Detlef Bosau

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RE: Geht der Streit weiter? | 02.08.2013 | 17:02

Zu den Filmen: Es ist scheißegal, ob die Filme alt sind oder nicht, solange "Wolfgang Ksoll" das hier ungestraft verharmlosen darf, ist die Frage, ob man dafür den "Freitag" mal wegen der Öffentlichen Belobigung und Billigung von Straftaten zur Verantwortung ziehen soll.

Ich mache aus meinem Herzen keine Räuberhöhle, für mich ist die angemessene Strafe für rituelle "Beschneider" die Todesstrafe, nicht mehr, nicht weniger.

Und mit Fundamentalismus hat das nichts zu tun. Ich betrachte dieses "Ritual" als völlig vertiert und völlig entmenscht, so etwas darf in einer zivilisierten Gesellschaft nicht geduldet werden. Und von mir aus sollten die Filme über die Beschneidung in jeder Stadt, an jeder Litfaßsäule, an jeder Haltestelle etc. so lange gezeigt werden, bis wir in Deutschland keinen einzigen rituellen Beschneider mehr haben und Eltern, die ihre Kinder im Ausland verstümmeln lassen, mit aller Härte des Gesetzes bestraft werden.

Was Religionen angeht: Es geht nicht darum, was Religionen dürfen und was nicht. Es geht darum, ob sich ein zivilisiertes Land erlauben darf, Religionen zu dulden. Meine Antwort darauf ist: Nein.

Und die Tatsache, daß Religionen über "Beschneidungen" reden, unterstreicht, daß religiöser Glaube und Verhaftet sein in Religionen als Krankheit gewertet werden und entsprechend angegangen werden müssen.

Gustl Mollath sitzt für weniger in der Psychiatrie. Das nur ganz am Rande.

RE: Geht der Streit weiter? | 31.07.2013 | 16:56

Es wäre glücklicher, wenn nicht der Streit weiterginge (und wir hier nochmal 10 Jahre rumlabern, während Kinder verrecken oder verstümmelt werden) sondern stattdessen Par. 1631d BGB endlich kassiert würde und auch Beschneidungsverharmloser, wie hier Wolfgang Ksoll, auf der Stelle und unverzüglich zur psychiatrischen Begutachtung ins LKH kämen, sollte sich der Mann als krank herausstellen, hat er den Rest seines Lebens im LKH weggesperrt zu werden, anderenfalls wegen Aufforderung zum Kindesmißbrauch für den Rest seines Lebens in den Knast zu wandern. Und gleiches hat mit allen "Mohelim" und "Sünnetci" zu geschehen oder wie diese Kinderschänder sich auch immer nennen. Was hier geschieht, ist Kinderschänderei und schwere Körperverletzung und genau so ist dies auch zu ahnden. Aber vermutlich wird wieder einmal gar nichts passieren, weil Deutschland vor den religiösen Lobbys und vor den tatsächlich regierenden (i.e. Besatzungsmächten) brav zusammenzuckt.

Feige wie immer.

Besonders aufregen tut mich dabe das unglaubwürdige Geheul von Ärzten und Juristen, wie schlimm das alles sei - nur passiert dann nichts und die Leute legen sich brav wieder schlafen.

1933 bis 1945 haben die Leute wortlos daneben gestanden als Juden abgeschlachtet wurden, heute stehen Leute wortlos daneben, wenn Jungen abgeschlachtet werden, Deutschland verreckt noch mal an seiner bodenlosen Feigheit.

RE: Geht der Streit weiter? | 31.07.2013 | 16:45

Es gibt keine medizinischen Vorteile der Beschneidung, und auch in den USA ändert sich die Posisition der Ärzte dauernd.

Sie persönlich fordere ich auf, hinsichtlich der Vorteile der Beschneidung nicht zu lügen. Es geht bei der Zwangsbeschneidung von Jungen um übergriffige Pädophilie und wenn Sie hier weiter Vorteile dieser Verstümmelung herbeilügen, werde ich gegen Sie Strafanzeige wegen Anstiftung zum sexuellen Kindesmißbrauch und wegen Verdachts auf Pädophilie erstatten, nur um das klarzustellen. Ich werde in gleicher Weise auch Ihren Beitrag melden, denn die Befürwortung von Genitalverstümmelung ist eine klare Aufforderung zur schweren Körperverletzung und es ist eine Schande, daß man Ihnen das durchgehen läßt und Sie noch nicht in Untersuchungshaft sitzen.

RE: Geht der Streit weiter? | 31.07.2013 | 14:47

Es ist ganz einvach. Finland hat die religiöse Beschneidung verboten, still, leise, es hat niemand kommentiert. Deutschalnd wird sie nie verbieten, denn in den USA ist das ganze halbwegs Pflicht und es gibt einschlägige Lobbys, die haben auch Telefon zu den USA und es gibt den Besatzungsvorbehalt.

