Einer, dem man glaubt

Dokument der Woche Über Richard von Weizsäckers Erinnerung an Vater und Zeitgeschichte

Zum 80. Geburtstag des Anwaltes Heinrich Senfft, der dem Freitag seit vielen Jahren als Autor und darüber hinaus verbunden ist, veröffentlichen wir seinen Essay über die Erinnerungskultur des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Dieser Text, den wir in einer gekürzten Fassung dokumentieren, entstand im Jahr 2006. Senfft hat ihn großen deutschen Zeitungen wiederholt angeboten und erhielt abschlägigen Bescheid.


Am 19. Februar 1984 hatte Günter Gaus den damals designierten Bundespräsidenten in der TV-Serie Deutsche gefragt, was er als Sohn zu seinem Vater Ernst von Weizsäcker zu sagen habe, der dem nationalsozialistischen Staat von Anfang bis Ende gedient habe, vor allem von 1938 bis 1943 als Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Ribbentrops; wie er zu dem Streit darüber stehe, ob es zulässig gewesen sei, den Versuch zu machen, das Schlimmste zu verhindern oder nicht das einzig Richtige, diesem Regime nicht zu dienen? Weizsäcker bekannte damals, er habe in dem Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess, "der meinem Vater gemacht wurde, anderthalb Jahre voll als Verteidiger mitgearbeitet - und aus tiefer innerer Überzeugung". Sohn Richard glaubte nicht, dass sein Vater "sich dem Regime zur Verfügung gestellt hat". Denn: "Er war wie die anderen in seinem Beruf Beamter des Auswärtigen Dienstes."

1987 sagte Weizsäcker über seinen Vater: "Sein Ziel war es, den Ausbruch des Krieges zu verhindern. Dazu hat er das Amt, das ihm angetragen wurde, übernommen." Kann man darüber vergessen, dass er noch am 5. März 1938 vor seiner Ernennung zum Staatssekretär auf Seite 122 in sein Tagebuch eingetragen hatte: "Wenn Ribbentrop und Führer mich wollen, so folge ich als Soldat"?

Das geschah einen Monat, nachdem Hitler den Reichswehrminister von Blomberg und den Oberbefehlshaber des Heeres, von Fritsch, durch ordinäre Tricks aus den Ämtern entfernt hatte. Vater Weizsäcker wurde damals nicht nur Staatssekretär, sondern auch Partei- und SS-Mitglied; Himmler machte ihn am 20. April 1938 zum SS-Oberführer (Brigadegeneral) beim Persönlichen Stab des Reichsführers SS. 1942 wurde er zum SS-Brigadeführer (Generalmajor) befördert.

Und warum ist er Staatssekretär geblieben, nachdem er den Krieg nicht hatte verhindern können? Unter Ribbentrop war er der höchste Beamte des Außenministeriums von 1938 bis 1943, und selbst danach war er sich für einen Botschafterposten am Vatikan bis zum Ende des Krieges nicht zu schade. "Aus tiefster innerer Überzeugung" hat der spätere Bundespräsident diesen Staatsekretär der Nazis verteidigt, weil er doch seine Aufgabe darin gesehen habe, "für Deutschland eine gesicherte außenpolitische Situation wieder herbeizuführen". Wie konnte die unter Hitler schon aussehen? Weizsäcker sagt, sein Vater habe "sich einem Versuch verschrieben, der gescheitert ist".

Aber Ernst von Weizsäcker hat sehr genau gewusst, was vor sich ging. Der Gesandte Albrecht von Kessel, im Auswärtigen Amt Vertrauter des Staatsekretärs, sagte 1964 in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren, alle höheren Beamten des AA hätten seit 1941 gewusst, "dass die Juden planmäßig auf die eine oder andere Weise physisch ausgerottet werden sollten". Am 20. Januar 1942 nahm Unterstaatssekretär Martin Luther an der Wannsee-Konferenz teil, bei der Heydrich den Plan der "Endlösung" bekannt gab: Elf Millionen europäische Juden sollten in den Osten deportiert und umgebracht werden. Hat Luther das seinem Chef verschwiegen? Wegsehen oder Weghören half nichts, denn es musste eine um die andere Unterschrift oder Paraphe geleistet werden: Schon am 9. März schickte Eichmann die erste Judenanforderung an das Auswärtige Amt: 1.000 Juden, teils Franzosen, teils Staatenlose, sollten vom Lager Compiègne in einem Sonderzug abtransportiert werden - nach Auschwitz. Das Amt kabelte an die Pariser Botschaft und fragte, ob dort Bedenken bestünden. Da kam schon ein neuer Eichmann-Brief: Weitere 5. 000 Juden sollten aus Frankreich abtransportiert werden. Am 20. März hatte Eichmann die schriftliche Zustimmung des AA für alle 6.000 Juden in Händen: Staatssekretär Ernst Freiherr von Weizsäcker und die Unterstaatssekretäre Ernst Woermann und Martin Luther hatten sie abgezeichnet.

