Das vergebliche Bleichen der Haut

Bolivien Im "Club de La Paz" oder: unterwegs durch eine verspätete Nation

Das Werben um die über Jahrhunderte unterdrückten Indios ist in diesem Jahr Boliviens bestimmender politischer Motor geworden. Das Land steckt seit den Wahlen vom 30. Juni mitten in einer Zerreißprobe - entweder in Hörigkeit zum Imperium verharren oder einem neuen ethnischen Fundamentalismus vertrauen, der zum Ideal eines "indianischen" (vorkapitalistischen) Kommunismus zurück will? Ein zerrissenes Land zwischen Aussichtslosigkeit und Hoffnung.

Die Rechtsliberalen haben uns aufgefordert, mit ihnen vorlieb zu nehmen, nur weil man im gleichen Haus lebt, das jetzt Risse aufweist, die sie selbst verursacht haben. Sie verschweigen aber, dass es bisher strenge Unterschiede in der Wohnlage gab, die abzuschaffen wären, will man das Vaterland tatsächlich retten ..." - Der frühere trotzkistische Gewerkschaftsführer Filemón Escóbar, der jetzt an der Spitze der MAS (Bewegung zum Sozialismus) steht, diskutiert die politische Lage Boliviens im überfüllten Club de La Paz, dem berühmten Café in der Nähe des Regierungsgebäudes.

Der Club war schon immer ein Ort politischer Kontroversen, hier saßen der legendäre Gewerkschaftsführer Juan Lechín oder der 1981 ermordete Sozialist Marcelo Quiroga, aber auch die militärische Rechte um den 2001 verstorbenen Diktator Hugo Banzer. Selbst der Schlächter von Lyon, Klaus Barbie, der bolivianischer Staatsbürger wurde, ließ sich im Club bei Kaffee und Kuchen zu Kommentaren hinreißen. Im Café de La Paz wurde konspiriert, intrigiert, wurden Präsidenten ernannt und abgesetzt und Gegner in den Selbstmord getrieben. Im November 1942 spekulierten hier deutsch-bolivianische Veteranen des Chaco-Krieges über den Ausgang des Zweiten Weltkrieges. Hier pries man des Deutschen Reiches ewigen Ruhm. Hier wurde Maos Sieg mit Schnaps begossen, der Mord an Trotzki und Stalins Tod betrauert, Titos Besuch in Bolivien aus exilkroatischer Sicht beweint. Hier besprach Ernesto Ché Guevara strategische Fragen der Revolution. Hin und wieder wurden hier der bolivianische Kommunismus oder die ewige Militärdemokratie beschlossen. Hier sprachen Opfer des Holocaust in deutscher Sprache mit ihren Henkern. "Juden" und "Arier" spielten bei Schwarzwälder Kirsch Schach und Domino - bis eine tätowierte Zahl auf dem Arm die unüberbrückbare Feindschaft offenbarte. Jorge Luis Borges, immer Gast des Lokals, wenn er in La Paz war, nannte es einen Ort metaphysischer Spannungen, an dem man die Zeichen der obskuren Existenz europäischer Emigranten und den Schleier bolivianischer Konspirationen erkennen könne.

Wie eine schwarze Lawine

Nun hat sich der Club wieder gefüllt. Die eisige Kälte des Winters zwingt den Besucher, in Mantel und Schal zu sitzen - diese Kälte, die selbst Steine brechen kann, dunkelbraune, harte und kantige Steine wie Indio-Gesichter. Rechts, wie im Parlament, haben sich Liberale und Konservative platziert, in der Mitte, etwas zaghaft und mit Blick nach links oder rechts, nehmen die als wankelmütig geltenden, einst sozialdemokratischen Gäste Platz. Links erkennt man Indios, die sich mit vormaligen trotzkistischen, kommunistischen und anarchosyndikalistischen weißen Führern aus den Mittelschichten vermengen. Rechts duftender bolivianischer Hochlandkaffee, in der Mitte zierliche Tassen, aus denen ein Aufguss aus Kokablättern, Anis und Minze getrunken wird. Ganz links gibt es den kleinen Espresso nebst Kokablättern, die zusammen mit einer aus Getreide gewonnenen, zur Entsaftung der Blätter dienenden braunen Paste gekaut werden. Ponchos und bunte Mützen stechen gegen die bürgerliche Kleiderordnung ab.

Einige Liberale aus der Front von MNR (Nationalistische Revolutionäre Bewegung) und konservativer ADN (Nationalistische Demokratische Allianz) schütteln den Kopf. Wie lange soll man sich die Provokation aus dem linken Lager gefallen lassen? - "Zuerst das Vaterland!" ertönt eine Stimme von rechts. Senator Filemón Escóbar wirft einen verächtlichen Blick auf die Rechtsliberalen. Ein heiseres "Verlogenes proamerikanisches Opportunistengesindel!" beendet das Wortgefecht. Ungeachtet der verbalen Kampfansage in der Mitte, bei MIR (Linksrevolutionäre Bewegung) und NFR (Neue Republikanische Kraft), es gibt ein Flüstern mit Mutmaßungen über denkbare Koalitionäre.

