Wir sind die Letzten

Alltag Überleben in Stendal-Süd

Dustin rennt. Er hält die Rennradpumpe fest in der Linken, holt mit dem rechten Bein Schwung auf dem Treppenabsatz der fünften Etage und saust los. Die Pumpe rasselt gegen die Geländersprossen. Ein eiserner Ton wächst im Treppenhaus, ein Eisenglockenton, zusammengesetzt aus 175 kleinen, schnarrenden, eisernen Glockentönen. Das Haus singt. Dustins Füße schlagen die Achtel. Dann der Paukenschlag - das ist die Haustür, die in den Rahmen kracht.

Dustin steht auf der Rostocker Straße in Stendal Süd. Die Krähen krähen. Hinter ihm das Haus Nummer 10 ist wieder ein tonloser Kasten, in dem seine Mutter lebt, seine Schwester Charlin, sein Bruder Dave, Ace, der ungarische Jagdhund mit 65 Zentimeter Risthöhe, und er - alle in der dritten Etage rechts. Aber das ist eigentlich egal - sie könnten sich die Etage aussuchen; sie könnten die Kinderzimmer über den ganzen Block verteilen. Die 10 ist sozusagen ihr Einfamilienhaus. Drei, vier Mal am Tag macht Dustin Hausmusik. Wenn das Haus singt, weiß die Familie, dass sie am Leben ist.

Da, wo Dustin jetzt steht, auf dem Eisenrost vor der Haustür, hat alles angefangen. Er war damals sechs Monate alt und wurde zusammen mit der Stehlampe und der Tujapalme in den dritten Stock geschleppt. Man hat ihn oben zwischen den Kleidersäcken abgelegt, da konnte er brüllen, ohne die Zeremonie zu stören, die unten ablief. Kohlmanns standen da, wahrscheinlich betrunken, Hannels, Herr Sokolowski mit dem eifrigen Gesicht, Binder und Parteiabzeichen, die alte Zickler, diverse Kinder, Dustins Mutter, einige Hunde und Conny - Conny B. Man spielte feierliche Schlüsselübergabe. Der Abteilungsleiter Wohnungswesen vom Rat der Stadt pries die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik, eine lachende, schwitzende Frau von der Nationalen Front verteilte Astern, Schorsch, der Sekretär der Wohnparteiorganisation glühte vor Glück, und ein Mann von der Zeitung rief: "Bitte recht freundlich!" Um jede Ecke bog ein Möbelwagen. Der Funktionär verkündete in Kundgebungston: "Die Partei hat Wort gehalten", und die Mieter klatschten.

Angela L. hatte es gut getroffen, denn sie war reich, kinderreich. Und so geriet sie auf die Sonnenseite des Lebens - vormittags Sonne vorne auf dem Balkon, nachmittags Sonne hinten in der Küche. Sie rannte nach Raufasertapete, Auslegware und einem Zimmerspringbrunnen mit Beleuchtung. Ein Traum von einem Zimmerspringbrunnen. Dann wurde es Winter. Und als Männer in ihre Wohnung kamen, die kleine Röhrchen an den Heizkörpern installierten - Wärmeverbrauchsmessgeräte - wusste sie, dass nunmehr Westen war.

Stendal Süd war das Letzte, das letzte Neubaugebiet der DDR. Ein niegelnagelneues Atomkraftwerk für den heimischen Gebrauch stand allerliebst nahebei und versprach Wohlstand und Schönheit. Irgendwie ist alles anders gekommen, was das Kraftwerk und was Wohlstand und Schönheit betrifft. Aber so anders nun auch wieder nicht, jedenfalls nicht für die Familie L. - Angela L. ist sich schön geblieben.

Im Keller liegt ein Schlafsack. Dustin hat die Familie zusammengetrommelt und die steht nun drum herum. Nur Dave nicht, denn Dave lernt Bankkaufmann und trägt jetzt fast immer eine schwarze Weste. So einer rennt nicht mehr in den Keller, wenn Familienalarm ausgebrochen ist. Ace bellt nervös, denn es stinkt nach Ratte, und der Sack stinkt nach Urin. Das sind zu viele Basisinformationen auf einmal für einen Jagdhund, der eigentlich unterm Küchentisch lebt. Charlin ekelt sich eindringlich; sie ist in jenem Alter, wo man sich vor allem ekelt. Frau L. schreit "nicht anfassen, Dustin". Die Haustür hat schon lange kein Schloß mehr. Frau L. schüttelt traurig den Kopf. Schließlich ist es jetzt quasi ihr Haus, da fühlt man sich ungern übergangen. "Kann er nicht klingeln und sagen, ich penne hier? Kann er doch machen, der Penner", sagt sie in den Raum.

