"Ich bin nicht anonym. Sondern eine andere."

Wochenthema Frustsurfer, Lustmolche, Raubkopierer – wer im Netz nicht erkannt werden will, ist ein ganz Schlimmer. Oder? Freitag-Blogger erklären, wieso sie anonym bleiben
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Ich blogge anonym aus Solidarität mit denen, die anonym bleiben müssen, um sich und ihre Familien zu schützen. Aus Solidarität mit China, Birma, Iran, Weißrussland und so weiter. Wobei man auch in Deutschland enorme Schwierigkeiten bekommen kann, wenn man zum Beispiel zu oft „gentrifiziert“ sagt. Wenn nur diejenigen anonym aufträten, die es unbedingt müssen, wären sie ein leichtes Ziel. Durch meinen bescheidenen Beitrag mache ich es den Verfolgern ein ganz kleines bisschen schwerer, hoffe ich. Peripatetik

Tag für Nacht führe ich ein Leben, dessen Teile zusammenpassen. Anordnung oder Gewichtung mögen variieren, immer bleiben es: Freunde, Familie, Arbeit, Kultur, Bildung. In diesem Rahmen bin ich den anderen vertraut, fü