Im freien Fall

Erdölpreis Die seit einem halben Jahr sinkenden Erlöse aus dem Verkauf von Erdöl treffen die Förderländer unterschiedlich hart. Wir greifen mit Kurzanalysen fünf Staaten heraus
Im freien Fall
Der Preissturz beim Öl reißt viele Länder in den Abgrund
Montage: der Freitag; Material: DJA65/iStock, Photobyphotobay/Fotolia

Dieser Ölpreis ist gefährlich. Eine größere Produktionsmenge bei gleichzeitig schwächerer Nachfrage aus Europa und China hat den Preis auf unter 70 Dollar pro Barrel (159 Liter) gedrückt – der tiefste Stand seit vier Jahren. Und in den USA boomt gleichzeitig die Schieferölförderung. Man produziert 65 Prozent mehr Öl als 2009. Auch das trägt zum weltweiten Überangebot bei. Die Vereinigten Staaten müssen derzeit 3,1 Millionen Barrel Öl pro Tag weniger importieren als noch 2005. Seinerzeit hatten die US-Öleinfuhren einen absoluten Höchststand erreicht. Dass seit Juli das Angebot die Nachfrage übertrifft, führt dazu, dass der Rohölpreis deutlich unter dem Niveau liegt, das für große ölexportierende Länder wie Russland, Iran, Saudi-Arabien, Venezuela und Nigeria bisher als Maßstab galt, um ihre Haushalte zu planen. Sollten 2015 die Preise an den Rohstoffbörsen weiter im Keller bleiben, werden das die Regierungen von Moskau bis Caracas am Zustand ihrer nationalen Ökonomie ablesen können.

Noch 2010 ließen sich mit der europäischen Referenzsorte Brent im Durchschnitt 103 Dollar pro Barrel verdienen, oft lag der Erlös gar zwischen 110 und 120 Dollar. Dass es einmal eine längere Phase mit einem Preisabsturz auf 80 Dollar oder weniger geben würde, erschien schon wegen der sich verknappenden Ölressourcen unvorstellbar. Freilich sind dies nicht für jedes Land schlechte Nachrichten. Indien zum Beispiel leidet nicht darunter, da es mit Energieträgern und Rohstoffen 52 Prozent seiner Einfuhren bestreiten muss, aber nur neun Prozent der Exporte aus natürlichen Ressourcen bestehen. Anders als Brasilien, Russland oder auch Südafrika profitiert Indien – ebenso wie China – vom Preisverfall auf den Rohstoffmärkten.

In den OECD-Ländern kam es seit den 70er Jahren zu vier großen Rezessionen, die immer zu einem gleichzeitigen Anstieg des Ölpreises geführt haben. Wenn auch jede Baisse eigenen Gesetzen folgte, gibt es doch einen Effekt, der die Stagflation der Siebziger mit dem Mega-Crash von 2008/09 während der Weltfinanzkrise verbindet – Öl wurde teurer. Andererseits erwies sich ein niedriger Ölpreis in den Wirtschaftswunderzeiten vor 60 Jahren als ebenso wichtiger Wachstumsfaktor wie nach 1990.

Gibt es jetzt einen Preissturz um 25 Prozent, sollte das eigentlich die Ökonomien der Einfuhrländer ankurbeln. Damit dies wirklich passiert, müsste der Ölpreis allerdings noch stärker fallen – auf einen Wert von etwa 50 Dollar pro Barrel. Denn das momentane Überangebot bei gedrosselter Nachfrage ist nicht zuletzt einer labilen Weltkonjunktur geschuldet. In dieser Lage könnte allein Saudi-Arabien gegensteuern, indem es seine Fördermenge reduziert. Doch ist eine solche Konzession für Riad obsolet, wie das Krisentreffen der OPEC am 27. November gezeigt hat. Trotz einer Jugendarbeitslosigkeit um die 30 Prozent können die Scheichs mit 80 Dollar pro Barrel gut leben, wenn die Preisflaute erklärten Gegnern wie Iran und Russland schadet.

