Wie der Hochstapler Felix Krull in den Deutschlandsender kam

Lesung für alle Eine Erinnerung an Thomas Mann

In den Jahren von 1949 bis 1954 war ich als Korrespondent des Berliner Rundfunks/Deutschlandsenders für Südbayern tätig. Mein Büro hatte ich in München, doch die journalistische Tätigkeit führte mich wiederholt nach Ostberlin, wo die Sender ihren Sitz hatten. Anfang Mai 1954 erhielt ich bei einer Besprechung mit der Chefredaktion des Deutschlandsenders den "von höherer Stelle" ergehenden Auftrag, nach Zürich zu fahren, um dort in der Wohnung von Thomas Mann in Kilchberg seine Lesung aus dem Roman Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull für den Deutschlandsender auf Tonband aufzunehmen.

Trotz meines zeitlich gedrängten Berlin-Aufenthalts ließ ich mir die Gelegenheit nicht entgehen, Brecht im Schiffbauerdamm-Theater, in dem das Berliner Ensemble seit März 1954 sein eigenes Haus gefunden hatte, bei einer Probe zum Kaukasischen Kreidekreis aufzusuchen.

In einer Probenpause winkte mich Brecht zu sich. Als ich ihm berichtete, dass ich in Zürich eine Lesung durch Thomas Mann aus dem Roman Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull für den Deutschlandsender auf Tonband aufnehmen sollte, bemerkte er halb erstaunt, halb suffisant: "Ja, da steht Ihnen ja eine außerordentliche Begegnung bevor!" Ich fragte leicht hinterfotzig, da wir im Laufe unserer Begegnung mehr als einmal auf Thomas Mann zu sprechen gekommen waren und ich Brechts mentale wie künstlerischen Vorbehalte ihm gegenüber kannte: "Soll ich ihn vielleicht von Ihnen grüßen?" "Aber natürlich. Er wird sich sicher freuen ... Aber seien ´S lieber vorsichtig! Es könnt´ vielleicht die Hochstapler-Stimmung, in die er sich ja beim Lesen versetzen muss, beeinträchtigen. Also lieber nicht."

An dieser Stelle kam die Weigel dazu, begleitet von Karl von Appen, dem sie mich vorstellte: "Der Münchner Bub, der über Brecht eine dicke Doktorarbeit geschrieben hat", und an mich gewandt: "Und was macht der Bub diesmal in Berlin?" Brecht kam einer Antwort von mir zuvor: "Er soll den Hochstapler Krull in Zürich arretieren und nach Berlin bringen." "Ja, darf er denn das? Da muss doch ein internationaler Haftbefehl vorliegen!" "Mann liefert ihn freiwillig an die sozialistische DDR aus." "Was, so fortschrittlich ist er geworden?" Der kleine Dialog zwischen den beiden war kennzeichnend für die Art, wie sie im Wortsinn miteinander zu spielen vermochten, vorausgesetzt, sie hatten Zuhörer.

Bei einer weiteren Zusammenkunft mit Vertretern der Chefredaktion und der Literaturredaktion des Deutschlandsenders erfuhr ich, es sei vorgeschlagen, dass Thomas Mann das Musterungskapitel aus den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull lese. Die Aufnahme solle nicht über eine Stunde dauern. Bei der Begegnung sollte ich politisch zurückhaltend sein; das sei der ausdrückliche Wunsch von Kulturminister Johannes R. Becher.


Ich hatte mich fernmündlich bei Thomas Mann für Ende Mai angekündigt. Es war Tochter Erika, die den Termin bestätigt hatte. Am Himmelfahrtstag 1954 (27. Mai) fuhr ich, begleitet von Rosl Hillebrand, in deren Auto über Konstanz nach Zürich. Meine Begleiterin war als Landtagsabgeordnete wegen ihrer Ablehnung der Remilitarisierung aus der SPD ausgeschlossen worden. An meiner Begegnung mit Thomas Mann teilzunehmen, war sie nicht nur aus politischen, sondern auch beruflichen Gründen interessiert. Sie war Germanistin und unterrichtete als Studienrätin an einem Münchner Gymnasium auch in deutscher Literatur.

Wir suchten also Thomas Mann in seinem Haus in der Alten Landstraße 39 in Kilchberg bei Zürich für eine Vorbesprechung auf. Mann hatte das Haus erst wenige Wochen zuvor bezogen. Es war eine solide bürgerliche Villa, dem Stil nach um die Jahrhundertwende errichtet. Die Hausdame, die uns empfangen hatte, geleitete uns in das Arbeitszimmer von Mann und bat uns, an einem Ecktisch Platz zu nehmen. Bemerkenswert war eine große Couchgarnitur amerikanischer Art, die dem Raum eher das Gepräge gab als der Schreibtisch. Eine Glastüre gab den Blick auf die Bibliothek und die Gartenterrasse frei. Von dort kam Thomas Mann ins Arbeitszimmer.

