Dass die derzeitige rapide globale Erwärmung von uns Menschen verursacht ist, daran zweifelt unter seriösen Wissenschaftlern wohl niemand mehr. Der neueste Bericht des IPCC lässt keinen Zweifel daran, dass vor allem die Emission von Kohlendioxid durch die Verbrennung fossiler Energieträger zu einer rasanten globalen Erwärmung führt. Klimawandelleugner wird er allerdings auch nicht überzeugen, denn der neue Bericht liefert zwar viele weitere Details zu diesem Prozess, grundsätzlich neue Argumente aber nicht. Wer daran zweifelt, dass es tatsächlich eine globale Erwärmung gibt, und meint, das Wetter sei eben veränderlich, den werden die Darstellungen der Wissenschaftler nicht beeindrucken.
Wer wiederum zwar glaubt, dass das Klima sich gerade stark verändert, aber meint, das habe mit dem Menschen nichts zu tun, weil unsere Einwirkung auf die natürlichen Prozesse in der Atmosphäre, den Ozeanen, den Eisschilden und den großen Vegetationsgebieten viel zu gering sei, wird im neuen wissenschaftlichen Bericht nichts finden, was ihn umstimmt.
Nichts Neues? Oh doch
Wenn also die neuesten Ergebnisse der Klimaforschung keine grundsätzlich neuen Argumente beinhalten, die Klimawandelleugner beeindrucken könnten, hilft es vielleicht, den Blick von den ganz aktuellen Forschungen zu lösen und zu fragen, wie lange die Wissenschaft eigentlich schon sicher ist, dass die Erhöhung der CO2-Konzentration in dem Ausmaß, wie wir sie gerade erleben, zu dramatischen Klimaveränderungen führen würde. Die Geschichte dieser Erkenntnis ist länger und vielfältiger, als man vielleicht glaubt.
Schon 1681 glaubte Edme Mariotte, dass die Atmosphäre wie eine wärmende Decke wirken könnte, die den Erdboden vor zu schneller Auskühlung schützt – ein Effekt, den Jean Baptiste Joseph Fourier vor rund 200 Jahren mit dem Begriff des Glashauses bezeichnete. 1838 kam der Physiker Claude Pouillet dann auf die Idee, dass vor allem das Kohlendioxid und der Wasserdampf für den Treibhauseffekt verantwortlich sein könnten. Die ersten wissenschaftlichen Bestätigungen wurden experimentell erbracht: Die US-amerikanische Wissenschaftlerin Eunice Newton Foote füllte Glaskolben mit unterschiedlichen Gasgemischen und maß die Temperaturveränderung unter Sonneneinstrahlung. Sie formulierte vor mehr als 150 Jahren sehr klar: „Den größten Effekt der Sonnenstrahlung fand ich in Kohlendioxid. Wenn, wie einige annehmen, in gewissen Zeiten der Erdgeschichte der Anteil dieses Gases in der Luft höher gewesen wäre als heute, müsste das notwendig zu einer höheren Temperatur geführt haben.“ Foote konnte sich – am Vorabend der Industrialisierung – natürlich noch nicht vorstellen, dass sich der Anteil des Kohlendioxids in der Luft in den nächsten anderthalb Jahrhunderten verdoppeln könnte, sonst wäre sie die erste gewesen, die den menschgemachten Klimawandel richtig vorhergesagt hätte.
Wissenschaftler, die sich mit der Temperatur der Atmosphäre in Abhängigkeit von ihrer Zusammensetzung beschäftigten, hatten also bereits vor anderthalb Jahrhunderten bestätigt, dass es zu einer spürbaren Erwärmung käme, wenn sich die Konzentration des Kohlendioxids deutlich erhöhen würde.
Bereits 1896 stellte Svante Arrhenius dann ein mathematisches Modell auf Basis der damals aktuellen theoretischen Physik auf, um den Einfluss der Kohlendioxid-Konzentration auf die globalen Temperaturen zu berechnen. Er rechnete aus, dass sich die Temperatur um 6 Grad erhöhen würde, wenn sich die CO2-Konzentration verdoppelt. Das ist im Vergleich mit heutigen Berechnungen etwas zu hoch, aber wenn man bedenkt, mit welchen einfachen Modellen er arbeitete, doch sehr genau.
Verbrennung hat Effekt
Arrhenius war es auch, der 1906 als erster die Verbrennung fossiler Energieträger ins Spiel brachte, die ausreichen könnte, den Erwärmungseffekt hervorzurufen, allerdings glaubte er, dass es noch Jahrhunderte dauern würde, bis die notwendige Menge Kohle verbrannt wäre. Arrhenius’ Berechnungen wurden in den folgenden Jahrzehnten diskutiert und korrigiert. Man kann somit sagen, dass wir seit rund 100 Jahren sicheres theoretisches Wissen über den Effekt der Verbrennung fossiler Energieträger auf die globale Erwärmung haben. Zu den experimentellen Einsichten waren theoretische Erkenntnisse getreten.
Es dauerte nicht lange, bis der erste Forscher auf die Idee kam, nach dem Effekt in den Aufzeichnungen von Wetterstationen zu suchen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts gab es zuverlässige Aufzeichnungen von Temperaturen an meteorologischen Messstationen. Guy Stewart Callendar veröffentlichte 1938, immerhin vor mehr als 80 Jahren, eine Untersuchung, bei der er Messungen von 147 solcher Stationen zu einer globalen Mitteltemperatur kombinierte und deren Entwicklung über 50 Jahre verfolgte. Er zeigte, dass diese Temperatur in einem Maße anstieg, wie man es aufgrund von Abschätzungen über die Verbrennung von Kohle und Öl erwarten konnte – somit ist er der erste, der den menschgemachten Klimawandel in den realen Wetteraufzeichnungen aufspüren konnte. Zum experimentell nachweisbaren Effekt und zur theoretischen Berechnung war der empirische Nachweis gekommen.
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Treibhauseffekt allerdings durch eine andere Auswirkung der Industrialisierung überdeckt: Die Luftverschmutzung führte zu einer Abschattung, die wiederum eine Abkühlung der Atmosphäre zur Folge hatte. Man befürchtete weniger eine globale Erwärmung als vielmehr eine schnelle Abkühlung. Abkühlungen wurden anders als Erwärmungen seit dem Jahr ohne Sommer, 1816, eher als Gefahr gesehen, Missernten und Hungersnöte hervorzurufen.
Erst als in den 1980er- und 90er-Jahren die Luft wieder sauberer wurde und zugleich das Verständnis für die komplexen Auswirkungen einer globalen Erwärmung wuchs, wendete man sich wieder verstärkt dem Treibhauseffekt zu. Nun kam eine weitere Methode der wissenschaftlichen Erforschung hinzu: die Abbildung des Geschehens in komplexen Computermodellen. Mit den Möglichkeiten, in solchen Modellen das wirkliche Geschehen in der Atmosphäre im Schnelldurchlauf abzubilden, hatte man durch die numerische Wettervorhersage schon Erfahrungen gemacht. Es lag nahe, diese Modelle zu erweitern, um verschiedene Szenarien der Klimaentwicklung durchzuspielen und dabei auch die Veränderung der Eismassen, der Ozeantemperaturen und der Vegetation zu berücksichtigen.