Deutschland wird nicht erlaubt, die Beschneidung zu verbieten.

Das hat denselben Grund wie PRISM und wie das heißt:

Deutschland ist nicht souverän, Deutschland ist ein besetztes Land, und wie mir jemand sagte, hat Präsident Obama das letzte bei einem Truppenbesuch auch so wörtlich gesagt: "Deutschland ist ein besetztes Land - und das wird auch so bleiben."

Wir haben fast jede Woche wegen der MGM Todesfälle, in Israel ist es zu wenigstens einer Amputation "des vorderen Penisdrittels" gekommen, da können noch so viele Jungen als Leichen oder als Kastraten enden - Deutschland wird die Beschneidung nicht verbieten dürfen, und wenn die Siegermächte die Feindstaatenklausel ziehen. Alles andere ist nur Show. Es geht um die Frage der Souveränität - und sonst um gar nichts.

RE: Geht der Streit weiter? | 31.07.2013 | 14:38

ad 1: Und wenn es deutsche Pädiater wären: Wo wäre das Problem? Machen Sie jetzt Hitler rückwärts und hetzen gegen Deutsche?

ad 2: Wir hatten in San Francisco einen Anlauf zum Verbot der Beschneidung, amerikanische Pädiater sind dagegen, israelische (sic!!!!!!) Pädiater sind dagegen, AFAIK hat Finland die religiöse Beschneidung unaufgeregt verboten - d.h. Sie kennen Ihr related work nicht.

Am Ende Ihres Elaborats schwadronieren Sie von empirischen Hinweisen auf die Nützlickeit der Beschneidng, Sie wollen mal einen solchen benennen? (Ich nehme Ihnen die Arbeit ab: Es gibt keinen.)

Sie haben Sich also offenkundig nicht mit dem Thema befasst - dafür aber was gesagt. Doch, das ist beachtlich.

RE: Geht der Streit weiter? | 31.07.2013 | 14:03

Und täglich grüßt das Murmeltier.

Wenn ich mich irgendwo äußere, werde ich bisweilen gefragt: "Herr Bosau, was bezwecken sie mit ihrer Äußerung?"

Und so frage ich: Was soll der Artikel?

Also entweder ist uns die Beschneidung egal, dann sollten wir die Klappe halten.

Oder wir halten die FGM und die MGM für gleich, das ist der Stand der Wissenschaft, dann sollten wir die Konsequenz haben, das Jungenverstümmelungsgesetz Par. 1631d BGB endlich zu kassieren und durch ein Kinderverstümmelungsgesetz zu ersetzen, daß auch die FGM erlaubt. Ich meine dies ernst und habe dies auch Tonio Walter so geschrieben.

Oder wir kassieren Par. 1631d BGB und verbieten FGM UND MGM.

Nur: Das wird nicht passieren. Denn a) werden Juden und Muslime wieder aufheulen, b) werden die Leute Auschwitz brüllen, c) werden die Leute Eichmann brüllen und e) werden wir diskret daran erinnert werden, daß Deutschland kein souveränes Land ist.

Konsequenterweise sollten alle Deutschen unabhängig vom Geschlecht beschneiden und im übrigen das Maul halten. Ich habe hier zuviel Maulhelden erlebt, die großartig gegen die Beschneidung gewettert haben - und am Ende hatten wir den Paragraphen 1631d BGB - und das Grundgesetz war faktisch abgeschaftt.

Meine Konsequenz: Ich werde am 22. September nicht zur Wahl gehen. Ich wähle gerne eine souveräne Regierung in einem souveränen Land. Eine vom alliierten Kontrolrat eingesetzte Vasallenverwaltung, jemand anders hätte die Jungenmetzelei nicht einmal kontempliert sondern die Täter und Befürworter lebenslang ins Gefängnis oder in Sicherungsverwahrung genommen, wird die Beschneidung nicht verbieten. Sie will es nicht, sie kann es nicht, vor allem aber: sie <b>darf</b> es nicht.

RE: "Der Staat muss die Schwachen schützen" | 22.07.2012 | 12:34

Die Lügerei hier ist unerträglich. @Wolfgang Ksoll. "Fehlende Beschneidung" löst keinen Gebährmutterhalskrebs aus. Sie verbreiten da schlicht Lügen und haben keine Ahnung, wovon sie reden. Auch das vielbeschriebene "Smegma" ist nicht cancerogen, dazu wurden schon fast pervers anmutende Tierversuche gemacht, wo man weiblichen Tieren Smegma kilogramweise appliziert hat - es passierte nicht.

Vielleicht einigen wir uns darauf, das gilt auch für mitlesende Medizinier, daß wir Korrelation und Kausalität trennen - ohne eine saubere Kausalkette sind solche Spinnereien nicht akzeptabel, wir swind hier doch beim Jungen aus Neu Delhi, der in die Hände klatscht. Warum klatschst Du in die Hände? Um die Elefangen zu treiben. Aber hier sind doch gar keine Elefanten? Ja, eben drum.

