Im Kofferraum ist noch Benzin

Romanauszug Doc Sarvis gehört zu den Umweltaktivisten der „Monkey Wrench Gang“, ein Kapitel aus dem neu aufgelegten Roman stellt ihn vor. Mit den Originalzeichnungen von Robert Crumb

Dr. Sarvis mit seinem kahlen, fleckigen Schädel und dem wüsten Gesicht, brutal und zugleich edel wie das von Sibelius, war wieder einmal auf dem Weg zu nächtlichem Treiben, einem seiner üblichen Verschönerungsprojekte für die Nachbarschaft: dem Verbrennen von Reklametafeln am Rande des US-Highways 66, der später der Interstate-Autobahn zum Opfer fallen sollte. Seine Vorgehensweise war schlicht und dabei von chirurgischer Präzision. Mit einem Zwanzig-Liter-Benzinkanister bespritzte er die Pfosten und Stützpfeiler des ausgewählten Ziels und brachte dann ein Streichholz zum Einsatz. Jedem sein Hobby.

In dem darauffolgenden düsterroten Feuerschein konnte man ihn zu dem Lincoln Continental Mark IV zurückschlurfen sehen, wobei ihm der leere Benzinkanister immer wieder gegen das Bein schlug. Er war ein großer, schwerer Mann, zottig wie ein Bär, und genauso beeindruckend war sein Schatten, der durch den Feuerschein auf den öden Schauplatz seines Tuns geworfen wurde: zerbrochene Whiskeyflaschen, hier und da ein Feigen- oder Hirschhornkaktus, abgefahrene Autoreifen und Schlauchfetzen. Im Schein der Flammen leuchteten auch seine kleinen roten Augen auf, mit einem wilden roten Feuer, passend zum glimmenden Zigarrenstummel zwischen seinen Zähnen – drei schwelende, fanatische rote Lämpchen, die in der Dunkelheit glühten. Er blieb stehen, um sein Werk zu bewundern:

Hallo Partner

Willkommen in Albuquerque, New Mexico,

dem Herzen des zauberhaften Landes

Neben ihm raste der Verkehr vorbei, Scheinwerfer glitten in weitem Bogen über ihn weg. Albernes Gehupe, wenn bleichgesichtige picklige Jungens in abgetakelten, aufgemotzten Mustangs, Impalas, Stingrays und VW-Käfern vorbeibrausten, alle unterwegs mit der augendeckelklappernden Traumfrau, die mit halbverrenktem Becken dem Fahrer auf dem Schoß saß, so dass man im Scheinwerferlicht entgegenkommender Autos durchs Rückfenster nur einen einzigen Insassen ausmachen konnte, allerdings einen missgebildeten, zweiköpfigen; andere Liebespaare, Hintern an Hosenstall gequetscht, dröhnten auf ihren 880er-Chopper-Kawasakis mit Cherry-Bomb-Auspuffrohren vorbei – wie Harakiri, Kamikaze, Karate und der kribbelnde Kudzu-Wein eine Gabe von den netten Leuten, die uns damals (erinnern Sie sich?) Pearl Harbor beschert haben –, Funken und Metallsplitter sprühende Motorräder, ohrenbetäubend wie böse Geister der Technik, die in den letzten Zuckungen liegen, donnerten durch die Nacht des Südwestens, die Nacht, die vor langer Zeit einmal so unendlich still gewesen war.

Keiner hielt je an. Abgesehen von der Highway-Streifenpolizei, die prompt fünfzehn Minuten zu spät eintraf, den Bericht über ein unerklärliches Reklametafelfeuer an eine gleichgültige Revierwache durchgab, sich dann höchstpersönlich aus dem Fahrzeug begab, Feuerlöscher in der behandschuhten Hand, um ein Weilchen die Flammen mit ein paar schwachen Ladungen flüssigen Natriumhydrochlorids („nasser als Wasser“, weil es gut haftet, etwa wie Seifenlauge) zu besprühen. Vergebliche, wenngleich hehre Anstrengungen. Monate-, manchmal jahrelange Ausdörrung durch Wüstenwinde und die durstige Wüstenluft ließen Holz und Papier selbst der feinsten Reklametafeln einer schnellen Verbrennung mit jeder Faser entgegenfiebern und sich mit der wahnsinnigen Lust, der verzückten Hingabe von Liebenden beim Befruchtungsakt, in die Flammen stürzen. Die Kraft der läuternden Flammen, des reinigenden Feuers, vor dem jeder Pyromane, der einen Vulkan im Herzen und Asbest unter der Haut hat, nur auf die Knie gehen und beten kann. Mittlerweile war Doc Sarvis im rauchschwadentrüben Licht der getanen Arbeit von der Straßenböschung hinuntergestiegen, hatte den Benzinkanister in den Kofferraum seines Autos geworfen, die Klappe zugeknallt, auf der ein heller, silbriger Äskulapstab im Feuerschein glitzerte, und sich auf den Beifahrersitz fallen lassen, neben seine Chauffeurin.