Sie starren auf den Schlafsack, und es sieht aus wie eine Gedenkminute auf einen anonymen Toten. Sie stehen da, als wollten sie gleich singen. In diesem Moment bricht im linken Hauptrohr eine Lawine los. Da spült jemand, links, wo vor über drei Monaten die letzte Mietpartei ausgezogen ist! "Ich werde noch verrückt hier drin", flüstert Frau L. und Charlin drückt sich an sie: "Mama!"

Sie machen kehrt und rennen nach oben, drei Treppen. Vorbei an herabhängenden Tapetenfladen, Türen mit aufgebohrten Spionen und baumelnden Namensschildern und aus Salzteig handgeformten Befehlen: "Haxen abkratzen". Ace vorneweg, dann Dustin mit der Pumpe am Geländer, dann die irr kichernde Carlin, dann Angela L., Frau L., Jahrgang 54, eine drahtige Person in Hausfrauenjeans und pinkfarbenen Badelatschen, mit sperrigen braunen Locken und jungen Augen. Die drei Treppen bringen sie nicht um den Atem. Geübt ist geübt. Tür zu.

Vier Räume, 81 Quadratmeter mit Küche (und Fenster!), mit Bad, mit Balkon! Für 78 Mark! Die Werktätige Angela L. fühlte sich als vollwertige Bürgerin, der zu Liebe sich der Staat was einfallen ließ. Wenn sie jetzt angetanzt wären, die verflossenen Väter, diese treulosen Monster, diese lieblosen Schönlinge, sie hätte ihnen was zeigen können. Zum ersten Mal, dass jedes Kind sein Zimmer hatte. Und gebadet haben sie wie die Wilden - wie Wilde, die zur Zivilisation konvertieren. Zumindest so lange, bis der Warmwasserzähler kam.

Dustin, der kleine mit der blondierten Bürste, heißt nach Dustin Hoffmann. Er ist ein stadtbekannter Nachwuchs-Mittelstürmer. Der Sportreporter von der Lokalseite hat ihn einmal "Marschflugkörper" genannt. Ace heißt nach einem berühmten Vorbild aus einem amerikanischen Bergrettungsfilm. Dave, der Bankkaufmannslehrling, heißt sonderbarerweise nur nach sich selbst. Und Charlin heißt nach Charlin Tilten, der hysterischen Luzie aus Dallas. Wenn Jürgen Drews auftritt, reist sie bis Magdeburg, denn der Jürgen holt Charlin jedes Mal auf die Bühne, nennt sie "meine süße kleine Freundin aus dem Osten" und fasst sie um die Hüfte. Einige Mädchen in Stendal, die früher, als sie noch in Süd wohnten, in ihrer Clique waren, haben ihr deshalb schon Schläge angedroht. Selbst wenn die noch alle hier wären, wäre Charlin der hübscheste Teenager von Stendal-Süd, behauptet die Mutter. Sie kann es nur nicht mehr beweisen.

Eins, zwei, drei - vier Familien waren sowieso sofort arbeitslos. Die hatten gar nichts. Zuerst waren sie noch lustig, schliefen bis in die Puppen, die Männer liefen in Jogginghosen im Abstandsgrün herum oder reparierten Fahrräder im Treppenhaus. Dann wurden sie still - oder laut und betrunken. Von Frau Kohlmanns der Mann hat bei Coca Cola gearbeitet, und sie, also die Frau, war im Kindergarten, wurde aber dann auch rasch gekündigt, ohne dass sie genau sagen konnte, warum. Damals bekam Stendal-Süd einen Ruf. Es war von einem Tag auf den anderen das "Assiviertel". Als es immer schlimmer wurde, sagten die Stendaler "Ghetto", was sich Süd-Bewohner in Leserbriefen an die Heimatzeitung einige Male verbaten, bis ihnen auch das egal war.

Da war noch jede Menge Verkehr hier: Möbelwagen an jeder Ecke, in die die Leute ihre Schrankwandelemente Marke Zeutrie und ihre Tujapalme schleppten, jede Menge Polizei, die Ehepartner auseinander hielten, wenn sie sich im Suff den Tod an den Hals wünschten und mit dem Brotmesser fuchtelten, regelmäßig verkehrende Kehrmaschinen.

Jetzt ist alles aus. Jetzt hat Stendal-Süd keinen Ruf mehr, nicht mal einen schlechten. Es ist namenlos und taucht in der Zeitung nur noch hinter dem Begriff "Plattenbausubstanz" auf. Doch die Stadtverwaltung schickt immer noch regelmäßig Kehrmaschinen durch die Rostocker Straße, die gar nicht mehr dreckig werden kann. Nach den Kehrmaschinen kann man die Uhr stellen. Eine Kaufhalle, wie im Osten die Verbrauchermärkte heißen, gibt es noch. Sie hat das billigste Bier von ganz Stendal. Vor der Halle sitzen Männer auf den Stufen, die manchmal gelangweilt auf einen Block weisen, dessen Tür mit Brettern vernagelt ist: Zweiter Balkon von oben ganz außen - das waren wir.