Keine Frage, Verlierer des Preissturzes sind jene Förder- und Schwellenländer, die mit Wachstums- und Haushaltseinbrüchen für das zahlen, was ihnen widerfährt. Der vom Westen nach wie vor mit einem lähmenden Embargo belegte Iran braucht einen Ölpreis von über 140 Dollar pro Barrel, um über ein ausgeglichenes Budget zu verfügen. Alles, was unter 120 Dollar liegt, bringt Venezuela, Nigeria und Angola in Schwierigkeiten. Für Russland liegt der Grenzwert bei etwa 105 Dollar pro Barrel. Privilegiert sind die Saudis und Katar, denen schon ein Preis von 80 bis 85 Dollar pro Barrel genügt, um ausgeglichene Bücher vorweisen zu können.

Für die meisten Förderländer vergrößern sich die Probleme, weil andere Branchen vom Gewinn der Ölwirtschaft abhängig sind. In Russland sorgt der Öl- und Gastransfer für 70 Prozent der Exporte. Das produzierende Gewerbe ist teilweise auf Aufträge aus dem Energiesektor angewiesen. Folgerichtig kommt bei solcherart Verflechtung die Geopolitik ins Spiel. Die Regierungen in Washington und London vertreten die Auffassung, dass die Preiseinbrüche Russland zu einer konzilianteren Haltung im Ukraine-Konflikt zwingen werden. Überdies könnten die Einnahmeausfälle den Iran nötigen, mit dem Westen eine endgültige Lösung für sein Atomprogramm zu finden, indem das Land auf die umstrittene Urananreicherung verzichtet. In Venezuela könnten die Erben von Hugo Chávez in die Knie gehen. Dabei wird gern übersehen, dass hier auch politische Stabilität in Regionen auf dem Spiel steht, deren Preisgabe unangenehme Folgen hätte. Vom Prestigeverlust für die OPEC einmal abgesehen. Larry Elliott

Larry Elliott ist Guardian-Chefkommentator für Wirtschaft 

Übersetzung aller Texte: Zilla Hofman / Holger Hutt

Venezuela Schwindender Rückhalt

Selbst als der Ölpreis im Juni 2014 noch bei 90 bis 100 Dollar pro Barrel lag, musste Venezuela bereits von seinen Währungsreserven zehren. Analysten prognostizierten damals schon, dass ein Preis von 70 Dollar pro Barrel die venezolanischen Staatsfinanzen derart belasten würde, dass der soziale Frieden bedroht wäre. Was einleuchtete, denn das Land ist auf diese Einnahmen angewiesen, um seine Importe – von Autoteilen über medizinisches Equipment bis zu Grundnahrungsmitteln – bezahlen zu können. „Wenn die Preise auf dem jetzigen Level bleiben, wird Venezuela in den kommenden zwölf Monaten 16 Milliarden Dollar verlieren“, so Alejandro Grisanti, Vorsitzender des Economic Research Teams im Finanzinstitut Barclays. „Die Regierung von Präsident Maduro muss sich zu Anpassungen durchringen. Sollte sie an der augenblicklichen Wirtschaftspolitik festhalten, wird der Rückgang an Deviseneinnahmen zu mehr Inflation und weniger Kaufkraft führen.“

„Das dürfte die Opposition gegen die ‚Chavistas‘ zu nutzen wissen“, so Francisco Monaldi vom Belfer Center for Science and International Affairs an der Harvard University. Bleibe der Ölpreis länger als ein Jahr unter 100 Dollar pro Barrel, werde Venezuela darunter stärker leiden als andere Länder, die in der OPEC organisiert sind. „Man müsste notgedrungen eine Menge an Zielvorgaben bei der Armutsreduktion aufgeben, die das Land im vergangenen Jahrzehnt verfolgt hat. Die Konsequenz wäre, dass die Bolivarische Revolution an Rückhalt verliert und eine politisch höchst brisante Lage entsteht“, sagt Monaldi.