Der Ausgang der Wahlen vom 30. Juni 2002 ist beispiellos in der Geschichte des Landes. Die äußerst knappen Unterschiede zwischen den konkurrierenden Parteien verheißen politische Unberechenbarkeit. Noch nie gab es eine solche Konstellation. Zwischen der MNR mit 22,5 Prozent der Stimmen und der MAS liegen nicht einmal zwei Prozent. Die MIR - obwohl mit knapp über 16 Prozent als vierte Kraft abgeschlagen - bildet zusammen mit der MNR von Präsident Sánchez de Lozada die Regierung.

Boliviens Herrschaftselite wittert Umbrüche, die wie eine "schwarze Lawine" über das Land hereinbrechen, zur Zersetzung oder gar zum endgültigen Ruin führen können. Die Rechte appelliert an das nationale Gewissen, das "Vaterland nicht zu destabilisieren", während die Indios den sozialen Umbau, mehr Partizipation und Gerechtigkeit verlangen. Dabei differenziert sich die weiße und ethnisch gemischte Mitte immer mehr und verliert im ohnehin brüchigen Sozialgefüge an Halt.

Als sich am 3. August das neue Parlament konstituiert, um den Präsidenten zu wählen, feuern die Anhänger das jeweilige Lager von den Rängen an und attackieren lauthals die gegnerischen Parteien. Obgleich Sánchez de Lozadas Sieg als sicher gilt, dauert die erste Sitzung fast 24 Stunden. Eine barocke Kampfesrhetorik zieht sich in die Länge, bevor der "Gringo" Sánchez de Lozada triumphieren kann. Diesmal spricht Boliviens Legislative mehrere Sprachen: Spanisch und die indianischen Ketschua, Aimara und Tupi Guaraní. Dolmetscher werden gebraucht, die beim klirrenden Geschrei ihren Dienst kaum tun können. Je nach politischem Bekenntnis wird im Parlament sogar gesungen. Bolivien tönt Krisen geschüttelt, Hoffnung verheißend, allenfalls kampfbetont, Geschichte streifend.

Bis zum 19. Jahrhundert noch ein wichtiges ökonomisches und politisches Zentrum der südamerikanischen Feudaloligarchie, verliert das Land danach auf dem Subkontinent an Wert. Die ehemals "hochperuanische" Elite, die zwischen Sucre und Potosi, La Paz und Cochabamba beheimatet ist, wehrt sich gegen das Aufkommen bürgerlicher Verhältnisse. Die Revolution bürgerlichen Typs scheitert, verschiebt sich auf das 20. Jahrhundert - mit verhängnisvollen Folgen. Während die indianische Agrarbevölkerung alle Voraussetzungen zum Wandel in eine starke Industriearbeiterschaft erfüllt, wendet sich die Oligarchie gegen jede Modernisierung. Bequemlichkeit geht vor Unternehmertum. Der Import von Luxusgütern aus Europa und Nordamerika erreicht unvorstellbare Dimensionen. Und das Land verarmt zusehends. Bald ist die aus rühmlicheren Zeiten des Silberabbaus überkommene Infrastruktur völlig veraltet. Das Land baut keine Straßen aus, die Integration der zerklüfteten Geographie bleibt ein Fremdwort, der Binnenmarkt stagniert - die ausländische Konkurrenz drückt so sehr auf dem Weltmarkt, dass selbst die Feudaloligarchie ökonomisch wie sozial schrumpft, das eigene Land bleibt ihr terra incognita, sie präsentiert der Welt ein Bild zwischen eigener Zurückgeworfenheit und abgeschmackt prunkhafter Eitelkeit.

Abglanz der Revolutionen

1879 verliert man den schmerzlichsten aller Kriege. Chile besetzt die pazifische Küste Boliviens, während die Feudalherrschaften in La Paz Karneval feiern. Der Zugang zum Meer ist gekappt, die Einkesselung vollendet, die Weltmärkte sind noch unerreichbarer. Bolivien ist als bürgerliche Nation unmöglich geworden. Der lodernde ethnische Konflikt entlädt sich in neurotischen Projektionen, und man träumt nur noch als Herr und Knecht: Wegen seiner Herkunft will der Herr stolzer Spanier, geistreicher Franzose oder gründlicher Deutscher sein; während der zum Ding herabgewürdigte, noch unpolitische Indio, selbst der Mischling, nichts mehr wünscht als das Bleichen seiner Haut.

