Hannes Koch
Ausgabe 0416 | 29.01.2016 | 06:00 18

Obszöner Abstand

Besitzverhältnisse Deutschland genießt in puncto Lebensqualität einen guten Ruf und doch driftet die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander – Zeit, etwas dagegen zu tun

In wenigen Ländern der Erde ist das Leben für die meisten Menschen so angenehm wie in Deutschland. Die Lebensqualität ist hierzulande ähnlich hoch wie in der Schweiz, Skandinavien, den Niederlanden, Frankreich oder Großbritannien. Internationale Umfragen zeigen: Deutschland hat einen guten Ruf. Deshalb ist es gegenwärtig das Ziel von Hunderttausenden Auswanderern. Diese würden nicht kommen, wäre unser Land ein Hort der sozialen Ungerechtigkeit, der Korruption, des ökonomischen Raubrittertums oder des politischen Autoritarismus. Und doch nehmen die zentrifugalen Tendenzen in der deutschen Gesellschaft zu. Unabhängig von den aktuellen Entwicklungen stellen sie den sozialen Zusammenhalt schon seit Langem auf die Probe.

Die Zahlen aus dem Bundessozialministerium, die gerade diskutiert werden, sprechen für sich. So verfügten 2013 die reichsten zehn Prozent der Bundesbürger über mehr als die Hälfte des gesamten Nettovermögens im Land (51,9 Prozent). Dieser Anteil stieg seit 1998 um fast sieben Prozentpunkte. Die ärmere Hälfte der Bevölkerung hatte 2013 dagegen nur ein Prozent des Vermögens, Tendenz abnehmend.

Weltweit geht die Entwicklung in dieselbe Richtung, wie die Organisation Oxfam vor dem Weltwirtschaftsforum von Davos wieder einmal mitteilte. Demnach haben die reichsten 62 Personen der Welt ungefähr so viel Vermögen angehäuft wie 3,5 Milliarden Menschen – die gesamte ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Unabhängig von der Kritik am Berechnungsverfahren stimmt vermutlich die Größenordnung. Es ist eine unglaubliche, obszöne Relation.

Dass der Abstand zwischen den Reichen einerseits sowie der Mittelschicht und den Armen andererseits wächst, hat Gründe. Der wichtigste liegt in der neuen Globalisierung seit den 1980er Jahren. Mit dem Wegfall der Blockgrenzen bekamen die Unternehmen mehr Bewegungsspielraum. Weil das sozialistische Konkurrenzsystem keinen mäßigenden Einfluss mehr ausübte, konnten die westlichen Firmen einen härteren Verteilungskampf gegenüber den Beschäftigten und den Regierungen führen. Die Ideologie des Neoliberalismus rechtfertigte dieses Verhalten als unumgänglich.

So stagnierten auch in Deutschland jahrelang die Löhne. Mittlerweile ziehen sie zwar wieder an. An den Verlusten der vergangenen Dekade ändert das jedoch nichts. Die Gutverdiener und Reichen haben einen größeren Anteil an den Einkommen erobert, als es in den 1960er bis 1980er Jahren üblich war. Demzufolge steigt auch die Ungleichheit der Vermögen, was wiederum zu höheren Kapitaleinkommen und damit weiterer Spreizung der Verdienste führt.

Die zunehmende Polarisierung in Deutschland ist noch nicht dramatisch. Weil die Mittelschicht zwar leicht abnimmt, aber keineswegs zerbröselt, erscheint das soziale Fundament dieser Gesellschaft nicht gefährdet. Aber die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich seit Jahren immer weiter. Das alleine müsste schon Grund genug für die Regierung sein, endlich mehr zu tun als bisher. Die Vorschläge liegen ja auf dem Tisch: Die Erbschaftssteuer sollte steigen und Kapitalerträge müssten so hoch besteuert werden wie Arbeitseinkommen – nicht wie heute in der Spitze 20 Prozent niedriger. Eine Börsenumsatzsteuer wäre wichtig, um spekulative Transaktionen abzuschöpfen. Und Großverdiener sollten die Sozialversicherungssysteme stärker mitfinanzieren. Nur weil die Verhältnisse nicht ganz so obszön sind wie im globalen Maßstab, ist das noch lange kein Grund, untätig zu bleiben.

