Margarita Tsomou
13.06.2011 | 10:00 27

Die Deutschen bezahlten zuerst

Im Gespräch Der griechische Journalist Aris Chatzistefanou über seinen Dokumentarfilm „Debtocracy“ und das Verlangen nach Schulden-Transparenz

Der Freitag: Der Titel Ihres Films „Debtocracy “ ist eine Wortschöpfung. Was meinen Sie damit?

Aris Chatzistefanou: Auf Griechenland bezogen heißt das, ein Land gibt seine Souveränität auf. Eine Regierung bricht das Grundgesetz, um Kürzungsmaßnahmen durchzusetzen, und die Repression hat Ausmaße erreicht, wie man sie nur aus Ländern im Ausnahmezustand kennt. Sie brauchen nur an die Brutalität der Polizei auf den jüngsten Demonstrationen zu denken: Beim Generalstreik am 11. Mai wurden 30 Personen mit schweren Verletzungen ins Hospital eingeliefert – eine Demonstrant entkam nur knapp dem Tod. Griechenland ist in dieser Hinsicht kein demokratisches, europäisches Land mehr. Sogar Amnesty International ist mittlerweile darauf aufmerksam geworden.

Es ist jetzt ein Jahr seit Vergabe der Griechenlandkredite vergangenen – welche Bilanz ziehen Sie?

Die Konsequenzen sind drastisch. Die Schulden wachsen in einem noch schnelleren Tempo. Was unternommen wird, sie abzubauen, zerstört jede Hoffnung auf Erholung. Allein die Tatsache, dass Menschenrechtler aus dem subsaharischen Afrika inzwischen nach Athen kommen, um die Auswirkungen der IWF-Intervention auf unsere Bevölkerung zu studieren, charakterisiert die Lage. Die Krise zerstört die Gesellschaft in einem Ausmaß, dass für uns vormals undenkbare Phänomene auftreten wie das enorme Erstarken neofaschistischer Verbände, die ganze Straßenzüge im Zentrum Athens beherrschen und Migranten am helllichten Tag erstechen.

In Ihrem Film wird die Bildung einer Kommission für einen Schulden-Audit nahe gelegt. Was wären deren Ziele?

Im März hat sich eine griechische Initiative für Schulden-Transparenz gegründet, die von Persönlichkeiten wie Noam Chomsky, Tariq Ali, Slavoj Žižek und Tony Benn, dem altgedienten britischen Labour-Politiker, unterstützt wird. Sie fordert, alle mit den Schulden verbundenen Dokumente zu veröffentlichen, um zu klären, welche Teile der Schulden nicht gezahlt werden müssen, weil sie nicht durch die Bevölkerung verursacht wurden. Dies alles basiert auf der Theorie von Alexander Sak von 1927, wonach Schulden verabscheuungswürdig sind, wenn sie ohne Kenntnis und zum Nachteil der Bevölkerung aufgenommen wurde, und wenn gleichzeitig die Gläubiger davon wussten. Bei uns könnten etwa die mit den Olympischen Spielen von 2004 verursachten Schulden oder die durch Rüstungsausgaben entstandenen Verbindlichkeiten illegitim sein. Die Initiative ist auf eine sich formierende Bürgerbewegung angewiesen, die eine Bekanntgabe geheimer Dokumente erzwingen will, um zu erfahren, durch wen und weshalb wir eigentlich derart verschuldet sind.

Deutschland empört sich erneut darüber, für die Schulden der Griechen in Haftung genommen zu werden.

Sicher, die deutsche Bevölkerung hat das Recht, sich zu entrüsten dass sie für die Griechenland-Krise zahlt. Aber die Deutschen sollten wissen – dieses Geld kommt keinem griechischen Bürger zugute. Ein großer Teil der deutschen Staatskredite schützt deutsche Kreditinstitute vor Schuldenausfällen und landet wieder bei deutschen Banken. Außerdem resultiert die Überschuldung der europäischen Peripherie zu einem großen Teil aus eingefrorenen Löhnen in Deutschland. Dessen enorme Wettbewerbsvorteile speisen sich aus den niedrigsten Lohnstückkosten Europas. Die Deutschen haben insofern als Erste für die Krise bezahlt. Demnach ist der Interessengegensatz zwischen Deutschen und Griechen konstruiert. Eine populistische Presse spielt nun die Karte des nationalistischen Ressentiments, was simpel, aber auch gefährlich ist.

Eine längere Rückzahlungsfrist oder ein Memorandum für weitere Rettungskredite werden momentan viel diskutiert. Was hätten diese Maßnahmen aus Ihrer Sicht für Folgen?

