Und vor der Hörsaaltür ein Drehkreuz

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Britta ist eine "Normalstudentin". Sie ist ledig, wohnt nicht mehr bei ihren Eltern und befindet sich im Erststudium. Damit zählt sie nach der letzten Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW) zu den 62 Prozent der 1,8 Millionen Studierenden in Deutschland. Britta jobbt während ihres Studiums regelmäßig 18 Stunden pro Woche, wie zwei Drittel aller Studierenden. Dabei gehört sie zu jenem Drittel, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten, weil ihre Eltern zu viel verdienen, als dass Britta Anspruch auf Bafög hätte, aber zu wenig, um sie und ihre Schwester, ebenfalls eine "Normalstudentin", vollständig zu finanzieren.

Wenn es nach den Plänen der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) geht, die Ende Februar zu einer Tagung in Berlin zusammentra