Lauter gute Leute

Zukunft Diese Menschen rütteln auf, faszinieren uns, denken voraus und steuern jede Menge interessante Ideen bei. Menschen, die das Land definitiv voranbringen
der Freitag | Ausgabe 11/2014 17

Etwas verändert sich gerade in diesem Land. Dieses Etwas lässt sich schwer festmachen, ist statistisch nicht nachzuweisen. Aber etwas liegt in der Luft, so kann man es vielleicht ausdrücken. Da ist zunächst einmal ein neuer Ton, eine neue Heftigkeit, mit der gestritten wird, über verschiedene Knackpunkte der Gegenwart: von der Energiewende bis zur Geschlechtergerechtigkeit, von der harten neuen Arbeitswelt bis zur Frage, wie wir mit Einwanderern umgehen wollen. Es geht dabei manchmal so zornig zu, dass wir uns an viele neue Begriffe gewöhnt haben, etwa an den Shitstorm, Wutbürger und Gedankenpolizei.

Auch wenn diese Wörter negativ besetzt sind, verweisen sie auf etwas Gutes: An Kneipentischen, in Talkshows, im Internet und in Bürgerinitiativen diskutieren die Menschen, wie wir heute, morgen, übermorgen leben wollen. Es gibt diejenigen, die alles beim Alten belassen oder – schlimmer – rückwärts gehen wollen, wie die neuen Reaktionäre (Freitag 8/2014). Und jene, denen es nicht schnell genug gehen kann mit dem gesellschaftlichen Fortschritt: Hallo Zukunft, wir wären so weit!

Die neue Lust am Diskutieren, am Mitreden und Vorschlägemachen speist sich auch aus einer Reihe von Entzauberungen. Vom Fußballzampano Uli Hoeneß über den heiligen ADAC bis zur Literaturkönigin Sibylle Lewitscharoff pulverisieren sich etliche alte Vorbilder und Institutionen gerade selbst. Und so erfolgreich Deutschland als Wirtschaftsmacht derzeit auch sein mag: In vielerlei Hinsicht ist es im 20., vielleicht sogar im 19. Jahrhundert steckengeblieben. Bildungschancen hängen hierzulande mehr denn je vom Wohlstand der Eltern ab. Und während Maskulisten gegen die Quote Front machen, lesen wir, dass in den streng islamischen Arabischen Emiraten mehr Frauen als Führungskräfte mitentscheiden dürfen als in unserem angeblich so fortschrittlichen Lokomotiven-Land.

Schrecklich klingt das alles. Verkrustet, verkleistert, ernüchternd. Und doch gibt es eine große Zahl von Menschen, die mit großer Selbstverständlichkeit längst anders leben. Die nach vorne gehen und Dinge verändern. Sie organisieren etwa Fürsorge und Solidarität ganz neu, leben in Patchworkfamilien, gründen Genossenschaften, Netzwerke, Kollektive. Viele sind auch sensibler für Bilder und Sprache geworden. Sexistische Werbung, rassistische Vokabeln: Nein, danke! Eine große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern wird einfach nicht müde, die komplizierten Ideen von Freiheit, Demokratie und Toleranz fortzuführen, weiterzuentwickeln, upzudaten. Lauter gute Leute sind das. Und ein paar von ihnen möchten wir hier vorstellen.

Nein, kein Ranking soll es sein, keine Heldinnenschau, keine Platzhirschliste. Lange – und auch wieder heftig – haben wir in der Redaktion gestritten: Auf wen weisen wir hin? Wer ist eh schon bekannt genug? Viele Namen fehlen hier, aus schnöden Platzgründen. Aber bei diesen rund vierzig waren wir uns einig: Sie rütteln auf, faszinieren, denken vor, steuern kluge Ideen bei. Zu einem großen Gedankenpool, aus dem auch wir schöpfen können. Katja Kullmann

Das neue Deutschland Kein Ranking, keine Platzhirschliste

Julia Klöckner, 41, Politikerin Wenn man sich überhaupt vorstellen wollte, CDU zu wählen, dann wegen einer Frau wie ihr. Gut, sie war mal Weinkönigin. Aber das passiert, wenn man aus Bad Kreuznach stammt. Wenn es um die Gleichstellung von Homosexuellen, um Quoten oder Equal Pay geht, ist sie eine der fortschrittlichsten Stimmen. Sie ist mit 41 Jahren das jüngste Mitglied im Bundesvorstand. Wenn das die Zukunft der CDU ist, wer weiß, ob die Partei dann nicht doch noch sehr lange an der Macht sein wird.