Griechenlands Finanzen werden in beiden Fällen zusammenbrechen. Selbst wenn wir alle Schulen und Krankenhäuser schließen, ist es uns unmöglich, 350 Milliarden Euro zurückzuzahlen. Selbst große ausländische Gläubiger, die seit Jahren an den Finanzmärkten mit Staatsschulden spekulieren, wissen, dass dieses Geld nicht existiert. Deshalb soll über den Euro-Rettungsschirms der europäische Steuerzahler dafür aufkommen. Meine persönliche Meinung: Solange es keine Schulden-Transparenz gibt, sollte ein Zahlungsstopp erklärt werden. Ein zweiter Schritt wäre der mögliche Austritt aus dem Euro. In jedem Fall wäre die Kapitalflucht aus unserem Land zu verhindern, was nur durch eine Kontrolle des Bankensystems möglich ist. Diese Lösungen mögen sich radikal anhören, aber wir haben einen Punkt erreicht, bei dem halbherzige Maßnahmen die fatalen Auswirkungen der Krise nicht aufhalten.

 

Mit dem Ende März erschienenen Dokumentarfilm Debtocracy haben die Journalisten und Filmemacher Katerina Kitidi und Aris Chatzistefanou für große Aufmerksamkeit in Griechenland gesorgt. Chatzistefanou, Jahrgang 1977, war bis Ende Mai bei SKAI, einem der größten Medienunternehmen des Landes, beschäftigt und hat dort das Format Infowar für TV und Radio produziert

Kommentare (27)

gweberbv 13.06.2011 | 14:07

"Ein großer Teil der deutschen Staatskredite schützt deutsche Kreditinstitute vor Schuldenausfällen und landet wieder bei deutschen Banken. Außerdem resultiert die Überschuldung der europäischen Peripherie zu einem großen Teil aus eingefrorenen Löhnen in Deutschland."

Halte ich für nicht nachvollziehbar. Griechenland leitet darunter, dass es zahllose Länder gibt, die über ein ähnliches oder gar besseres Produktionspotential bei gleichzeitig niedrigeren Lohn- und Lebenshaltungskosten verfügen.

Wäre die deutsche Exportwirtschaft weniger wettbewerbsfähig, so stünden umgehend osteuropäische, us-amerikanische, ostasiatische oder auch französische Unternehmen bereit, um die Lücke auf dem Weltmarkt aufzufüllen. Es gibt in diesem Sinne nicht ein, zwei sondern viele Deutschlands.

Ein Schuldenschnitt für Griechenland ist natürlich notwendig. Aber auch danach wird es für die Bevölkerung kaum besser werden. Die Möglichkeit, den Staatshaushalt durch Verschuldung zu finanzieren, wird nämlich auf viele Jahre stark eingeschränkt sein. Schadlos halten könnte man sich - die politischen Mehrheiten vorausgesetzt - wohl an den großen Vermögen im Land. Dafür bräuchte es aber leistungsfähige staatliche Strukturen, also handlungsfähige Steuerbehörden und eindeutige Eigentumsverhältnisse. Solange man sich Strukturen leistet, die eher an Afrika als an (West-)Europäisch gemahnen, hat das entsprechende Auswirkungen auf das Wohlstandsniveau.

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Ehemaliger Nutzer 13.06.2011 | 14:36

Was sich in der BRD abspielt, ist nur dümmliches Geschrei.
Was hat man denn Griechenland beim ersten Kredit angedreht, es waren U-Boote und diverses Kriegsgerät.
Deutschland schadet mit seinen Dumpinglöhnen allen europäischen Staaten, fährt aber damit einen riesigen Gewinn ein.
Aber Vorsicht! Helmut Schmidt sagte berechtigt, dass die eingefahrenen ausländischen Gewinne urplötzlich über Nacht nichts mehr wert sein könnten, d.h. die BRD tanzt auf dem Vulkan.

Verwendungszweck 13.06.2011 | 14:59

Das Interview macht neugierig auf den Film. Es scheint, dass der Film auf wichtige Kernpunkte der griechischen Schuldenkrise zu sprechen kommt.

Die Idee mit dem Austritt Griechenlands aus dem Euro finde ich persönlich nicht besonders verlockend. Nicht, weil ich den Griechen ihre eigene Währung verwehren möchte, oder den hiesigen Griechenland-Bashern ihren Triumph missgönnen würde, sondern weil wir Deutsche weiterhin im Euro wären, andere "schwächere" Länder auch, und weil wir uns, wenn wir uns Griechenland nur vom Euro-Hals schaffen würde, uns lediglich um eine Lösung dieses grundsätzlichen Euro- und wirtschaftspolitischen Problems drücken würden.

Wenn diese Lösung Schule machen würde, würden mit der Zeit auch alle anderen Leistungsschwächeren abfallen. Leistungsschwach würde in diesem Zusammenhang heißen, dass die Staaten gar nicht grundsätzlich leistungsschwach sein müssten, sondern nach z. B. einem Crash ihrer Wirtschaft oder einem Wirtschaftsteil wie in Irland oder in Spanien nicht mehr solvent sind, weil sie schlecht geratet werden, und sofort im Sog des Finanzmarkts gefangen und verloren wären.

Das könnte jedem Staat passieren, weil der Finanzmarkt im Vorlauf der unseligen Entwicklung noch prima - mit z. B. Hausbau über den Bedarf - Geld verdienen würde, und sich die Finanziers erst zurück ziehen würden, wenn das Vibrieren der bald platzenden Blase spürbar würde.