Dieser Beitrag erschien in Ausgabe 04/16.

Kommentare (18)

heywood 29.01.2016 | 09:47

Zustimmung ! Die politische Veränderung kann nur von unten realisiert werden.Deswegen müssen auch die immer größer werdenden Potenziale an Nichtwählern mobilisiert werden.Ich weiß aber auch daß das sehr schwierig sein wird,vor allem für das linke politische Spektrum.

Ich träume schon lange von dem Tag,an dem die neoliberale Phalanx (CDU/CSU & SPD) vom Hof gejagt wird.

Also Ladys and Gentleman,machen sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Comparse 29.01.2016 | 10:22

Veränderungen entstehen erst, wenn der Druck für die Masse unerträglich wird und wir z.B. Verhältnisse bekommen, wie in Griechenland. Doch das ist noch lange nicht der Fall.

Ein Großteil der Menschen denkt und handelt nach dem Motto: Das wird mir schon nicht passieren.

Da ist einem das Hemd näher als die Hose - war immer schon so und wird auch so bleiben. Leider.

muchtar55 29.01.2016 | 20:20

Wir haben es doch alle erlebt. Als die Hartzdiktatur und die damit verbundene Krimienilasierung der Ärmsten der Armen, haben doch die meisten gedacht "das wird mich und meine Familie nicht betreffen". Die Staatsmedien haben doch eine riesige Propaganda gegen diese Menschen gefahren. Heute sehen viele, die vorher anders gedacht haben. Oh es betrifft mich ja doch oder nahe Angehörige oder Freunde. Heute wird so getan als ob es keine Probleme gibt. Die verantwortlichen neoliberalen Politiker von SPD; Grüne; CDU CSU und die FDP tun so als wenn diese Gesetzgebung vom Himmel gefallen ist und keiner dafür Verantwortlich. Die einzigsten die "Gewinner" hört sich schlimm an, sind die Tafeln. Die Tafeln, sind doch zu einem Pflaster geworden, damit die Wunde nicht weiter aufreist (leider).

praktizierender ausländer 29.01.2016 | 22:37

In der Tat: der Abstand wirkt zusehends obszöner.

Dies umso mehr, als man zu glauben scheint, so etwas würde folgenlos bleiben können.

Ein Ergebnis solcherart "Obszönitäten" könnten Pegiden sein - aber darüber darf man öffentlich nicht weiter nachdenken, wer Pegiden tatsächlich zu verantworten hat.

wie schön, dass mit den Pegiden wenigstens der Sack sichtbar wurde, dem man demokratisches Bewußtsein qua Ausgrenzung einprügeln kann - ganz abgesehen davon dass mit den idioten die pegiden urständ feiern.

Roger11 30.01.2016 | 03:24

Kapitalerträge müssten mindestens so hoch besteuert werden wie Arbeitseinkommen. Punkt 1.

Punkt 2 betrifft die Notwendigkeit privater Vorsorge bzgl. der Altersicherung, da die Rente für Leute ab Geburtsdatum 1960 nicht ausreichen wird. Der Riester-Betrug spülte lediglich Maschmeiers und Co reichlich Money in die Taschen. Ein ekelhaftes, nachweislich illegal zu bezeichnendes Bauernfängermodell seinerzeit, forciert und protegiert durch unsere Regierung. Was Menschen da versprochen wurde, grenzt an Betrug.

Punkt 3: Die Tabus der Erbschafts- und Vermögenssteuer.

