Der 6.500-Mark-Schüler

SACHSEN Schulpolitik heißt im Freistaat noch immer Sparpolitik. Die Beteiligten wollen den Bildungsabbau nicht mehr hinnehmen
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Von wegen "prima Klima". Kurz nach dem Mord der Lehrerin am Meißner Franziskaneum ist das Kultusministerium mit diesem Slogan auf seine Website gegangen. Zum Erfahrungsaustausch. Vorzugsweise Schulleiter listen hier ihre Projekte zur Gewaltprävention auf. Es sind von Aktionismus geprägte, in Beamtendeutsch verfasste Bilanzen. "Ein Hohn", sagt Sabine Gerold, Landesvorsitzende der GEW in Sachsen. Tatsächlich sei das Klima an den Schulen geprägt von übertriebenen Leistungs- und Konkurrenzdruck, drohenden Schulschließungen, einen nach wie vor hohen Unterrichtsausfall, zu großen Klassen und einem dringenden Sanierungsbedarf sowohl der Lehrpläne wie der Schulen selbst. Die Diskussion über den Zustand der sächsischen Schulen, die mit dem Mei&