Manuela Schwesig, 39, Politikerin Plötzlich weht im Familienministerium ein neuer Wind. Die junge Ministerin lässt die „Herdprämie“ auf Wirksamkeit prüfen, hat im Koalitionsvertrag sechs Milliarden Euro mehr für Kitas und Schulen durchgesetzt, die Extremismusklausel abgeschafft. Und sie hat eine Vision: die Familienarbeitszeit.

Thomas Hitzlsperger, 31, Sportler Der Erste ist immer allein. Er kann sich nicht auf die Erfahrungen anderer stützen. Und so konnte auch Thomas Hitzlsperger nicht wissen, wie die Öffentlichkeit auf sein Coming-out reagieren würde. Später, als viele den Ex-Fußballer für seinen Mut gelobt hatten, warnte ein FAZ-Leitartikler, dass es nicht so weit kommen dürfe, dass man sich als Heterosexueller rechtfertigen müsse. Wortmeldungen wie diese zeigen, wie weit der Weg zur Normalität noch ist. Und wie wichtig Hitzelspergers erster Schritt war.

Lars Eidinger, 38, Schauspieler Es soll ja Menschen geben, die weiter an eine scharfe Trennung zwischen Hoch- und Unterhaltungskultur glauben. Lars Eidinger hat das nie interessiert. Der Ausnahmeschauspieler wurde mit der Rolle des Hamlet an der Berliner Schaubühne groß, spielt aber in Fernsehfilmen genauso intensiv unglückliche Transvestiten oder junge Väter, die sich um ihre Kinder kümmern und an der Banalität des Alltags verzweifeln. Eidinger gibt zerrissenen Männern ein Gesicht. Und schafft es manchmal, selbst aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein Ereignis zu machen.

Constanze Kurz, 40, Informatikerin Als Informatikerin weiß sie mehr über das Internet und was es für die Welt bedeutet, als sich jeder Philosoph anlesen kann. Die Sprecherin des Chaos Computer Club kümmert sich um die schwierigen Themen: Datenschutz, Privats-phäre oder Überwachung. Trotzdem verliert sie nie den Glauben an das Gute in der Technik.

Şermin Langhoff, 44, Intendantin Jene, die nicht in einem deutschen Bildungsbürgerhaushalt großgeworden sind, schaffen es nur selten auf die Bühnen dieses Landes. Die Besetzungen spiegeln noch allzu selten die Wirklichkeit eines Einwanderungslandes wieder. Şermin Langhoff hält mit ihrem post-migrantischen Ensemble am Berliner Maxim-Gorki-Theater dagegen.

Götz Werner, 70, Unternehmer Von einem Unternehmer wie ihm kann die deutsche Wirtschaft nur lernen. Seinen Konzern dm-Markt leitete er im Dialog mit seinen Mitarbeitern, von autoritären Führungsstrukturen hält er nichts. Heute besteht sein Unternehmen aus 2.536 Filialen in elf Ländern. Geschätztes Vermögen: 800 Millionen Euro. Auch politisch denkt er jenseits des Mainstream. Seit Langem wirbt er für ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Christoph Bautz, 41, Aktivist Dieser Mann hat den Online-Protest zu uns geholt. Bei einer USA-Reise vor elf Jahren traf sich Bautz mit Leuten der Kampagnenplattform MoveOn.org und gründete dann das deutsche Pendant: Campact. Übers Internet kann man sich direkt an Politiker wenden und Entscheidungen beeinflussen. Mittlerweile machen mehr als eine Million Menschen mit.

Patrick Dahlemann, 25, Politiker Wenn es mehr Politiker wie ihn gäbe, müssten wir uns keine Sorgen machen. Das Video, in dem er die NPD-Parolen gegen ein Asylbewerberheim zerpflückte, hat vielen gezeigt, wie man sich gegen Neonazis wehren kann. Hunderttausende klickten es im Internet an. Vor wenigen Tagen rückte der 25-Jährige in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern nach.

Kübra Gümüşay, 25, Journalistin Als ich sie zum ersten Mal sah, hingen mehr als 200 andere junge Frauen an ihren Lippen. Kraftvoll, lustig, neu und stark trat Kübra Gümüşay auf und hielt ein Plädoyer, dass Islam und Feminismus sich nicht widersprechen. So etwas hatte ich noch nie gehört. Und so, wie sie es erklärte, klang es äußerst plausibel. Also das und auch die Themen Intergration, Politik und Digitales verfolgt die 1988 in Hamburg Geborene auch in ihrem Blog ein-fremdwoerterbuch.com. Einfach lesen. 

Bascha Mika, 60, Journalistin Das Auffälligste an ihr ist ihr Lachen. Das ist keine oberflächliche Beobachtung: Freundlichkeit kann eine mächtige Waffe sein. Bascha Mika hat zehn Jahre lang die taz geleitet und zur klugen, fröhlichen Zeitung gemacht. Seither schrieb sie zwei wichtige Bücher über Feminismus, deren Beliebtheit mit dem Alter der Leserinnen stieg. Mit 60 ist sie jetzt nochmal Co-Chefredakteurin der FR geworden. Gut für die Zeitung!

