Briefe über die Mauer, Berlin 1961

„Priorter Briefe“ Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich bald nach Spandau komm
Regine Walter-Lebmann | Ausgabe 45/2015
Briefe über die Mauer, Berlin 1961

Bild: Archiv/der Freitag

Gertrud Krause wurde am 9. November 1900 als Gertrud Schüler und älteste von vier Schwestern geboren. Ihr Vater war der Schneidermeister Friedrich Eggert, ihr Erzeuger sein Geselle Herrmann Schüler, der nach dem Tod seines Meisters dessen Schneiderwerkstatt und Ehe weiterführt und so auch zum offiziellen Vater seiner Tochter wird. Die Mutter, Charlotte Schüler, hat ein kleines Haushaltswarengeschäft in Lehnin/Mark Brandenburg.

Mit vierzehn Jahren geht Gertrud nach Berlin und zu OSRAM. Zum ersten Mal in ihrem Leben erhält sie für die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft einen – wenn auch ungerechten - Gegenwert. Sie verdient Geld, das sie fast vollständig ihrer Familie in Lehnin zukommen lässt, aber eben nur fast vollständig. Mit dem Rest versucht sie, ein unabhängiges Leben zu führen.

Zeitlebens war für Gertrud OSRAM ein Synonym für Emanzipation. „Denn jeh ick eben wieder zu OSRAM“, mit diesen Worten setzte sie nicht nur ihren Ehemann Karl Krause vor die Tür, als der sie haushaltsgeldmäßig und auch sonst zu kurz hielt.

Mit zwanzig heiratete Gertrud diesen Karl, einen unternehmungslustigen Autoschlosser, KFZ-Meister, der kurz nach der Geburt ihrer einzigen Tochter zu Schiff nach Argentinien reist. Nach einem Jahr als „el mecanico Carlos Krause“, das eine erfolgreiche Zukunft verspricht, bittet er Gertrud und Tochter Irmgard um Übersiedlung nach Argentinien. Sie bleiben in Berlin und Gertrud bei OSRAM. Carlos kehrt zurück und baut sich in Berlin eine erfolgreiche Werkstatt auf und in seiner Ehegemeinschaft ab. Gertrud und Karl führen getrennte Haushalte, aber gemeinschaftliche Geschäfte – beides mit Erfolg.

Bevor sie nach Priort geht, hat Gertrud eine „Taxe zu laufen“, die der Ehemann ihr überlassen hat. Sie besitzen ein Geschäft in der Bleibtreustraße mit Schallplatten und Fahrrädern. Drei 7,5-Tonner sind in einer Garage deponiert, als Aussteuer für die Tochter.

Wegen der unsicheren Bombennächte in der Stadt und der überlebenssichernden Anbaumöglichkeiten von Kartoffeln und Kohlrüben war Gertrud von ihrem Ehemann Karl Krause nach Priort ins ursprüngliche Biotop wenige Kilometer vor Berlin geschickt worden. Karl läßt sie dort jäten und sitzen. Gertrud überlebt auch diese Wende in ihrem Leben. Sie hat Erfolg bei der Gartenarbeit und findet Gesellschaft im Dorf.

Wenige Tage bevor sich der deutsche Arbeiter- und Bauernstaat feierlich gründet, lässt sich Gertrud notariell bestätigen, dass sie mit Laube und Grundstück von ihrem Karl beschenkt worden war und lebt fortan in Priort/Kreis Nauen, in der DDR. Karl versäuft später alles. was der Krieg ihnen übrig gelassen hatte und stirbt 1967 im Bierhaus.

Gertrud besucht ihre Tochter in Westberlin oft mit Gartenäpfeln und geschlachteten Hühnern. Sie kehrt immer zurück, manchmal mit Seife, häufig mit Bohnenkaffee und einmal mit ihrer jüngsten Enkeltochter, die ihrer Zukunft in frischer Luft entgegensehen soll Großmutter und Enkelin gestalten die NEUE ZEIT, ohne zu murren und sammeln gemeinsam Schädlinge vom genossenschaftlichen Acker, tragen wertvolle Altmaterialien für die volkseigene Produktion zusammen, säen und dreschen mit der Dorfgemeinschaft und vieles mehr.