Offiziell verfügt Venezuela mit 298 Milliarden Barrel über die größten Ölreserven weltweit, doch zählen dazu auch Vorkommen von extrem schwerem Öl im Gebiet des Orinoco-Flusses, das Experten als „eher teerartig“ beschreiben. Umso aufwendiger und kostspieliger sind Erschließung und Förderung. Wie die US-Energiebehörde schätzt, muss die staatliche venezolanische Ölgesellschaft Petroven jährlich etwa drei Milliarden Dollar in die vorhandenen Anlagen pumpen, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Sollte es eines Tages an die Ausbeutung des Orinoco-Teers gehen, dürften die gebotenen Investitionen höher liegen. Vorerst ist wegen der Preisflaute kaum damit zu rechnen. Virginia Lopez

Nigeria Ökologische Zeitbombe

Die Regierung von Präsident Goodluck Ebele Jonathan musste einlenken. Auch sie hatte verlangt, die OPEC solle auf ihrem Krisentreffen für alle zwölf Mitgliedsländer die tägliche Förderquote senken. Doch musste die nigerianische Delegation einräumen, mit einer täglichen Fördermenge von 2,5 Millionen Barrel selbst OPEC-Vorgaben zu unterlaufen, die Nigeria eine niedrigere Quote zuweisen.

Nun muss auch Afrikas Erdölnation Nr. 1 eine ökonomische Durststrecke durchstehen – mit den Öl- und Gasausfuhren werden immerhin mehr als 85 Prozent der Ausfuhren bestritten, gut 34 des Bruttoinlandsprodukts und 85 Prozent der Staatseinnahmen erwirtschaftet. Einnahmeverluste lassen sich unter anderem deshalb schwer verkraften, weil der Investitionsbedarf bei den Förderanlagen – besonders den Raffinerien – enorm ist und auf bis zu 100 Milliarden Euro beziffert wird. Derartige Mittel lassen sich nicht nur wegen der Preisflaute kaum erwirtschaften. Nigerias afrikanische Ölkunden wie die Elfenbeinküste und Ghana verfügen nicht über eine höchsten Ansprüchen genügende Zahlungsmoral, auch hat der einstige Großabnehmer USA an Bedeutung verloren.

Seit 2010 bereits muss Treibstoff wegen maroder Aufbereitungskapazitäten zu über 90 Prozent importiert werden, was wiederum Preissubventionen nach sich zieht. Werden die von der Regierung weiter abgeschmolzen, sorgt das für sozialen Sprengstoff. Als Anfang 2012 der Benzinpreis von umgerechnet 0,30 auf 0,70 Euro stieg, waren Massenproteste die Folge. Die sind im Süden des Landes, wo im Nigerdelta die meisten Öl- und Gasvorkommen lagern, nie ganz verebbt. Dort muss die Regierung nachweisen, dass sie eine durch die Ölproduktion ökologisch belastete, teils verseuchte Region ökonomisch stärker als bisher entschädigt, will sie nicht Aufstände riskieren und sich den Waffen der Niger Delta People’s Volunteer Force (NDPVF) gegenübersehen. In diesem Landesteil kosten die Besetzung von Pumpstationen und Anschläge auf Pipelines Förderleistungen in beachtlichen Größenordnungen. Lutz Herden

Russland Test für Putins Popularität

Die wegen der Ukraine-Krise vom Westen gegen Moskau verhängten Sanktionen haben bisher keinen signifikanten Wandel in der russischen Außenpolitik bewirkt. Was nichts daran ändert, dass ein global fallender Ölpreis schmerzhafte Effekte hinterlässt, die bis zu einer Rezession führen können. Die in Russland rasant gestiegene Popularität von Wladimir Putin, die im August den Spitzenwert von 87 Prozent erreichte und im September hielt, würde davon nicht unberührt bleiben. Auch könnte der Beistand aus der Wirtschaftselite für den Präsidenten schwinden.

