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Das "Treffen der größten Volkswirtschaften" könnte ökologisch von bedeutendem Nutzen sein. Doch die Vertreter von 17 Staaten, die vergangene Woche in Paris zusammenkamen, haben wieder einmal nichts zustande gebracht. Es war, als hätten sie alle gemeinsam George Bush gebeten, noch kurz vor der Konferenz etwas zu sagen, was sie mit großer Geste zurückweisen konnten; das tat der US-Präsident, und somit waren sie beschäftigt. Ab 2025 soll der Ausstoß von Treibhausgasen nicht mehr steigen, hatte Bush gesagt. Das ist zu spät, konterten Sarkozy und andere. Die Europäer taten sich wieder besonders hervor. Sie verwiesen auf eine UN-Studie, die dazu auffordert, den Höchststand der Gase bereits in 10 bis 15 Jahren zu erreichen, also spätestens 2023. Außerdem wolle Bush ihn immer noch nicht gesetzlich erzwingen, rügten sie weiter. Was ist mit solcher Kritik gewonnen? Wissen sie nicht, dass Bush bald abtritt und alle drei Nachfolgekandidaten für stärkere Anstrengungen plädieren? Und warum kehren sie nicht, namentlich die Deutschen, vor der eigenen Haustür? Ebenfalls kurz vor der Konferenz wurde gemeldet, das EU-Parlament sei im Begriff, die deutschen Autohersteller im Streit um Grenzwerte für den CO2-Ausstoß pro Kilometer deutlich zu entlasten.

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00:00 25.04.2008

Ausgabe 39/2020

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