Women in black

JUGOSLAWIEN Women in black

Sie bezeichnen sich als Aktivistinnen einer Demokratisierung der post-sozialistischen Gesellschaft in Serbien - ihr Widerstand gegen das "System MilosŠevic´" stützt sich dabei auf keine zentralistische Organisation, kennt keine Hierarchien und keine exponierten Führungspersonen. - Women in black reiht sich in eine Bewegung ein, die gewaltlose Aktionen mit kreativen Ideen und gelungener Provokation zu vereinen versteht - im Interesse eines demokratischen und dezentralisierten Rechtsstaates Jugoslawien, in dem die Menschenrechte respektiert werden. Die Teilnahme von Women in black am Interkontinentalen Forum der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist nicht zuletzt deshalb von einiger Brisanz, weil kurz zuvor - am 24. September - in der Bundesrepublik Jugoslawien Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden, bei denen ein Sieg des Oppositionskandidaten Vojislav Kostunica gegen Staatschef Slobodan MilosŠevic´ nicht ausgeschlossen wird und - im Falle einer Manipulation der Ergebnisse - mit massiven Bürgerprotesten zu rechnen ist. Nach Übergriffen durch die serbische Polizei hat sich amnesty international extrem beunruhigt über die Sicherheit von Women in black geäußert.

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