Es ist, als wäre die Pest durchgegangen durch Stendal-Süd. Oder die Neutronenbombe gefallen. Menschen und Hunde hat sie abgeräumt. Nur die Bäume blühen tapfer und ohne Sinn. Und die Sippe der L´s hat sich auf Grund irgendeiner genetischen Anormalität als resistent erwiesen. Inzwischen rammeln schon die Feldhasen durch die Rostocker Straße, und Charlin hat von ihrem Kinderzimmerfenster aus gestern Abend zwei Rehe gesehen.

Die Familie Parterre links: So weit man weiß, lebt er - also der Mann - im Obdachlosenasyl. Und sie - also die Frau - hat wieder einen Neuen und ist am Bahnhof aufhältig. Hannels, die ganz zu Anfang hier gewohnt haben, sind nach drüben gezogen. Sie - also die Frau - hat in Stendal beim Theater gearbeitet, Tänzerin. Er - also der Mann - hat drüben was gefunden. Die haben´s gut abgefasst. Sokolowski, ja der! Sokolowskis haben ein Haus gebaut, ganz in der Nähe hinter dem Wäldchen. Charlin war einmal dort, weil sie mit der Tochter zur Schule ging. Das Haus hat einen Wintergarten nach Süden, in dem Sokolowskis Sukkulenten züchten und, hieß es in der Rostocker Straße, splitterfasernackt auf Klappstühlen sitzen, weil die Hitze unerträglich ist. Sie haben Charlin Schokoladenkekse angeboten, die sofort zerliefen, und Herr Sokolowski hat ihrer Mutter ausrichten lassen, nunmehr sei die Zeit gekommen, da jeder etwas aus sich machen könne. Da hat Charlin, als sie nach Hause lief, die ganze Rostocker Straße lang geheult. Was aber kein Problem war, denn dort sieht sie ja niemand mehr.

Alle im Haus haben sich geduzt. In der 10 ergab sich das Duzen durch das viele Feiern. Doch auch ohnedies - als die Wärmeverbrauchszähler nach Süd kamen, duzte man sich allmählich allgemein. Sogar die Kassenmädels in der Kaufhalle duzen ihre Kunden. Wenn es wahr ist, dass der Kapitalismus die Individualität aufstachelt, dann aber nicht in Stendal-Süd. Nicht, wenn man das gleiche Schicksal hat - so ziemlich den selben Energieverbrauch, die selbe Miete, die selbe Arbeitslosigkeit und dasselbe Stendal-Süd. Südler duzen einander. Und Angela L. ist ohnehin nicht der Typ, der sagt, du musst jetzt "Sie" sagen.

Das Feiern hat vor der Haustür angefangen. Der Dieter aus dem Fünften hat, als er arbeitslos geworden war, einfach einen Tapeziertisch aufgestellt und allerlei Zeug verkauft - Süßigkeiten, Feuerzeuge in Pistolenform, Mercedes-Schlüsselanhänger und natürlich Alkoholika - Büchsenbier und Goldkrone. Angela L. und Conny B. sind oft gar nicht daran vorbeigekommen, haben wie ein Türke auf dem Gemüsemarkt das Sortiment gepriesen und so Handel und Wandel in der Rostocker Straße belebt. Da sind die anderen Hausbewohner - außer Sokolowskis natürlich - auch nicht daran vorbeigekommen, und dann saßen alle unten im Abstandsgrün auf Küchenstühlen, spielten Roland Kaiser und Roger Withaker rauf und runter und tranken Dieters Gewinnspanne weg bis der Mond aufging. Wenn das Wetter schön war, ging es schon am frühen Nachmittag los, gleich nach Bärbel Schäfer. Schorsch, der frühere Wohngebietsparteisekretär, setzte sich dazu, glühte vor Glück und sagte: "Aus euch wäre ein richtiges sozialistisches Hausgemeinschaftskollektiv geworden." Und die Kohlmann rief: "Na und? Sind wir das etwa nicht?"