2013 bezog Russland mehr als die Hälfte der für sein Staatsbudget beanspruchten Finanzen aus dem Öl- und Gasgeschäft. Das heißt, nicht allein die Wirtschaft kann bei einem auf Dauer schwankenden Ölpreis ins Straucheln geraten – Staat und Gesellschaft wären ebenfalls betroffen, wenn eintritt, was die Bank of America für 2015 prophezeit: ein Minus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,5 Prozent.

Obwohl die russische Zentralbank den Rubel im Oktober mit beinahe sieben Milliarden Dollar gestützt hat, sank er bis Ende November auf ein Tief von 51 Rubel im Verhältnis zum Dollar, was das Finanzministerium verkünden ließ, man werde auf einen Teil der Devisenreserven (momentan 454 Milliarden Dollar) zurückgreifen, um die eigene Währung zu schützen.

Timur Nigmatullin, in Moskau Analyst für Makroökonomie, bleibt trotzdem gelassen. Die relativ hohen Ölpreise in der ersten Jahreshälfte (über 100 Dollar pro Barrel) würden die jetzt niedrigen Preise kompensieren. „Unsere Volkswirtschaft ist einfach zu groß und zu phlegmatisch, als dass sofort ein drastischer Negativeffekt eintritt. Man muss ein halbes Jahr warten und wird sehen, ob der Staat dann seine Ausgaben kürzt. Ich glaube, dass die Regierung mögliche Einbrüche über ihren Rücklagenfonds abfängt.“

Als der Haushalt für das laufende Jahr aufgestellt wurde, waltete Vorsicht. Man kalkulierte mit einem Ölpreis von durchschnittlich 93 Dollar pro Barrel 2014 und von 95 Dollar für 2015. Konstantin Sonin, Professor an der Higher School of Economics in Moskau, meint dazu, auch wenn mit einem Preis von unter 100 Dollar gerechnet wurde, so ändere das nichts an den Effekten des Preisdumpings. Der politischen Elite des Landes würden die wahren Kosten der Ukraine-Politik nun klar. „Man wird der Einsicht nicht ausweichen können, dass bei unserer Abhängigkeit von den Rohstoffexporten ökonomische Interessen wichtiger sein können als geopolitische Belange. Ich denke, der Ölpreis wird Elite und Bevölkerung dazu zwingen, Putins Erfolge nüchterner zu beurteilen.“ Es werde entscheidend sein, ob die Arbeitslosigkeit steigt. Momentan gehe sie weiter zurück, da wegen einer überalterten Gesellschaft der arbeitende Teil der Bevölkerung schrumpft. „Der Arbeitsmarkt wird Putin nicht bedrohen. Eher sind es steigende Verbraucherpreise.“ Alec Luhn

Saudi-Arabien Geo- statt Verkaufsstrategie

Anders als die meisten großen Ölförderländer kann Saudi-Arabien große Bargeldreserven als Polster gegen rückläufige Öl-Einnahmen nutzen. Offizielle saudische Stellen haben signalisiert: Auch wenn der internationale Ölpreis zwei Jahre lang im Schnitt auf einem Niveau von 80 Dollar pro Barrel verharre, könne man das verkraften. Das widerspricht Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF), der davon ausgeht, dass es einen Preisdurchschnitt von 91 Dollar geben müsste, damit Saudi-Arabien über einen ausgeglichenen Haushalt verfügt.

Da die Saudis Meister in Sachen Geheimhaltung sind, lässt sich über ihre Motive, die Fördermenge hoch zu halten und so den Preis zusätzlich zu drücken, nur spekulieren. Vermutlich soll der eigene Marktanteil gegen das US-Fracking-Öl gesichert werden. Analysten vermuten zudem, dass Riad den Preisverfall nutzt, um das teure US-Schieferöl unprofitabel zu machen. Die Amerikaner könnten gezwungen sein, die Förderung zurückzufahren, um selbst etwas gegen die Überversorgung der Märkte zu tun.

