichtigstes Projekt.
Erkennbar wird sie durch eine Moral zu Gunsten der Schwachen und den Hass gegen die Lüge und den Betrug.
Wenn das Immunsystem der natürlichen Autorität den Viren der Macht erliegt, verwandelt sie sich in die lächerliche Variante.
Fürchtet euch also nicht.

fahrwax 20.11.2011 | 19:42

„Wenn mir jemand mit selbst angemaßter Autorität begegnet kann ich ihn nicht ernst nehmen“.
(Stefan Aust legt diesen Satz Bernd Eichinger in den Mund).

Daneben gibt es aber auch eine Autorität die sich aus der Fähigkeit und dem Sachverstand erschließt. Die benötigt weder Titel, noch Ruhm oder Macht. Sie zeigt sich nur dann, wenn sie dringend gebraucht wird und ist immer Ämterscheu.
Zu den schwierigsten Dingen im Leben gehört die Unterscheidung zwischen natürlicher und angemaßter Autorität.
Die Letztere zu belachen findet sich derzeit überall ausreichende Gelegenheit. Die Zauberlehrlinge der Macht verzichten weltweit auf keine Peinlichkeit.
Die Erstere zu entdecken ist derzeit unser wichtigstes Projekt.
Erkennbar wird sie durch eine Moral zu Gunsten der Schwachen und den Hass gegen die Lüge und den Betrug.
Wenn das Immunsystem der natürlichen Autorität den Viren der Macht erliegt, verwandelt sie sich in die lächerliche Variante.
Fürchtet euch also nicht.

claudia 21.11.2011 | 08:21

>>Zu den schwierigsten Dingen im Leben gehört die Unterscheidung zwischen natürlicher und angemaßter Autorität.
Hilfreich ist es, Hierarchieaufsteigern kein Vorschussvertrauen aufgrund ihrer "Position" oder eines Titels entgegen zubringen.

Misstrauisch bin ich übrigens auch gegenüber Leuten, die virtuos mit Theorien jonglieren und stets den Eindruck erwecken, als lebten sie über den Wolken und hätten keine eigenen Erfahrungen mit der Gesellschaft, in der wir leben, zu verarbeiten.