Claudia Kemfert
Ausgabe 0416 | 29.01.2016 | 06:00 20

Billiges Öl ist gefährlich

Energie Die Preise für Benzin sind im Keller, so bleibt mehr Geld für den Konsum. Doch das ist kein Grund für Jubel. Die Regierung sollte jetzt die Dieselsteuer anheben

Es ist nichts mehr normal in der Welt der Ölindustrie. An den Tankstellen sind Diesel und Super für erstaunlich wenig Geld zu kriegen. Doch was die Autofahrer freut, ist Grund zur Sorge: Der globale Ölmarkt ist zu einem Schlachtfeld für machtpolitische Konflikte geworden.

Die Preisspirale dreht sich nach unten, seitdem die USA vor einigen Jahren ins Fracking-Geschäft im eigenen Land eingestiegen sind: Bei einem Ölpreis von um die 100 US-Dollar pro Barrel und marktbedingt weiter steigenden Preisen wurde das teure Fracking plötzlich konkurrenzfähig. Dank neuer Methode steigerten die USA die tägliche Förderung um bis zu zwei Millionen Barrel und reduzieren seither ihre Importe. Saudi-Arabien, seine Marktanteile bedroht sehend, förderte unverändert große Mengen weiter. Und die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) dehnte 2015 die Förderung sogar aus und sorgte für weiteren Preisverfall am Markt. Russland und fast alle anderen Konkurrenten lassen ihr Ölangebot ebenso auf hohem Niveau.

Seither ist der Preiskrieg eröffnet. Dessen unausgesprochenes Ziel: den Fracking-Markt über kurz oder lang unrentabel zu machen. Kurze Zeit schien die Strategie der OPEC aufzugehen. Doch die US-Fracking-Unternehmen sind resistenter als erwartet: Mit Effizienzprogrammen und finanzieller Unterstützung halten sie auch bei 50 Dollar pro Barrel noch mit. Folge: Die Preise sinken weiter, die OPEC schneidet sich ins eigene Fleisch. In nahezu allen ölexportierenden Ländern verursachte der niedrige Ölpreis enorme Probleme: in Venezuela, das über 80 Prozent seiner Wirtschaft durch Ölexport bestreitet. In Russland, das stark leidet und wie die arabischen Länder durch den Verkauf staatseigener Unternehmen Kapital zu erzielen versucht. In Saudi-Arabien, das zudem seine Ölsubventionen reduziert. Es geht nun nicht mehr nur um Geld und Marktanteile, sondern auch um Macht und Einfluss.

Der Preiskampf treibt wilde Blüten. Sicherlich gibt es derzeit ein Überangebot an Öl, obwohl die Nachfrage in China weniger stark gesunken ist als befürchtet. Dennoch ist der jetzige Ölpreisverfall in erster Linie auf Spekulation zurückzuführen. Es herrscht Hysterie auf den Aktienmärkten und es ist unklar, wie diese Achterbahnfahrt endet. Derzeit scheint sich der Ölpreis auf Talfahrt zu befinden. Doch in der Gemengelage aus wirtschaftlichen, geologischen und vor allem politischen Einflüssen kann sich das schnell wieder ändern. Eine Ölkrise ist nie ausgeschlossen. Schon gar nicht in einer so aufgeheizten Situation.

Das billige Öl ist dauerhaft kein Grund für Jubel. Zwar sind die Energiekosten hierzulande in einem Jahr um bis zu 12 Milliarden Euro gesunken. Privaten Haushalten bleibt so mehr Geld für Konsum. Doch der Exportnation Deutschland könnten die globalen Wirtschaftskrisen schnell gefährlich werden. Außerdem verleitet ein niedriger Ölpreis zu Verschwendung. Investitionen ins Energiesparen, vor allem im Gebäudebereich, und in mehr Effizienz drohen verschoben zu werden.