„Und welche jetzt?“, sagte sie.

Er schnipste seinen Zigarrenstummel aus dem offenen Fenster, in den Straßengraben – das Bild eines brennenden Bogens blieb noch einen Moment in der Dunkelheit stehen, glühte auf der Netzhaut des Betrachters nach, und am Ende dieses Regenbogens folgte sein funkensprühender Aufschlag: der Goldschatz – und wickelte noch eine Zigarre aus; seine berühmte Chirurgenhand zeigte nicht das geringste Zucken oder Zittern.

„Lass uns auf der Westseite weitermachen“, sagte er.

Das große Auto rollte leise schnurrend durch die Nacht; die Räder zermalmten Blechbüchsen und Picknickteller aus Plastik auf dem Bankett; die vollgepfropften Kugellager ließen sich vom Schmiermittel einölen; die Kolben glitten in der sanften, aber festen Umarmung der Zylinder auf und nieder und tauchten dann tief ins Ölbad ein; und die Pleuelstangen wirkten auf die Kurbelwelle, die Kurbelwelle wiederum über die Kardanwelle durch den Hodensack des Differentialgetriebes auf die Antriebswellen: alle Macht den Rädern!

Sie kamen voran. Das heißt, sie näherten sich in nachdenklichem Schweigen der Welt von zitterndem Neon, den spasmischen Zuckungen des Rock und den lähmenden Schlägen des Roll einer Samstagnacht in Albuquerque. (Für so eine Samstagnacht in Downtown, USA, könnte man glatt seine unsterbliche Seele verkaufen.) Sie fuhren durch die Schlucht aus Glas auf die vierzigstöckigen Finanzimperien zu, diese Türme, die wie Radiumklötze unter dem strahlend hellen Smog brannten.

„Abbzug.“

„Doc?“

„Abbzug, ich liebe dich.“

„Ich weiß, Doc.“ Vorbei an einem hell erleuchteten Beerdigungsinstitut in traditionellem Baustil aus ungebrannten Lehmziegeln: Firma Strongthorne – „O Tod, wo ist dein Stachel?“ – Und dann abtauchen! Unter der Eisenbahnüberführung der Santa-Fé-Linie – „Auf nach Santa Fé“.

„Ah“, stöhnte der Doktor, „das ist schön. Das ist schön …“

„Ja, aber mich stört es beim Fahren, wenn’s recht ist.“

„Die Schwarze Hand schlägt wieder zu.“

„Ja, Doc, klar, bloß dass es gleich einen Unfall gibt, und dann geht meine Mutter zum Anwalt.“

„Sicher doch“, sagte er, „aber das isses mir wert.“

Vorbei an den Vorkriegsmotels in spanischem Stil, stuckverziert, fuhren sie zum westlichen Rand der Stadt und hinaus auf eine lange niedrige Brücke.

„Halt mal hier an.“

Sie hielt an. Doc Sarvis blickte hinunter auf den Fluss, den Rio Grande, New Mexicos großen Fluss, dessen dunkles, unruhiges Wasser die Lichter der Stadt widerspiegelte.

„Mein Fluss“, sagte er.

„Unser Fluss.“

„Unser Fluss.“

„Wir sollten unsere Flussreise machen.“

„Bald, bald.“ Er hielt einen Finger hoch. „Hör doch mal …“

Sie lauschten. Der Fluss da unten murmelte etwas, so etwas wie eine Botschaft: Komm, flieg mit mir, Doktor, durch die Wüsten von New Mexico, durch die Canyons vom Big Bend und bis hin zum Meer, zum Golf, der Karibik, dorthin, wo die jungen Sirenen ihre Algengirlanden für deinen haarlosen Kopf weben, Doc. Bist du da? Doc?

„Fahr weiter, Bonnie. Dieser Fluss treibt mich noch vollends in die Melancholie.“

„Von deinem Selbstmitleid ganz zu schweigen.“

„Du meinst mein Gefühl von Déjà vu.“

„Genau.“

„Mein Weltschmerz.“

„Dein Welt-Schmalz. In Wirklichkeit stehst du doch darauf.“

„Na ja …“ Er zog den Zigarettenanzünder heraus. „Was soll man dazu sagen?“

„Ach Doc.“ Sie blickte auf den Fluss, fuhr an, blickte auf die Straße, tätschelte ihm das Knie. „Denk nicht mehr darüber nach.“ Doc nickte, hielt die rote Spirale an seine Zigarre. Das schwache Licht am Armaturenbrett verlieh seinem langen, knochigen, bärtigen Gesicht einen Ausdruck von Würde. Er glich einem Jean Sibelius mit dicken Augenbrauen und Schnurrbart, Ende vierzig, in seiner vollsten Schaffenskraft. Sibelius hatte zweiundneunzig Jahre gelebt. Doc hatte noch zweiundvierzigeinhalb Jahre vor sich.

