Next Generation

Zukunft Die Jugend bekommt auf der re:publica 19 so viel Raum wie nie zuvor

Info

Dieser Text ist Teil der Freitag-Verlagsbeilage zur re:publica 2019. Die vollständige Beilage können Sie hier herunterladen

Bildung der Zukunft. Arbeit der Zukunft. Gesellschaft der Zukunft. Das sind die drei miteinander verwobenen (vernetzten!) Themen, mit denen sich die re:publica 19 unter dem Dach „re:publica Next Generation“ auseinandersetzen wird. Und den Begriff „Dach“ nehmen wir dabei wörtlich, denn die Themen finden allesamt auf den fünf Etagen des Kühlhaus Berlin Platz: Welcome to the Haus of fun!

Der Fokus der „re:publica Next Generation“ liegt – der Name lässt es erahnen – auf den jungen Digitalen, auf den Lebens-, Arbeits- und Lernrealitäten genau der Generation, die in eine digital vernetzte Welt hineingeboren wurde. Wir beschäftigen uns mit Teenagern und laden sie in diesem Jahr noch herzlicher dazu ein, Teil der re:publica zu sein! Und dafür ist das Kühlhaus Berlin die perfekte Location.

TINCON

Fangen wir in den unteren Gebäudeteilen an: Dort wird sich in diesem Jahr die nächste Generation zur TINCON treffen, zu der Jugendkonferenz, die 2015 als gemeinnütziger Verein von uns ins Leben gerufen wurde. Seit 2016 findet die TINCON in Berlin statt, hat sich mittlerweile auch in Hamburg und Düsseldorf niedergelassen, besucht auch mal die Leipziger Buchmesse oder das Museum der Arbeit in Hamburg und lädt je nach Event zwischen 450 und 1.500 Teenager zwischen 13 und 21 dazu ein, Vorträge zu hören und selbst zu halten, ihr Wissen und Können in Workshops zu erweitern und natürlich viel zu besprechen.

Ja, es geht um YouTube und Instagram, um Coding und Technologien, doch es geht auch um gesellschaftliche Themen, die junge Menschen beschäftigen: Mental Health. Genderfragen. Klimawandel. Netzpolitik. Man kann schon sagen: Die TINCON ist eine Art re:publica für Teenager.

Nie waren diese jungen Leute so laut wie in diesen Tagen, Wochen und Monaten. Weshalb sie auf der TINCON auch eigene Räume erhalten: Das Erdgeschoss und die zweite Etage im Kühlhaus Berlin bleiben den 13- bis 21-jährigen TINCON-Gästen vorbehalten (Ausnahmen sind Personal, Begleitpersonen, Helfer*innen sowie ältere Vortragende). Denn auf der U21-Bühne stehen ihrem Namen getreu junge Sprecherinnen und Sprecher unter 21 Jahren, oft genug zum ersten Mal, die sich zunächst vor Gleichaltrigen versuchen wollen. Zudem werden manche Themen unter Jugendlichen in Abwesenheit von Eltern und Lehrkräften einfach anders diskutiert.

Dies wiederum bedeutet natürlich nicht, dass die Themen der jungen Generation uninteressant für Ältere wären oder kein Austausch zwischen den Generationen stattfinden wird – ganz im Gegenteil! Denn genau dieser Austausch ist eines der Ziele der „re:publica Next Generation“. Und deshalb finden die etwas erfahreneren und/oder bekannteren Vortragenden der TINCON ihren Platz im 1. OG des KühlhausBerlin, wo sich die TINCON-Stage der #rp19 befinden wird.

Auch dort geht es um junge Themen, auch dort reden junge Menschen, aber auch diejenigen, denen sie besonders am Herzen liegen oder die ihnen etwas Besonderes mitzuteilen haben. Das aktuelle Programm findet ihr unter tincon.org/berlin19/.

Das 1. OG der TINCON ist offen für alle Besucherinnen und Besucher der re:publica, egal welchen Alters. Doch umgekehrt ist es noch besser: Denn die re:publica ist offen für alle jungen TINCON-Gäste. Wer unter 21 ist, kann sich online kostenlos zur TINCON anmelden und hat dadurch auch Zugang zur #rp19. Das ist unser Geschenk an die junge Generation, die in Deutschland in einer demografischen Unterzahl ist wie in keinem anderen europäischen Land und die wir herzlich dazu einladen möchten, lautstark mitzureden! Die Teilnehmer*innen können sich freuen auf: Jakob Blasel und Luisa Neubauer von der „Fridays for Future“-Bewegung, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Sophie Passmann, Arne und Nico Semsrott, Mai Thi Nguyen-Kim, Maeckes, Linus Neumann und viele mehr.

Jetpack

Mit Jetpack findet in der dritten Etage eine Messe für Berufsmöglichkeiten, Ausbildung und Studienwahl statt. Unternehmen stellen sich der jungen Generation vor, Berufe der nahen Zukunft werden präsentiert. In einem kleinen Barcamp-Bereich organisieren die Ausstellenden Workshops, und auf einer Jetpack-Bühne wird es um die Themen der Zukunft der Arbeit gehen.

re:learn

Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich die re:publica unter dem Titel „re:learn“ auch mit der Zukunft der Bildung, in diesem Jahr erhält sie in den oberen Stockwerken des Kühlhaus Berlin im Rahmen der „re:publica Next Generation“ zwei eigene Etagen. Weiterhin kuratiert von Jöran Muuß-Merholz, bietet die re:learn Expertinnen und Experten aus dem Bildungswesen ein einzigartiges Forum und eine Plattform zur Vernetzung. Alle Gäste der #rp19 und der TINCON haben Zugang zur re:learn, die sich in diesem Jahr auch als Angebot für begleitende Lehrkräfte sieht, die sich hier weiterbilden können, während ihre Schülerinnen und Schüler die TINCON besuchen.

„re:publica Next Generation“ ist mit der Kombination von TINCON, Jetpack und re:learn unter einem Dach ein großes Experiment. Schon immer haben wir uns mit der re:publica darum bemüht, die wichtigen und großen Themen unseres Zusammenlebens abzubilden und zu integrieren, mit „Next Generation“ setzen wir den Fokus auf die junge Generation, die ein ganz eigenes digitales Leben führt. Wir freuen uns auf euch!

tl;dr

„re:publica Next Generation“ widmet sich im Kühlhaus Berlin vom 6. bis 8. Mai 2019 mit TINCON, Jetpack und re:learn der jungen digitalen Generation. Es wird sehr, sehr gut.

Tanja Haeusler und Johnny Haeusler gehören zu den Gründer*innen der re:publica. Tanja Haeusler war Requisiteurin für Film und Fernsehen, bevor sie zur re:publica kam. Johnny Haeusler arbeitete als Mediendesigner, Musiker und Radiomoderator. 2016 veranstalteten sie erstmals die Jugendkonferenz TINCON

06:00 02.05.2019
Abobreaker Artikel 3NOP ObenUnten Abobreaker Artikel 3NOP ObenUnten

Kommentare 6