Er präsentierte sich mit freundlich-neugierigem Blick durch seine randlose Brille. Er trug eine karierte Hausjacke mit Kordschnüren, ließ keine Förmlichkeit aufkommen, bat uns, wieder Platz zu nehmen. Ich fand ihn, verglichen mit meiner Erinnerung an seinen Auftritt in den Münchner Kammerspielen im Oktober 1952, wo er aus der Fortsetzung der Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, an denen er arbeitete, gelesen hatte, gealtert, aber nach wie vor ganz wachen Sinns.

Von meiner Visitenkarte aufsehend, die ich ihm überreicht hatte, fragte er mich, was für ein Doktor ich sei. Ich klärte ihn auf, worauf er wissen wollte, worüber ich promoviert hätte. Als ich erwiderte: "Über die dramatischen Versuche Bertolt Brechts in der Weimarer Republik", hob er seine rechte Augenbraue etwas nach oben und bemerkte: "Das ist ja interessant".

Wieder auf meine Visitenkarte blickend, auf der meine Münchner Adresse stand, fragte er nach: "Und wo, in München?" Ich klärte ihn auf: "Nein, an der Universität Leipzig. Hans Mayer und Ernst Bloch waren die Gutachter meiner Dissertation." "Was Sie nicht sagen! Mayer und Bloch!"

Für mich überraschend, fuhr er fort: "Hier, wo Sie sitzen, saß erst vor zwei Wochen Hans Mayer, begleitet von Walter Janka vom Berliner Aufbau-Verlag, um mit mir die zwölfbändige Ausgabe meiner Werke zu meinem 80. Geburtstag im nächsten Jahr zu besprechen."

Inzwischen war auch Katia Mann in das Arbeitszimmer gekommen, um sich die Gäste anzusehen: Klein, grauhaarig, ein leicht faltiges Gesicht, ganz wache Augen, immer quivive. Sie begrüßte uns und zeigte auch eine gewisse Überraschung, als sie von Mann unterrichtet wurde: "Unsere Gäste und wir haben gemeinsame Bekannte." Er klärte sie auf, dass ich bei Mayer und Bloch in Leipzig über den frühen Brecht promoviert hätte. "Über Brecht? Ach ja? Er soll ja in Ostberlin interessantes Theater machen, hat uns Erika erzählt." Sie setzte sich zu uns, um am Gespräch teilzunehmen.

Als ich berichtete, dass Brecht gerade den Kaukasischen Kreidekreis einstudiere, funkte es bei Mann: "Kreidekreis, den hat doch Klabund geschrieben?" Das konnte klingen wie: Aha, Brecht stiehlt mal wieder, er kann es einfach nicht lassen. Ich erlaubte mir, darauf hinzuweisen, dass Brecht, so wie Klabund, auch durch ein altchinesisches Singspiel und das Urteil Salomos aus der Bibel angeregt worden sei. Mann lächelte großzügig: "Ja, wir sind alle Anverwandler ..."

Er wollte wissen, wie Brecht denn nun die Fabel von den um ein Kind streitenden Müttern zur Lösung bringe. Ich berichtete also, dass bei Brecht eine Magd, die das Kind der Gouverneursfrau gerettet hat, durch einen verlumpten Richter es als ihr eigenes zugesprochen bekommt, und dass dies wiederum nur als Gleichnis für den Streit von zwei sowjetischen Kolchosen um ein Tal dient, mündend in die Folgerung, dass "da gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind".

"Scheint ja nach wie vor ganz auf Linie zu liegen", meinte Mann leicht ironisch, wandte sich aber dann an meine Begleiterin, um sie zu fragen, ob auch sie beim Rundfunk tätig sei. Als die Befragte erwiderte, sie sei "nur" als Studienrätin für Deutsch und Geschichte in München tätig, bemerkte Mann, dann sei sie ja "vom Fach", wenn es um den Roman des Hochstaplers Krull gehe, womit wir bei der Sache waren.

Mann wollte wissen, wie viel Zeit für die Lesung vorgesehen sei. Als ich erwiderte: "Ungefähr eine Stunde" und berichtete, dass mir gesagt wurde, er werde das Musterungskapitel aus dem Roman lesen, bestätigte er: "Das ist richtig. Dem Umfang nach müsste es in den vorgesehenen Zeitraum passen."