Dazu sollte man sich eines klar machen: Kein Mensch ist in der Lage, mittels seiner eigenen Hände Arbeit eine Million $ oder mehr zu erarbeiten. Das ist in unserer Arbeitswelt schlicht unmöglich. Ein Unternehmer aber kann dies für sich erreichen, indem er eine Menge Leute für sich arbeiten lässt, deren Lohn-und Produktionskosten es zulassen, eine Marge des Produkts zu erzielen, das konkurrenzfähig und von daher gewinnbringend ist. Das ist Kapitalismus. Zunächst einmal nichts Schlechtes, sollte man meinen. Es gab ja auch Zeiten, als die Gewerkschaften regional vieles erstritten und Unternehmer zum Umdenken brachten, siehe Montan-Union. Allerdings wusste damals noch niemand, wie beinhart es im 21. Jahrhundert der globalen Wirtschaft zur Sache geht. Europa ist angesichts dieses globalen Lohndumpings extrem unter Druck, wie kann man da die sozialen Netze (Rente) sicher stellen? Die Zinsen sind auf null, was soll der lebendsplanende Mensch machen, an der Börse zocken?

Bitte nicht. Das stetig zu beobachten, hat der Arbeitnehmer keine Zeit. Also was, Herr Schäuble? Vielleicht doch das bedingungslose Grundeinkommen für jeden Bürger? Und wo darf das liegen? 500 Euronen? 510 vielleicht?

Vollkommener Quatsch, was die Schweizer da durchrechnen. Geht bei uns nicht. In einer solch grossen Volkswirtschaft wie Deutschland muss es einen anderen Weg geben. Die Quandts und Co. sollten ihren Beitrag dazu leisten, dass unsere Gesellschaft nicht zermürbt, sprich, kaputt geht. Sie könnten gerade jetzt einspringen und ihren 2015 Unternehmens- und Dividendengewinn von ca. 500 Mio. € gezielt investieren in Absprache mit der Bundesregierung.

Aber, was erwartet man von erbtechnischen Zufallsgewinnern. Etwa Weitsicht? Frau Klatten kontaktiert eher KPMG und erkundigt sich nach möglichen Anlagen angesichts der erfreulichen BMW-Quartalszahlen.

Das ist der irre Dissenz in unserer Gesellschaft. Es gibt da vollkommen abgehobene Leute, die hier offensichtlich keiner kennt. In den USA ist es übrigens noch viel schlimmer. Nur, da kennt die jeder, ohne allerdings jemals hinterfragt zu haben, wie sie zu ihrem zweifelhaften Reichtum gelangt sind.

Immer wieder die Frage aller Fragen? Kann ich mit meiner eigenen Hände Arbeit Millionär werden? Nein. Also muss ich andere Leute für mich arbeiten lassen, damit mein Traum funktioniert. Strategie: Billigstlöhne, Dumping gegenüber Konkurrenten, Überstunden als Selbstverständlichkeit.

Alles für mich, gelle?

Roger11 30.01.2016 | 03:49

Kleiner Nachtrag noch in eigner Sache, sonst könnte ich nicht so reden:

Ich habe noch nie Dienste oder Geld in Anspruch genommen seitens des Staates, ganz im Gegenteil, entsprechend meine Steuern entrichtet. Im Gegenzug aber finde ich es fahrlässig, bekannte Steuerflüchtlinge im Sinne von Laissé faire davon ziehen zu lassen. Vielleicht versteht der Leser, auf wen ich anspiele.

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Ehemaliger Nutzer 31.01.2016 | 12:30

Der kleine Nachteil ist, dass Kapitalvermögen deutlich flüchtiger und global mobiler ist, als Einkünfte aus Arbeitseinkommen. Ob einem das gefällt oder nicht. Am Ende ist es immer eine gesamtwirtschaftliche Fragestellung wie hoch der Verlust wäre, wenn Kapitalvermögen stärker besteuert würde. Ob der verbleibende Teil bei höheren Abgaben das abfedert bleibt abzuwarten. Daher sollte man solche Forderungen in der globalen Realität mit Bedacht formulieren.

