Die Basis bröckelt: Warum Wissenschaftler:innen auf die Barrikaden gehen

Gastbeitrag Die Förderstopps seitens des FDP-geführten Bildungsministeriums schaden nicht nur der Forschung in den Sozialwissenschaften
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 33/2022
Wer im Kontext der großen Krisen unserer Zeit den Durchblick haben will, sollte nicht nur auf KI-Forschung bauen
Wer im Kontext der großen Krisen unserer Zeit den Durchblick haben will, sollte nicht nur auf KI-Forschung bauen

Foto: Peter Hierth/Laif

Viel Frust schlägt Bettina Stark-Watzinger (FDP), der Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF), seit einigen Wochen entgegen. Und das aus der Wissenschaft, die normalerweise als eher nüchterne Klientel gilt. Der Auslöser sind weitreichende Förderstopps und eine inakzeptable (Nicht-)Kommunikation des selbst ernannten „Chancenministeriums“.

Klar ist, es wird an bestimmten Stellen gespart, aber an anderen mehr ausgegeben – etwa bei der Forschung zu Künstlicher Intelligenz. Das sind politische Entscheidungen, wie sollte es bei einem Ministerium auch anders sein? Ob das aber jeweils überzeugt und ob dies angemessen umgesetzt wird, daran gibt es in der Wissenschaft erhebliche Zweifel. Gespart werden soll zum Beispiel bei der im Sommer