Andrew Tate und seine deutschen Nachahmer: Hass auf Frauen erreicht Millionen Follower

Incel Andrew Tate ist nur das prominenteste Beispiel für Antifeministen, die auf Plattformen wie Youtube verunsicherte Männer indoktrinieren
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 36/2022
Verunsicherte und verzweifelte Männer sind leichte Beute für Antifeministen im Netz
Verunsicherte und verzweifelte Männer sind leichte Beute für Antifeministen im Netz

Foto: Imago/Yay Images

Ein gutes Leben sei ein Leben mit Protz, dicken Autos und unterwürfigen, schönen Frauen. Der Ex-Kickboxer Andrew Tate verzeichnete mit seinem angeblichen Erfolgsrezept auf Instagram und Tiktok milliardenfache Aufrufe. Seinen Konsumenten, vor allem junge Männer im Alter von zwölf bis 20, wurde durch Tate in den sozialen Medien eine Männlichkeit vorgelebt, die nicht nur toxische Verhaltensweisen als Ideal postuliert, sondern Frauen abwertet, beleidigt, unterordnet.

Seit Ende August ist er nun auf Facebook, Instagram, Tiktok und Youtube gesperrt. Sein Image verdiente er mit dem Teilen von extrem frauenfeindlichen Äußerungen, die eindeutig Bezüge zu rechtsextremen und maskulinistischen Narrativen haben. So eine Prominenz entsteht nicht von ungefähr:

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