Drei Monate später wollte Eichmann 90.000 Juden deportieren. Diesmal musste er fünf Wochen warten, bis das Auswärtige Amt zustimmte, "im Hinblick auf die psychologischen Rückwirkungen" jedoch bat, erst die staatenlosen Juden wegzuschaffen; diese Empfehlung hatte der deutsche Botschafter in Paris, Otto Abetz, gegeben.

Ernst von Weizsäcker wurde dafür, dass er die Deportationsbefehle für Juden im ganzen besetzten Europa unterschrieb oder abzeichnete, gerade einmal zu sieben Jahren Haft verurteilt, doch schon Anfang 1950 entlassen. Einer wie der von den Amerikanern an die Tschechoslowakei ausgelieferte Nazi-Gesandte Hanns Ludin, der im slowakischen Pressburg solche Anweisungen qua Auswärtiges Amt "nur" für die Slowakei abgezeichnet hatte, wurde hingegen 1947 nach einem Prozess aufgehängt.

Auch solche Missverhältnisse verzerren das Geschichtsbild, vor allem, wenn man daran denkt, wie erfolgreich Richard von Weizsäcker immer noch am Widerstandsbild des Vaters arbeitet, zu dem der freilich im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess den Grundstein gelegt hatte: "Im Interesse des Widerstandes behielt ich mein Amt, und indem ich im Amt blieb, konnte ich nicht verhindern, dass solche Dokumente über meinen Schreibtisch gingen, bei so einer Art von Regierung. Ich meine Dokumente, die Deportationen, Arbeitslager, Festnahmen usw. beinhalteten ... " Es hätte ja auch die Möglichkeit gegeben, all diese Papiere nicht abzuzeichnen, die Gefolgschaft zu verweigern, was einige andere, wenn auch nicht gerade viele, ohne ernsthafte Nachteile getan haben.


Sohn Richard, 1920 geboren, zog 1939 als blutjunger Soldat mit seinem feinen Potsdamer Infanterie-Regiment 9, in dem man später so viele Widerstandsoffiziere finden sollte, in den Polen-Feldzug. Er war am 22. Juni 1941 beim Einfall in die Sowjetunion an vorderster Front dabei - und marschierte bis kurz vor Moskau, wo der große "Halt" eintrat, "der Richard leid tat, da alles im Rutschen" war. Der Stern kam Anfang der neunziger Jahre auf die Idee, zum 50. Jahrestag des Angriffs auf die Sowjetunion einen Reporter - Ulrich Völklein - den Weg nachreisen und recherchieren zu lassen, den das Infanterie-Regiment 9 in der 23. Infanterie-Division 1941 mit Ziel Moskau genommen hatte. Der Stern hatte die Absicht, Völkleins Text am 13. Juni 1991 auf 24 Seiten zu veröffentlichen. Doch der Bericht über die Recherche des Marsches auf Moskau erschien nicht - nur eine Fotostrecke von acht Doppelseiten: 50 Jahre nach dem Angriff auf die Sowjetunion: Die deutsche Schuld - mit mageren Bildunterschriften des Fotografen Wilfried Bauer.

Ein Foto zeigt den späteren Bundespräsidenten hoch zu Ross: "Mit dabei: Richard von Weizsäcker als junger Offizier". Die anderen, ursprünglich für den Völklein-Text vorgesehenen Seiten wurden mit einer Geschichte über Elefanten, mit Blicken in eine Welt, die keinen Platz mehr für sie hat gefüllt. Es habe, ließ die Stern-Chefredaktion wissen, eine "interne Entscheidung" gegeben, Völkleins Bericht nicht zu veröffentlichen, eine Entscheidung, die indes mit dem Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker nichts zu tun habe. Später durfte Völklein seinen Bericht in der Ost-Berliner Wochenpost erscheinen lassen, die allerdings damals in Westdeutschland nicht vertrieben wurde. Die Reportage beschrieb den Vormarsch: Am 22. Juni 1941 um 3:15 Uhr drang die Division in das sowjetische Gebiet ein und überschritt Mitte Juli die Beresina dort, wo schon Napoleon übergesetzt hatte, und zog in Ossowo ein. Als die Division die Stadt wieder verließ, war sie ausgeplündert. Ende Juli eroberte die Division die Stadt Mogilew am Dnjepr. Beim Kampf um die Stadt wurde Weizsäcker am Arm verletzt und bekam Genesungsurlaub in Berlin. Zurück an der Front war er bei der "Säuberung des Raumes um Wjasma" dabei, wie das die Regimentsgeschichte formulierte. In der zweiten Oktoberwoche wurde das nahegelegene Pekajowo niedergebrannt und dem Erdboden gleichgemacht - dabei kamen 26 Frauen und Kinder um. Der danach befragte Bundespräsident ließ durch seinen Sprecher Hans-Henning Horstmann erklären, er wisse davon nichts. Im November erreichte die Division die Stadt Wolokolamsk, 90 Kilometer nordwestlich von Moskau.