Am 13. August, als der junge Staat zu Gertrud Krauses und ihrer Verbündeten Schutz einen Wall errichtet, wird die zehnjährige Enkelin über die noch niedrige Mauer von Berlin-Adlershof nach Berlin-Rudow gehoben. Von da an lebt die Großmutter allein in Priort.

Bis zu diesem Datum hat Gertrud nur Beileids- oder Gratulationskarten unterschrieben und ein Haushaltsbuch geführt. Vom 13. August 1961 bis zum 29. April 1963 schickt sie nun fast täglich einen Brief aus dem Osten in den Westen, mehr als 500 Vorortberichte. Im Frühjahr 1963 erhält Gertrud Krause die Genehmigung, zu ihrer Tochter, der Lehrerin Irmgard Walter, nach Westberlin überzusiedeln.

Am 10. März 1983 stirbt Gertrud Krause. Ihre Enkelinnen – meine Schwester Gabriele Walter und ich - erben auch ihre „Priorter Briefe“.

Telegramm aus Berlin-Adlenhof nach Berlin-Charlottenburg am 13.8.61
„Sind bei Pressels hole Ginchen ab ich muss wieder zurück Oma“

Priort, 14.8.61
„Mein Telegramm werdet ihr ja erhalten haben. Ich konnte es nicht anders machen, sonst hätte ich noch großen Ärger bekommen. Es musste schon so sein, hoffentlich hast du Ginchen schon zu Hause. Hoffentlich können wir uns bald mal wiedersehen. Bleibt alle schön gesund und schreibt mir bald.

Nächstes Mal schreibe ich mehr ich kann es heute nicht.

Nauen, 1.9.61
Könntet ihr nicht am Sonntag den 27. bei Pressels sein (in Berlin-Adlershof, d.A.) Ich bin ungefähr um ½ 11 Uhr da. es ist alles jetzt so schwer zu schreiben. Mündlich geht es besser. Für Essen sorgt Frau Pressel.

Priort, 1.9.61
Habe heute Euer liebes Päckchen und auch den lieben Brief erhalten. Habe mich sehr gefreut habt auch herzlichen Dank dafür. Du schreibst mir ich soll nicht so viel arbeiten ich mache überhaupt nichts habe gar keine Lust dazu. Frieda kommt ab und zu mal rüber und guckt was ich mache. Sie hat mir schon öfter eingeladen zum Essen aber ich sage ihr gleich ich habe keinen Hunger sie ist mir zu sauber wenn ich sehe der Hund leckt aus alle Töpfe dann ist man satt. Liebe Irmi wenn mein Geld alle ist muss die Gemeinde für mich sorgen. Ich war schon zur Bürgermeisterei und habe mich gemeldet. Verhungern können sie mich ia nicht lassen auf den Gedanken hat mir Dr. Libau gebracht. Ist doch nett von ihm. Sonst wüsste ich nicht was ich von meinem traurigen Dasein berichten sollte. Bleibt alle recht gesund. Wenn ihr rochen könnt schickt mir bitte ein paar Zigaretten.

10.9.61
Heute Sonntag kam Euer lieber Brief an, habe mich sehr gefreut. Auch von Pressels kam ein Brief die erwarten mich immer Sonntag aber das kann ich nicht erstens ist das eine lange Fahrt und dann kostet es mit allem drum und dran 5.00 M und das ist mir zu teuer; ich muss doch sparen. Meine Nachbarin die olle Ziege meinte zu anderen was macht denn nun Frau Krause die bekommt doch keine Rente muss sie eben nach Lehnin zu ihren Schwestern fahren was die Olle das angeht soll sich um sich kümmern, und mich zufrieden lassen.