Weitere territoriale Verluste folgen, die den Bolivianern den Stachel historischer Identitätskrisen tief ins Herz stoßen. Während die Beherrschten die Hautfarbe ihrer Herrscher beneiden, werden diese xenophil und sozialdarwinistisch. Nicht nur hörig nach oben, sondern nach außen, nicht nur herrisch nach unten, sondern nach innen: So lassen sich in Bolivien preußische Sozialtraumata erweitern. Im Unterschied zu Preußen scheint es hier unter den Herrschenden allerdings kaum jemanden zu geben, der sich im eigenen Territorium wirklich auskennt. Niemand hat die Breite zwischen den Anden und dem Amazonas-Becken wirklich erschlossen, keiner die Geographie zum ökonomischen Nutzen vermessen. Wie von den hohen Bergen verzaubert und eingekesselt, sehen die Bolivianer keinen anderen Horizont als den, der ihrer kleinurbanen Alltagswahrnehmung entspricht - das Land bleibt eine republikanische Illusion.

Nichts ist dann aber im 20. Jahrhundert historisch so brillant wie die April-Revolution von 1952. Der klassischen Krisenlogik folgend, "wollen" die Beherrschten nicht mehr, während die Herrschenden nicht mehr "können". Geführt von einer Mittelschichtelite, die eine wirkliche soziale Integration des Landes anvisiert, wird das bisherige indianische "Ding" zum politischen Subjekt. Leibeigene Bauern, nunmehr indianische Bergarbeiter, marschieren bewaffnet nach La Paz. Verängstigt sieht die weiße Oberschicht, wie Dynamit aus den Stollen die Verhältnisse zum Explodieren bringen soll. Das Militär wird abgeschafft, das allgemeine Wahlrecht proklamiert, die Schulpflicht, der Großgrundbesitz enteignet. Lateinamerika ist verblüfft: Noch nie gab es einen solch radikalen Bruch.

    Boliviens Parteien

    (in Klammern Wahlergebnis vom 30. Juni 2002 in Prozent)

Movimiento Nacionalista Revolucionario (MNR/22,5)

Der MNR-Spitzenpolitiker Gonzalo Sánchez de Lozado, alter und neuer Präsident, setzt auf eine neoliberale Wirtschaftspolitik unter Einschluss staatlicher Interventionsmöglichkeiten.

Movimiento al Socialismo (MAS/20,9)

Juan Evo Morales - er war Präsidentschaftskandidat des MAS - ist die Symbolfigur der Kokabauern. Der MAS gehört zu den Kräften, die das politische System Boliviens am radikalsten umbauen wollen.

Nueva Fuerza Republicana (NFR/20,9)

Die rechtspopulistische Partei steht für Liberalismus, Katholizismus, abendländische Werte und schickte den Favoriten Manfred Reyes Villa ins Wahlrennen, der aber durch eine Korruptionskampagne Stimmen verlor.

Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR/16,3)

Die vermeintliche Linkspartei des Ex-Präsidenten Jaime Paz Zamora gilt als flexibel. Als Mitglied der Sozialistischen Internationale (SI) vollzog sie 1989/90 einen markanten Kurswechsel ins liberal-katholische Lager.

Movimiento Indígena Pachakuti (MIP/6,1)

Die radikale Partei des Kleinbauern Felipe Mallku Quispe vertritt vehementer als der MAS Interessen der Indios und indianische Werte. Sie verfolgt (auch in Sachen Koka-Anbau) eine gegen die USA gerichtete Politik.

Die US-Regierung ist alarmiert, Konterrevolutionäre schleichen ins Land, die Banken schließen ihre Türen - die ökonomische Erpressung ist die stärkste Waffe des Imperiums, während die Oligarchie dem amerikanischen Knebeltakt widerspruchslos folgt. Die Bolivianer spüren die "begrenzte Souveränität" ihres Kontinents. Es wird eine Allianz für den Fortschritt geschlossen, das Militär neu organisiert - der Neokolonialismus erstickt Boliviens Aufbruch.

Die nächsten Jahre sind gezeichnet von Konterrevolution, aber das errungene politische Bewusstsein der Beherrschten bleibt. Das Bergbauproletariat wird zur wirklichen Avantgarde dieser verspäteten oder missratenen Nation. Auf die Bergbauarbeiter setzt auch Ché Guevara bei seinem Guerillakrieg im "schwächsten Glied" der südamerikanischen Oligarchien. Beim unpolitischen Bauerntum, das noch vom Bleichen seiner Haut träumt, irrt er grundlegend und auf tragische Weise. Die Fehleinschätzung kostet ihn 1967 das Leben, aber das Opfer bringt post mortem neuen Zündstoff, denn Ende der sechziger Jahre folgen Alfredo Ovandos und Juan José Torres´ linksnationale Militärregierungen dem Ruf nach "revolutionärer Rettung der Nation", scheitern aber an Hugo Banzer. In einem Putsch reißt der zwischen 1971 und 1978 die Herrschaft über das Land an sich.

