Die Nutzung der Atomkraft:

ANTI-AKW-BEWEGUNG Der "Sofortist" Sandy Santen, Anti-Castor-Aktivist, über die Widerstandskraft einer Bewegung, die sich weder von den Grünen einschüchtern lässt, noch durch die Bundesanwaltschaft
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Dass Polizeiaktionen gegen die Anti-Atom-Bewegung auch einmal den rechtsstaatlichen Rahmen überschreiten, bestätigte in der vergangenen Woche ein Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe. Danach war die Räumung eines Camps nicht rechtens, das eine Protestgruppe gegen den Castortransport im Oktober vergangenen Jahres bei Philippsburg auf einer privaten Wiese errichtet hatte. Wie ihre Vorgängerin setzt die rot-grüne Bundesregierung die Kriminalisierung Anti-Atom-Bewegung konsequent fort, insbesondere im Vorfeld des geplanten Castor-Transports. Sandy Santen vom Anti-Atom-Plenum Berlin hat damit jahrelange Erfahrung.

FREITAG: Was wird Ihnen vorgeworfen?

Sandy Santen: Ermittelt wird gegen mich im Zusammenhang mit Hakenkrallenanschlägen auf die Deutsche Bahn; und zwar