So könnten die grundsätzlichen Fehler im Finanzraum Euro und im Wirtschaftsraum EU weiter existieren, und die Lasten und Abfallhaufen der Systemfehler würden nur immer auf die schwächsten Staaten und Individuen abgewälzt.

Ich bin Fan des Euro und der EU. Als Deutschland noch nicht ward, brachten die Kleinstaaten verglichen mit England oder Frankreich auch recht wenig zustand. Die Engländer und Franzosen vermaßen damals die Welt. Nicht dass ich der größtenteils von den Deutschen verpassten Kolonialzeit hinterher trauere, aber das war eine der großen damaligen Herausforderung der zivilisierten Welt.

Euro und EU könnte als Sandkastensystem ein Einstieg in die von vielen ersehnte Regulierung des Welthandels sein. Dass es ohne Regeln nicht funktioniert, dämmert den meisten so langsam.

Ein Schönwetter-Euro, wie wir ihn von 2002 bis 2010 hatten, ist nicht genug. Eine Konzeption, die gerade zum Schönwetter-Euro ausreicht, ist so sinnvoll wie eine Wirtschaft, die alleine auf der Ausbeutung begrenzter Naturressource fußt.

Wirtschaft und Gesellschaft muss immer als Ganzes und über Generationen hinweg funktionieren. Unsere Waldbauern haben das nach den Totalrodungen im Mittelalter auch erst lernen müssen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Euro-Staaten den politischen Umbau zur nachhaltigen Euro-Existenz schon mit den Griechen (erfolgreich) üben würden.

Die Ergebnisse der Werkzeuge und Methoden des IWF, die der griechischen Bevölkerung bisher angetan wurden, können an vielen gescheiterten oder dem Scheitern nahen Staaten in Afrika abgelesen werden. Auch dort standen bei den als Hilfestellungen angepriesenen Bauprojekten und Strukturänderungen nicht die Afrikaner im Zentrum, sondern die Interessen der Postkolonisten. Ergebnis war, dass die Menschen dort tatsächlich immer weniger hatten und ihnen die Aussicht auf noch weniger vor Augen steht.

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Ehemaliger Nutzer 13.06.2011 | 20:28

Ich kann dem Diskutanten nur zustimmen. Überall, wo der IWF und vor allem Michel Friedmann mit seinen Chicago Boys die Hände im Spiel hatten, wurden diese Länder total zerstört. Lateinamerika ist hier ein trauriges Beispiel.
Auch in Russland hatte der IWF die Hände im Spiel, bis die Russen merkten, dass ihr Land vernichtet werden sollte und Friedmann hinaus geworfen wurde.

j-ap 13.06.2011 | 21:55

»Auf Griechenland bezogen heißt das, ein Land gibt seine Souveränität auf. Eine Regierung bricht das Grundgesetz [sic!], um Kürzungsmaßnahmen durchzusetzen, und die Repression hat Ausmaße erreicht, wie man sie nur aus Ländern im Ausnahmezustand kennt.«

Es ist wahrlich zum Verzweifeln: wo immer irgendwo was schief läuft im an sich natürlich ausschließlich guten, wahren und schönen Bürgerstaat, da kommen seine Apologeten daher und salbadern etwas von der Souveränität, die angeblich flöten gegangen sein soll.

Wie unheimlich blöd muß eigentlich man sein, um sowas von sich zu geben, ohne zu bemerken, daß schon im nächsten (!) Satz die eben aufgestellte Behauptung ganz und gar blamiert wird?

Da steht's ja: »Eine Regierung bricht das Grundgesetz, um Kürzungsmaßnahmen durchzusetzen, und die Repression hat Ausmaße erreicht, wie man sie nur aus Ländern im Ausnahmezustand kennt.«

Verfassungsbruch, Durchsetzung, Repression, Ausnahmezustand — da habt ihr sie doch, eure verhimmelte Souveränität, ihr Idioten! Daß nämlich die Regierung die Verfassung brechen, die Kürzungen durchsetzen, jederzeit widerborstige Leut' zu Klump prügeln oder eben kurz: ihr Gewaltmonopol in Anspruch nehmen kann, wie sie es für richtig hält, ist der volle Inhalt der Souveränität, auf die es euch so sehr ankommt!

Oder meint ihr, das Problem sei, daß die Zwecke, denen die griechische Souveränität dient, gar nicht in Athen, sondern in Berlin, Paris, London, Kopenhagen und Brüssel gesetzt werden, und deswegen die Souveränität verloren gegangen sei?

Dann nehmt gefälligst einmal zur Kenntnis, daß sich die Souveränität eines jeden Staates dieser Welt in Bezug auf seine Verhältnisse zu anderen souveränen Staaten bestimmt als Grad seiner Nützlichkeit für eben diesen anderen Staaten, die ihn mit Machtmitteln ausgestattet haben, ihn garantieren und denen er somit seine Existenz verdankt! Diese Relativierung der Souveränität — sei's nun theoretisch anhand irgendwelcher auswärtiger Vorbehaltsrechte, sei's ganz praktisch auf dem Schlachtfeld — ist aber mitnichten ihr Dementi, sondern überhaupt erst die Bedingung ihrer Möglichkeit!