Desweiteren stellt sich mir die Frage in welcher Höhe der "Gutverdiener" in diesem Artikel positioniert wird, der scheinbar überdurchschnittlich von Gehaltszuwächsen profitiert hat. Nehme ich mal kurz an, dass der Gutverdiener ein Gehalt über der Pflichtversicherungsgrenze hat (ca. 56.ooo Euro), dann heißt das, dass diese Gutverdiener (z.B. gelernter Industriemechaniker in der produzierenden Industrie mit Schichtdienst) ca. 25 % der arbeitenden Bevölkerung darstellen. Diese tragen bereits ~55 % des gesamten Einkommenssteueraufkommens des Staates bei. Wenn ich mir die Tarifabschlüsse in den 90er Jahren so anschaue hat auch diese Einkommengruppe nicht gerate signifikante Reallohnzuwächse gehabt. Anstatt hier immer Begriffe wie "Ideologie" und "Neoliberalismus" zu bemühen würde ich gerne Vorschläge sehen die realistisch umsetzbar sind. Letztlich muss es doch das Ziel sein über Bildung und EIGENEM Engagement Potential zu erschließen anstatt Umverteilungsdebatten zu führen.

Montag 31.01.2016 | 19:23

Es ist ja nicht nur die Arm-Reich-Problematik, die die Neoliberale Merkel offensichtlich einen feuchten Kehricht interessiert, auch lässt sie das Problem Altersversorgung übelst schleifen und sorgt so für die Altersarmut von morgen.

Das diese schäbige Bonzenmagd, diese Meisterblenderin, bei den Deutschen überhaupt noch ein derart hohes Ansehen genießt , zeigt, dass die Mehrheit der Bevölkerung in dieser Hinsicht nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Anders lässt es sich ja nicht mehr formulieren.

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Ehemaliger Nutzer 31.01.2016 | 20:51

Altes Sprichwort:" Und ist der Handel noch so klein, bringt er doch mehr als Arbeit ein." In der realen Welt ist er jedoch immer von der Nachfrage abhängig.

Trotzdem hat jeder seine eigene Begabung oder Neigung, anders ginge es auch nicht.

Zur Besteuerung wäre mein Vorschlag: Arbeitseinkommen darf nicht höher besteuert werden als Kapitalerträge.

Zweiter Vorschlag: schlankerer Staat durch Verringerung bzw. Vermeidung von Ausgaben bei: Beamten, Politikern, Angestellten bei Staat und Kommunen, Harz IV und Sozielempfängern, denn diese erwirtschaften nichts sondern werden durch Steuern alimentiert.

Ergo braucht man weniger Steuern.

Wie bringt man nun diese freigesetzten Leute in gute Arbeitsverhältnisse? VEBs haben sich als unbrauchbar erwiesen.

Als die Steuerquote und Unternehmensgewinne seinerzeit noch niedrig waren, haben viele Unternehmer sowie Behörden ihren Bediensteten günstige Wohnungen sowie andere geldwerte Deputate überlassen. Bis der Staat gierig wurde und alles an sich riss. Selbst staatseigene Wohnungsunternehmen sind heute teilweise schlimmer als private. Die Gier und dem anderen nichts zu gönnen, ist scheinbar die neue Religion geworden.

na64 01.02.2016 | 12:02

Benötigte Kontrolle für die Unterdrückung und Machtausübung von Besitzverhältnissen über das abschaffen von Bargeld.

