Weiße Sündenböcke?

SIMBABWE Eine gerechte Landreform als Mugabes letztes Gefecht
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Die Sonne scheint unablässig auf das Land, es ist heiß an diesem Nachmittag in Chivhu, einer Kleinstadt in Simbabwe. Ein paar Bauern aus der Gegend haben sich zum Gespräch in den Schatten zurückgezogen. Unter ihnen ist auch der 54jährige Francis Tunuma. Er pflanzt auf seinem Stück Land Mais, Erdnüsse und Süßkartoffeln an. Dreieinhalb Hektar besitzt er insgesamt, nicht viel, um sich, seine Frau und acht Kinder zu ernähren. "Ich brauche mehr Land. Das, was ich besitze, ist einfach zu wenig. Ich habe außerdem ein paar Rinder und Ziegen, die brauchen auch Land."

Der größte Teil der Bevölkerung in Simbabwe lebt vom Ackerbau. Wie viele Schwarze wohnt auch Francis Tunuma in einem der überbevölkerten communal lands - Ge