Die Asienkrise gefährdet die Erfolge seit "Peking"

WELTFRAUENKONFERENZ Dr. Hei-Soo Shin, Präsidentin von Korea Women's Hotline (KWHL) und Vorstandsmitglied des Frauenrechtsnetzwerk Asia Pacific Women's Watch
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Hei-Soo Shin hat kürzlich ihre Lehrtätigkeit (Psychologie) an der Universität aufgegeben, um das ASEM 2000 People's Forum vorzubereiten, eine Konferenz von Nicht-Regierungsorganisationen parallel zu ASEM 3, dem 3. Asien-Europa-Treffen im Oktober dieses Jahres in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul.

FREITAG: Welche Auswirkungen hatte die Vierte Weltfrauenkonferenz in Südkorea?

HEI-SOO SHIN: Die Peking-Konferenz hat einen enormen Einfluss auf Frauen und ihren Status in Korea gehabt. Ganz wichtig war, dass unsere First Lady zur Konferenz reiste und mit ihr ein ganzer Tross von Journalisten. Sogar in konservativen Blättern wurde täglich berichtet. Das hat uns Frauenorganisationen immens geholfen, Themen auf die Tagesordnung zu setzen.

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