"Da haben die Deutschen acht Komsomolzen gehenkt und vier weitere Leute, denen sie vorwarfen, mit den Partisanen Kontakt zu haben", sagte eine Zeugin dem Stern-Mann Völklein. "Im Stadthaus", so fährt sie fort, "waren einige 100 Gefangene. Vor ihrem Abzug haben die Deutschen die Fenster und die Türen des Hauses mit Stacheldraht versperrt und das Gebäude in Brand gesteckt. Diejenigen, die noch zu fliehen versuchten, wurden von außen abgeschossen. Die übrigen sind mit dem Haus verbrannt." - "Wie viele?" - "An die 600 Menschen."

Im Dezember 1941 hielt die 23. Division Oserezkoje nördlich von Moskau besetzt und richtete ein Lazarett ein. Als sich die deutschen Truppen aus dem Dorf absetzten, brannten sie die 360 Häuser nieder und brachten ihre eigenen Verwundeten um, weil sie die nicht in Sicherheit hatten bringen können. Weizsäckers Sprecher sagte, der Bundespräsident habe von keiner dieser Untaten Kenntnis gehabt.

Ernst Kindhauser besprach 1997 in der Züricher Weltwoche Richard von Weizsäckers Erinnerungen und stellte fest: "Der bisweilen sehr farbig erzählende Weizsäcker verfällt bei den Schilderungen aus der Kriegszeit in eigentümliche Wortkargheit."


Als sich das Ende des Zweiten Weltkrieges zum 40. Mal jährte, hielt der Bundespräsident am 8. Mai 1985 im Bundestag seine landauf, landab und international gerühmte Rede. Hätten ein paar mehr Leute die Rede richtig gelesen, so wäre sie als Zündfunke für den ein Jahr später ausbrechenden Historikerstreit erkannt worden. Es war der sehr ernst zu nehmende, weil intelligente, auch noch gut formulierte, aber problematische Versuch, mit den zwölf Nazi-Jahren auf andere Weise fertig zu werden: Hitler aus diesen Jahren hinauszubügeln, über diese Zeit eine Brücke zu schlagen - ein "Plädoyer für eine Historisierung des Nationalsozialismus", wie Martin Broszat, der damalige Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München, das in einem Aufsatz nannte, der - fast unbemerkt - just im Mai 1985 in der Zeitschrift Merkur erschien.

Weizsäcker verbeugt sich vor den Opfern des Regimes, spricht von dessen Menschenverachtung und vergisst nicht zu erwähnen, wen außer den Juden die Nazis noch geschunden und ermordet, wie viele Völker sie gequält und geschändet haben. Das hat die Rede wohl vor allem im Ausland so berühmt gemacht. So hat kaum einer die Pflaster bemerkt, die Weizsäcker gleich wieder auf die geöffneten Wunden legte: Hitler habe das deutsche Volk zum Werkzeug seines Judenhasses gemacht, die Ausführung des Verbrechens aber in die Hand weniger gelegt, die vor den Augen der Öffentlichkeit abgeschirmt worden waren; kollektive Schuld eines Volkes gebe es nicht - und im Übrigen sei der größte Teil der deutschen Bevölkerung damals Kind oder noch gar nicht geboren gewesen.

Dann schlägt Weizsäcker den großen Bogen: "Die anderen Völker wurden zunächst Opfer eines von Deutschland ausgehenden Krieges, bevor wir selbst zu Opfern unseres eigenen Krieges wurden.". Nun, da Opfer und Täter, Gerechte und Ungerechte, Jung und Alt, Nazis und Nichtnazis alle gleich, alle Opfer sind, können, ja müssen wir zur allgemeinen Versöhnung schreiten. Manche junge Menschen, so der Bundespräsident, hätten gefragt, warum es denn 40 Jahre nach dem Krieg zu lebhafteren Auseinandersetzungen über die Vergangenheit gekommen sei als nach 25 oder 30 Jahren?

