Markus G. Sänger

Meine Bücher "Der Virologische Magnet" (Hardcover & Kindle), sowie "Jenseits der Schrottgrenze" (Kindle) gibt es hier: http://amzn.to/108gPqY
Schreiber 0 Leser 1
Markus G. Sänger
RE: Twitter, quo vadis | 09.11.2015 | 21:26

Hi Thomas, ja das unfreiwillige Entfolgungsproblem is in der Tat ein weiterer Bug, der sehr ärgerlich ist. Ist mir selber auch schon des Öfteren passiert. Das mitd en E-Mails kannst Du allerdings in den Einstellungen deaktivieren, dann bekommmst Du keine Vorschläge mehr. Aber generell hast Du absolut Recht. Das System sollte duchaus merken, wenn man jemanden blockt und diesen Account dann nicht mehr als Kontakt vorschlagen.

Viele Grüße vom Markus

RE: Ich brauche keine Angst, ich habe Ustinov | 18.08.2014 | 10:03

Hallo Ch.Paffen,

lieben Dank für Deine Worte. Es ist nun einmal eine Lebenseinstellung sich nicht ständig von den immer gleichen Abgründen der Menschheit einschüchtern zu lassen.

Liebe Grüße,

Markus

RE: Ich brauche keine Angst, ich habe Ustinov | 18.08.2014 | 10:02

Hallo Ch.Paffen,

lieben Dank für Deine Worte. Es ist nun einmal eine Lebenseinstellung sich nicht ständig von den immer gleichen Abgründen der Menschheit einschüchtern zu lassen.

Liebe Grüße,

Markus

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 02.04.2014 | 14:20

Da würde ich nun widersprechen - es gibt absolut Menschen ohne künstlerisches Potenzial. Und das meine ich nicht abwertend, das ist ein Fakt. Dafür kann ich nicht rechnen. Punkt.

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 02.04.2014 | 14:19

Ich sage mal so, als grafisch Tätiger, kann ich den ganzen Tag etwas tun, das mir etwas bedeutet, also verspüre ich nicht den Schmerz der verschwendeten Zeit. Zudem ist ja nicht nur die Zeit, in der man Kunst erschafft, sondern das Ganze drumherum, netzwerken,Kontakte machen und pflegen etc. Und das läuft ja nunmal den ganzen tag über.

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 02.04.2014 | 12:35

Das so zu sehen kann ich Ihnen natürlich nicht nehmen. Und dass es Spartenkanäle gibt - ja natürlich - unterstützt ja dann eher meine These, dass die Masse sich ebenso wenig die Mühe macht Spartenkanäle zu schauen, wie auf "Szene-Veranstaltungen" zu gehen.

Ich denke, was hier insgesamt in beinahe allen Kommentaren untergegangen ist, ist die Tatsache, dass ich mich überhaupt nicht an Sie wende - die ja alle gewiss sehr aufgeklärt und bewusst Kunst konsumieren - sondern mich schlicht darüber echauffiere, dass die Masse so träge ist. Und Sie haben mir bislang nicht deutlich machen könne, worin hier Ihr Problem liegt.

Es ist eine subjektive, ganz reale Beobachtung aus einer sehr persönlichen Sicht heraus unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus meiner unmittelbaren Umgebung.

Ich habe doch nicht einmal etwas dagegen, dass ttt immer das gleiche sendet. Ich habe etwas dagegen, dass Menschen, die sich kunstinteressiert schimpfen, explizit aufgrund dieser einseitigen Berichterstattung so tun,als gäbe es nur das, was im Format-TV oder bei Massenausstellungen oder auf Mainstream-Konzerten in Arenen gezeigt wird. DAS ist doch im Grunde der Punkt, und der steht sehr deutlich im Text ;-)