Und Frau Kemp wollte mir eine Stelle als Wirtschafterin in Fahrland beim Müller so mit Liebe und so besorgen darüber habe ich nur lachen können. Was die Leute sich um mich kümmern.

Liebe Irmi, habe am Dienstag an Ginchens Adresse ein kleines Päckchen abgeschickt ihre hundchen, Gürtel und Deine Sachen auch 6 Pfirsiche für jeden 2 mehr habe ich nicht was ich Euch schicken könnte. Es ist alles so trostlos. Was macht denn der Krause der kann jetzt auch mal sich ein bisschen mehr anstrengen oder hat er noch immer keine Lust zum arbeiten? So das wäre es für heute.

12.9.61
Gestern am Montag habe ich wieder Euer liebes Päckchen mit großer Freude erhalten. Habt recht schönen Dank für alles. Frieda wird schon so langsam neidisch. Heute Dienstag war der Bürgermeister bei mir wegen meine Unterstützung 100 M würde ich bekommen. Damit würde ich schon auskommen. lch glaube der hat was für mich übrig. Der guckt mich immer so verliebt an. Und von Deinen Zigaretten hat er auch gleich alle geraucht. Aber Drüben alles schlecht machen. Man kann ia nicht schreiben wie man gerne möchte. Man muss eben still halten. Am Donnerstag will ich wieder zu Doktor Libau fahren der war auch lange krank. Dem wollte ich auch ein paar Zigaretten geben weil er immer so anständig ist. Liebe Irmi wenn am Sonnabend zu Deinem Geburtstag Besuch kommt grüße sie alle von mir. Und sie sollen an mich denken. Ich würde gerne tauschen. Frl. Raabe hat mir das Kleid von Dir fertig gemacht aus lauter Mitleid brauchte ich nichts zu bezahlen. Auch gut.

17.9.61
Habe heute den Brief von Gabilein und Ginchen mit großer Freude erhalten. Ginchen hat schon recht ich habe viele Pflaumen gepflückt aber leider sehr schlecht bezahlt bekommen für 1 Zentner 14.00 M. Ich werde wohl arbeiten gehen müssen obwohl Dr. Libau es mir verboten hat. Aber was will ich machen mein Geld wird ja weniger wenn nichts dazu kommt. Ich darf nur noch 12.00 M die Woche ausgeben. Denn ich weiß ja nicht wann ich die Unterstützung bekomme und dann ist es Wohlfahrtsunterstützung. Es geht mir nicht so gut wir Ihr es vielleicht annimmt. Manchmal bin ich schon ganz verzweifelt. Den Krankenschein brauchst Du mir liebe Irmi auch nicht schicken. Dr. Libau darf keine West-Scheine mehr annehmen. Am besten man ist nicht mehr. Dann habe ich keine Sorgen mehr. Scheine um nach Berlin zu fahren gibt es vielleicht wenn der Friedens-Vertrag da ist. Man läuft hier in Priort rum zu keinem Menschen etwas sagen denn man weiß ja nicht wie es ankommt. Es ist eben schlecht. Ich gehe zu niemandem ich bin ganz für mich. Ab und zu kommt Frieda mal rüber die hat jetzt auch Sorgen. Ihr Max kommt jeden Abend voll wie ein Eimer nach Hause und dann ist er ein Stinktier ganz furchtbar. So für heute genug.

Ich muss sogar mit Papier sparen, es gibt nämlich keins. Oma.

