Internationales Roma-Filmfestival: Schaut her!

Gedenken Die neue Ausstellung am Mahnmal der Sinti:zze und Rom:nja in Berlin wird von einer eindrucksvollen Kurzfilmreihe begleitet. Gedacht wird auch der kürzlich verstorbenen Zilli Schmidt. Kritisiert werden die Baupläne der Bundesregierung
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 43/2022

Es war eine merkliche Anspannung im prall gefüllten Kinosaal des Berliner Babylon-Kinos zu spüren. Denn an diesem Previewabend ging es nicht nur um künstlerisches Schaffen oder politische Inhalte. Sondern vor allem auch um die Lebensgeschichten von Verfolgten, deren Angehörige ebenso wie viele andere Betroffene mit im Saal saßen.

„Ake Dikhea?“ – Romanes für „Na, siehst du?“ – ist das Motto des internationalen Roma-Filmfestivals, das an diesem 24. Oktober zum sechsten Mal seinen Auftakt hatte. Sinti:zze und Rom:nja zeigen hier ihre Perspektiven – wie sie sich selbst sehen und gesehen werden wollen. Die Eröffnung fiel zusammen mit dem zehnten Jahrestag des Mahnmals der Sinti und Roma, der am Vormittag mit einem Festa

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