Kommissar Patton lässt die Gremien fluten

RAHMENABKOMMEN EU-AKP-STAATEN Die erneuerte Nord-Süd-Partnerschaft soll mit weniger Geld - und weniger Verwaltungsfilz auskommen
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Als Schritt von einer "stark geschützten Werkstatt zum weniger geschützten Wettbewerb" wertet die EU-Kommission bei jeder sich bietenden Gelegenheit das neue Rahmenabkommen zwischen der Union und den 71 AKP-Staaten. Ab 2001 werden sich laut Vertrag deren Handelsbeziehungen mit der EU nach den Regeln der WTO zu richten haben. Statt der bisher gewährten Vergünstigungen für den Warentransfer der AKP-Staaten in Richtung EU-Markt dominiert künftig ein Freihandelsregime, das freilich durch Regionalabkommen (REPA) von Fall zu Fall modifiziert werden kann.

Der Abschied von einem viertel Jahrhundert EU-Enwicklungspolitik, wie sie mit dem ersten Lomé-Abkommen von 1975 eingeleitet wurde, ist endgültig. Nach der Einigung über das neue Rahmenabkommen EU-AKP v