Das Beispiel VW

So behindert der niedrige Ölpreis die Energiewende und den Umstieg auf nachhaltige Mobilität mit Antriebstechniken ohne Benzin und Diesel – fatal für die Zukunft der deutschen Automobilindustrie. Das „Dieselgate“ made in Germany verdeutlicht, wie gefährlich rückwärtsgewandtes Management für den Technologiestandort Deutschland ist. Nachhaltige Mobilität vermeidet Staus, Lärm, Feinstaub und Emissionen. Mit der Energiewende steigt der Anteil Erneuerbarer und so die Strom-Angebotsschwankungen. Die dafür erforderlichen Speicher basieren auf der Herstellung von Wasserstoff oder Methan: potenziellen Treibstoffen für die Mobilität.

Wer den niedrigen Ölpreis als Krise erkennt und diese als Chance versteht, nutzt die Gunst der Stunde: Auf indirekte Dieselsubventionierung, bis zu sieben Milliarden Euro im Jahr, zu verzichten und die Dieselsteuer auf das Niveau der Benzinsteuer anzuheben, setzt staatliche Investitionsmittel für zukunftsgewandte Energieversorgung und Mobilität frei. Deutschland kann im globalen Öl-Oligopoly nicht mitspielen. Es muss sich davon unabhängig machen, egal wie hoch oder niedrig der Ölpreis ist. Die wirtschaftlichen Chancen stecken so oder so in der Energiewende.

Claudia Kemfert leitet die Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 04/16.

Kommentare (20)

denkzone8 29.01.2016 | 13:03

erstaunlich: "der globale ölmarkt ist zu einem schlachtfeld für machtpolitische konflikte geworden" sach bloß. seit wann. was wissenschaftler so rauskriegen!

ein preisverfall. ein gau für die anbieter.aber nicht zu früh freuen: der sieger ist noch nicht absehbar.

das aktuelle auf-atmen der verbraucher,die nächsten miet-steigerungen sind schon spür-bar, darf nicht in übermut aus-arten:

deshalb der famose vorschlag aus wissenschaftler-sicht: die konsumenten wach-halten, überschüssiges verbraucher-geld in die staats-kasse.

ein nach-haltiges konzept, nicht soo neu, regierende verfolgen das seit es sie gibt, auch ohne anstöße von ausgewiesenen wissenschaftlern.

smukster 29.01.2016 | 13:13

Die Preisspirale dreht sich nach unten, seitdem die USA vor einigen Jahren ins Fracking-Geschäft im eigenen Land eingestiegen sind: Bei einem Ölpreis von um die 100 US-Dollar pro Barrel und marktbedingt weiter steigenden Preisen wurde das teure Fracking plötzlich konkurrenzfähig.

Das klingt scheinbar plausibel, passt aber zeitlich absolut nicht: Fracking hat die US-Förderung seit 2009 kontinuierlich steigen lassen (um fast fünf, nicht zwei Millionen bpd), der Preis ist hingegen erst im September 2014 plötzlich eingebrochen - also muss dafür etwas Anderes verantwortlich gewesen sein.

Was die wirtschaftlichen Auswirkungen angeht, übersieht(?) die Autorin das Wichtigste: Die Finanzmärkte bekommen ohne die Ölmilliarden derzeit größte Probleme.

Dass die Energie- und Mobilitätswende unabhängig vom Ölpreis weitergeführt und beschleunigt werden muss, ist natürlich richtig - aber könnte kurzzeitig billigers Benzin wirklich dieses Jahrhundertprojekt gefährden, wenn es politisch gewollt ist?

Robinson 29.01.2016 | 16:46

Was für eine vermurkste Argumentation. Warum jetzt nochmal muss die Dieselsteuer angehoben werden? Um Investitionsmittel für "zukunftsgewandte Energieversorgung und Mobilität" freizusetzen? Was ist das denn? Kann man das essen? Weil Deutschland im "globalen Öl-Oligopoly" nicht mitspielen kann? Hä? Wat is? Mit Verlaub, das sind nichts anderes als Phrasen. Ein niedriger Ölpreis verleitet zur Verschwendung? OK - und was hat das mit dem Dieselpreis an der Tankstelle zu tun? Ich fahre doch keinen Kilometer mehr, nur weil der Sprit nun grade mal billiger ist.

