Literatur von Frauen boomt

FRAUENLITERATUR AUS ISRAEL Patricia Reimann, bei dtv für das israelische Programm verantwortliche Lektorin, Herausgeberin einer Anthologie israelischer Autoren* und Kuratorin der Israelischen Frühjahrsbuchwoche 1998 in München
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FREITAG: Bekannt sind Amos Oz, A.B. Jehoschua, David Grossman, Yoram Kaniuk, Meir Shalev und etliche andere Männer. Aber schreibende Frauen aus Israel - Ronit Matalon, Mira Magen, Judith Katzir, Savyon Liebrecht oder Lea Aini - sind in Deutschland noch weitgehend unbekannt. Wie entdecken Sie sie?

PATRICIA REIMANN: Wichtig ist das Institute for the Translation of Hebrew Literature, ein staatliches Institut in Tel Aviv. Es übersetzt seit Jahren einzelne Kapitel ins Englische und erleichtert es damit sehr, auf neue Autorinnen aufmerksam zu werden. Außerdem verfolge ich Rezensionen in der israelischen Presse. Oft empfehlen mir KollegInnen aus Israel ein Buch. Es gibt auch Agenturen in Israel, die renommierte und neue Autoren vermitteln.

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