Uwe Kühnert
18.04.2010 | 13:32 7

Die Geschichte vom leeren Osten

Glaskugel Prognosen darüber, wie wenig Menschen in 50 Jahren in Ostdeutschland leben, verändern die Politik. Fragt sich nur, in wessen Interesse?

Statistisch betrachtet ist die Ehe Hauptursache aller Scheidungen. Kennen Sie schon? Kein Wunder. Witze über Statistik gibt es wie Sand am Meer. Und es kommen immer neue dazu.

Unlängst hat die Behörde Eurostat herausgefunden, dass Chemnitz Anfang 2030 die älteste Stadt des Kontinents sein wird, dann leben dort genau 37,7 Prozent Einwohner über 65 Jahren. Eurostat? Richtig, das ist jene EU-Einrichtung, die sich jahrelang falsche Zahlen über die Verschuldung Griechenlands hat liefern lassen.

Auch hierzulande wird die Illusion der Präzision praktiziert – vom Bundesamt für Statistik. Gerade haben die Wiesbadener Experten mitgeteilt, dass im Jahr 2060 in ganz Ostdeutschland 37 Prozent weniger Menschen leben werden, als 2008. In Sachsen-Anhalt zum Beispiel soll es dann nur noch genau 1,347 Millionen Einwohner geben – etwa eine Million weniger als heute.

Horrormeldungen dieser Art sind nicht neu. Aber so negativ wie dieses Mal waren sie bisher nie. Der Osten – in 50 Jahren eine leere, von ein paar Alten bevölkerte Brache. Der Letzte macht das Licht aus. Wenn es denn wirklich so einfach wäre mit den statistischen Voraussagen. Zugegeben, gerade in den neuen Ländern ist der Exodus keine Erfindung von Demographen. Seit der Wende hat der Osten einen Schwund von knapp zwei Millionen Menschen verzeichnet – drei Millionen wanderten ab, aber nur eine Million kam hinzu. Das Ganze war begleitet von einem durch die Angst vor Erwerbslosigkeit bestärkten Absturz der Geburtenzahlen in den neunziger Jahren.

Dresden mit blauem Auge

Die Entwicklung zum „leeren Osten“ verteilt sich aber keineswegs einheitlich über die „blühenden Landschaften“. Ballungszentren wie Dresden und Leipzig sind mit einem blauen Auge davon gekommen, dort stiegen die Einwohnerzahlen seit 2000 sogar wieder an. Potsdam hat heute sogar mehr Einwohner als zur Wendezeit. Nicht zuletzt durch geschickte Eingemeindungen vor den Toren der Stadt hat in anderen kommunen zumindest der Abwärtstrend an Kraft verloren oder ist gestoppt.

Der Blick zurück ist vielerorts dennoch niederschmetternd. Bevölkerungsrückgänge seit der Wende zwischen 20 und 25 Prozent in Cottbus, Zwickau, Rostock, Schwerin und Gera, fast 30 Prozent in Halle – das klingt nach einer schweren Hypothek für die nächsten Jahre. Viele Jüngere, vor allem Frauen, sind derzeit „Mangelware“. Wenn demnächst in ostdeutschen Unternehmen die Leistungsträger in Rente gehen, gibt es vielerorts kaum Ersatz.

So weit, so schlecht. Ob man daraus Prognosen, die weit in die Zukunft reichen, ableiten kann, ist allerdings fraglich. Schon früher lag man oft falsch – und das bei wesentlich kürzeren Zeitspannen. Gerd Bosbach, Statistik-Professor in Koblenz, hat immer wieder auf die Fehler seiner Zunft hingewiesen. Die Bevölkerungsrechnung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2003 etwa hat sich bereits heute als falsch herausgestellt – nach nur sieben Jahren. Auch früheren Projektionen in die ferne Zukunft erging es nicht besser.

Blick in den Rückspiegel

Aber ist deshalb alles zurückzuweisen, was uns Experten an Prognosen über die Zukunft präsentieren? Keineswegs. Statistiken sind ein Blick in den Rückspiegel, während man nach vorn fährt. Manches sieht man voraus. Wirklich neuen Situationen steht man jedoch stets unvorbereitet gegenüber. Warum gibt es die langfristigen Prognosen dann aber trotzdem?

Sollte man etwa misstrauisch werden, wenn immer mehr Schätzungen über die fortschreitende Entleerung ostdeutscher Regionen die Zwecklosigkeit öffentlicher Förderung von Investitionen und Infrastruktur suggerieren? Eindeutig ja! Ist der Bevölkerungsschwund in diesem Teil der Republik gar so groß, dass es schon bald neuer Begründungen für Migrationsschübe auswärtiger Arbeitskräfte bedarf, die selbstverständlich nicht einfach zu hiesigen Tarifen beschäftigt werden können? Nicht ausgeschlossen!

