Gesetzlich sanktionierter Totschlag

Zwangsbeschneidung - Deutsches Parlament will Totschlag gesetzlich zulassen. Resolution für ein entspechendes Gesetz von CDU/CSU, FDP und SPD schon verabschiedet.
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Nimmt der Bundestag Totschlag billigend in Kauf? Legalisierung von Zwangsbeschneidung würde Totschlag sanktionieren.

Im Vorauseillenden Gehorsam hat die Blockpartei CDUCSUFDPSPDGRÜNE den konservativen Religionsverbänden versprochen wieder Rechtssicherheit bezüglich des Rituals der religiösen Beschneidung von Säuglingen und Kindern zu schaffen. Eine gesetzliche Regelung soll her, so schnell wie möglich, bis Herbst dieses Jahres, um die Unsicherheit, die durch das Kölner „Beschneidungsurteil“ bei Anhänger des archaischen und barbarischen Rituals der Beschneidung und Ärzten verursacht hat zu beseitigen. Eine Resolution, die sich für die Praxis der Genitalverstümmelung bei Kindern ausspricht, hat ein Teil der Einheitspartei Deutschlands, CDU/CSU, FDP und SPD, ja schon abgegeben. Ein anderer Teil, Bündnis90/Die Grünen, ziert sich noch ein wenig, wie eine Jungfrau in der Hochzeitsnacht, Aber auch die werden schlussendlich ins Bett steigen und die Beine breit machen.

So weit so gut. Dass unsere Volksvertreter sehr Anfällig für Lobbyarbeit sind haben sie ja schon öfters bewiesen. Sicher haben einzelne Abgeordnete für die Resolution mit der Faust in der Tasche gestimmt, in der Hoffnung, dass ein wie auch immer geartetes Gesetz von BVerG oder EUGH wieder kassiert wird.

Fakt ist: Durch den perversen Vorgang der Beschneidung sterben Babies (s.h. Statistik zur MORTALITÄT durch Beschneidung -> http://www.noharmm.org/incidenceUS.htm ).

Defakto bedeutet das, dass das Parlament ein Gesetz verabschieden möchte, dass TOTSCHLAG billigend in Kauf nimmt. Gesetze, die das Töten von Menschen sanktionierten hatten wir schon einmal in Deutschland und die haben schlussendlich Menschen auf die Selektionsrampen von Auschwitz gebracht.

Ein Gesetz, das den Tod von Säuglingen in Kauf nimmt, hat abgesehen von den anderen Rechtsverletzungen, keine Chance vor dem BVerfG oder dem EUGH.

Egal wie niedrig die Mortalität durch das Zwangsbeschneiden von Babies ist, ein zum Überleben nicht notwendiger, körperlicher Eingriff an nicht zustimmungsfähigen Menschen, bei dem auch nur die Möglichkeit besteht, dass er ums Leben kommen könnte, muss verboten bleiben und darf auf keinen Fall durch den Gesetzgeber sanktioniert werden.

Ich sage: WEHRET DEN ANFÄNGEN

Unterstützen Sie die Bundestagspetition der Deutschen Kinderhilfe.

PS: die Mailadressen der Bundestagsabgeordneten sind wie folgt aufgebaut: Vorname.Nachname@bundestag.de

10:56 21.07.2012
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Geschrieben von

der-Splitter-im-Auge

Freidenker, Kommunist und Treibhauseffekt->
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der-Splitter-im-Auge

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