Tödlicher Radunfall: „Die Klimaaktivisten machen sich zu nützlichen Idioten“

Berlin Eine Radfahrerin ist tot. Die Klimaaktivist:innen der „letzten Generation“ stehen im Fokus von Beschuldigungen. Aber warum kam es eigentlich zu dem Unfall? Ein Besuch bei der Mahnwache in Berlin
Exklusiv für Abonnent:innen | Ausgabe 45/2022
Wie viele noch? Ein weiß lackiertes Rad erinnert nun auch an der Bundesallee in Berlin an eine tödlich verunglückte Radfahrerin
Wie viele noch? Ein weiß lackiertes Rad erinnert nun auch an der Bundesallee in Berlin an eine tödlich verunglückte Radfahrerin

Foto: Stefan Zeitz/Imago Images

Trauer und Wut sind an diesem ersten Novembersonntag an der Bundesallee in Berlin zu spüren. Etwa 400 Menschen sind gekommen, fast alle mit Fahrrad, um der Frau zu gedenken, die genau an dieser Stelle, zwischen Nachodstraße und Spichernstraße, von einem Betonmischer überrollt wurde und drei Tage später starb. Was von ihrem Rad übrig blieb, liegt wie ein Mahnmal auf der Straße. Daneben ein komplett weiß lackiertes Rad, ein „Geisterrad“, das tödlich verunglückter Radfahrer am Unfallort gedenken soll. Allein in diesem Jahr wurden in Berlin schon acht Geisterräder aufgestellt. Acht zu viel.

„Darum sind wir heute hier. Um daran zu erinnern und zu mahnen!“, schallt es aus den Boxen. Geklatsche, Geklingel. Es ist die St

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