Zwischen 1978 und 1985 wechseln sich liberale und konservative Rechte in der Regierung mit sozialdemokratischen Linken ab. Seither wird auch in Bolivien neoliberal regiert, was für ganz Lateinamerika typisch ist. Die "strategische Aufgabe" reduziert sich auf die Anpassung der Inflationsrate an Auflagen des IWF. 1985 ruft Präsident Paz Estenssoro den Notstand aus: "Bolivien stirbt aus!". Der traditionelle Zinnabbau ist am Ende - anstatt Zinn produzieren die Bolivianer Kokain.

1993 wird Gonzalo Sánchez de Lozada erstmals zum Präsidenten gewählt. Der vormalige Bergbauunternehmer, inzwischen Multimillionär, will wieder im Jahr 1952 beginnen. Statt der von den Chicago-Boys aufgestellten Privatisierungsformel für den "maroden Staates" zu folgen, will er nunmehr das Land "kapitalisieren". Er verkauft Staatsunternehmen bis zu 51 Prozent an ausländische Firmen. Der Erlös geht in Neuinvestitionen und soziale Projekte. Dabei fährt Sanchez auf Druck des IWF einen harten antiinflationären Kurs. Dennoch greifen die Reformen. Besonders das "Gesetz zur Volksbeteiligung" erinnert an die alte Revolutionszeit. Der Antikorruptionskurs überzeugt angesichts der alltäglichen Bestechungsaffären, die Bolivien so tief demoralisiert haben - die liberale Rechte setzt auf das eigene Land! Doch die Zeit zu Konsolidierungen ist zu knapp. 1997 gewinnt der "demokratisch" gewendete Hugo Banzer die Präsidentschaft zurück und beginnt, mit der US-Regierung die Vernichtung der Kokaplantagen zu koordinieren. Null Koka im Chapare!, lautet die Parole, die Zusammenstöße provoziert. Das subtropische Chapare-Gebiet in Cochabamba steht für "Narcoterror und Verelendung", aber auch für soziale Emanzipation. Durch das Land ziehen sich wieder tiefe Risse, während zugleich neue Bewegungen entstehen, die außerhalb des korrupten Staatsapparates agieren, die Herrschaft der Oligarchie ist erneut erschüttert, die marxistische Linke, durch den Zusammenbruch des osteuropäischen Kommunismus hoffnungslos zerstritten, hofft auf die Kokabauern.

Keine "weiße Zukunft"

Im Club de La Paz liest Filemón Escóbar die letzte Ausgabe der linken Wochenzeitung El juguete rabioso (Das wütende Spielzeug) und bespricht mit Alvaro García, einem jungen Intellektuellen, die Frage "Zwei Bolivien, zwei Mächte", die das Heft aufwirft. Man erinnert sich der spezifischen These von einer drängenden, latenten Doppelherrschaft - sie scheint sich zu bewahrheiten.

Die MAS-Opposition wird die legislative Tagesordnung mitgestalten und sich dabei nicht als traditionelle Partei entzaubern lassen, sie will zu diesem neu aufbrechenden Bolivien gehören, doch ihr sind Kontrahenten gewachsen - ethnisch argumentierende kleinere Strukturen, die einer als "marxistisch und westlich verseuchten MAS" die Hegemonie über indianische Belange abringen wollen. Dazu zählt die MIP (Indigene Bewegung Pachakutis), die bei den Wahlen sechs Prozent erhielt und in der Hochebene stark ist. Geführt vom schon jetzt legendären Felipe Quispe, dem Mallku (auf Aimara: Führer oder Krieger) hat sich die MIP indianischen Gottheiten verpflichtet: Pachakutis, eine neben Manco Kapac - dem Sonnengott - starke Gottheit, die "Steine in siegreiche Kämpfer verwandeln" konnte, steht als Symbol für die ethnische Säuberung der weißen Elite Boliviens. Das vergebliche Bleichen der Haut hat ausgedient, das Träumen von einer "weißen Zukunft" soll subkutaner Rückbesinnung weichen. So könne man sich erheben gegen die säkulare Unterdrückung. Die ethnischen Fundamentalisten streben den "indianischen Kommunismus" an, der vorkapitalistische, sogar vorfeudale Produktionsformen, "die Ayllus", durchsetzt - und das "heilige Kokablatt" zum Kraftsymbol des "auferstehenden Inkareichs" gegen den "westlich dekadenten Unsinn" erheben wird.

Der Philosoph und Publizist Hugo Velarde wurde 1958 in La Paz geboren, er lebt seit 1977 in Deutschland.

00:00 20.12.2002

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