Modelle dieser Art werden seit Jahrzehnten in Forschungseinrichtungen weltweit entwickelt. Auf diese Weise wird ein differenziertes Bild zusammengetragen, zudem können Ergebnisse eines Forschungsteams durch andere bewertet und geprüft werden. Zur experimentellen Untersuchung, der theoretischen Analyse und der empirischen Prüfung ist dadurch als weiterer Baustein der wissenschaftlichen Sicherheit über den menschgemachten Klimawandel das Experiment im Computermodell gekommen. Diese vier Säulen der wissenschaftlichen Erkenntnis stützen und bestätigen sich gegenseitig.
Die wissenschaftliche Sicherheit, dass es einen dramatischen Klimawandel gibt, der durch die Produktion von CO2 durch den Menschen verursacht ist, erwächst also nicht allein aus der Beobachtung der globalen Erwärmung und aus Modellrechnungen der vergangenen Jahrzehnte. Vielmehr ließen die frühen experimentellen und theoretischen Arbeiten einen solchen Effekt erwarten, der dann empirisch nachweisbar wurde, verstärkend zeigen Simulationen den Effekt in der gleichen Größenordnung, wie er theoretisch erwartet und empirisch gefunden worden ist. Und so lässt sich mit großer Sicherheit sagen, dass es derzeit einen dramatischen Klimawandel gibt, der seine Ursache vor allem in der Verbrennung von Kohle und Erdöl durch den Menschen hat.
Kommentare 52
Wichtiger Artikel, vielen Dank, Jörg Phil Friedrich.
Gelehrt wird der anthropogen beeinflusste Klimawechsel seit Anfang der 80er in der BRD, z.B. am Fachbereich Geo-Wissenschaften / Klimatologie der Goethe-Universität Frankfurt.
Das ist seit 40 Jahren.
Die Studentengruppen waren klein.
Der offizielle Rat an die Studierenden an diesem FB war, sich keine Hoffnung darauf zu machen, einen Arbeitsplatz in Deutschland zu finden.
Gleichzeitig wurden/werden jedes Jahr Tausende von ‚studierten‘ BWLern und VWLern quasi am Fließband herangezogen, die dann dafür sorgen, dass neoliberale Wirtschaftsideologie in jede Pore und Gedankenzelle der Bundesrepublik dringt.
Soweit zur Struktur der (natur-)wissenschaftlichen Ausbildung in der BRD.
Das ist eine wichtige (Teil-)Begründung für die langsame Penetration des Themas in der Öffentlichkeit, und die hohe Persistenz des neoliberalen Dogmas in Deutschland, auch in gebildeten Kreisen.
Universitäre Produktion für die unmittelbare Verwertung auf dem Arbeitsmarkt.
Das kommt davon.
Die Statistik zeigt die Einnahmen der Hochschulen in Deutschland aus Drittmitteln im Jahr 2019 (in 1.000). Im Jahr 2019 beliefen sich die Einnahmen der Hochschulen aus Drittmitteln vom Bund auf rund 2,5 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen der Hochschulen in Deutschland aus Drittmitteln im Jahr 2019 auf rund 8,7 Milliarden Euro.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/169069/umfrage/drittmittel-einnahmen-hochschulen-1998-und-2008/
Vertiefend müsste man das je neoliberale Moment aus den fraglichen Drittmitteln herausfiltrieren.
P.S.
Stichwort: do ut des
Die Rechtsprechung zur Zulässigkeit der Einlobung von Drittmitteln durch die Universitäten erscheint sehr großzügig: die Einhaltung von Formalien gilt aus ausreichend, um strafrechtliche Verfolgbarkeit nicht zeitigen zu müssen.
Während die Einlobung von Drittmitteln/Spenden in der Politik den Ruch der Bestechlichkeit bzw. Bestechung in sich trägt - bei kaum überschaubarer Gesetzeslage und Rechtsprechung.
---
https://www.transparency.de/aktuelles/detail/article/klar-dass-nicht-zu-fairen-arbeitsbedingungen-geforscht-wird/
Auch wenn es scheinbar nichts mit der bedrohung Nr. 1 (aga klimawandel) zu tun hat, so muss doch angemerkt werden, dass es nicht allein die verbrennung von kohle und öl ist, die die existenz der menschheit ernsthaft bedroht.
Denn die verbrennung fossiler energieträger dient zum grossen teil einem zweck: nämlich der produktion von gütern aller art (von raketen über containerschiffe bis zu turnschuhen), also dem verbrauch von ressourcen.
Dieser ressourcenverbrauch übersteigt heute bei weitem alles, was für eine nachhaltige lebensweise möglich bzw. akzeptabel wäre - und zwar um mehr als das doppelte. Es geht also nicht nur darum, die fossilen energien durch energie aus windmühlen und solaranlagen zu ersetzen, sondern auch den dafür notwendigen materielaeinsatz deutlich zu reduzieren.
Wenn wir das material für die ernährung von ca. 10 Mrd. menschen nicht reduzieren können, dann müssen wir diesen effekt bei anderen verbrauchsgütern erreichen - sonst nützen uns die sinkenden CO2-emmissionswerte nichts...
"Vertiefend müsste man das je neoliberale Moment aus den fraglichen Drittmitteln herausfiltrieren."
Ja, danke sehr, m; wobei man da auch weiter untersuchen kann, inwieweit die zur Verfügung stehenden Bundesmittel nicht bereits ‚zweckgebunden‘ sind, oder als einfach die Selbstbeteiligung des Bundes an im Kern privaten Vorhaben darstellen.
Besonders verdächtig sind dabei alle Variationen von ‚Privat-Public-Partnerships‘ (PPP), einem Modell, das in den letzten 20 Jahren sehr stark durch die Bundesregierung vorangetrieben wurde. Eine Reihe von Banken und Kapitalgebern hat dieses Muster in der Zwischenzeit - variiert - übernommen.
Durch Consulting-Firmen und sogenannte ‚Technische‘ Berater werden die PPP-Variationen in andere Länder exportiert.
Die Damen und Herren, die da aktiv sind, sind oft Uni-Wissenschaftler im ‚Sabbatical‘, die während dieser Zeit von der Großindustrie angeheuert werden (insbesondere im Bereich der Agrar- und Chemischen Industrie, aber auch im ITC Sektor, u.a.).
Langer Rede kurzer Sinn:
Alternative Wissenschafts- und Ausbildungskonzeptionen sind unbedingte Eckpfeiler eines sozialen und ökologischen Transformationsprozesses.
Wie kann eine neue GRR Regierung dies angehen?
???
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Noch kurz hinweisen will ich auf STEM (science, technology, engineering and math) und TVET (technical and vocational education and training), zwei Grundlagenbereiche eines anpassungsorientierten zukünftigen Wissensmanagements (Knowledge Management).
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Hier auch ein paar - generelle - Links, die das Themenfeld berühren:
https://en.unesco.org/themes/education-sustainable-development/cce
UNESCO
https://www.giz.de/en/downloads/ICCAS_Climate%20%20Change%20and%20Education%20Factsheet_July%2018_en_Final.pdf
GIZ Beispiel Grenada
https://www.carbonbrief.org/education-is-top-priority-for-climate-change-adaptation-study-shows
Carbonbrief
https://www.my.undp.org/content/malaysia/en/home/news-centre/articles/2019/lowcarboncity.html
UNDP Malaysia
https://www.un.org/en/climatechange/climate-solutions/education-key-addressing-climate-change
UNO
https://guides.pcc.edu/c.php?g=923250&p=6654209
STEM (science, technology, engineering and math) and climate change
https://unevoc.unesco.org/home/TVET+for+climate+action
TVET Technical and Vocational Education and Training and Climate Change
… lg, ms
Ich entnehme der heutigen SZ: Die Kanzlerin hat sich für ihre letzten Wochen neue Berater geholt (wohl anvisiertes Ukraine-Treffen im Normandie-Format im Kopf).