Katia Mann glaubte nachfragen zu müssen, ob das "Militärkapitel" denn für den "ostzonalen" Deutschlandsender angehe, wo es sich doch darum handle, dass sich Krull vor dem Militärdienst drücken wolle. Ich konnte dazu nur bemerken, dass es zum Programm des Deutschlandsenders gehöre, statt zu einer Remilitariserung zu einer friedlichen Einigung in Deutschland beizutragen. Außerdem sei ja der Roman auch im Aufbau-Verlag erschienen. Unter den eingetretenen politischen Umständen, durch Thomas Mann selbst gelesen, musste sich das Kapitel, in dem Krull schildert, wie er sich gerade durch seine zu Tage getragene Beflissenheit, ja als tauglich befunden zu werden, in das Bezeigen von Symptomen von Epilepsie hineinsteigert, die zu seiner Ausmusterung führen, hochaktuell anhören.


Wie vereinbart, fand ich mich wieder in Begleitung von Rosl Hillebrand am darauffolgenden Samstag Vormittag in Manns Villa ein, um mit einem Grundig-Tonbandgerät die Lesung aufzunehmen. Thomas Mann hatte an seinem Schreibtisch Platz genommen. Ein Typoskript des Kapitels vor sich, las er ruhig, sachlich, aber an betreffenden Stellen durchaus dialogisch, mit deutlicher Distinguierung zwischen dem Berichtenden und vor allem den Figuren des eifrigen, sich selbst empfehlenden Musterungskandidaten und dem sich autoritär, schroff, mal ein-, mal nachsichtig, aber immer besserwisserisch gebenden Militärarzt. Er genoss die sich steigernden Titulierungen vom "Militärarzt" zum "Chefarzt", vom "Lazarettkommandanten" zum "Stabsphysikus" und "Bataillonsmedikus", vom "Kriegsarzt" zum "Generalarzt", die Krull dem Oberstabsarzt zuteil werden lässt, als er sich in die Simulation von Epilepsie hineinsteigert. Manns Art zu lesen ließ die langen Satzperioden als natürlichen Redefluss erscheinen und stellte doch immer wieder auch die phonetische Entsprechung "eines wahren Hexensabbats von Fratzenschneiderei, einer ganzen Grimassenschlacht" dar, als die der Auftritt Krulls vor der militärarztlichen Kommission geschildert wird. Mann verfügte, das wurde deutlich, über Erfahrung im Vorlesen, artikulierte deutlich, die Modulationen, die er Personen und Situationen zuteil werden ließ, verrieten eigene Anteilnahme, wie sie eine solche beim Zuhörer erwecken wollten. Klang im wissenschaftlichen Befund über die Symptome der Epilepsie die schnöde Überlegenheit des Oberstabsarztes gegenüber dem "Herrn Kollegen vom Zivil" mit, so schlug im Bescheid der Ausmusterung und im Befehl zum Wegtreten die Genugtuung des Autors über die gelungene Simulation durch. Und gar Krulls Selbstrechtfertigung, dass "ein so erhabenes Gefühlsgut wie dasjenige der Freiheit (...) mit irgendwelcher Einspannung in ein plump tatsächliches Verhältnis schlechterdings unvereinbar gewesen wäre", durfte auch als eigene Lebensmaxime des Autors aufgefasst werden.

Die Lesung nahm eine knappe Stunde in Anspruch. Mann hatte zwar ein paar Mal abgesetzt, um einen Schluck Wasser zu nehmen, zwei- oder dreimal verlas er sich auch, musste neu ansetzen, schien am Ende nicht ganz zufrieden. Er wollte unbedingt nochmals "hineinhören". Auch Katia war daran interessiert, und so fuhr ich das Band zurück, um Stichproben abzuhören. Mann wie seine Frau waren ganz und gar "Ohr", lächelten bei den Ereiferungen des "Musterungsknaben" mit. Es zeigte sich, dass die wenigen Stellen von Versprechern und von Pausen von einem Redakteur und Toningenieur mühelos gelöscht werden konnten. Mann schien zufrieden, als ich ihm das erklärte. Ich sagte ihm zu, ihm den Sendetermin seiner Lesung im Deutschlandsender mitteilen zu lassen und bedankte mich für Empfang und Lesung.

Die Lesung kam schon Mitte Juni 1954 im Deutschlandsender, am 23. Juni auch im 1. Programm des Berliner Rundfunks zur Sendung. In der Zeitschrift Unser Rundfunk, Heft 27/ 1954, wurde die Sendung mit dem Vermerk angekündigt: "Inmitten der Arbeit an seiner unvollendeten fragmentarischen Erzählung um den Hochstapler Felix Krull empfing Thomas Mann einen Vertreter des Staatlichen Rundfunkkomitees der Deutschen Demokratischen Republik. Gerne erklärte sich der Dichter bereit, für den Demokratischen Rundfunk zu lesen. (...) So wie Thomas Mann bei seinem Deutschlandbesuch im Goethe-Jahr 1949 Frankfurt u n d Weimar besuchte, so ist seine heutige Lesung an alle Deutschen gerichtet." (Vom Korrespondenten des Berliner Rundfunks/ Deutschlandsender war ich also anonymerweise zum "Vertreter des Staatlichen Rundfunkkomitees" avanciert.)

