Hani Yousuf
18.10.2012 | 11:50 15

(K)eine Ausnahme

Pakistan Als Neuntklässlerin wurde Malala Yousafzai von den Taliban angeschossen, weil sie für die Schulbildung von Mädchen kämpfte. Nun hat sie den Friedensnobelpreis erhalten

(K)eine Ausnahme

Bereits im letzten Jahr war Malala Yousafzai, heute 17-jährig, Favoritin für den Friedensnobelpreis

Foto: Bas Czerwinski/ AFP/ Getty Images

Im Herbst 2012 sorgte ein 14-jähriges pakistanisches Mädchen weltweit für Schlagzeilen: Am 9. Oktober wurde Malala Yousafzai aus Mingora bei einem Mordanschlag der Taliban in den Kopf und den Nacken geschossen. Und nun hat die pakistanische Schülerin den diesjährigen Friedensnobelpreis erhalten – zusammen mit dem Kinderrechtler Kailash Satyarthi. Damit werde ihr Engagement gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und für deren Recht auf Bildung gewürdigt, begründete das Komitee die Entscheidung. 

Das Attentat vor zwei Jahren ereignete sich, als Malala mit dem Bus von der Schule nach Hause fuhr. Die pakistanischen Taliban übernahmen die Verantwortung für den Anschlag. Ihr Sprecher Ehsanullah Ehsan begründete ihn damit, dass Malalas Forderung, Mädchen müssten zur Schule gehen, sie zu einem Symbol der „westlichen Kultur“ gemacht h