Politik-Beratung - das kann ich mir bei Deinem Wissen und global praktizierter Erfahrung in der neuen Regierung gut vorstellen. An der Seite der Transformations-Ministerin Göpel.
Herzlichst
si, 24.8.
Der Artikel bestätigt erneut die vom Menschen gemachte Klimakatastrophe. Da gibt es bei allen Menschen, die sich nicht in die eigene Tasche lügen möchten, nichts mehr zu leugnen. Die Frage wird sein, wie die politisch Verantwortlichen mit den Erkenntnissen der Wissenschaft umgehen? Genug Papier wurde vollgeschrieben und der Laberei müssen endlich Taten folgen. Und das natürlich im globalen Maßstab. Auch wenn D ein wichtiger Player ist, die Hauptemittenten findet man woanders. Man darf gespannt sein, wann, angesichts der weltweiten Katastrophen durch Regen, Stürmen, Dürren, Waldbränden, Überschwemmungen, abtauenden Polen und auftauenden Permafrostböden, der dem Menschen angeblich innewohnende Selbsterhaltungsinstinkt zu wirken beginnt.
Wenn ich diese "Experimente" und "Modellrechnungen" (es handelt sich in der Tat um sehr vereinfachende Simualtionen!) nicht anerkenne, da eine Glasflasche mit einem nicht näher qualifizerten Mix aus - vor allem Wasserdampf! und CO2 für mich keine korrekte Versuchsanordnung bzgl. der Erde darstellt und der Co2-Anteil aktuell bei 0,044%! in der Luft liegt (man mache sich mal das Volumen oder die Abstrahlfläche klar!) und die Erde strahlungstechnisch ein offes System ohne Glasscheibe am Übergang zum Weltall ist und die CO2-These im Wesentlichen auf einer Physikalischen Wäremstrahlungsreflektion beruht (die durch die Luft wirbelnden Co2-Moleküle gar nicht anerkennt!, die aber Fakt sind und überall hin reflektieren!) und ca. 30.000 Wissenschaftler aus vielen Bereichen keinen klaren Bezug zwischen C02 und Erderwärmung herstellen können, und die offiziellen 100% der Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel für sicher halten, aus ein paar Meta-Studien! ermittelt worden sin, in denen man den Vorspann (Abstracts) ihrer wissenschaftlichen Artikel lediglich auf 2 (oder waren es mehr?) Schlagworte "climate change" & "globale warming" durchsucht hat, ohne den Sinn der Artikel überhaupt zu verstehen, gelte ich dann eigentlich als Klimeleugner? (Den Widerspruch zwischen der obigen CO2-These zu den analysierten, antarktischen, Eisbohrkernen unterschlage ich jetzt einfach mal ...)
Gut auf den Punkt gebracht, Heinz Lambarth.
Der a) Ressourcenverbrauch und b) die Endlichkeit der Rohstoffe sind weitere Knackpunkte, neben c) den GHG-Emissionen in der Energie-Produktion und in anderen Wirtschaftssektoren.
Das sind die entscheidenden Punkte, wo die Elektrifizierung durch nicht-fossile Energieträger zur sozial-ökologischen Transformation auf gar keinen Fall ausreichen wird.
Einmal abgesehen davon, dass diese ‚Bottlenecks‘ auf globalem Level, allgemein und für alle gültig, in realitas kaum beseitigt werden können...
...mit Sicherheit nicht unter den gängigen ‚Wachstumskonzepten‘,
… stehen hinter allem noch die d) Prozesse der Entropie.
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-08/klimawandel-globale-erderwaermung-zweifel-argumente-klimamodelle
Gruesse, ms
„Co2-Anteil aktuell bei 0,044%! in der Luft liegt“
Wenn Sie der Ansicht sind, ein so kleiner Anteil könne ja gar keine nennenswerte Wirkung haben, würden Sie sicher auch bedenkenlos einen Teelöffel Botulinumtoxin (Botox) einnehmen. Da führen beim Menschen schon 0,001 μg/kg zum Tod.
Wer sind denn die 30.000 Wissenschaftler?
Vermutlich meinen Sie die sog. „Oregon-Petition“ von 1998.
Unter den Unterzeichnern waren auch so bekannte Klimaforscher wie “Perry S. Mason”, “Michael J. Fox”, “Robert C. Byrd”, “John C. Grisham” und Spice Girl Geraldine Halliwell (“Dr. Geri Halliwell”) - vermutlich Fake-Namen.
Die haben ganz bestimmt Recht.
Hier eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Text der Petition.
"Wenn Sie der Ansicht sind, ein so kleiner Anteil könne ja gar keine nennenswerte Wirkung haben, würden Sie sicher auch bedenkenlos einen Teelöffel Botulinumtoxin (Botox) einnehmen. Da führen beim Menschen schon 0,001 μg/kg zum Tod."
In der Tat bin ich der Ansicht. Sie wissen, dass die Erde wärmetechnisch kein Organismus darstellt, der einen chemischen Stoffwechsel besitzt. Bitte verwechseln sie bei den klimatischen Prozessen nicht Physik mit Chemie. Es gibt bei der CO2-These eine klare physikalische Vorstellung davon, wie sich die Erde mit CO2 erwärmt. Und die erkenne ich nicht an, da bisher jegliche Beweisführung zur Bestätigung dieser These inhaltlich nicht "sattelfest" ist (= unzulässige Versuchsanordnungen im Labor, oder sehr stark vereinfachende Simulationen! auf Computern).
"Unter den Unterzeichnern waren auch so bekannte Klimaforscher wie “Perry S. Mason”, “Michael J. Fox”, “Robert C. Byrd”, “John C. Grisham” und Spice Girl Geraldine Halliwell (“Dr. Geri Halliwell”) - vermutlich Fake-Namen."
Ich verstehe Ihre Argumetation nicht: Wenn Sie eine Demonstration mit 10.000 Oppositionellen haben, von denen 500 rechtsradikal sind, würden Sie auch nicht auf die Idee kommen, zu behaupten, dass die Demonstration doch nur aus Rechtsradikalen bestand.
Er ist auch keiner der von Ihnen aufgeführten Menschen in der von mir betrachteten Petition gelistet. Dafür befinden sich in der Liste aber sehr viele Wissenschaftler aus den unterschiedlichsten Gebieten, die alle einen Bezug zu diesem Thema besitzen:
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Atmospheric, environmental, and Earth sciences
includes 3,805 scientists trained in specialties directly related to the physical environment of the Earth and the past and current phenomena that affect that environment.
Computer and mathematical sciences
includes 935 scientists trained in computer and mathematical methods. Since the human-caused global warming hypothesis rests entirely upon mathematical computer projections and not upon experimental observations, these sciences are especially important in evaluating this hypothesis.
Physics and aerospace sciences
include 5,812 scientists trained in the fundamental physical and molecular properties of gases, liquids, and solids, which are essential to understanding the physical properties of the atmosphere and Earth.