Ise Bosch, 48, Erbin Die Bosch-Enkelin ruht sich nicht auf ihrem Vermögen aus, sondern spendet und stiftet viel Geld, insbesondere über ihre Gesellschaft Dreilinden, die sich fürFrauenrechte einsetzt.

Robert Habeck, 44, Umweltminister Eigentlich will der grüne Oberrealo mit allen können, aber wenn er die Energiewende in Gefahr sieht, teilt er auch mal in alle politischen Richtungen aus. Ein Überzeugungstäter!

Naika Foroutan, 42, Soziologin Die Anti-Sarrazina leitet die Junge Islam Konferenz und kämpft für eine bessere Integration von Muslimen. Naika Foroutans Slogan: „Das Gegenteil von Vielfalt ist Einfalt.“

Stefan Liebich, 41, Politiker Er will nicht nur regieren, er tut auch etwas dafür.Der Bundestagsabgeordnete will die Außenpolitik der Linkspartei modernisieren, auch wenn er seine Genossen damit aufschreckt. Sein Ziel ist Rot-Rot-Grün. Egal, wieviel Streit das auslöst.

Marina Weisband, 26, Politikerin Als die Piraten noch Chancen hatten, lag das vor allem an ihr. Eine einzelne Frau kann eine ganze Partei tragen, wenigstens eine Zeitlang. Es ist ein Jammer, das Weisband das Gewicht bald zu schwer wurde. Sie sollte zurückkommen.

Sina Trinkwalder, 36, Unternehmerin „Es würde viel mehr gehen in unserem Land, wenn dieses ‚Geht nicht‘ nicht wäre“, hat sie mal gesagt. In ihrem ökosozialen Textilunternehmen Manomama beschäftigt sie hauptsächlich auf dem Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen und zeigt, wie gut es ohne ‚Geht nicht‘ geht.

Frauke Finsterwalder, 39, Regisseurin Finsterworld hieß 2013 ihr erster Spielfilm. Fußpfleger, Yuppie-Eltern, Polizisten in Tierkostümen kamen darin vor. Ein verstörendes, schillerndes Bild vom Deutschland der Gegenwart.

Thomas Tuchel, 40, Trainer Mit wenig Geld und viel Motivation hält er Mainz 05 in der Bundesliga und lässt auch noch attraktiven Fußball spielen. Wer war nochmal Jürgen Klopp?

Jakob Berndt, 33, Unternehmer Ein großer Schluck für uns, ein kleiner Schritt für die Menschheit: Die von Berndts Team entwickelte Brause Lemonaid verbindet Bio, Fairtrade und Charity. Ein Teil des Profits geht an soziale Projekte.

Aydan Özoğuz, 46, Politikerin Als einzige Sozialdemokratin hat sie es nun als Integrationsbeauftragte der Bundesregierung ins Kanzleramt geschafft. Dort streitet sie mit ihrer Chefin um den Doppelpass.

Sookee, 30, Musikerin Wer hat eigentlich gesagt, dass Engagement gegen Sexismus und Homophobie nicht mit intelligenten HipHop-Texten zusammengeht? Sookee beweist mit ihren Songs immer wieder aufs Neue, dass das gut passt.

Thilo Bode, 67, Aktivist Ohne den Gründer von Foodwatch würden wir anders und vor allem ungesünder essen. Denn er und seine Organisation haben zahllose Lebens-mittelskandale aufgedeckt.

Juli Zeh, 39, Aktivistin Der von ihr und Ilija Trojanow initierte Aufruf „Die Demokratie verteidigen im digitalen Zeitalter“ war eine gute Idee. Haben weltweit auch fast 600 Autoren unterschrieben, darunter fünf Nobelpreisträger.

Matthias Lilienthal, 54, Intendant Berlin, Beirut, München, so lautet seine grobe Reiseroute, Festival-Abstecher nicht eingerechnet. Die großen, trägen Bühnen beschimpfte er gerne als „vernagelte Stadttheaterkisten“. Knapp zehn Jahre leitete der frühere Chefdramaturg der Volksbühne das Hebbel am Ufer in Berlin. Umso gebannter schauen wir nach Süden, wo Lilienthal ab 2015 die Münchner Kammerspiele aufmischen will.

Malu Dreyer, 53, Politikerin Sie regiert seit gut einem Jahr Rheinland-Pfalz. Den durch diverse Skandale arg ramponierten Ruf der Politiker hat sie mit ihrer gradlinigen, offenen Art schnell wieder reparieren können.

