Freiheitsrechte? „Der Sandkasten“ ist ein hochkarätiger Corona-Roman von Christoph Peters

Literatur Was geschieht, wenn Akteuren der politisch-medialen Welt der moralische Kompass verloren geht, davon erzählt Christoph Peters in „Der Sandkasten“
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 45/2022
Dem Autor Christoph Peters ist ein hervorragender Corona-Roman gelungen
Dem Autor Christoph Peters ist ein hervorragender Corona-Roman gelungen

Foto: Peter von Felbert

Der 9. November 2020 ist ein frühlingshaft milder Tag und Corona blockiert die Atemwege der Welt. In Deutschland hat der zweite Teil-Lockdown begonnen. Gastronomie und Kultureinrichtungen sind geschlossen; Kontakte beschränkt; touristische Übernachtungen verboten. So will man das exponentielle Wachstum von Covid-Infektionen stoppen. Die Gesellschaft ist gespalten. Politiker diskutieren, Querdenker demonstrieren, Journalisten kommentieren.

Der neue Roman von Christoph Peters erzählt diesen Tag und seine überraschenden Wendungen im Leben des prominenten Radiomoderators Kurt Siebenstädter. 31 Jahre nach dem Mauerfall scheint dieser Journalist in der Mitte der Berliner Gesellschaft angekommen. Gut bezahlter Mitarbeiter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Ehe

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