Conny hatte echtes Rothaar und ein starkes Becken. Angela L. und Conny B. - das war ein in ganz Süd berühmtes Pärchen. Als Conny arbeitslos wurde, begann sie das Leben zu genießen. Morgens frühstückte sie Sekt bei Angela in der Küche. Dustin und Charlin hingen da schon oben in Connys Stube zusammen mit Anne, Erik und Lisa, weil die ein Meerschweinchen und eine Spielekonsole hatten. Die Kinder hörten unten ihre Mütter lachen und wähnten, das Leben an sich sei eine herrliche Zeit. Gegen drei, kurz vor Bärbel Schäfer, trennten sich Conny und Angela voneinander und Conny kochte oben Spirelli für alle. Dustin schlief am liebsten gleich bei B´s, in Erics Zimmer, weil Ace, der Hund, oft sein Bett besetzt hielt. Manchmal musste Dustin aber mitten in der Nacht barfuß und im Schlafanzug runter in Mamas Wohnung flüchten. Vorbeugend, um seelische oder körperliche Verletzungen zu vermeiden. Denn Connys Mann kam vom Trinken heim und hatte einen Tobsuchtsanfall.

Conny wollte immer gern singen. Ihr Traum war es, einmal auf der Bühne zu stehen. Wenn der Mond aufging über Süd und auf dem Abstandsgrün noch die Hausgemeinschaft tagte, standen Angela und Conny im dritten Stock auf dem Balkon und sangen in eine Klobürste als gemeinsames Mikrofon: "Fremder Mann, schau mich an, du bist schuld daran, fremder Mann, dass ich nicht schlafen kann". Da wurden auch auf der gegenüberliegenden Seite der Rostocker Straße die Fenster hell.

Einmal gab es eine Romanze. Da war Connys Bruder zu Besuch. Eigentlich wollte er nur kurz bleiben, vielleicht um Connys Mann zu vermöbeln. Aber er blieb und blieb. Nachts stand er auf dem Balkon und rauchte, und unter ihm stand Angela auf dem Balkon und rauchte auch. Dann haben sie sich gegenseitig die Sterne gezeigt. Er konnte nicht runterkommen, weil Ace sofort das ganze Haus zusammengebellt hätte. Und sie konnte nicht hochkommen, weil - außer Dustins Behelfsbett in Erics Kinderzimmer - alle Betten besetzt waren.

Conny ist verschollen. Ihr Mann sowieso. Und Anne, Erik und Lisa irgendwie auch. Conny war nicht mutig genug, einen Möbelwagen vor die Hausnummer 10 zu bestellen, sie wollte Angela nicht kränken. Deshalb hat ihr Mann Stück für Stück die Schrankwand zerlegt und tagelang in seinem alten Opel weggefahren. Und Angela hat so getan, als sähe sie nichts. Zum Schlus sind Conny, Erik, Lisa, Anne und das Meerschwein eingestiegen. Und nun sind sie nicht mehr da.

Charlin sagt finster, wenn sie auf die tote Rostocker Straße starrt: "Im nächsten Jahr werde ich siebzehn. Und danach, danach werde ich achtzehn!" Angela L. aber sagt: "Ich werd wahrscheinlich hier das Licht ausmachen." Der Letzte macht das Licht aus, hieß es, als die halbe DDR in den Westen ging. Das ist jetzt elf Jahre her. Höchste Zeit für die Familie L.. Zeit wofür? Und wohin?

So lange Frau L. ihren Balkon hat, will sie nicht wegziehen. Von diesem Balkon aus hat sie zweimal mit angesehen, wie ein Kind überfahren wurde, damals, als sich alle die schnellen Autos aus dem Westen geholt hatten. Zweimal hat sie das Unglück kommen sehen, zweimal schrie sie aus Leibeskräften hinunter auf die Rostocker Straße. Das verbindet, da zieht man nicht so leicht weg. Vom Balkon aus starrt sie jeden Abend in die blinden Fenster gegenüber, und manchmal ist ihr, als ob sich etwas dahinter bewegt. Klar, sie würde auch gern ein Haus haben, wie die Sokolowskis. Die Banken haben ihr viele Werbezettel in den Briefkasten gesteckt, auf denen steht, dass sie leicht zu Kredit kommen könne, denn sie sei ja reich, kinderreich. Aber für ein Haus, das weiß sie, braucht sie einen Mann, und einen Mann gibt es nicht in Stendal-Süd.

Über der Couch mit der blauen Felldecke hängt bei Familie L. ein Bild in Öl. Angela kaufte es beim Vietnamesen. Es zeigt einen See im Dämmerlicht, umsäumt von Krüppelkiefern. Die Sonne über dem See, behauptet Frau L., geht gerade auf. Aber ganz sicher ist sie sich da nicht.

Auftritt Dustin, Fahrradpumpe in der Linken. Rasender Ritt vom fünften Stock bis auf die Straße hinaus, Glockenklang, Paukenschlag. Kindheit ist überall schön. Oder fürchterlich.

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00:00 05.10.2001

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