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 02.04.2014 | 09:26

Es geht mir in der Tat nicht darum, einen bestimmten Musik- oder sonstigen Kusntstil zu propagieren oder als besser als andere darzustellen. Welche Richtung ist mir schnuppe. Nur, ist die Berichterstattung - gerade beim Beispiel ttt - eben sehr einseitig. DAS prangere ich an. Und den vielzitierten "Kotzreitz" bekomme ich nicht wegen der netten Soulsängerin, sondern weil es IMMER die nette Soulsägerin ist. Ich sehe den Bildungsauftrag NICHT erfüllt, mit monothematischen Berichten und bin auch strikt dagegen, dass das von uns allen mitfinanzierte TV an irgendeine Quote gebunden sein sollte. Ganz im Gegenteil, das können sich gerne die privaten Sender für ihre Werbekunden auf die Fahnen schreiben.

Spannend finde ich hingegen Eure Unterteilung in : Wer mit seiner Kunst Geld verdient ist Profi, alle anderen machen das als Hobby. Das habe ich SO nirgendwo geschrieben, genauso wenig, dass es verwerflich ist Geld mit Kunst zu verdienen. Mir geht es schlicht um die Tatsache, dass man gemeinhin voraussetzt, DASS man wirklich ernsthaft nur Kunst schaffen kann, wenn man sich dieser vollzeit widmet. Dem ist - meiner Meinug nach - eben NICHT so. Ja, stimmt, handwerkliche Übung ist imme wichtig, egal was man tut, aber auch wenn man anstelle von 10 Stunden jeden Tag nur 2 Stunden für seine Kunst aufwenden kann, würde ich eine gewisse Routine unterstellen. Und Inspiration kann man nicht verlernen. Darüber kann man gerne diskutieren, aber eben das ist meine Meinung.

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 01.04.2014 | 22:14

Eins noch kurz hinterher. Warum geht eigentlich bei politischer Musik immer direkt die Zeigefinger-Schublade auf? Hört eigentlich jemand von Ihnen politische, lyrisch spannende Musik jenseits von Deutschrock-Getue? Entschuldigung, es soll kein Angriff sein, aber ich befürchte schlicht nicht denselben Horizont.

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 01.04.2014 | 22:10

Danke für das Statement. Wenn Sie meinen ich wolle Kunst in gut und schlecht einordnen haben Sie mich missverstanden oder ich mich missverständlich ausgedrückt. Genau das Gegenteil ist meine Meinung. Kunst ist immer gleich viel Wert. Eigentlich geht es sogar dezidiert genau um diesen Punkt. Der zweite Punkt ist, es geht mitnichten um erhobene Zeigefinger, die verabscheue ich genau so wie sie. Mir geht es um ehrliche Meinungen, und ja, da kann gerne gute Laune verbreitet werden. Wenn es sich dennoch wiederholt um akzentlosen Konsensbrei handelt, macht es mich etwas ratlos und lässt mich Fragen über die Kritikfähigkeit unserer Gesellschaft aufwerfen. Was nun Konsensbrei oder ambitioniert ist, das entscheidet ohnehin jeder für sich alleine. Daher äußere ich mein Meinung ja auch in einem Blog. Meine Meinung, nicht mehr und nicht weniger.

RE: Ein offenes Wort zur Subkultur | 01.04.2014 | 19:17

Ja, okay. Ich gebe Dir Recht. Ich habe in den Wald gerufen und es schallte zurück. Den Schuh ziehe ich mir an. Ist auch eigentlich weniger meine Art, dennoch hatte ich gestern die notwendige Portion Wut im Bauch, um sie mit Kraftausdrücken zu untermauern. Ich räume auch gerne ein, dass ich diese Gründe in dem Artikel nicht nenne, das jedoch in der Tat aus Gründen. Mir erschließt sich nur nicht ganz in welches Wespennest des Herrn weiter oben ich gestochen haben könnte, um derart persönliche Beleidigungen zu provozieren. Aber scheinbar hat er sich hier oder da doch wieder gefunden.