Neben der allgegenwärtigen Globalisierung ist die Demographie eines der Hauptargumente, wenn Begründungen für neuen Sozialabbau gesucht werden. Dabei hätten die Statistiker eigentlich viel Sinnvolleres zu tun: Wo bleiben zum Beispiel exakt hochgerechnete Zahlen zur vorprogrammierten Altersarmut im Osten, wo bald die „Generation Langzeitarbeitslos“ in die Rente drängt? Wer misst auf Kommata genau die demnächst von Amts wegen berechneten Renten der wachsenden Gruppe von Menschen mit prekären Erwerbsbiographien? Solche Statistiken würden eigentlich zum schnellen Handeln aufrufen – nicht zu weiterem Verzicht.

Das Beispiel Riester-Rente

Gerade Langzeitprognosen sind für Außenstehende aufgrund der vielen, eingerechneten Annahmen kaum nachzuvollziehen. Präsentiert werden sie aber stets mit dem Gestus der Unfehlbarkeit. Dabei geht es in Wahrheit um Politik und Interessen – weniger um Demographie.

Wie schnell man von angeblich seriösen Prognosen enttäuscht werden kann, mussten beispielsweise die Mehrzahl der mehr als 13 Millionen „Riester-Sparer“ erleben. Ihnen war der Nutzen der privaten Zusatzrentenversicherung mit demographisch-statistischen Argumenten geradezu eingehämmert worden. Entsprechend groß war die Resonanz.

Doch seit Ende vergangenen Jahres ist klar: Die staatlichen Zulagen werden von den Gebühren der Versicherer aufgefressen. Die meisten „Riester-Sparer“ müssten im Schnitt ein Alter von über 90 Jahren erreichen, um nach langer Beitragstreue die persönliche Gewinnzone zu erreichen. Rein statistisch betrachtet wird das für viele schwierig: Die durchschnittliche Lebenserwartung lag 2007 für neu geborene Jungen bei 76,6. Und selbst die Mädchen kommen nur auf 82,1 Jahre.

Kommentare (7)

DanielW 18.04.2010 | 19:57

"Prognosen sind äußerst schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen"

Dieses schöne Zitat wird immer mal wieder jemandem anderen zugeschrieben, mal Mark Twain, mal Winston Churchill, und mal Kurt Tucholsky...

Dieser Beitrag hat, - wie ich meine - doch ein paar Anmerkungen verdient.

Der erste Abschnitt widmet sich ein wenig polemisch der Frage, inwieweit Prognosen verläßlich sind, um zu dem Schluß zu kommen: sie sind es nicht. Nun ja, sie sind schwierig, aber nicht ganz unmöglich, und wenn man sich ein wenig mit der Bevölkerungsentwicklung im Osten Deutschlands beschäftigt, dann können zumindest ein paar Annahmen, die Zukunft betreffend, mit einer Sicherheit gemacht werden:

Der Bevölkerungsrückgang hat zwei Ursachen. Zum einen ist es der starke Geburtenrückgang, und zum anderen die Abwanderung. Die im Jahr 1990 einbrechenden Geburtenzahlen, die seitdem nicht wieder gestiegen sind, haben dafür gesorgt, daß die Generation der jetzt bis 20jährigen nur etwas mehr als halb so groß ist wie die vorhergehende. Blieben all diese jungen Erwachsenen in ihrer Heimat und bekäme jede Frau 2 Kinder, dann würde die Bevölkerung immer noch schrumpfen. Denn die Alten, die sich nicht mehr fortpflanzen, stürben ja nach und nach, bis die Bevölkerung in Ostdeutschland in etwa 50 Jahren bei 60 % der derzeitigen Population sich stabilisierte. Das gälte bei einem ausgeglichenen Wanderungssaldo.

Die Abwanderung aber findet nach wie vor statt. Und es gehen vor allem junge Frauen. Derzeit kommen im Osten Deutschlands in der Gruppe der 18- bis 40-jährigen auf 100 Männer etwa 85 Frauen. das heißt, würde die Abwanderung von heute auf morgen gestoppt werden, und bekämen alle junge Frauen im Schnitt zwei Kinder, dann würde sich - siehe oben - die Bevölkerung in etwa 50 Jahren nur auf die Hälfte der derzeitigen Population einpendeln.

Aber viele junge Frauen, die zum Beispiel zum Studium in den Osten kommen und dafür sorgen, daß die Geschlechterverhältnisse in den Großstädten in etwa ausgeglichen sind, gehen nach ihrem Abschluß in den Westen, weil sie im Osten weniger berufliche Möglichkeiten haben. Und viele ihrer ostdeutschen Geschlechtergenossinnen tun es ihnen, haben sie ihren Abschluß in der Tasche, gleich.