Bonnie liebte ihn. Vielleicht nicht allzu sehr, aber doch genügend. Sie war ein zähes Bronxgewächs, aber wenn nötig konnte sie süß wie Apfelstrudel sein. Die klassische Abbzug-Stimme zerrte bisweilen an den Nerven anderer Leute, besonders dann, wenn sie in quengeliger Laune war, aber Küsse, Bonbons oder kleine Lügen konnten ihre knallharte Großstadtstimmung doch meistens auflockern. Ihre Zunge war nadelspitz und dennoch süß (fand er), wie Mogen-David-Wein.

Auch seine Mutter liebte ihn. Aber seine Mutter hatte auch keine andere Wahl. Dafür war sie schließlich da.

Seine Frau hatte ihn geliebt, sogar mehr als er verdiente, mehr als der gesunde Menschenverstand es hätte erwarten lassen. Im Laufe der Jahre wäre sie vielleicht darüber hinausgewachsen. Die Kinder waren alle groß und lebten auf einem anderen Kontinent.

Docs Patienten mochten ihn, die netteren jedenfalls, bezahlten aber nicht immer ihre Rechnungen. Er hatte ein paar Freunde, einige pokerspielende Kumpels unter den Demokraten im County Committee, einige Saufkumpane aus der Medical-Arts-Klinik und seine Nachbarn oben in den Hügeln. Keiner von denen stand ihm wirklich nahe. Seine wenigen engen Freunde schienen immer fortzumüssen, kehrten nur selten zurück; das Band ihrer Zuneigung war nur so stark wie das Gewebe ihrer Korrespondenz untereinander, und das verschliss und verblasste mit den Jahren.

Deswegen war er stolz und dankbar, in dieser Nacht eine Krankenschwester und Kameradin wie Ms Bonnie Abbzug an seiner Seite zu haben, mit der er nun im schwarzen Automobil westwärts zog, unter dem rosigen Glühen des Smoghimmels, der ganz besonderen Luft von Albuquerque, vorbei an den letzten Texaco-, Arco- und Gulf-Tankstellen, an der letzten Fernfahrerkneipe, und schließlich hinaus in die offene Wüste. Oben im westlichen Tafelland, in der Nähe der erloschenen Vulkane, unter dem strahlenden, leuchtenden Sternenhimmel, hielten die beiden zwischen den wehrlosen Reklametafeln am Rande des Highways an. Zeit, ein neues Ziel auszuwählen.

Doc Sarvis und Bonnie Abbzug schauten sich um. So viele Schilder, alle so unschuldig und verletzbar, standen in Reih und Glied am Fahrdamm und boten sich dem Auge an. Die Wahl fiel schwer. Sollte sie militärisch orientiert sein?

Das Marinecorps

bringt echte Männer hervor

Warum bringt es keine Frauen hervor?, fragte Bonnie. Sollte es vielleicht doch lieber die LKW-Propaganda sein?

Stehen unsre Laster still

steht ganz Amerika still

Keine Drohungen bitte, ihr Arschlöcher. Doc interessierte sich für die Politik:

Ein rechter Bürger ist ein aufrechter Bürger

Treten Sie in die John-Birch-Gesellschaft ein!

Dann gefiel ihm das Unpolitische aber doch besser:

Einen schönen Tag noch

Wir sitzen alle in einem Boot

Dr. Sarvis mochte jedes Einzelne von ihnen, spürte aber eine gewisse Vergeblichkeit bei seinem Treiben. Dieser Tage machte er eher aus Gewohnheit weiter denn aus Überzeugung. Eine höhere Bestimmung rief nach ihm und Ms Abbzug. In seinen Träumen war ihm ein gekrümmter Zeigefinger erschienen.