Spart euch also das nächste mal eure Larmoyanz und denkt daran, daß ihr genau das bekommt, was ihr gefordert habt, wenn euch der Regierungsstiefel ganz souverän in die Schnauzen tritt!

Verwendungszweck 14.06.2011 | 10:02

"Interessante" Theorien.

Wenn eine Regierung die Gesetze des Landes missachtet, ist das also das Machtmonopol. Ahnungslose würde vom Verlust des Rechtsstaats reden.

Und Souveränität zeigt sich bei Ihnen dadurch, dass die Rechtsstaatlichkeit aufgegeben wird. Na, bravo. Das rundet doch das Bild eines Friedman-Fans aufs Vorzüglichste ab.

Friedmans Theorien funktionieren, so lange die Grundbedingungen eines einigermaßen funktionierenden Marktes vorhanden sind, so lange ein ungefähres Kräftegleichgewicht zwischen Kapitalbesitzer und Lohnempfänger vorherrscht. Wenn das fehlt oder verloren geht, erleidet jede liberale Theorie Schiffbruch. Bestes Beispiel Amerika.

Die Dienstleistungsjobs können noch so schlecht bezahlt sein, die Amerikaner werden sich damit nicht mehr aus dem nationalen Leistungsdefizit heraus arbeiten können. Wenn die Kräfte heute frei wirken, führt das lediglich auf der einen (kleinen) Seite zu einer sinnlosen konzentrierenden Kapitalanhäufung und auf der anderen zur fortschreitenden Verarmung. Die Handlungsfreiheit des Individuums beschränkt sich dann mehr und mehr darauf, sich die Essensmarken von der Wohlfahrt abzuholen.

Liberalismus heute ist die Bequemlichkeit der gut Versorgten, sich keine Gedanken um die Gesellschaft machen zu wollen. Der Adelstand des neuen Jahrtausends. Ein Adelstand, der auch nur wieder seine Privilegien, den materiellen Besitz auskostet, bis sich das Volk besinnt und ihn von der Platte putzt. Allerdings ich fürchte, bis dahin steht den Leuten noch einiges Elend bevor. Die Amerikaner, jedenfalls, flüchten sich in ihrer Verzweiflung in einen Super-Nationalismus und in religiöse Scharmützel.

Immerhin beschleunigen die Militäraktionen den Niedergang, wenn sie so fruchtlos verlaufen wie die letzten. Friedman würde dazu vermutlich sagen: "Ja, wenn sie's nicht drauf haben, dann werden sie von anderen überholt." Derzeit sind das die Altkommunisten, die mit ihrem Zentralismus die Welt vom Osten her aufrollen.

daMasta 14.06.2011 | 12:20

Habe den Film zufälligerweise gestern gesehen und finde ihn sehr interessant.
Man kann die Schulden des Staates nicht dem Bürger aufbürden, wenn sie nicht in seinem Interesse aufgenommen wurden und auch sonst von zweifelhafter Substanz sind.
Es wird einzig das System gestützt, das von der Schuldenmacherei profitiert und eigentlich 2008 selber schon pleite gegangen ist, wären die Steuerzahler nicht dafür aufgekommen.
Und zum Vergleich "Pleite-Griechen" vs. "produktive Deutsche":
Ich bin 26, Deutschland macht immer mehr Schulden, die Gesellschaft altert, Lebenshaltungskosten steigen und Gesundheitsausgaben werden unbezahlbar. Ich werde keine Rente bekommen, mit dem ich den jetzigen (relativ niedrigen) Lebensstandard werde halten können.
Glaubt jemand wirklich, ich bezahle die Staatsschulden zurück?!
Wovon? Wie soll das gehen? Ich denke aber nicht, dass ich ganz einfach meine Schulden an die nächsten Generationen vererben kann, sowie vorige sie mir vererbt haben.
Diese ganze Chose ist ein Witz, das Finanzsystem hat mit Produktivität nichts zu tun und dient vor allem einer Elite, wo ein einziger meine ganze Lebenszeit an Arbeitsproduktivität im Monat an Zinsen verdienen.
Dieses System kann nicht überleben. Anstatt sich ständig Gedanken zu machen, wie man es erhält, sollte man sich überlegen, wie man es abschafft und was danach kommt.

Verwendungszweck 14.06.2011 | 14:23

Nicht Deutschland macht immer mehr Schulden, sondern der Staatshaushalt. Deutschland als Ganzes sammelt immer mehr Kapital an. Wie ginge das denn sonst, dass wir immer mehr exportieren. Das Missgeschick ist, dass das durch die Arbeitsleistung und den Export verdiente Geld sich nur in wenigen Taschen ansammelt, statt sich einigermaßen bei den Arbeitenden zu verteilen. Auch der Staatshaushalt kriegt zu wenig ab. Deshalb die Staatsschulden selbst als wir Exportweltmeister waren.