21.9.61
Habe heute wieder Deinen lieben Brief und Dein liebes Päckchen mit großer Freude erhalten. Ich freue mich immer wie ein Kind zu dem der Weihnachtsmann kommt. Der Käsekuchen - hat mir auch alles sehr gut geschmeckt. Ich danke auch recht herzlich für alles. Ich staune selber immer dass es so schnell geht die Päckchen gehen durch die Kontrolle sind aber nicht geöffnet. Frieda ist schon neidisch am liebsten würde sie mir eins auswischen aber da hat sie kein Glück. Sie sagt immer verkauf mit doch ein bißchen Kaffee oder Kakao ich sage ihr immer gleich die richtige Antwort ich habe doch keine Handelsware sie können bei mir eine Tasse trinken aber nicht mehr. Die Menschen sind jetzt alle anders geworden. Es ist ganz furchtbar. Hast Du meine Briefe alle bekommen einen am 10. 11. 12. 17. Ich frage bloß an weil Onkel Max sie öfter mitgenommen hat er meinte vom Ostbahnhof geht die Post schneller. Ich mach das jetzt nicht mehr. Ich traue dem Burschen auch nicht. Der ist auch alle Tage voll wie ein Eimer. Liebe Irmi sei so gut und schicke mir 1 Paar Strümpfe aus meinem Kasten und zwei Päckchen Gurken-Doktor. Ich habe ein paar Gurken die möchte ich einmachen. Habe jetzt zwei Tage Frau Kowalski helfen einmachen sie hat sich sehr darüber gefreut und ich habe gleich mein Essen gehabt. Man muss eben sehen wo man bleibt.

In der nächsten Woche will ich auch nach Nauen fahren wegen ein Schein aber ich glaube es wird wenig Aussicht sein.

25.9.61
Sonntag war nach langer Zeit für mich eine Abwechslung. Wir haben Kaffee getrunken und erzählt und ein bißchen Karten gespielt. Um 9.00 Uhr war ich dann wieder zu Hause. Es war für höchste zeit mal was anderes als die blöde Frieda mit ihrem Gequatsche. Na - nu in dieser Woche komme ich ja viel unter Menschen. Hoffentlich halte ich durch ich werde mir die große Mühe geben, einesteils freue ich mich drauf denn Hochzeit ist ja immer schön.

Liebe Irmi, Gabi fragt ob ich viel Radio höre am Tag nur ein Mal Nachrichten. R. ist nicht gestattet und da lasse ich es lieber sein. Ins Gefängnis möchte ich doch nicht darum. Bei uns hinten wird die Strecke gebaut und da sind allerhand Menschen. Man muss überhaupt sehr vorsichtig sein es ist jetzt eben alles anders.

2.10.61
Gestern war Sonntag bin ich nicht zum Schreiben gekommen da war ich müde von der Hochzeit war erst morgens um 5.00 Uhr zu Hause. Es war sehr schön es waren nur 25 Gäste und drei Mann in der Küche da war die Arbeit nicht so schlimm.

Das Brautpaar war ja sehr jung sie 18 und er 19 ein schönes Päärchen kirchliche Trauung. Der Pfarrer war auch zu Gast. Heute abend bringen sie mir mein Geld.

Mein Herd haben mir Jäckels auch in Ordnung bringen lassen. lch hatte ja gesagt dass ich nichts machen könnte da der Herd nicht in Ordnung ist. Er ging zu Herrn Kirsch. Der kam dann gleich schaute sich die Sache an es war der Widerstand der Bräutigam musste gleich nach Ketzin fahren und er hatte Glück und bekam 3 Widerstände. Und somit hatte ich mein Herd wieder ganz. lch bin froh und freue mich. So kann ich doch wieder meine Tortenbäckerei aufnehmen. (...)

Nun sitze ich schon sieben Wochen alleine hier in Priort und wer weiß wie lange noch es ist einfach schrecklich. Frau Pospich die ist zu mir sehr nett schenkt mir öfter ein paar Eier.

Nach dem 15. Oktober ist ein großes Essen auf dem Weinberg 120 Mann alle die an der Strecke gearbeitet haben ist ein kleines Fest weil die Strecke vorfristig fertig wird

Und da soll ich auch helfen.

Unsere schöne Straße haben sie zur Minna gefahren ganz fürchterlich sieht sie aus. Mit Freihändigfahren ist es aus man kann ja kaum zu Fuß gehen. Wie ist es denn bei Gabi und Ginchen mit dem Zeugnis: ich hoffe doch gut so dass Mutti zufrieden ist oder ist es anders.