„Bonnie –“

„Na?“

„Was meinst du?“

„Ach, hau doch ruhig noch eins um, Doc. Wir sind schließlich den ganzen langen Weg hierhergefahren. Du bist nicht zufrieden, wenn du’s nicht machst.“

„Braves Mädel. Welches sollen wir denn nehmen?“

Bonnie deutete mit dem Finger. „Ich mag das da.“

Doc sagte: „Sehr gut.“ Er stieg aus dem Wagen und stolperte durch die Blechbüchsen-Unkraut-Kultur der Straßenrandökologie nach hinten zu seinem Kofferraum. Öffnete den Deckel und holte zwischen den Golfschlägern, dem Reserverad, der Motorsäge, einer Kiste Spraydosen, dem Wagenheber und dem leeren Benzinkanister einen zweiten Benzinkanister hervor, einen vollen. Schloss den Kofferraum. Auf der hinteren Stoßstange prangte in roter, weißer und blauer Leuchtfarbe der Aufkleber: Ich bin stolz, ein Armenier zu sein!

Docs Auto war mit den verschiedensten magischen Zeichen bestückt – er hatte eine Schwäche für Aufkleber –, die das Böse abwehren sollten: Da gab es den Äskulapstab, in allen vier Ecken des Rückfensters Abziehbildchen von der amerikanischen Flagge, eine Fahne mit Goldfransen, die an der Antenne hing, in einer Ecke der Windschutzscheibe einen Sticker, der für besseren Strafvollzug warb, und in der anderen den blauen Adler der National Rifle Association mit ihrem traditionsreichen Spruch: „Registriert Kommunisten statt Knarren.“

Er ging kein Risiko ein, schaute sich nach allen Seiten um, hielt Streichhölzer und Benzinkanister fest in der Hand: So marschierte Dr. Sarvis mit der feierlichen Miene eines Richters durch das Unkraut, die zerbrochenen Flaschen, die Lumpen und Bierdosen im Straßengraben, all die tragischen, ausrangierten Nichtigkeiten der amerikanischen Straße, und kletterte die Böschung hoch, hin zum Objekt seiner Feuriomanie:

Wonder-Bread –

Jetzt mit noch mehr Nährwert

gibt dem Körper Kraft

12 verschiedene Sorten!

Alles Lüge!

Während da unten seine Bonnie wartete – am Steuer des Lincoln, mit laufendem Motor, fluchtbereit. Die Laster und Autos dröhnten auf dem Highway vorbei, und ihre Lichter schienen für kurze Momente auf das Gesicht der jungen Frau, ihre violetten Augen, ihr Lächeln und auf den anderen Aufkleber an Docs Wagen, den, der die Zukunft zum Thema hatte: Gott schütze Amerika. Lasst uns versuchen, etwas davon zu retten.

Kawumm! So klingt es, wenn Die Monkey Wrench Gang im gleichnamigen Roman aktiv wird: vier Öko-Saboteure, die sich, wie einer von ihnen sagt, vorgenommen hat, die verdammte Wildnis zu retten, und sei es mit Dynamit. Sie streuen das meint Monkey-Wrenching Sand ins Getriebe der Maschinen, indem sie im Namen der Biosphäre die industrielle Infrastruktur zerstören. Dr. med. A. K. Sarvis der Doc ist einer von ihnen.

Bonnie Abbzug, George Washington Hayduke III., Seldom See Smith und Doc Sarvis heißen die Mitglieder der Gang, von der Edward Abbey 1975 erzählte. Abbey (1927-1989) verstand sich als Schriftsteller. Dass er vor allem als Umweltaktivist rezipiert wurde, hat mit seiner Wirkung zu tun: Alles in diesem Buch, obwohl Fiktion, ist real oder ist tatsächlich geschehen, schrieb er und griff damit der Zukunft vor: Vier Jahre, nachdem The Monkey Wrench Gang erschienen war, wurde die Öko-Aktivistengruppe Earth First! gegründet, deren Mitglieder für radikalen Umweltschutz eintraten, den Mond als Schutzzone deklarierten und, wie Hayduke im Roman, nicht viel vom Rechtsweg hielten, wie der Guardian schrieb: Sie hatten ihren Abbey studiert.

Abbeys Roman, der im US-amerikanischen Südwesten spielt und von Trickfilm und Spaghetti-Western inspiriert ist, liegt nun in einer deutschen Fassung vor (übersetzt von Sabine Hedinger), die erstmals in einer Ausgabe außerhalb der USA auch die kongenialen Original-Illustrationen von Robert Crumb (1943 geboren) enthält. Zu Crumbs bekanntesten Schöpfungen zählt Fritz the Cat, vor allem aber machte er sich mit der Kreation bizarrer Bildwelten in der Hippie-Bewegung der sechziger Jahre einen Namen und wurde, wie Abbey, zu einer Vorzeigefigur der Gegenkultur. Crumb lebt heute in Südfrankreich.

Text und Zeichnungen aus: Die Monkey Wrench Gang, von Edward Abbey, Robert Crumb (Illustrationen), Walde+Graf Verlag, ca. 400 S., 25

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12:15 10.10.2010

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