Soweit die derzeitige Situation. Natürlich können Prognosen nicht viel mehr, als derzeitige Annahmen hochzurechnen und in die Zukunft verlängern. Das ist - zugegebenermaßen - ein problematischer Ansatz. Aber einen anderen haben wir nicht.

Was man mit diesen Erkenntnissen nun tut, das steht auf einem ganz anderen Blatt. Regionen aufgeben, das kann und darf nicht die Lösung sein. Und an den sogenannten Leuchttürmen Hoffnung schöpfen, das ist auch nur ein Pfeifen im dunklen Wald, das die Berichte zum Stand der deutschen Einheit alljährlich wieder zelebrieren.

Was wir brauchen, sind innovative Ansätze, die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens beispielsweise, vielleicht probeweise in einem Landkreis in Sachsen-Anhalt zum Beispiel? Namibia hat in Otjivero vorgemacht, was eine solche Grundsicherung erreichen kann. Versuchen wir es doch mal hier bei uns, sonst macht tatsächlich irgendwann der letzte das Licht aus.

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matisse 19.04.2010 | 12:24

dabei ist nicht unerheblich:
ostdeutschland wird seit der wiedervereinigung permanent
als "innerdeutsches entwicklungsland" betrachtet und von
den medien jeglicher art geradezu willkürlich gegen westdeutschland
ausgespielt, schlecht gemacht wo`s nur geht, alles unfähige menschen dort, keine arbeitsmoral, kenntnisse und dergleichen mehr unsinn.

gegenüber demoskopien und statistiken habe ich ungefähr so viel vertrauen wie zu banken, versicherungen und unseren politischen vorbildern.

natürlich sind einige entwicklungen aufgrund jahrelanger verhaltensmuster "vorhersehbar", doch dabei sollten auch die medien mehr auf ihre ablenkungs-verrenkungs-irreführung-der-bevölkerungssichtweisen achten und mit den menschen nicht so leichtfertig umspringen, nur damit sie wieder etwas aufsehendes zu schreiben haben.

viele meinungsbilder sind ergebnisse von medienverunglimpfungen.

etwas abseits des eigentlichen themenblogs:
ich habe als westdeutscher einige jahre im osten - u.a. leipzig -
gelebt und gute erfahrungen mit den menschen gemacht, auch viel hinzugelernt, freunde gefunden...
ich kenne westdeutsche, die plärren über ostdeutschland, haben aber noch keinen fuß auf diesen "enklavenkontinent" gesetzt.
ihre meinungen sind medien- und nicht individuell-empirisch geprägt.

doch das wäre (war ja bereits) ein blogthema für sich.

horst pavlack 19.04.2010 | 18:11

dass sich die Gewerkschaft nicht für das BGE erwärmen kann, liegt m. E. auf der Hand. Eine gewichtige Säule ihrer Daseinsberechtigung ginge verloren! Oh je...

Warum soll der Einzelne vom Arbeitgeber abhängig sein, um ein "mindestens existenzsicherndes Einkommen zu" erhalten?

Eine Forderung des Einzelnen dem Staat gegenüber erscheint mir als das bessere Los. Wie schnell ist der Einzelne heute ohne Arbeitgeber? Der Staat kann sich (noch) nicht so einfach trennen!

Sollte ein existenzsicherndes BGE gezahlt werden, könnte man sich auch leichter aus dem "Elend" der kapitalistischen Marktlogik verabschieden, auf die doch schon viele keinen Bock mehr haben.

Da ein Arbeitgeber üblicherweise Personal nur im großen Stil einstellt, wenn er pro Mitarbeiter mehr Gewinn macht, als jener ihn kostet, ist die Forderung von Kreutz des Weiteren eine Zementierung des gesellschaftlichen Ist-Zustandes. Ein schöner Ausblick...

Welcher Haken hinter der Idee von Götz Werner stehen mag (48% MwSt wurden angesprochen) kann ich leider nicht sagen (input erwünscht) - aber lediglich schlechte Auswirkungen hätte dies nicht. Den dritten Flachbildschirm oder das zweite Auto würde man sich vielleicht dann endlich sparen. Produktentwicklungen, die auch eine Reparatur ermöglichen, würden sich vielleicht mal wieder durchsetzen...

Und endlich würde man "shoppen" nicht mehr als Angabe eines Hobbies erwähnt wissen...