Man entzieht dem Bürger seinen gewohnten Glauben an sein Gesellschaftssystem und erzeugt dadurch ein Bedürfnis in Ihm, eine Leere im Werte denken, um über elektronische Zahlwege Kontrolle und eine Orientierung für ein "neuen" Glauben entstehen zu lassen. An einen Bedingungslosen Fortschritt und Wachstum in einer parallelen Welt eines digitalen Universums, welche Ziele ermöglicht, die die Unterdrückung und eine Machtausübung, wie aus alten Jahrhunderten wieder reanimieren soll. Wir bekommen einzig beschnittene Informationen zu hören, zu sehen und man erzählt uns hierbei das, was wir als Bedürfnis in uns tragen, damit wir Befriedigung und ein Erfolgserlebnis, für unsere Glaubensmotivationen haben können. Man wird kontrolliert und erlebt keine ungewollten Konfrontationen mehr, wie in schwierigen Situationen, in der sich der Mensch in seiner Identität und Persönlichkeit weiter entwickeln kann. Dieser gewünscht Mainstream ist sowas von Langweilig und ist auch gleichzusetzen mit geistigen Stillstand und im Grunde genommen der personifizierte Tot im Fortschritt

Was wollen wir!?. Eine digitale Beherrschbarkeit meiner Persönlichkeit in der sich kein Freiraum mehr bietet, in dem ich mich öffentlich in der Öffentlichkeit verstecken kann und ein Recht auf mein Privatsphäre aufgebe und in der es mir untersagt wird, dass ich weiterhin mein Geld im öffentlichen Raum, der meine Wohnung darstellt, verstecken kann. Ich will nicht meine positive Energie, mein autarkes Sein verlieren wollen, um in ein negativ Zahlsystem abdriften zu müssen, da die Wirtschaft in Ihrer Fruchtbarkeit keinen Wachstum mehr aufzuweisen hat.

Die Menschheit benötigt scheinbar ein neues Bildnis von sich selbst. Ein Bildnis von Ihrem Bewusstsein, welches einzig und allein nur dem Denken und Glauben gewidmet ist, anderen Menschen an Ihren Möglichkeiten eines gesunden Lebens, sich nach eigenen Willen, in seiner Persönlichkeit und Identitätsfindung entwickeln und entfalten zu können, den Nährboden, die Fruchtbarkeit dieser Möglichkeiten mit Vorsatz zu entziehen wollen. Wie ekelhaft müssen wir eigentlich noch werden um zu erkennen das wir über unser Verhalten andere Menschen, über das ausüben von Ignoranz töten. Dies scheint ein Bedürfnis geworden zu sein und ist die Motivation für unsere Erfolge gegen die Mitmenschlichkeit. Wir schaffen das, war schon immer auf dem Weg der Unterdrückung und Machtausübung gegenüber anderer Menschen, andere Völker, anderer Nationen und anderer Lebensauffassung gewinnbringender, statt die Lösung in der Kooperation zu finden. Integrationen sind unerwünscht, außer Sie dienen unseren spezifischen Fachinteressenten auf Nationaler ebene. Wir wollen nicht erkennen, dass wir selbst mit dem Feuer spielen. In Belgien muss nur einer dieser brüchigen Reaktoren unkontrollierbar werden und schon sind wir auch Flüchtlinge. Dann hilft uns nicht mal mehr digitales Geld. Schon stellt man sich die Frage: Welches Land nimmt uns dann auf?



Montag 03.02.2016 | 21:46

Pardon ... typisch verkappter Merkelfan?

Das ist nämlich jemand, ...

... der den Kritikern dieser "Unschuld vom Lande" zwar nicht ihre Meinung lassen kann,

.... stets reflexartig meint, eine despektierliche Gegenmeinung über dieses "Sakrileg" p*ssen zu müssen,

... und dabei – von Merkel haben wir's gelernt –

... einfach nicht vermag, bezüglich des eigentlichen Problems (hier: vorsätzliche Ignoranz der zunehmend drohenden Altersproblematik) zu argumentieren.

So scheint es auch hier.

Von daher – Danke für den "Wem-sie-nicht-passt-fliegt-raus"-Kommentar!

Heißt es doch treffend:
Ein Volk bekommt immer die Regierung, die es verdient. Q. e. d.

P. S. Haben Sie' heute in den Medien gelesen? Bezüglich der Altersarmut? Wer kümmert sich drum, na? Etwa Merkel und ihr "christlich"-demokratischer Neocon-Haufen?