Auch nicht schlecht: "Dennoch ist der jetzige Ölpreisverfall in erster Linie auf Spekulation zurückzuführen." Oh Herr - schmeiß Hirn vom Himmel. Umgekehrt wird ein Schuh daraus - der Ölpreis war jahrzentelang das Ergebnis von preistreibender Spekulation und nun nähert er sich seinem Marktpreis als Ergebnis von Angebot und Nachfrage.

Sorry Frau Kemfert, aber das mal wieder ideologisch eingefärbtes LobbyistInnengeblubber, bei dem es darum geht, mit dem eigenen Sendungsbewusstsein irgendjemandem die Kohle aus der Tasche zu ziehen. Fakten? Fehlanzeige.

Wie sind Sie eigentlich auf Ihren Posten gekommen? Quotenfrau?

Verwendungszweck 30.01.2016 | 11:44

"Das klingt scheinbar plausibel, passt aber zeitlich absolut nicht: Fracking hat die US-Förderung seit 2009 kontinuierlich steigen lassen (um fast fünf, nicht zwei Millionen bpd), der Preis ist hingegen erst im September 2014 plötzlich eingebrochen - also muss dafür etwas Anderes verantwortlich gewesen sein."

Steht doch im Text: Die übliche Börsenspekulation um Rohstoffe.

Heiner Flassbeck hat das mehrfach in seinen Artikeln thematisiert.
Siehe Google: Heiner Flassbeck Ölpreis Spekulation

Flassbecks Ansatz war, dass der Preis zuvor durch Spekulation überhöht war. Die Spekulationen über die Wirkung des amerikanischen Frackings hat dann irgendwann zum kippen des Marktsentiments geführt, weil die Spekulanten ihre Öl-Dauer-Bullen-Stimmung verloren hatten.

Seither haben wir wieder einigermaßen normale Marktpreise, die auf Angebot und Nachfrage beruhen.

Es ist aber klar, dass sobald die Milliarden-Spekulanten wieder bullisch für Öl werden, sie den Börsenpreis auch wieder in die Höhe treiben werden. Mit dem Eintritt des Irans auf dem Ölhandelsparkett kann sich das noch eine Weile verzögern. Irgendwann wird es aber passieren, weil das Geld auf dem Finanzmarkt eher nicht weniger wird und täglich nach neuen Renditechancen lechzt.

smukster 30.01.2016 | 16:35

Die Spekulationen über die Wirkung des amerikanischen Frackings hat dann irgendwann zum kippen des Marktsentiments geführt, weil die Spekulanten ihre Öl-Dauer-Bullen-Stimmung verloren hatten.

Wie das, wenn die Fracking-Produktion seit 5 Jahren linear und damit berechenbar gestiegen war? Warum im Spätsommer 2014, nicht früher oder später? Klar war vorher Spekulation im Spiel, wobei es keine 'Blase' war, da der Preis 3 Jahre lang relativ konstant war. Insofern kann der Preissturz auch nicht das mehr oder minder zufällige Platzen einer Blase gewesen sein, sondern muss einen Auslöser gehabt haben.

Und die heutigen Preise sind nicht wirklich "normale Marktpreise", da viele Produzenten trotz Verlusten weiterproduzieren, weil sie einen baldigen erneuten Anstieg erwarten.

Verwendungszweck 30.01.2016 | 23:12

"Wie das, wenn die Fracking-Produktion seit 5 Jahren linear und damit berechenbar gestiegen war?"

Tja, Börse eben.

"wobei es keine 'Blase' war, da der Preis 3 Jahre lang relativ konstant war"

Das Geld am Finanzmarkt, das in Öl investiert, ist im Hauptteil keine geliehenes Geld. Da kann keine Blase platzen.