So meine Lieben weiter weiß ich heute nichts zu schreiben.

Priort, 8. Oktober 61
Meine Unterstützung bekomme ich noch nicht die haben alle keine Ahnung wie man so etwas macht. Jetzt will mir Hanne Schreiber helfen die weiß Bescheid denn die war ja lange genug auf der Bürgermeisterei. Na heißt es wieder weiter warten. Die Strecke hier hinten bei uns ist nun bald fertig es wurde ein 2tes Gleis gelegt die haben alle gearbeitet wie die Verrückten damit die Strecke fertig wird zum Geburtstag. Toll was.

Ein neuer Bahnhof kommt auch noch ganz in unserer Nähe da bei Bielefelds ganz groß ja ja Priort macht sich und ist eine Reise wert. Aber trotzdem beten die Leute alle.

Lieber Gott mach mich fromm dass ich bald nach Spandau komm. (. . .)

26.11.61
Na ich schicke mit gleicher Post das Adventskränzchen ab. Hoffentlich vertragen sich die Tanne aus dem Schwarzwald mit meiner Tanne aus der DDR. Schließlich muss ja das Kränzchen einsehen, dass die Tanne aus dem Schwarzwald gar nicht so schlecht ist. Meinst Du nicht auch liebe Irmi.

1.12.61
Ich verstehe nicht dass meine Päckchen so lange dauern. Es sind ja 4 St. unterwegs Ginchens Hose die sie vergessen hatte mit den Bonbon von Mertke vom 16.11. der Adventskranz 27.11. und den habe ich Einschreiben und dringend geschickt und zuletzt das Nikolauspäckchen vom 30ten November. Jetzt wollte ich noch Gabis und Deins liebe Irmi abschicken. lch habe für Dich auch einen schönen Schlafanzug gekauft. Mit Ginchens Puppenstube wollte ich sowieso bis nach Weihnachten warten. Heute Freitag wollte ich zum Freundschaftsmagazin aber es regnet und ist dabei noch schrecklich windig. Muss ich für morgen verschieben. Dass es Dir liebe Irmi wieder besser geht beruhigt mich sehr. Das macht wohl der Koks den lhr beide immer trinkt. lhr werdet doch nicht in die Fußstapfen von Eurem Opa treten. Der sagt ja auch immer Schnaps hält gesund. Und läßt sich vollaufen. Hat er sich denn schon wieder mal sehen lassen.

Am 3ten wollte ich ja zu Pressels fahren aber die haben sich noch nicht gemeldet bleibe ich zu Haus und gehe ein bißchen zu Mertkes die freuen sich auch wenn ich komme übrigens die Nummer ist Parzelle 301. Von Fritze Färber das Päckchen habe ich immer noch nicht und er hat es schon am 14.11. abgeschickt aber nicht eingeschrieben wenn man sie einschreiben läßt werden sie noch schneller befördert.

Sonst ist in Priort nichts mehr los. Es ist alles so anders geworden. Weil jeder vor dem anderen Angst hat. Nur die gewissen Herren tragen die Nase hoch und denken was kann mir denn schon passieren so wie Herr Billau, Herr Kerraschk, Frau Heuer, es ist nicht mehr schön wenn ich doch bloß das Glück habe und zu Euch kann.

Am 29.4.1963 reist Gertrud Krause in Westberlin ein, nicht ohne in einem ihrer letzten Briefe aus Priort die Zurückbleibenden auf einen Irrtum aufmerksam zu machen:

„Überhaupt sind jetzt alle neu zu mir aber sie denken alle im Stillen von mir was zu bekommen wenn ich einmal weg bin da haben sie sich alle mächtig geirrt. Bei mir nicht.

Viele Grüße von Eurer lieben Oma aus Priort.“

Dieser Text erschien am 9. November 1990 in der ersten Ausgabe des Freitag

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06:00 09.11.1990

Ausgabe 30/2021

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