Chemistry
includes 4,822 scientists trained in the molecular interactions and behaviors of the substances of which the atmosphere and Earth are composed.
Biology and agriculture
includes 2,965 scientists trained in the functional and environmental requirements of living things on the Earth.
Medicine
includes 3,046 scientists trained in the functional and environmental requirements of human beings on the Earth.
Engineering and general science
includes 10,102 scientists trained primarily in the many engineering specialties required to maintain modern civilization and the prosperity required for all human actions, including environmental programs.
Details dazu gibt es hier:
http://www.petitionproject.org/qualifications_of_signers.php
Frage: Haben Sie vielleicht eine Quelle, in der ich schlüssig nachlesen könnte, CO2 unter den aktuellen irdischen Bedingungen (0,04% Anteil in der Athmosphäre, verwirbelt, ohne Glasscheibe am Athmosphärenrand) strahlungstechnisch DER signifikante Temperaturtreiber ist? (Bei Wasserdampf (Wolken) ist mir das mit bis zu 4% Anteil klar.)
"(...) und ca. 30.000 Wissenschaftler aus vielen Bereichen keinen klaren Bezug zwischen C02 und Erderwärmung herstellen können, und die offiziellen 100% der Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel für sicher halten, (...).
Es gibt wohl Millionen Wissenschaftler, die aus ihren Bereichen heraus "keinen klaren Bezug" zu vielerlei Phänomenen in anderen Fachwissenschaften haben (können), weil das eben nicht zu ihren Kompetenzen zählt. Wie das nun bei Ihnen aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Wissenschaftliches Arbeiten in der 'Wissenschaftsgemeinschaft' garantiert zwar keine 100%zentige Gewährleistung auf absolute Gewissheit (die es letztlich nie geben kann), aber immerhin den besten Qualitätsstandard, den sich die Menschen bisher mit rationalen/überprüfbaren Theorien/Verfahren angeeignet haben.
Zumindest ist das, was uns seit Jahrzehnten 'vorgerechnet' wird durchaus plausibel und die zu beobachtenden, sich beschleunigenden Klimaänderungen mit sich häufenden Wetterextremen dürften durchaus maßgeblich anthropogene Ursachen haben, selbst wenn es natürliche Klimaschwankungen gäbe, mit denen einige die aktuelle Entwicklung erklären wollen.
Die allerdings sind eindeutig in der Minderheit, und zwar keine Minderheit, wie sie sich aus bloßen Meinungsunterschieden ergibt, sondern aufgrund abweichender Interpretation weltweiter Daten/Fakten, die aber mehr und mehr zu präziseren Prognosen/Erklärungen beitragen können. Nach dem Prinzip der Vorsicht lässt sich nun keinerlei globales Experiment auf 'Abwarten' fahren, denn selbst wenn es auch eine begleitende 'natürliche' Klimaänderung gäbe, würde ein 'weiter so' wie bisher diesen Trend nur noch verstärken/beschleunigen.
Ansonsten ist Covid auch nur 'ne Grippe, wie einige meinen und dahingehend mit Statistiken und Einzelfällen/Ausnahmen jonglieren.
"Furcht besiegt mehr Menschen als irgend etwas anderes auf der Welt."
Ralph Waldo Emerson, US - amerikanischer Philosoph, 1803 - 1882.
Ich frage mich zunehmend, wessen Geschäft die Klimahysteriker bedienen. Wenn der Absatz von E-Autos mit 9.000 Euro und nochmal 3.000 Euro für die Wallbox gesponsert werden kann es ja nur der Kapitalismus sein. Reicht der Horizont der "guten Menschen" wirklich nur noch von der Augenbraue bis zum Hutrand?
"Dummheit ist auch eine bestimmte Art, den Verstand zu gebrauchen."
Karol Irzykowski, polnischer Schriftsteller, 1873 - 1944.
Ich stimme Ihnen zut Wissenschaft zu. Die sehe ich auch als einziges Mittel das wir hier haben (die 30.000+ Wissenschaftler, die ich anführte, haben einen Klimabezug und es sind nicht irgendwelche Wissenschaftler, siehe weiteren Kommentar von mir).
Ich teile auch die Prognosen zum Klimawandel und der Erderwärmung. Nur:
Ist es tatsächlich der Mensch der treibende Faktor an der Erwärmung der Erde?
Ist CO2 tatsächlich der treibende Faktor der Erwärmung, wie sehr häufig behauptet wird (die CO2-Theorie ist in meinen Augen bisher nicht ausreichend belegt; auch andere Theorien müssten wissentschaftlich verfolgt werden nd nicht nur diffarmiert werden, wie ich es sehr häufig erlebe => Stichwort "Klima-Leugner")
3. Worauf beruht Ihre angeführte Mehrheit? (Mir sind nur 2-3 Meta-Studien bekannt, deren Ergebnisse ich aus dem Blickwinkel der Wissenschaftlichkeit anzweifele; mir ist wissenschaftliches Arbeiten durchaus vertraut)
4. 'Abwarten' & 'Weiter so' war nie mein Ansatz: Allerdings gibt es für mich starke Belege, dass wir die Erderwärmung nicht bremsen werden. Daher wäre für mich eine stärkere Fokusierung auf eine Anpassung an diese Erwärmung weitaus zielführender. Dazu zählt auch eine gewisse Nachhaltigkeit im Ressourcenverbrauch, also in der Energiegewinnung und in der Herstellung von Gütern, usw. diese aber nicht, um die Erwärmung aufzuhalten, sondern, um nachfolgenden Generationen weiterhin gute Lebensmöglichkeiten auf einer wärmeren Erde zu bieten und nicht nur eine dezimierte Artenvielfalt und problematischen Müll.
"Wie das nun bei Ihnen aussieht, kann ich nicht beurteilen."
Übrigens, würde ich mich sehr freuen, wenn sie Ihre Antworten zu meinen Kommentaren nicht polemisch "abrunden" würden. Durch solche Aussagen werten sie mich nur ab. Ich zweifele ihre Kompetenz hingegen keine Sekunde an.
"Wie das nun bei Ihnen aussieht, kann ich nicht beurteilen."
Übrigens, würde ich mich sehr freuen, wenn sie Ihre Antworten zu meinen Kommentaren nicht polemisch "abrunden" würden. Durch solche Aussagen werten sie mich nur ab. Ich zweifele ihre Kompetenz hingegen keine Sekunde an.
Sorry, das hat sich bei mir wohl aus den "Runden" mit Covid ergeben, bezog sich aber tatsächlich nur auf den Vergleich der Fachbereiche.
Es wird sich wahrscheinlich nicht exakt bestimmen/planen lassen, auf wie viel Grad Durchschnittstemperatur die globale Erwärmung sich neu einpendeln wird/soll. Aber das der sich zeigende Temperaturanstieg durch globale Maßnahmen beeinflusst werden kann, dürfte weitgehend unbestritten sein.
Aber selbst diejenigen, die das alles als natürliche Schwankung im Klimaprozess sehen, werden bei ökologischer Weitsicht mit vielen der Maßnahmen/Vorschläge übereinstimmen können, die Sie auch selbst (aus anderen Gründen) aufgezählt haben. Und daraus ergeben sich zwangsläufig neue ökonomische Strukturen, wie es für eine langfristige Lebensperspektive der Menschheit unabdingbar ist.