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matisse 19.04.2010 | 21:16

nachtrag - aus beruflichen gründen etwas später:
die ostseite darf ich nicht kritiklos beiseite lassen.
nach meinen erfahrungen werden auch dort mißtrauische bilder gegenüber westdeutschen an die kommende generation weitergereicht,
"traue keinem wessi...", "besserwessi..."...

ein wichtiger schritt für das gegenseitige verständnis wäre schon, wenn
man sich als westdeutscher vergegenwärtigen könnte, dass menschen gegen ende der ddr als "16 bis 99 jährige" aus einer erziehung herausgeschleudert wurden, die man nicht einfach mit einem sprung oder knopfdruck umprogrammieren kann, das erfordert zeit und geduld.

ich lernte menschen kennen, die bis heute nicht in unserer gesellschaft angekommen sind und sich sehr zurückziehen, es niemals können und akzeptieren. die erziehung, prägungen, erwartungen, enttäuschungen...waren und sind für sie einfach zu gigantisch.
unsere gespräche verliefen keineswegs vorurteilsgeladen oder gar vorwurfsvoll, sondern freundlich-sachlich.

ein weiterer immens wichtiger schritt wäre die lohnangleichung, denn
ohne dieselbige müssen sich ostdeutsche als menschen 2. wahl vorkommen, das kommt einer arroganten einstufung und deklassierenden manier gleich.

DanielW 20.04.2010 | 22:36

Das sehe ich ganz ähnlich: Als Gewerkschaftsfunktionär hat der Autor hier ganz offensichtlich Angst um seinen Job. Aber das bräuchte er aus zwei Gründen nicht: Zum einen stünden sich mit der Einführung des BGE erstmals Arbeitnehmer und Arbeitgeber annähernd gleichstark gegenüber, denn heute kann jeder Chef sagen: Ich brauche Dich nicht! Sag das mal als Arbeitnehmer Deinem Chef… Und doch wären damit Gewerkschaften nicht von heute auf morgen überflüssig, es würde sie auch weiterhin geben, vielleicht würde sich ihre Aufgabe etwas verschieben, wer weiß. Und zum Zweiten könnte jeder Gewerkschaftler, wenn er an seinem Job hängt, ihn doch ehrenamtlich und in Vollzeit weiter betreiben, die ökonomische Freiheit hätte er.
Ich glaube, Widerstand gegen das BGE hat seine Ursache vor allem in Angst vor Verlust von Geld, Macht, Einfluß und Status. Welche Gründe gegen eine gerechte Wohlstandsverteilung sollte es sonst geben?
Denn Wohlstand wird ja auch heute verteilt, und nicht gerade gerecht. Wer reich ist, der wird seine bisherigen Steuersparmodelle kaum gegen lumpige – vielleicht 1.000 € monatliches Grundeinkommen - eintauschen, da käme er nämlich ziemlich schlecht weg.
Zu Götz Werners Vorschlag, die Mehrwertsteuer auf 48, eigentlich sogar 96 % anzuheben: Wir haben derzeit in Deutschland eine Staatsquote von ca. 46 %, und die sollte ja auch beibehalten werden, wenn sie nicht sogar steigen muß. Nur werden sie sehr unterschiedlich entrichtet, wie man an Großkonzernen sieht, die keine Steuern zahlen, sondern Subventionen einstreichen, oder auch an den gewaltigen Summen, die schwarz auf Schweizer Konten ruhen.
Bislang sind in den Ladenpreisen ja alle Steuern auch mit enthalten, nur werden sie eben nicht ausgezeichnet. Denn wenn ich ein Produkt kaufe, dann enthält der Anteil Lohnkosten ja auch die Lohnnebenkosten. Das heißt, wir finanzieren über den Konsum – und den Export – alle Steuern. Denn auch die Gewerbesteuer etc. werden ja an den Kunden weitergegeben, geht ja auch nicht anders.
Nach dem Modell von Götz Werner sollten alle Steuern abgeschaft und nur die Mehrwertsteuer beibehalten werden. Das ist effizient, und bei den Löhnen wäre brutto gleich netto. Mehrwertsteuer wäre schwieriger zu hinterziehen und gar nicht steuerbegünstigend zu rechen. Wer viel konsumiert zahlt viele Steuern, wer weniger konsumiert, zahlt entsprechend weniger.
Wenn jemand – sagen wir – 1.000 € Grundeinkommen im Monat erhielte, und er gäbe das Geld in diesen 30 tagen auch wieder aus, dann hätte er ca. 500,- € Steuern bezahlt, und 500 € wären quasi geschenkt vom Staat. Verdiente er zusätzlich 1.000,- € und gäbe auch diese Summe vollständig aus, hätte er sein BGE auch wieder an Steuern zurückgeführt. Und wer mehr verdient, würde zum Nettozahler. Das ist der Grundgedanke.
Sehr viele Wirtschaftswissenschaftler, die sich mit dem Thema auskennen, sagen, daß es bezahlbar wäre. Derzeit betragen die Sozialausgaben ca. 750 € monatlich – vom Kindergeld bis zur Rente, über die Subventionierung durch das Ehegattensplitting etc. Wäre es da nicht mal eine Debatte über das Grundeinkommen wert? Zumal, wie gesagt, die Erfahrungen in Otjivero aller Erwartungen sogar noch weit übertroffen haben...