Die Gesundheitsausgaben werden unbezahlbar, weil sich die Gutverdiener ausklinken sobald sie über die Einkommensgrenze sind. Wenn nur noch die Schlechtverdiener in die Gemeinschaftskasse einzahlen und die Schere zwischen Gut- und Schlechtverdienern zusätzlich immer weiter auseinander geht und die Ärzte als Gutverdiener auch immer mehr wollen, muss sich keiner wundern, wenn sich die Gesundheitskosten immer unvorteilhafter rechnen.

Natürlich zahlen Sie für die Staatsschulden, Sie zahlen sie aber nie zurück. Das ist der besondere Witz am Zinseszinssystem. Über länger geht es den Schlechtverdienern in Deutschland genau wie den griechischen Lohnempfängern, ihre Arbeit wird immer weniger wert. Es ist nur logisch, dass die konservative Presse die beiden Verlierer im System aufeinander hetzt. Wäre doch lächerlich, wenn sich 20 Jahre nach dem Niedergang des Ostblocks eine internationale Solidarität zwischen den verarmenden Lohnempfängern Europas etablieren würde.

Verwendungszweck 14.06.2011 | 14:48

Da würden mir aber andere einfallen, die mir leid tun könnten, statt dem, der frech alle blöd nennt, die sich der Übergriffe des Staates erwehren möchten, aber nicht recht wissen wie. Wüsste er es denn, oder müsste er nicht als Zyniker?

Der bemitleidenswerte J-ap scheint mir einer zu sein, der wenn er einen Geschlagenen sieht, ihm gleich noch ein paar mit eigener Hand verpasst. Das larmoyante Würstchen kommt im grade gelegen.

claudia 14.06.2011 | 15:17

Zitat j-ap:
>>Verfassungsbruch, Durchsetzung, Repression, Ausnahmezustand — da habt ihr sie doch, eure verhimmelte Souveränität, ihr Idioten! Daß nämlich die Regierung die Verfassung brechen, die Kürzungen durchsetzen, jederzeit widerborstige Leut' zu Klump prügeln oder eben kurz: ihr Gewaltmonopol in Anspruch nehmen kann, wie sie es für richtig hält, ist der volle Inhalt der Souveränität, auf die es euch so sehr ankommt!

Statt den Überbringer der unangenehmen Nachricht zu hauen, könnte man ja mal darüber nachdenken, ob er die Realität beschreibt.

Ist es nicht sehr viel zynischer, den Boten zu hauen, um diejenigen, über er spricht vor Kritik zu schützen?

Verwendungszweck 14.06.2011 | 16:00

@gweberbv

Herzlichen Danke, dass Sie nochmal kurz zusammenfassen, wie J-aps Gedankengang funktioniert: "Blöde Griechen und sonstige Jammerer, seid doch froh, dass sie euch leben lassen." Halt, es war ja nur der Regierungsstiefel, der den Würstchen ganz souverän in die Schnauzen tritt.

Und nein, ich fühle mich nicht angegriffen, weil er herumschimpft, sondern ich habe - wie ich es geschrieben habe - diese elenden Zyniker dicke, die aus lauter Ratlosigkeit und fehlgeleitetem Machismo auf die hauen und virtuelle Arschtritte verteilen, die noch den Willen zur Empörung aufbringen und noch nicht resigniert haben.

Wenn's von seiner Art in Tunesien mehr gegeben hätte, hätten die ihren Ben Ali nicht zum Teufel jagen können. J-ap wäre auch nicht der, der sich selber anzündet. J-ap wäre der, der sich sein kleines sicheres Plätzchen sucht, und alle die noch motzen mit Hohn uns Spott überschüttet.

Hätten wir mehr J-aps, würden Menschenrechte nichts gelten, denn die haben keinen Börsenkurs. Einen Börsenkurs, den würde der J-ap akzeptieren. Aber mit zynischem Mundwinkel, natürlich!

j-ap 14.06.2011 | 19:46

Sehr verehrter Kollege Verwendungszweck (ein Name übrigens, der zu Ihnen paßt wie die Faust aufs Auge!),

da Sie, wie man hier sehr eindrücklich nachlesen kann, viel zu sehr mit Ihren Halluzinationen beschäftigt sind, um mal zum Punkt zu kommen oder auch nur zu verstehen, was ich geschrieben habe, erlaube ich mir, Ihre Kommentare in die nötige Klarform zu übersetzen. Zwar ist bei dressierten Staatsbürgerhirnen wie Ihnen ohnehin Hopfen und Malz verloren, aber ganz habe ich dennoch die Hoffnung nicht aufgegeben, daß dem einen oder anderen Mitleser ein Licht aufgehen könnte.

Also — zwar schreiben Sie es nicht so, wie ich es nun gleich verdolmetsche, aber es steht gleichwohl da:



Liebe Regierung!