Und es ist auch bei den meisten angekommen, dass wir uns selbst bei größten Anstrengungen auf klimatische Veränderungen (Wetterextreme) vorbereiten müssen, denn der Zug ist bereits abgefahren. Dazu gehört dann auch nüchtern zu planen, wie und wo z.B. in den Überflutungsgebieten überhaupt noch gebaut werden darf, weil ansonsten kein realer Schutz mehr möglich sein wird.
Guten Morgen, m.
Ein neues Projekt? Bist Du dabei, Si?
Count me in.
Übrigens. Eine starke Vorstellung in den letzten Tagen. Meine tiefe Anerkennung.
„A river cuts through rock not because of its power, but because of its persistence.”
LG, br 260821
>> Selbsterhaltungsinstinkt <<
Wir leben in einer "Risikogesellschaft", die Ulrich Beck vor Jahrzehnten im gleichlautenden Buch umschrieben hat. Er plädierte schon damals für das Bewusst-Sein eines Weltbürgertums. Nämlich: Das alles mit allem zusammenhängt und die nur den eigenen Interessen folgenden Großmächte die eigentlichen unsere Spezies bedrohenden Gefahren - MITweltkrise, Viren, Bakterien - nicht auf dem Schirm haben.
Ein D betreffendes Beispiel aus MDR-Exakt
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/insekten-sterben-pestizide-studie-gesetz-schutz-100.html
über das Versagen der Landwirtschaftsministerin. Auch insoweit in der Kanzlerin, deren Kanzlerschaft in einer Tragödie zu enden droht, vorzuhalten, nicht von RLK Gebrauch gemacht zu haben.
---
P.S.
Gestern bei MAISCHBERGER: Klare Worte über ein multiples "Staatsversagen". Dort auch der Verkehrsminister, der sagte:
"Wir haben keinen Bock auf Opposition."
Er übersieht: Die Fortschrittlichen haben Baerbock, die gestern eine fulminante Rede im Bundestag hielt, die freilich heute morgen im DLF völlig ausgeblendete wurde. Auch kam sie in den Abendnachrichten nicht vor. Hier Baerbocks Rede
https://dbtg.tv/fvid/7531851
Und weiter mit Minister Scheuer:
"Deutschland läuft Gefahr, in eine ROT-ROT-GRÜNE Republik abzugleiten; das kann keiner wollen."
Millionen "keiner" wollen das. Als große Chance, das Staatsversagen der Schwarzen vor allem zu beenden.
Bruder, gut von Dir zu hören.
Ich habe gestern den Tag des Zwischenhochs mal wieder für eine Radtour genutzt und dabei - Hitze? - hier den Überblick verloren.
Du schreibst:
"Ein neues Projekt? Bist Du dabei, Si?"
Bitte, hilf mir auf die Sprünge.
lg, si
Hello und Servus, Si.
Ja, das war ein bemerkenswertes Zwischenhoch, gestern…
Die beabsichtigte "Transformation der Bundesrepublik Deutschland" unter Maja Göpel… ich hab‘ das nur mal ‚Projekt‘ benannt, da der mehrfach verzögerte Start ja nun bald bevorsteht …
... in der Annahme, dass die Wetterlage sich nicht verschlechtert.
Keep things moving,
lg, br
Wir leben in Zeiten der "Transformation" - Für all jene die Maja noch nicht kennen - Worauf es jezt ankommt
Prof. Dr. Maja Göpel ist Politökonomin, Expertin für Nachhaltigkeitspolitik und Transformationsforschung, Autorin, Rednerin, Beraterin, Hochschullehrerin und Mitbegründerin Scientists4Future .
Bereits in jungen Jahren ist sie der Frage nachzugehen, "warum wir als Gesellschaft nicht die Welt schaffen, die wir uns als Individuen wünschen. Dabei habe ich gelernt, dass Politik kein staatliches Gegenüber, Märkte nicht neutral und Demokratie mehr als Stimmabgabe sind."
Und weiter heißt es auf ihrer Website :
"Nachhaltige Zukünfte entstehen durch gemeinschaftliche Lernprozesse, verbindliche Regeln und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese mit Ehrfurcht für Leben, Klarheit in Gedanken und Fokus auf Selbstwirksamkeit anzugehen ist Ziel meiner Arbeit in Theorie und Praxis. Gerade in Transformationszeiten wie heute helfen der Blick für das Wesentliche und mutige Menschlichkeit. Die haben wir alle in uns."
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"Verbindliche Regeln"
Interessierte Kreise in D bezeichnen die Grünen gerne als "Verbotspartei". Als ob unsere Gesellschaft ohne feste Regeln funktionieren könnte. Etwa der Verkehr, der durch Ge- und Verbote grundsätzlich am Laufen gehalten wird.
Wie etwa die Landwirtschaft aus dem Ruder gerät, beweist fast seit unvordenklichen Zeiten die Landwirtschaftsministerin der CDU, die sich vor festen Regeln scheut und gerade dadurch Unheil anrichtet, was sich ohne weiteres im Bericht des MDR - Exakt ("Pestizide in vielen Schutzgebieten immer noch erlaubt") erschließt.
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/insekten-sterben-pestizide-studie-gesetz-schutz-100.html
Es ist zum Haare-Raufen!
"Mutige Menschlichkeit"
Stichwort Afghanistan: Das gestern bei "Maischberger" angesprochene "kollektive Staatsversagen" hatte wohl seine Ursache darin, dass vor allem die schwarz-regierten Ministerien es scheuten, mit dem früh- und rechtzeitigen Ausfliegen der Ortskräfte samt Familien die Erinnerung an 2015 bei der Wählerschaft zu wecken. Es stand also nicht die helfende Menschlichkeit im Fokus der Entscheidung; man ließ die Dinge einfach untätig laufen; errichtete zudem behördliche Hürden; es ging dabei ganz banal um die "Sorge" des eigenen Machterhalts.
Wie beschämend - gerade für einen Innenminister, dessen Partei immer noch das C im Namen führt. Und Frau Merkel stellt sich gestern in den BT und schlüpft in die Opfer-Rolle, man sei von den Ereignissen überrascht worden. Kein Wort der Entschuldigung.
Und ja: Das Gefühl macht sich in der deutschen Gesellschaft breit: Nichts klappt mehr in der Republik.
"Das Wesentliche"
"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind."- Albert Einstein -
In den Wochen vor der Wahl wird immer deutlicher, dass der Souverän gehalten erscheint, das alte - neoliberale - Denken der Union abzuwählen. Es kann und darf kein Weiter-so geben.
Denn: Die Lösung eines jeden Problems zeigt sich, wenn wir es von der nächst höheren Ebene aus betrachten.
Diesen Lösungsansatz traue ich einer Mitte-links geführten Koalition zu. Für die Grünen streitet die Tatsache, dass sie DAS Thema der Klimakrise, sprich des Menschen-Schutzes verkörpern. Die SPD wird aus ihren Fehlern unter Schröder gelernt haben. Und Die Linke ist berufen, unter Hintanstellung ihrer internen Streitereien mit Sahra Wagenknecht als Führungskraft (nicht nur in NRW) den "sozialen und demokratischen Rechtsstaat" (Artikel 20 und 28 GG) hochzuhalten. Gegen alle Anfechtungen der global agierenden Konzerne, deren Vertreter sich im Bundestag die Klinke in die Hand geben.