"Insofern kann der Preissturz auch nicht das mehr oder minder zufällige Platzen einer Blase gewesen sein"

War es auch nicht. Die Preise kommen durch Terminkontrakte und allerhand Derivate zustande. Das Öl wird auch stets abgenommen und es besteht sofort für den nächsten Tag wieder Bedarf. Weder fehlt es an Geld noch an Nachfrage. Darum platzt auch nichts. So steigt der Preis durch die vielen Kontrakte und Derivate, die durch das viel Geld immer mehr wuchsen. Das ist schlicht eine Art selektive Öl-Inflation.

Vielleicht macht uns Flassbeck mal eine Grafik, die die Parallelität vom zu vielen Geld im Finanzmarkt und dem steigenden Ölpreis aufzeigt. Um die 30-40 Dollar scheint der normale Preis für Öl zu sein, sobald die Spekulanten vom Parkett sind.

Der Preis wird auch unten bleiben, so lange die Spekulanten nicht wieder zurück sind. Es ist allerdings so überviel Geld im Finanzmarkt, dass die Spekulanten über kurz oder lang wieder zurückdrängen werden. Was wir dann am steigenden Ölpreis sehen werden.

ww 31.01.2016 | 04:42

Weshalb denn soll der niedrige Ölpreis 'fatal für die deutsche Automobilindustrie' sein - gerade auch in Zusammenhang mit der Energiewende? Der niedrige Ölpreis könnte doch nur fatal für die Ernsthaftigkeit der Automobilhersteller sein, nun endlich spritsparende Autos oder erschwingliche Elektroautos herzustellen. Fatal sind daher allein die Einwirkungen auf das Fortschreiten der Energiewende. Die Fehlentscheidungen der großen Spieler Autohersteller sollten doch keinerlei Mitleid erwecken.

smukster 31.01.2016 | 10:36

Womit wir wieder bei meiner Ausgangsfrage wären: Was hat 2014 den Preissturz ausgelöst? Nach 3 Jahren bei >100 Dollar eine plötzliche Halbierung - da reicht mir "Tja, Börse eben." nicht als Erklärung.

Ansonsten weitgehende Zustimmung, wobei geliehenes Geld genauso in Öl wie anderswo investiert wird, wenn es interessant scheint (s. 2006-7 exponentieller Anstieg - just in dem Moment, in dem der Immobilienblase die Luft ausgeht, oh Wunder), und 30$ kein Dauerzustand sein kann, da zu viele (unkonventionelle) Produzenten "unter Wasser" sind.

Verwendungszweck 31.01.2016 | 14:25

"Was hat 2014 den Preissturz ausgelöst?"

Herdentrieb? Schwarmverhalten? So funktioniert Börse.

Vermutlich hat irgend einer aus der amerikanischen Regierung eine Agentur beauftragt, sie solle verbreiten, dass die USA sich mit den Saudis zusammen getan hätten, um den Ölpreis in den Keller zu treiben, um den antirussischen Sanktionen mehr Wucht zu verleihen. Irgendwann haben es die Börsianer geglaubt und haben ihre Milliarden aus dem Ölhandel langsam zurückgezogen.

Dass es so oder so ähnlich war, wird gestützt durch die Vermutung, dass bisher viel weniger Fracking-Firmen in den Konkurs gingen als, der niedere Ölpreis vermuten ließe. Vermutlich bekommen sie versteckte Staatshilfen, die sie liquide halten.

So würden das die Chinesen machen und die würden von Mitkonkurrenten dafür vor WTO- oder andere Handelsgerichte gezerrt werden.

smukster 31.01.2016 | 17:50

"Herdentrieb" kann eine Bewegung verstärken, aber nicht auslösen. Der "Abgang" war zu deutlich, um sich ohne materielle Ursache erklären zu lassen. Das hier z.B. passt zeitlich ziemlich gut, sinkende Verbrauchsprognosen der IEA.

Die Frackern bekommen m.W. keine direkten Beihilfen, aber ihre Kreditlinien werden auch nicht gekündigt, weil Staat und Banken Angst vor der dann folgende Kettenreaktion haben. Außerdem soll das Förderpotential als strategische Reserve erhalten bleiben.