Wir, der Mäßigkeitsverein der mitteleuropäischen Moralkanaillen e.V., wollen von Souveränität und der Kritik daran gar nichts wissen, weil unsere Schmalspurhirne es sowieso noch nie weiter gebracht haben als zur Deutschen Ideologie, die wir uns auch nicht nehmen lassen wollen. Deshalb setzen wir die Herrschaft von Menschen über Menschen einfach als Unvermeidlichkeit voraus und lügen uns, wo hinten und vorne nichts mehr zusammenpaßt, die Welt solange schön, bis sie unter unser neunmalgescheites Bauernregelschema paßt.

Deshalb wollen wir auch keineswegs etwas davon hören, daß sich der griechische Staat vor Jahren ganz und gar souverän die Spekulation auf seine Euro-Schulden für die Finanzierung seines Haushalts zunutze gemacht, auf die Macht der EU als Mittel neuer ökonomischer und politischer Potenzen gesetzt und ganz folgerichtig Europa als Chance zum nationalen Aufstieg wahrgenommen hat, sich aber damit andererseits von genau denen abhängig machte, von denen er sich jetzt gar so schlecht behandelt sieht.

Diesen Wahn teilen wir mit euch, liebes griechisches Regierungspersonal, und denken gar nicht daran, an der Souveränität, die all das machte, etwas auzusetzen, schließlich brauchen wir als Sozialfaschisten, die wir sind, die vollgültige Souveränität jetzt erst recht und umso mehr, damit wir sie als Hebel unserer wahren sozialen Interessen gebrauchen können.

Wir fordern euch hiermit auf, die Souveränität so zu gebrauchen, wie es in unserer Verfassung steht, von der wir noch immer der Meinung sind, sie sei die nötige Einhegung des Gewaltmonopols und nicht etwa bloß seine rechtsförmige Schauseite.

Solange ihr also bereit seid, uns etwas weniger blutig zu unterdrücken, etwas mehr Augenmaß beim Beherrschen walten zu lassen und auch mal die Verfassung zu achten, sind wir jederzeit bereit, euren Scheiß auch künftig mitzumachen.

Herzlichst
Eure stets devoten und zu jedem Irrsinn bereiten Untertanen



Ganz generell gesprochen sollten Sie, mein lieber Verwendungszweck, sich etwas mehr Zeit lassen nach dem Frühstück und vielleicht mal etwas mehr aufschlagen als bloß die Schlafzimmer- und die Klotür — zB mal den Hegel. Dann wären Sie auch nicht ständig gezwungen, sich über Sachen auszulassen, aus denen Sie schon deshalb eine grandiose Plauderei machen müssen, weil Sie sie nicht einmal leise verstehen: Wessen »Fan« ich bin, was Milton Friedman zu diesem oder jenem sagen würde, was ich in Tunesien tun würde oder was Menschenrechte mit Börsenkursen zu tun haben.

Alternativ empfiehlt sich natürlich hier wie immer: Wer keine Ahnung von gar nix hat, der tut der Menschenheit den größten Gefallen, wenn er die Fresse hält.

Athanasios Papapostolou 14.06.2011 | 20:46

Nun ja, das Interview offenbart die Haltung der meisten Griechen (in Griechenland). Die "anderen" sind schuld. Fremde Banken, Spekulanten und die korrupten Politiker natürlich. Die eigene Haltung zum "griechischem System" wird nicht reflektiert. In Griechenland haben alle mitgemacht. Das mag sich zwar plump anhören aber das ist die simple Erkenntnis. Es ist kein Problem der griechischen Eliten oder der Politiker, es ist die griechische Sozialisation. Man "lernt" sich rücksichtslos gegenüber der Gemeinschaft durchzusetzen. Der Werbeslogan der Postbank "Unterm Strich zähl ich" bringt die griechische Gesellschaft auf dem Punkt. Ich warte bis heute auf ein Interview eines Griechen, dass mit einer ehrlichen Auseinandersetzung der Probleme beginnt und mit viel (sehr viel) Selbstkritik endet. Nur dann wird sich das Land auch ändern. Das Globalisierungsgelaber kann sich der Herr Chatzistefanou sparen.

Verwendungszweck 14.06.2011 | 21:47

Ein abgewandelter Nuhr-Spruch zum Schluss, das passt ja ganz wunderbar zu einem, der sich weigert anzuerkennen, dass die Griechen, die jetzt auf die Straße gehen, nicht die sind, die die Schulden gemacht haben.

Hegel? Sie müssen verzeihen, dass ich auf Namedropping schlecht reagiere. Wenn Sie etwas mitzuteilen haben, versuchen Sie es doch mal in eigenen Worten und Gedanken.

Überhaupt - einen Haufen staatstragender politischer Phrasen im Kopf, aber unfähig, sie passend auf Alltagsgeschehnisse oder auf Sichtweisen anderer anwenden zu können. Mein Beileid. Das muss doch frustrierend sein, wenn man sich mit Leuten nicht unterhalten kann, sondern ihnen erst erfundene Briefe unterstellen muss, um ihnen dann die im Hirn einbetonierten fixen Erwiderungen entgegen werfen zu können. Wie peinlich ist das denn.

