Merkwürdig blutleer

ARGENTINISCHES WAHLFINALE OHNE FINISH Vermutlich wird der Langeweiler den Mafioso schlagen
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Nur noch wenige Tage fehlen bis zum Votum am 24. Oktober. Der Wahlkampf erreicht seine heiße Phase - und bleibt doch merkwürdig blutleer. Die beiden führenden Gruppierungen - die peronistische Partido Justicialista (PJ) und das Bündnis Alianza aus den zentristischen Radikalen der Unión Civica Radical (UCR) und dem linksgerichteten FREPASCO - haben Probleme, sich deutlich voneinander abzugrenzen. Sogar die Plakate erscheinen ähnlich, manche Buchstaben im Namenszug der beiden Kandidaten sind in den Farben der argentinischen Flagge gehalten - blau-weiß-blau. Die Fernsehspots wirken gleichermaßen steril und hinterlassen den Eindruck, da konkurrieren zwei Versicherungsanstalten um ihre Kunden. Auch die Wahlbotschaften sind identisch: Es wird alles besser,