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u.a. "Der Verlust der biologischen Vielfalt"
https://www.vatican.va/content/francesco/de/encyclicals/documents/papa-francesco_20150524_enciclica-laudato-si.html
An diese Lösung glaube ich nicht. Denn das Problem ist Verantwortungslosigkeit, Trägheit und typisch deutsche Bürokratie.
„Es gibt bei der CO2-These eine klare physikalische Vorstellung davon, wie sich die Erde mit CO2 erwärmt. Und die erkenne ich nicht an, . . .“
Es ist natürlich Ihnen überlassen, was Sie anerkennen oder nicht.
Welche anderen physikalischen Ergebnisse erkennen Sie denn sonst noch nicht an?
Ich frage mich immer, warum gerade bei diesem Thema die Leugnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen so vehement auftritt. Deren Vertreter sind ja nicht alle von der fossilen Industrie bezahlt (wenn auch die Vordenker durchaus).
Das müsste eigentlich die Psychologie erklären. Wahrscheinlich weil ein Anerkennen der Verantwortung der Menschen am Klimawandel letztendlich dazu führen müsste, die eigene Lebensweise in Frag zu stellen.
Aber belassen wir es dabei. Aus meiner Erfahrung führen solche Diskussionen zu nichts.
Das Tragische ist nur, dass die „Merchants of Doubt“ (Naomi Oreskes, Erik M. Conway) so erfolgreich Zweifel gesät haben und weitersähen, dass energisches Handeln der Politik nach wie vor ausbleibt.
Nur noch als Info, worum es bei der „Oregon-Petition“, auf die hier offenbar Bezug genommen wird, handelt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Oregon-Petition
Stattdessen?
Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung
https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/wildes-wetter-a-1391675.html
.... schauen und denken ...
Ich verstehe ihre Antwort nicht ganz:
"Welche anderen physikalischen Ergebnisse erkennen Sie denn sonst noch nicht an?"
Birgt die Beantwortung dieser Frage irgendeine Relevanz für diese Diskussion?
"Ich frage mich immer, warum gerade bei diesem Thema die Leugnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen so vehement auftritt. Deren Vertreter sind ja nicht alle von der fossilen Industrie bezahlt (wenn auch die Vordenker durchaus)."
Ich "leugne" keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Für mich (und viele andere Menschen mit einem physikalischen Interesse) ist die CO2-Hypothese aus bereits genannten Gründen eben nicht schlüssig. Sie macht mehrere, auf die Erde so nicht übertragbare, Annahmen.
Im Übrigen finde ich ihre Argumentation interessant: Sie bezeichnen mich unmittelbar als "Leugner" (und nicht als "Kritiker"). Das ist heute wohl so in der Cancel-Culture. Aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Solange wir bei Hypothesen sind, ist das Spiel der korrekten Realitätsabbildung noch offen. Auch wenn sich das viele, aus unterschiedlichsten Gründen, immer anders wünschen.
Ich verstehe ihre Antwort nicht ganz:
"Welche anderen physikalischen Ergebnisse erkennen Sie denn sonst noch nicht an?"
Birgt die Beantwortung dieser Frage irgendeine Relevanz für diese Diskussion?
"Ich frage mich immer, warum gerade bei diesem Thema die Leugnung von wissenschaftlichen Erkenntnissen so vehement auftritt. Deren Vertreter sind ja nicht alle von der fossilen Industrie bezahlt (wenn auch die Vordenker durchaus)."
Ich "leugne" keine wissenschaftlichen Erkenntnisse. Für mich (und viele andere Menschen mit einem physikalischen Interesse) ist die CO2-Hypothese aus bereits genannten Gründen eben nicht schlüssig. Sie macht mehrere, auf die Erde so nicht übertragbare, Annahmen.
Im Übrigen finde ich ihre Argumentation interessant: Sie bezeichnen mich unmittelbar als "Leugner" (und nicht als "Kritiker"). Das ist heute wohl so in der Cancel-Culture. Aber so funktioniert Wissenschaft nicht. Solange wir bei Hypothesen sind, ist das Spiel der korrekten Realitätsabbildung noch offen. Auch wenn sich das viele, aus unterschiedlichsten Gründen, immer anders wünschen.
Eben dieses weniger.
Aktuelle Phoenix-Runde u.a. mit Maja Göpel
https://www.phoenix.de/sendungen/gespraeche/phoenix-runde/fluten-braende-stuerme--klimapolitik-auf-dem-pruefstand-a-2238125.html
Ab der 32. Minute spricht M. Göpel von "Mitwelt" - das ist die Botschaft mit der alle Transformation beginnt.
Dazu ein Blick in den Dschungel
https://www.youtube.com/watch?v=jLHI9dh3Inc
Danke. Vielleicht komme ich auf das Maja Göpel - Gespräch etwas später zurück... muss es mir nochmals in Ruhe ansehen..
Sehen und Hören. Im Dschungel hat es auch viele Töne.
https://www.youtube.com/watch?v=URxC75G3nJI
"Aktuelle Phoenix-Runde u.a. mit Maja Göpel
https://www.phoenix.de/sendungen/gespraeche/phoenix-runde/fluten-braende-stuerme--klimapolitik-auf-dem-pruefstand-a-2238125.html "
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Guten Tag, und sei gegrüßt …
Die verlinkte Phoenix-Diskussion war gut, danke sehr. Inhaltlich hat sie jedoch nicht viel Neues gebracht, wenig, das nicht schon seit Jahrzehnten diskutiert wird, und bis zum St Nimmerleinstag weiter beredet werden kann.
Auf ihre Weise hat jede der Diskutierenden irgendwo ein Stück weit recht; was fehlt, ist die Kapazität, der Willen, die Zustimmung und die Macht, dies zu verbandeln und zu vielen Paketen mit der dicken Aufschrift ‚Probepackung‘ oder ‚Mustersendung’ zu verschnüren.
… Versuch und Irrtum, … Lernen durch Handeln und Tun.
Letzten Endes läuft es perspektivisch auf das hinaus, was schon in mehreren Beiträgen, auch von Dir, hervorgehoben wurde:
es braucht eine Avantgarde - in meinen Augen mit starker (natur)-wissenschaftlicher Prägung - die einen partizipativen und solidarischen Diskussionsprozess in der Gesamtbevölkerung aufrechterhält, und das für eine längere Zeit.
Und es braucht den Willen zur Machtfrage, zum Gebrauch der legitimierten Autorität, abgesichert durch die Zustimmung der Vielen.
Das läuft im emanzipatorischen Sinne richtungsgebend nur über den von Dir eingebrachten Satz von Johannes Rau:
„Sagen, was man tut, und tun, was man sagt".
Möge Maja Göpel - and alle Mitwelt - durch das geplante soziale und ökologische 'Transformationsclearing' auf dem richtigen Weg dahin sein.
… be good, herzlichst, LG, ms
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PS. Was bei mir zum verwunderten Kopfschütteln führt, ist der Punkt, dass man in Deutschland in der Lage ist, eine solche Diskussion zu führen, ohne Begriffe wie Kapitalismus, Industrialisierung, Wachstum, Konsum, etc. auch nur ein wenig zu thematisieren.
?
Vorzeitliche Zauberkräfte?
Das Wort Verzicht ist doch dann der logische Schluß , um vielleicht eine Minimierung im Ressourcenverbrauch hinzukriegen. Das Wort bzw. die Praxis ist den Grünen nicht gegeben.