Milo Rau, 37, Regisseur Mit seinen Reenactments bringt er die bittere Realität auf die Bühne, zuletzt die Erklärung des Massenmörders Anders Breivik. 2007 gründete er sein Internationales Institut für politischen Mord (IIPM). Im Kino läuft nun sein jüngstes Projekt: Die Moskauer Prozesse, über Gerichtsverhandlungen gegen Künstler und Dissidenten in Russland.

Bibiana Steinhaus, 34, Schiedsrichterin Auf dem Platz tanzt alles nach ihrer Pfeife. Spätestens seit sie als erste Frau Fußballspiele der männlichen Profis leitete.

Hilal Sezgin, 43, Tierschützerin Die Frau weiß wirklich, wovon sie schreibt und spricht. Sie wohnt in der Lüneburger Heide und betreibt einen „kleinen Gnadenhof“, wie sie das nennt, für Schafe und Hühner. Ihr neues Buch Artgerecht ist nur die Freiheit ist nichts weniger als eine Ethik für Tiere .

Jan Bredack, 41, Unternehmer Bei Mercedes hat er den deutschen Vertrieb geleitet, dann wurde er zum Veganer und nutzte sein Erspartes für die gute Sache: Er eröffnete den ersten veganen Supermarkt. Inzwischen gibt es Filialen in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und München.

Hito Steyerl, 47, Künstlerin An der Istanbul-Biennale nahm die Münchnerin 2013 mit einem Video teil, das Waffen aus der Produktion des Biennale-Sponsors zum Gegenstand hatte. In ihrem Werk stellt sie unbequeme Fragen: die Kosten der Terrorabwehr, die Wirklichkeit der Bilder, die Marginalisierung von Frauen. Art Review nahm sie in die Liste der wichtigsten 100 Personen der Kunstwelt auf.

Harald Welzer, 55, Aktivist Als Direktor einer Stiftung namens futurzwei ist sein zukunftsweisendes Sinnen und Trachten ja schon fast emblematisch. Es wird indes unterfüttert durch das profunde Studium der Historie: Seine Karriere begann Welzer als NS-Forscher.

Karamba Diaby, 52, Politiker Der erste afrodeutsche Bundestagsabgeordnete (SPD) ließ sich nicht beirren. Er kandidierte unter anderem in Halle-Neustadt, in einer Hochburg von rechtsextremen Gruppen.

Tal Alon, 38, Journalistin Die junge Israelin lebt noch nicht lange in Berlin und leitet schon das Magazin Spitz , immerhin die erste hebräische Publikation seit den dreißiger Jahren in Deutschland.

Omid Nouripour, 38, Politiker Von Joschka Fischer übernahm er 2006 nicht nur das Bundestagsbüro. Heute ist er der profilierteste Außenpolitiker seiner Fraktion und nebenbei ein schwarz-grüner Vordenker.

Sven Giegold, 44 , Politiker Als er von Attac zu den Grünen ins Europaparlament wechselte, wurde er kritisch beäugt. Doch nun hat er sich einen Ruf als Finanzexperte erarbeitet. Bei der Europawahl ist er Spitzenkandidat der Grünen.

Ursula Sladek, 67, Unternehmerin Die Energiewende hat sie vorangetrieben, als die Politik das Wort noch nicht kannte: 1994 gründete sie die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) als unabhängigen Ökostrom-Anbieter im Schwarzwald. Inzwischen wird der Strom bundesweit verkauft, aber noch immer haben die Bürger in der Genossenschaft das Sagen.

Rocko Schamoni, 47, Musiker Will uns von der Eintönigkeit zeitgenössischer Musikproduktionen erlösen. Dafür hat er via Crowdfunding über 40.000 Euro gesammelt. Mit einem 17-köpfigen Orchester will er nun die Vergessenen unseres Liedguts wiederbeleben.

Rahel Jaeggi, 47, Philosophin Die Berliner Professorin zwingt uns zur elementaren Frage, wie wir leben wollen. Nicht „entfremdet“! Sogar diesen altlinken Begriff hat die Tochter einer Psychoanalytikerin und eines Soziologen und Künstlers entstaubt.

Angela Richter, 43, Regisseurin 2011 ersteigerte die Theatermacherin ein Abendessen mit Julian Assange, danach traf sie ihn viele Male in der ecuadorianischen Botschaft in London. Seither ist sie überzeugt, dass die Zukunft den Supernerds gehört. Edward Snowden sollte ihre These bestätigen.

Oliver Polak , 37, Comedian Dass Tugendterrorismus lustig sein kann, zeigt der Berliner in seinem neuen Programm Krankes Schwein , mit dem er gerade tourt. Nichts für schwache Nerven.

Texte: die Redaktion

 

06:00 26.03.2014
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