Die saudischen Reserven belaufen sich auf etwa 255 Milliarden Barrel. Der kurzfristige Nachteil niedriger Preise besteht darin, dass angesichts teurer Infrastrukturmaßnahmen, das Haushaltsdefizit wächst und es geboten erscheint, auf die Währungsreserven zurückzugreifen. Angesichts eines Depots von geschätzt 750 Milliarden Dollar könnte das eine ganze Weile gut gehen, vom Vorteil niedriger Produktionskosten ganz zu schweigen.

„Die Ölfördermenge ist Riads strategisch wichtigste Ressource. Die Regierung kennt keine Skrupel, sie zu ihrem Vorteil zu nutzen”, heißt es in der Analyse des US-Thinktanks Stratfor. „Die Saudis versuchen, ihre vorhandene ökonomische Stabilität gegenüber Konkurrenten wie Russland oder Iran auszunutzen, mit dem man sich besonders wegen des Bürgerkrieges in Syrien im Clinch befindet.“

Andere Produzenten am Golf können die saudischen Ambitionen mit Gelassenheit quittieren. Die Vereinigten Arabischen Emirate brauchen einen Ölpreis von 73 Dollar für einen ausgeglichenen Haushalt, Kuwait reichen lediglich 53 Dollar. Sie alle sind von der jetzigen Situation sehr viel weniger tangiert als das Regime in Riad, dessen Staats-einnahmen 2014 zu 90 Prozent durch den Ölverkauf gedeckt werden. Am 18. November veröffentlichte denn auch der milliardenschwere Prinz Al-Walid bin Talal einen offenen Brief an Ölminister Ali al-Naimi, in dem er vor den Gefahren dieser Abhängigkeit warnte. Ian Black

Iran Die OPEC soll es richten

Die persische Wirtschaft, deren Exporteinnahmen stark vom Öl abhängen, leidet trotz einer Entspannung bei den Atomverhandlungen mit der 5+1-Gruppe (UN-Vetomächte plus Deutschland) weiter unter den Sanktionen der USA, EU und Vereinten Nationen. Es gibt limitierte Ölausfuhren, Restriktionen im Bankenverkehr und Handelsverbote für Hightech-Güter. Auch wenn davon einiges aufgehoben wurde, seit vor genau einem Jahr das erste Agreement in der Atomfrage gefunden wurde, ist der sinkende Ölpreis für ein Land mit den weltweit drittgrößten Ölvorkommen ein Fiasko.

Wie Amir Handjani von der in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) ansässigen Gesellschaft RAK Petroleum analysiert, hat Teheran seit November 2013 seine Rohölverkäufe gesteigert, um mit den Erlösen wichtige Waren importieren zu können. „Trotzdem steht das Land unter den OPEC-Staaten nur noch an achter Stelle der Verkäufer. 2010 – also vor den Sanktionen – lag man auf Rang vier. Iran kann sich glücklich schätzen, dass der Ölpreis bis 2013 noch relativ hoch war. Niemand kann in die Zukunft sehen, in die Vergangenheit schon. Und da gibt es die Erinnerung an das Jahr 1998, als der Ölpreis kurzzeitig bei zehn Dollar pro Barrel lag, was für die Förderländer desaströs war.“

Marie-Claire Aoun, Direktorin des Energiezentrums am Französischen Institut für Internationale Beziehungen (IFRI), meint dazu: „Ob es erneut zu einem solchen Einbruch wie Ende der neunziger Jahre kommt, hängt davon ab, was die OPEC tut.“ Die iranische Regierung beschuldigt Saudi-Arabien, durch sein Überangebot den Preis absichtlich niedrig zu halten. „Einige der größten Förderländer sollten ihre Verkaufsmengen reduzieren“, verlangt Ölminister Bijan Zanganeh. Andere iranische Politiker werden da deutlicher, wie der frühere Energieminister und heutige Parlamentsabgeordnete Masoud Mir Kazemi: „Unsere Regierung muss gegenüber Riad viel offensiver werden.“ Saeed Kamali Dehghan

06:00 17.12.2014

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