Artikel gerne gelesen und nein habe nicht gewusst, daß Klimaforschung so alt ist.
Rainy Sunday - Sei gegrüßt, Wertester,
ich bin auf der Suche nach einem HANDBUCH - Hilfe erbeten.
Ab etwa der 32. Minute spricht Göpel wörtlich von der MITwelt, und skizziert dann in einem SCHNELLDURCHLAUF die vielen vielen Felder der anstehenden Transfomation; wie das eine in das andere ... hineinwirkt.
Dadurch wird deutlich, wie fit sie ist, im Zusammendenken und notwendigen vernetzten Handeln. Und: Dass die alte Politik sich wohl vor dieser Komplexität fürchtet, oder sie nicht durchschaut, nicht will, nicht kann ... ??
Mein an Dich gerichteter Hinweis, dem ich bisher selbst nicht erfolgreich nachging: Frau Göpel sprach in dieser Passage der Phoenix-Runde ein
HANDBUCH der Transformation
an. Das "aufzufinden" wäre toll. Kannst Du mir helfen?
Denn ich meine: Das was die Wissenschaftlerin da so locker aus dem Ärmel schüttelte, sollte man ggf. in einem
stetig auszubauenden MIND-MAPPING
visualisieren, um zum einem die Größe der Aufgabe und zum anderen das komplexe Hineinanderwirken der diversen Handlungsfelder sichtbar zu machen.
Das machte es den Zigtausenden Nachhaltigkeits-Aficionados/-as (in den Kommunen, Kreisen .... Bund) leichter zu verstehen, was es meint: "Tausend-Füßler Revolution von unten und von oben" (Ulrich Beck).
Narrativ des gemeinsamen Aufbruchs
Tja: Hier liegt wohl der "Hund" begraben, weil und warum es von keiner der progressiven Parteien ein Narrativ gibt, das die Parameter für die schrittweise Ent-wicklung hin zu einer am Ende gesünderen MITwelt, einer gesundenden auflistet, worin sich ein jedeR wiederfindet und in seine Aufgabe und Rolle je vor Ort, im Quartier etc. einsteigt. Wissend um das unter den VIELEN beschlossene Gesamtprojekt der soz-ökol. Transformation, seiner Ziele, Strategien und Maßnahmen. Geführt von den politischen Leitplanken einer kohärent arbeitenden neuen Bundesregierung, heruntergebrochen auf die gesellschaftlichen Einheiten des Landes.
Eine Tausend-Füßler Revolution der VIELEN halt. Angelegt in einem neu abgeschlossenen Generationen-Vertrag. Bewusst der Notwendigkeit, dass das ICH nur im kollektiven WIR die notwendige Kraft und Ausdauer er-fahren wird.
DER WEG ENTSTEHT IM GEHEN.
best wishes
si, 29.8.
https://www.youtube.com/watch?v=cK5G8fPmWeA
When the rain comes ….. The Beatles
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Guten Tag Bong Srei,
Sok sabai Bong?
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Mal seh’n was mir da einfällt…
Natürlich weiß ich nicht, was Frau Göpel genau im Kopf hatte, als von DEM ‚Transformationshandbuch‘ sprach.
M.E. gibt es eine große Anzahl von Manuals, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen, untersucht man e.g. die Stichworte ‚Transformational Change, Change Management, Strategy Development‘ findet sich eine reiche Fülle von akademischen, planerischen und praktischen Hinweisen.
Das reicht von der ‚Spirituellen Transformation‘ über ,Transformation im Sinne von Green New Deals‘ bis hin zu ,Deep Ecology‘.
Hier müsste mann/frau (Plural/Team) sich durcharbeiten, und ein ursprüngliches Konzeptpapier entwerfen, das der Situation in Deutschland nahekommt.
Milestone 1:
Diskussion und Reflektion darüber überall in Deutschland, eine enorme Aufgabe für die Medien und Zivilgesellschaft.
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M.E. methodologisch am weitesten entwickelt ist der Prozess, der bei den UN / UNFCC / UNDP etc. unter der Bezeichnung ‚National Adaptation Plan (NAP)‘ läuft.
Beispiele:
https://www.adaptation-undp.org/sites/default/files/downloads/national_adaptation_plans_-_technical_guidelines_for_nap_process.pdf
https://unfccc.int/topics/adaptation-and-resilience/workstreams/national-adaptation-plans
http://www.fao.org/in-action/naps/en/
https://www.undp.org/content/dam/undp/library/Climate%20and%20Disaster%20Resilience/Climate%20Change/armenia_NAP_country_briefing.pdf
Das kann für Deutschland modifiziert zur Anwendung gebracht werden.
Milestone 2:
Die folgenden Start-Inhalte müssten durch einen wiederholten gesamtgesellschaftlichen partizipatorischen Prozess abgedeckt werden, Beispiel für eine Sub-Aktivität:
https://www.thegef.org/sites/default/files/project_documents/GEF%2520Project%2520Document%2520Draft%2520Mar%25205%25202008%2520%2528v2%2529.doc
Im unserem Kontext ist das natürlich viel, viel komplexer, aber die ‚Standards‘ bleiben ähnlich.
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Milestone 3:
Wie bereits in einem früheren Kommentar erwähnt, bieten die Sustainable Development Goals SDGs die derzeit beste, offene Stichwortsammlung für Themenbereiche, die es gilt in Angriff zu nehmen. Sie können und sollen für jedes Land auf der Erde angepasst werden.
Das kann als starker Input für sektorale Transformationspolicies dienen.
https://www.un.org/sustainabledevelopment/
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Ja, Mind-Mapping kann eine der geeigneten Methoden sein, den Prozess zu entwickeln und zu begleiten:
https://www.youtube.com/watch?v=R3w8YgR0dUM
https://www.youtube.com/watch?v=ZT0dJXh6OgM
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Soweit, so gut, für heute, Bong.
https://www.youtube.com/watch?v=8hv0M5etXFA
The animals- San Francisco nights
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Any further questions, please let me know… cheers, LG, br 29/08/21
Noch ein Nachgedanke, Bong.
Verschiedentlich habe ich Deine Klage über das fehlenden ‚Narrativ’ vernommen.
Für mich ergibt sich das Narrativ zwangsläufig aus den physischen Naturgesetzen und dem ökologischen Status von Homo Sustinens und der Mitwelt.
Daraus leiten sich derzeit drei Prämissen ab, im weitest möglichen Sinne:
1. Power Down
2. Perma-Culture
3. Community Engagement
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Ist das nicht völlig ausreichend? Wenigstens fuer den Anfang?
Und deckungsgleich mit 'der Weg ensteht im Gehen' ?
Schon interessant, welche Luftballons sich hier ein paar Foristen im luftleeren Raum zu spielen. Die werden zerplatzen wie Seifenblasen. Da helfen auch keine Rückgriffe auf wissenschaftliche Koryfähren. Ganz einfach, das Verhalten des Menschen wird einfach übergangen und spielt insofern keine Rolle als das der Grüne Hype nur dem Kapitalismus das Fell waschen soll ohne ihn nass zu machen und neue Abzockmöglichkeiten zu eröffnen.