Verwendungszweck 01.02.2016 | 09:52

Der Geldkreislauf ist tatsächlich ein Kreislauf (im Idealfall).

Die Ausgaben des einen, sind die Einnahmen des anderen. Wenn die Ölländer jetzt sparen müssen, sind das typischerweise die Länder, die bisher exorbitante Handelsdefizite bei Nicht-Öl-Produkten hatten. Diese ausbleibenden Bestellungen werden den Chinesen eher schaden.

Kreislauf eben.

Unterm Strich ist das ein Nullsummenspiel. Tatsache ist allerdings auch, dass viel des Ölgelds der Golfstaaten und der Russen zuerst in Luxusgüter und -Konsum fließt, bevor es irgendwann auf Umwegen mal wieder bei den Chinesen auftaucht.

Wenn das Geld in riesigen Depots gehortet wird, wie das bei den Superreichen Ölleuten auch oft der Fall ist, ist es dem Kreislauf vorerst allerdings entzogen. Wenn diese Depots nun aufgezehrt werden, könnte das dem Welthandel nützen. Zudem könnte es dem Frieden in Syrien nützen, wenn die Unterstützer vom Golf merken, dass ihre Reserven schmelzen. Schätzungen gehen davon aus, dass die Geldreserven Saudi Arabiens den niederen Ölpreis noch 5 Jahre verkraften. Wenn gespart wird, entsprechend länger.

Nordlicht 01.02.2016 | 19:25

Die Diskussion um Ursachen der niedrigen Ölpreises einmal beiseite, ich möchte gegen die Empfehlungen sprechen, wozu Frau Kemfert den eingenommenen Zusatzsteuern genutzt haben möchte: Mehr Subventionen für zukunftsträchtige umweltfreundliche etc. Antriebe; weg mit Benzin und Diesel.

Leider ist der Staat ein lausiger Lenker der technischen Entwicklung und des Marktes. Biokraftstoffe, Brennstoffzelle, Batterieautos - alle haben massive ökologische und ökonomsiche Probleme. Der Staat sollte strenge Emissions- und Verbrauchsgrenzen setzen und deren Einhaltung überwachen. (Siehe VW u.a.) Wenn er beginnt, Technikentwicklung zu lenken, geht es schief.

Das spricht nicht gegen höhere Kraftstoffsteuern, CO2-Abgaben etc. Das war ja mal mit der Ökosteuer angedacht. Nur: Damals sollten damit die Lohnnebenkosten gesankt werden, nicht die Staatsquote erhöht. Das Ziel ist nach wie vor richtig.

Ein letztes Wort zu den geringeren Mineralölsteuer für Diesel-Kraftstoff. Die Steuererhöhung der Rot-Grünen Regierung ist wegen der Lkw für Diesel geringer ausgefallen, eine gewisse Kompensation sollte im Pkw-Bereich die höhere Kfz-Steuer für Dieselmotoren.

Eine Gleichbesteuerung Benzin und Diesel oder nach CO2-Gehalt ist ok, aber am Besten im Einklang mit den Nachbarländern. Ansonsten tanken Fern-Lkw nur noch im Billigland; mit ihren 800-Liter-Tank kommt man von Polen nach Italien ohne hier zu tanken.

praktizierender ausländer 01.02.2016 | 21:53

würde die Doktrin frei operierenderMärkte funktionieren - hätten zb Saudi Arabien die Ölförderung gedrosselt, was aber nicht geschehen war.

Iran hat auch noch Investitionsbedarf und wird den mit weiteren zusätzlichen Angeboten auf den Märkten zu decken suchen.

Kurzfristig mag das funktionieren, dass die USA mit dem Fracking unabhängig operieren können: wäre da nicht die Richtung, die da auch noch im Spiel zu sein scheint: RU wirtschaftlich zu drangsalieren - weil man meist an Schadensnehmern erst erkennen könnte, wer von wirtschaftlichen Schäden auch politisch zu profitieren zu gedenken scheinen möchte.