Immerhin, dem Aufruf, sich an die Gesetze zu halten, würde ich tatsächlich spontan zustimmen. Mir stößt es nicht nur bei den Griechen sauer auf, wenn die Polizei gewaltsam gegen Demonstranten vorgeht, mir gefällt das ebenso wenig, wenn das in Genua, in Heiligendamm, in Stuttgart oder sonst wo passiert.

Was Sie daran so läppisch finden, konnte ich auch ihren neuen Zeilen nicht entnehmen. Sie finden immer nur die Äußerungen der anderen, blöd, fürs Klo, mäßig und irgendwie scheint's einem Hegelisten unwürdig.

Dass Sie einer sind, von dem ich Menschenrechte nicht abhängig wissen möchte, steht nach wie vor. Dass Sie nicht ansatzweise erklärt haben, wie den Griechen eine Diskussion über Souveränität weiterhelfen könnte - außer der, dass sie sich der Schulden entledigen, weil sie dafür eben nicht verantwortlich sind - steht, aber das ist keine Ihrer Ideen.

Nützlich immerhin, dass der Brief deutlich die bildzeitungsartige Bescheidenheit aufzeigt, mit der Sie die Schuldenkrise der Griechen wahrnehmen. Ausnehmlich der diversen Souveränitätsanspielungen. Kien Bildzeitungsthema, aber ein Thema, das Sie scheint's beschäftigt. Vielleicht kürzlich angelesen? Leider haben Sie es bis jetzt nicht verständlich kommuniziert. Naja, den Griechen ist's eh wurst.

Wenn ich über Sie nachdenke, scheinen Sie einer zu sein, bei dem Form häufig Inhalt ersetzt. Ein Plusterer. Da sind mir meine Erkenntnisse, die ich teils tatsächlich auf dem Klo gewinne, wirklich lieber, als mich als Blender vor der Welt und mir selbst verkasperln zu müssen und erfunden Briefe meiner Kontrahenten zu verfassen, um ihre hegelianische Unwürdigkeit bzw. ihre Klotürigkeit zu beweisen.

Ich denke, mit meinen Plaudereien liege ich ziemlich richtig. Ihre Substanzlosigkeit verpackt in lustige Frechheiten lassen kaum einen anderen Schluss zu.

j-ap 14.06.2011 | 22:51

»Wenn ich über Sie nachdenke, scheinen Sie einer zu sein, bei dem Form häufig Inhalt ersetzt.«

Das ist eben die ganze und auf den Begriff gebrachte Kunst Ihrer Selbstenthirnung — eine Leistung, die jeder Bürger als Mindestanforderung gegen sich zu erbringen hat — und der schlagendste Beweis dafür, daß Sie nichts, aber auch wirklich: gar nichts verstanden haben von dem, was ich da oben geschrieben habe.

Die Form/Inhalt-Dichotomie ist der Wahn, der exakt zu dem reaktionären Staatsfetischistengesindel paßt, dem Sie hier das Stichwort geben.

Ein Text besteht, ebenso wie ein Gedanke, aus nichts anderem als aus Sprache (i.e. »Form«). Es gibt keinen gesonderten Inhalt, der sich von dieser seiner Form abziehen ließe; der Inhalt eines Textes ist die Sprache, die Sprache ihrerseits wiederum ist Ausdruck, also Verwirklichung eines Gedankens.

Die Sprache eines Textes deutet schon auf eine Zeit, in welcher sie allgemeiner Begriff werden kann; auch wenn Bewußtseinslegastheniker wie Sie darin zunächst nur den Schein von »lustigen Frechheiten«, »name dropping« o. ä. erblicken mögen.

Deshalb tut man übrigens auch gut daran, Leute wie Sie einfach zu ignorieren, bevor man ihre offenkundige Seinsverfehlung noch als implizite Aufforderung zur praktischen Barbarei mißdeutet.

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Ehemaliger Nutzer 15.06.2011 | 00:07

Nun ja, dass es auch anders geht zeigt das Beispiel China. Eine knapp 190 Mio Menschen große finanzstarke Mittelschicht mit Löhnen um die 3000-4000 Euro! und der neue fünf Jahresplan beabsichtigt diese auszuweiten.

Es ist mittlerweile sogar so, dass einige Unternehmen aus China zurückkommen, weil die Löhne in Deutschland niedriger sind als dort.

Unsere Europäischen Nachbarn haben es außerdem jahrzehntelang versucht dem vorgelebten deutschen Lohndumping nicht auf den Leim zu gehen, doch Dänemark hat vor einen halben Jahr aufgegeben, ebenso wie die Franzosen. Das Problem ist definitiv hausgemacht. Nicht alle sind solch bwl'erisch kleinkarierten Erbsenzähler wie die deutsche Wirtschaft samt Merkel'scher Wachstumswahnpolitik.