Als Antwort empfiehlt er "noch einmal einen Blick auf das Alte Testament, ... das für jeden Menschen unabhängig von seinem Glauben tiefe Einsichten aufbewahrt", zu werfen. Dort spielten jene 40 Jahre eine vielfältige Rolle: "40 Jahre sollte Israel in der Wüste bleiben, bevor der neue Abschnitt in der Geschichte mit dem Einzug in das verheißene Land begann; 40 Jahre waren notwendig für einen vollständigen Wechsel der damals verantwortlichen Vätergeneration." Gibt es für ein Land, das Verbrechen wie kein anderes begangen hat, etwas Schöneres, als den Opfern 40 Jahre später aus ihrer eigenen Bibel vorzulesen? Und wenn wir Deutsche vielleicht nicht gleich Anspruch darauf haben, nun auch ins verheißene Land einzuziehen, so können wir doch wenigstens "die Chance des Schlussstrichs unter eine lange Periode europäischer Geschichte nutzen".

Die Rede war im Grunde weniger ein im Ausland vorzeigbarer Beitrag vermeintlicher deutscher schuldeingestehender Selbsterkenntnis als die gloriose Ouvertüre zur Versöhnung mit unserer Geschichte, zur Stiftung einer neuen (west)deutschen Identität - die dann freilich der Fall der Mauer, die so genannte deutsche Wiedervereinigung, empfindlich in Frage gestellt und das Land auf einen neuen, sehr langen Weg geschickt hat, dessen Ziel weder erkennbar noch ernsthaft formuliert ist.

Erich Kuby nannte von Weizsäcker schon 1988 in seinem Buch Deutsche Schattenspiele den "Karajan der Politik", der es wie kein anderer verstehe, "deutsche Vergangenheit so zu deuten, dass der Eindruck vollkommener Ehrlichkeit die opportunistisch-patriotische Bemühung überstrahlt, niemand weh zu tun, weder dem einzelnen Deutschen noch dem Volk insgesamt".

Roger Willemsen erinnert daran, dass selbst Hans Magnus Enzensberger dem Bundespräsidenten auf den Leim gegangen ist, als er schrieb, der Präsident habe "eine Art von Glaubwürdigkeit gewonnen, die anderen Politikern völlig abhanden gekommen" sei. "Was", so fragt er, "soll es schließlich an einem Politiker zu glauben geben? Entweder heißt das, mit ihm stehen wir gut im Ausland da, sie nehmen uns nicht für das, was wir sind, dann ist seine Glaubwürdigkeit eine gelungene Irreführung, auf die wir offensichtlich angewiesen sind. Oder es heißt, dass man ihn über längere Zeit nicht beim öffentlichen Lügen erwischt hat, und das liegt auch bei Weizsäcker nur daran, dass man sich noch nicht die Mühe gemacht hat, alle seine Reden zu vergleichen und ernst zu nehmen. Genau genommen ist er nämlich per definitionem alles andere als glaubwürdig ... In Wirklichkeit besteht der Weizsäcker-Effekt darin, dass es niemand kümmert, ob er die Wahrheit sagt, die wenigsten wissen ja überhaupt, was er sagt, schenken ihm aber blindlings, was er fordert, damit schöne Geschichte wahr werde: Glaube."

Und kurz vor Weizsäckers Amtsende schreibt Johannes Gross in der FAZ: "Das leichte und feine Sprechen, das schnell notierende Auge des Freiherrn von Weizsäcker, die Neigung zur sanften oder sarkastischen Ironie in den Mundwinkeln, die unauffällige Eleganz des Auftritts, der völlige Mangel an breiter Biederkeit. Der Mann, der jede Provinz darstellen konnte, ohne ihr anzugehören; er wird schon vermisst, ehe er abgetreten ist." Also ein Präsident für alle Fälle, ein idealer Präsident, einer, der 1996 zum 50-jährigen Jubiläum des Springer-Verlages unbefangen sagen konnte: "Wir begehen heute das 50-jährige Jubiläum eines Unternehmens, das aus der Geschichte nicht nur der Verlagsbranche, sondern vor allem unserer Demokratie nicht wegzudenken ist" - eine Realsatire.

Wie hieß es doch in der Anzeige des Weizsäcker-Buches Was für eine Welt wollen wir? in der Zeit vom 14. April 2005? - "Einer, dem man glaubt".

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00:00 25.04.2008

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