Ich möchte die Foristen erinnern an eine nicht lange zurückliegende Geschichte der Gesellschaft von 1789 bis 2021. Das Volk war gar nicht erfreut vom Ratschlag einer Monarchin ,statt Brot eben dann Kuchen zu essen. 1989 hatten es die Bürger eines untergegangen Staates eben satt ,13 Jahre nach einer gnädigen Zuteilung einen Pkw kaufen zu dürfen oder eine Urlaubsreise antreten zu können. Die Gründe, die der Westen so gern für die sogenannte friedliche Revolution , Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind heute immer noch nicht mehr als blablabla. Jetzt kommen wir zu 2021. Hat sich trotz Pandemie etwas geändert? Die Wirtschaft/Weltwirtschaft brummt wieder auf höchstem Niveau.
Nur mal so zum Nachdenken, ich will den Foristen nicht zu nahe treten möglicherweise auf Grund ihrer bisherigen Sozialisierung und Umgebung wo immer alles was gewünscht war auch verfügbar war. Das sind echte Denkblockaden. Dafür habe ich Verständnis, aber nicht ewig.
Danke sehr, br, einstweilen für Deine milestones, die ich noch studieren will. Draußen fallen ´Katzen und Hunde`- völlig unberührt durch das erste Triell.
Lousiana
https://edition.cnn.com/interactive/storm-tracker/
Okay, bong srei, good night...
https://www.youtube.com/watch?v=kCtcXDCxh7w
Donovan
Ein nächtlicher Gruß mit
https://www.youtube.com/watch?v=Ey8EFJuUngI&list=RDEy8EFJuUngI&start_radio=1
Eric Burdon - Water (Official Lyric Video)
Auch von mir eine kurze Bemerkung, @Meine Meinung:
Zunächst Danke für das Feedback...
Die Weltwirtschaft „brummt“?
Das kommt ganz darauf an, wo und worauf sie sitzen.
In vielen Teilen der Welt steht den Leuten das Wasser bis zum Hals.
Tendenz steigend.
https://news.un.org/en/story/2021/05/1091672
Kann es sein, dass Ihre Sichtweise nur einen klitzekleinen Teil der Welt abdeckt?
… ein Frosch im Brunnen ?
https://www.youtube.com/watch?v=oaSM26slK6M
Grüße, ms
Handbuch
ich habe bei M. Göpel - Website - mal fragend nachgefasst - vlt gibt es Infos dazu.
take care
si
Sie müssen mich nicht für blöd verkaufen wollen. Das japanische Sprichwort vom 🐸 kenne ich auch und die Zustände in anderen Ländern kenne ich aus eigener Erfahrung. Was mich ärgert, dass wir nicht in der Lage sind, zuerst unsere Probleme, die eben letztlich auf andere abgewälzt werden, zu lösen.
Nochmal, "Grüne Politik ist nur grün angestrichener brutaler Kapitalismus". Allerdings er hat dazugelernt in den letzten Jahrhunderten und wird den Teufel tun und Verbote erlassen, schon weil er den Ast absägen würde auf dem er existiert. Er wird immer soviel Freiheit zulassen und Brot (Konsum) bereitstellen um seine Untertanen im Konsumrausch zu vernebeln. Die DDR-Führung war dem fatalen Irrtum unterlegen, man könne eine Gesellschaft soweit mit einem ideologischen Unterbau festigen, in der selbstverschuldeter oder beabsichtigter Mangel (Rationierung und Akziese) entweder nicht auffallen oder eben im Sinne des Klassenkampfes als notwendig hingenommen werden. Nochmal, ein großer fataler Irrtum. Dem unterliegt auch Ihre hochgelobte Maja Göpel in ihren Thesen. Gerade ihr düfte aufgrund ihrer hervorgestellten Forschungsarbeit dieser Irrtum nicht unterlaufen.
Alles schöne Luftschlösser, schöne neue Welt. Das wird zerfallen an dem unbekannten und "unberechenbaren" -stimmt natürlich nicht, denn unsere Manipulatoren kennen uns ganz genau- Individuum Mensch. Es gab da in der Vergangenheit ein paar brutale Ansätze sich der störrischen, widersetzenden Menschen zu entledigen in der Hoffnung mit dem Rest Utopia aufzubauen. Die Beispiele dürften hinlänglich bekannt sein. Ach ja, gerade ist ein "Experiment" gescheitert. Es waren bishierher nicht nur Hitler, Stalin und Pol Pot.
Oh well, great. Let's see then...... best, br. 30/08
https://www.youtube.com/watch?v=UF2gA6NfyGQ
Jackson Browne
Vielen Dank @Meine Meinung.
Ich bin Realist genug, unsere Gegenwart zu sehen, zu erkennen und zu beurteilen.
Aber.
Wir sind einen langen Weg gegangen, seitdem wir unsere Höhlen verliessen, und das gegen viele Widerstände.
Die DDR, die BRD, Sie und ich sind da nur Kleckser auf der Leinwand der Evolution...
Noch ein Aber.
Man muss was dafür tun.
... Seitenwahl.
Alles Gute, ms.
Lassen Sie es gut sein, Sie haben oder wollen oder können aus Ihrer, wahrscheinlich westlichen Sozialisation, das Problem der menschlichen Gesellschaft nicht verstanden. Was ich daraus schließe, dass Sie auf keinen einzigen Fakt aus meinem Beitrag eingehen.
Ja, ja, die Seitenwahl.
Schöne Woche wünscht
Meine Meinung
Music to
"... remember why we came ..."
damit jedeR sein kleines/großes Vermächtnis hinterlässt, stehend auf den Schultern der vorausgegangenen Vielen ...
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Die linke Co-Vorsitzende beklagte sich heute u.a. über Scholz, die SPD, wie sie überhaupt daran denken könnten mit der FDP etc. potentiell zu koalieren.
Vielen Dank für den Hinweis, ich schaue es mir an :-)
Vielen Dank für den Hinweis, ich schaue es mir an :-)
Leider nix Neues für mich dabei
1. Der Menschengemachte Klimawandel wird darin immer wieder apriori angenommen
2. Mal wird gesagt, die Sonne sei NICHT der majorisierende Faktor, mal wird im Experiment aussschließlich auf die Wärme der Sonne verwiesen.
3. Anhand von Eisbohrkernen wird auf einen messbaren Klimewandel hingewiesen: Den gibt es. Der wird auch gar nicht geleugnet!
4. CO2-Zunahme => Wärmezunahme. Diese Folgerung ist eben nicht bewiesen! Sondern nur postuliert! Es gibt auch Indizien für die umgekehrte Folgerung: Wärmezunahme => CO2-Zunahme
5. Die Aussagen der Eisbohrkerne wurden "ungünstig" wiedergegeben: Eine logarithmische Zeitachse in der Temparaturdarstellung verhindert, dass Klimazyklen erkennbar werden. Eine korrekte Darstellung wäre vielmehr eine nicht-logarithmischen Zeitachse. Dann werden Klimazyklen offensichtlich, die sogar grob berechenbar sind und auch von den Eisbohrkernen grob bestätigt werden (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Milankovi%C4%87-Zyklen ). (Selbst in dieser Quelle bleibt der Einfluß der Menschen eine Vermutung!)
6. Das mehrfach gezeigte CO2-Experiment ist - wie immer - nicht repräsentativ für die Erde: Der Zylinder erhält z.B. im Verlauf fast auschließlich CO2 ohne Sauerstoff, also +95%! Die Erde besitzt aber nur 0,04% CO2! dafür aber 20% Sauerstoff, 78% Stickstoff und sie besitzt Wolken, die nachweislich auf das Klima einwirken!)