Verwendungszweck 15.06.2011 | 10:29

Wenn Ihnen "Form ersetzt Inhalt" nicht gefällt, dann halt: Sprüche täuschen über die Wertlosigkeit des Inhalts hinweg.

Auch dieser Beitrag zeigt, dass sie ein Händchen fürs Drohende und bunt Destruktive haben. Schon oben, wo sich andere auf die Suche nach neuen Perspektiven der griechischen Schuldenkrise machten, um Lösungen abzuleiten, haben sie sich darauf kapriziert, ihnen möglichst umgehend Ihre geblümte Fürzen ins Gesicht zu blasen.

Diese Mission wiederholen Sie nun ein ums andere Mal. Zu mehr reicht's einfach nicht. All der Lesestoff, den Sie sich, statt morgens aufs Klo zu gehen, reinziehen, vermischt sich in ihnen mit den angestauten Fäkalien und entleert sich dann in Foren. Schätze, Ihren Hegel würde es schaudern.

Sie sind ein begnadetes Schandmaul, aber sie haben hier, außer oben der Friedman-Richtigstellung, nichts Konstruktives beigetragen. Aber schon da ließen Sie ihr Blenderhandwerk funkeln, verpacken die vom Foristen kritisierte Zerstörung ins neoliberal Schmuckpapier, knallten das Päckchen dann auf den Tisch, dass der Erwiderte froh sein musste, dass er es nicht an den Kopf geworfen bekommt.

Gekonnt inszeniert, aber so durchsichtig. Ein Gorillamännchen hätte das mit seinen Mitteln ganz genau so gemacht.

Jeder, der mehr als zwei Postings von Ihnen liest, merkt, dass da ein wortgewandter Blender am Werk ist, der halt sein - vermutlich überschaubares - Sortiment an angelesenen Ideen in illustren Ausschmückungen variiert.

Wer wagt, Sie auf die Veraltung ihrer Ideologien aufmerksam zu machen, erntet vorgefertigte virtuelle Briefe und allerhand despektierliches Grobzeug. Und spätestens dann ist klar, der Kerl hat tatsächlich keine Ahnung, drum stürzt er sich in beleidigende Wortclownereien.

Auch ich würde Ihnen dringend empfehlen, wenn Sie den Eindruck haben, dass Leute in Foren ernsthaft um Lösungen bemüht sind, die erkennbar nur außerhalb des Vermögens des strunzdummen Marktes liegen könne, ignorieren Sie sie, denn Sie können nichts von Wert beitragen.

weinsztein 18.06.2011 | 06:07

@Athanasios Papapostolou

Sie meinen, dass die derzeitigen Probleme Griechenlands mit der "griechischen Sozialisation" zu tun habe und sehr viel Selbstkritik (der Griechen) nötig sei.

Wie sehen Sie die Folgen deutschen Lohndumpings und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile innerhalb der EU und weltweit? War Griechenland davon betroffen? Nein?

Banken, vor allem deutsche, spielen kaum eine Rolle bei der Zuspitzung der Krise Griechenlands? Alles nur eine Frage griechischer Mentalität oder griechischer Sozialisation?

"Globalisierungsgelaber". Wo konkret "labert" Aris Chatzistefanou über Globalisierung?

weinsztein 18.06.2011 | 06:07

@Athanasios Papapostolou

Sie meinen, dass die derzeitigen Probleme Griechenlands mit der "griechischen Sozialisation" zu tun habe und sehr viel Selbstkritik (der Griechen) nötig sei.

Wie sehen Sie die Folgen deutschen Lohndumpings und die daraus resultierenden Wettbewerbsvorteile innerhalb der EU und weltweit? War Griechenland davon betroffen? Nein?

Banken, vor allem deutsche, spielen kaum eine Rolle bei der Zuspitzung der Krise Griechenlands? Alles nur eine Frage griechischer Mentalität oder griechischer Sozialisation?

"Globalisierungsgelaber". Wo konkret "labert" Aris Chatzistefanou über Globalisierung?

tlacuache 18.06.2011 | 07:25

Die Global - Player, Hedge - Fonts, Rating-Riesen, die mit ein paar Mausklick's mehr bewegen als eine Ansammlung von "Vertretern von Völkern souveräner Staaten" an einem Wochenende, lachen sich schlapp über den Blog...
Josef Ackermann, ich wünsche ihnen einen schönen Geburtstag am 7. Februar 2013 in Bonn, dann mit dem Kanzler Kretschmann/Fischer oder SPD*** Kanzler, ob mit oder ohne Euro in Griechenland, Portugal, Irland usw..
Geld ist genug da, Frage ist nur, ob's die Besitzenden hergeben oder der nächste Verteilungskrieg 2028 angezettelt werden muss...
Wovon wird denn hier geträumt!?
Dass dann, wenn's den Eliten ans eingemachte geht, schnell das Grundgesetz geändert werden kann, damit man die Bundeswehr auf's eigene Volk loslassen darf, lasse ich mal so hingestellt...