Die Lesung führte zu giftigen Polemiken gegen Thomas Mann in westdeutschen Publikationsorganen, kam sie doch gerade zu dem Zeitpunkt zur Ausstrahlung, als vom 27. bis 29. Juni 1954 die von dem sowjetischen Außenminister Wladislaw Molotow angeregte Volksbefragung "EVG und Remilitarisierung oder Friedensvertrag und Abzug aller Besatzungstrupen?" in der DDR durchgeführt wurde und 93,6 Prozent aller Wahlberechtigten, zu denen auch die 16- bis 18-Jährigen gezählt wurden, für einen Friedensvertrag stimmten. In den Polemiken wurde natürlich auch giftigst in Erinnerung gebracht, dass Mann während der Kriegsjahre den Antikommunismus als "die Grundtorheit unserer Epoche" bezeichnet hatte.

Als ich mich Mitte August wieder in Ostberlin aufhielt, bekam ich Brecht, da er sich in seinem Landhaus in Buckow aufhielt, nur ans Telefon. Nach dem Anlass meines diesmaligen Berlin-Aufenthaltes fragend, wollte er wissen, ob ich denn nun "den Hochstapler" nach Berlin hätte bringen können, über den wir uns bei unserer letzten Begegnung im Mai unterhalten hatten. Als ich ihm berichtete, der sei inzwischen sogar schon über den Deutschlandsender und Berliner Rundfunk vorgeführt worden, fragte er nach, was denn Mann nun gelesen habe. Als ich ihm mitteilte, Mann habe das Musterungskapitel gelesen, in dem sich Krull durch allzu große Beflissenheit um die Dienstfähigkeit redet und ausgemustert würde, bemerkte Brecht nicht ohne Anerkennung: "Das ist schön. Selbst ein Hochstapler muss willkommen sein, wenn er die Gamaschenknöpfe hereinzulegen vermag, die ihn zum Marschieren bringen wollen. Also, wenn es so ist, wie Sie berichten, ziehe ich vor Mann meine Mütze!"

In seinem Tagebuch hielt Thomas Mann unter dem Datum Freitag, dem 28.V.54, fest: "Vormittags waren zwei Herrn vom Deutschen Sender im Auftrag Prof. Mayers da, um eine Krull-Aufnahme für morgen zu bereden. Soll für 1000 Mark das Militärkapitel lesen." Warum Mann von "zwei Herren" sprach, ist unverständlich, denn tatsächlich waren nur ich und Rosl Hillebrand anwesend. Die Aufnahme erfolgte auch nicht "im Auftrag Prof.Mayers", sondern der Chefredaktion des Deutschlandsenders.

Postskriptum

Ein Jahr später sollte ich Thomas Mann ein letztes Mal während der "Deutschen Schiller-Ehrung 1955" in Weimar begegnen, an der ich als Redakteur der Wochenzeitung Deutsche Woche, München, zu der ich übergewechselt war, teilnahm. Kulturminister Johannes R. Becher entwarf am 150.Todestag des Dichters das Schiller-Bild der DDR. Er nahm für seine Partei und die DDR in Anspruch, Schillers Tragödie, hervorgerufen durch den Widerspruch zwischen der ihn umgebenden gesellschaftlichen Rückständigkeit und seinem Streben nach Menschenfreiheit und echtem Vaterland, aufgehoben zu haben.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war dann der Auftritt Thomas Manns, der in Weimar seine Schiller-Rede im Wortlaut wiederholte, die er zuvor in Stuttgart gehalten hatte. Naturgemäß kam bei der Weimarer Festversammlung im Deutschen Nationaltheater weitaus besser als in Stuttgart an, dass Mann Schillers "Würde des Menschen" von der Befreiung von sozialer Not abhängig sah und aus Schillers Streben nach dem Universellen, der gesamten Menschheit, den Appell ableitete, diese Erde nicht in einem dritten Weltkrieg versinken zu lassen.

Es war ganz klar, dass das Auftreten Manns in Weimar sich nicht nur gegen die Ab- und Ausgrenzungspolitik, die die BRD gegenüber der DDR betrieb, richtete, sondern alle Kräfte ermutigen, wenn nicht musste, so konnte, den Kampf um die deutsche Wiedervereinigung trotz der Pariser Verträge nicht aufzugeben.

Auf einem Empfang im Hotel Elefant wurde dann auch ich von dem Hof machenden, dabei von seiner Tochter Erika und von Becher begleiteten Thomas Mann mit einem Händedruck bedacht: "Ah, Krull..."

Drei Monate später verstarb Thomas Mann.


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