Medizin ist immer in der Gefahr zu einer Pseudowissenschaft zwischen Köhnlechner und Hanussen zu entarten. HIer erwarte ich auch von Mediznern Selbstkritik und rudimentäres wissenschaftliches Arbeiten.

Ein zweites. Mir wurde beim Focus der Hinweis wegzensiert, daß iwir hier dauernd die männcliche Beschneidung mit der pharaonlischen Beschneidung vergleichen.

So pervers _jede_ Beschneidung ist, so sehr sind Formen der "milden Sunna", wo teilwiese die Klitorisvorhaut nur eingeritzt oder eingestochen wird, durchaus harmloser als u.a. die amerikanische Penishäutung mit Enffernung der meisten Penishaut, Ausschneiden des Frenulums, unter Beschneidungsfetischisten wird dann noch der "Eichel Cut" propagiert, da ist eine Durchtrennung von Dorsalnerven (soweit, daß die Erektionsfähigkeit gerade noch erhalten bleibt) der "Höhepunkt" des ganzen.

Können wir also bitte endlich mit der Wimmerlüge von der harmlosen Knabenbeschneidung und der widerlichen Frauenbeschneidung zu schwadronieren, das ist aus medizinischer Sicht ganz einfach Schwachsinn.

Es ist ja nett, daß der Focus sowas wegzensiert, das zeigt doch aber, worum es geht: Wir haben hier in Deutschland bereits inhaltilche Zensur von Kommentaren, wir haben in Deutschlan keine freie Presse mehr.

RE: "Der Staat muss die Schwachen schützen" | 17.07.2012 | 19:37

Herr Ksoll, noch einmal ganz langsam.

Wir reden hier über religiöse Beschneidungen.

Es hieße, das Kind mitstam dem Bodensee auszuschütten wegen eines von 100 Jungen, der mit 12 Jahren eine Phimose hat, die chirurgisch korrigiert werden muß (und ungefähr darum geht es) den übrigen 99 die Sexualität zu rauben.

Und was den Opa angeht: Wenn jemamit mit 60 Jahren an Altersdiabetes erkrankt, dann gibt es dafür in den allermeisten Fällen eine bessere Vorbeugung als die Beschneidung. Ich mach mal eine Anleihe bei Monika Gruber: "Friß die Hälfte und beweg dich gefälligst."

Ansonsten suchen Sie sich doch bitte mal andere Schablonen als die Werbebroschüren der Beschneidungsmafia.

RE: "Der Staat muss die Schwachen schützen" | 17.07.2012 | 13:56

Herr Ksoll, wenn die Vermengung von MGM und FGM unsachliche Demagogie ist, dann frage ich mich, warum Anthropologen wie Desmond Morris und Irenäus Eibl-Eibesfeldt den Standpunt von Herrn Bahls seit Jahrzehnten in ihren Büchern vertreten.

Ich frage mich auch, warum der jüdische Gelehrte Moses Maimoniides den Zweck der Beschneidung damit beschreibt, daß die Geschlechtsorgane soweit geschwächt werden sollen, daß sie zwar noch funktionieren, aber keine überflüssige Lust mehr zulassen.

Auch schreibt Maimonides (etwa 1135 bis 1204) daß die Beschneidung keinen organischen Mangel heile (Gott hat da nicht was drangelassen, wie jetzt etliche Rabbiner schreiben, und der Mensch müsse dies korrigieren) sondern um einen moralischen Mangel.

Es erstaunt dann doch, daß u.a. Rabbi Ehrenberg (letzte Woche bei Anne Will) offenbar das Schrifttum eines der bedeutendsten jüdischen Religionsgelehrten aller Zeiten nicht kennt. Oder nicht kennen will, denn wenn der an einer Thora-Talmud-Hochschule studiert hat, kennt der jede Silbe von Moses Maimonides auswendig.

In einem Film über sexuelle Praktiken in Afrika wurden ausdrücklich die westafrikanischen Dogon gelobt, sie würden sehen, daß die FGM der MGM genau entspreche, was die moderne Wissenschaft heute erst festgestellt hätte.

Es ist dasselbe. Das Ziel ist die totale Lustzerstörung, nur soll gerade noch soviel erhalten bleiben, daß der Mann erektions- und zeugungsfähig bleibt.

Das, und ganz genau das, ist der Zweck der jüdischen Beschneidung, und das wissen die Rabbis und Mohelim auch, das hat Moses Maimonides vor Jahrhunderten aufgeschrieben, das ist an jeder Thora-Talmud-Hochschule Lehrstoff.

Und wenn Rabbis und Mohelm öffentlich etwas anderes behaupten, dann lügen sie vorsätzlich.

RE: Beschneidung verbieten, Religion beseitigen | 12.07.2012 | 13:09

In einem Kommentar auf der Süddeutschen hat jemand gerade Michael Wolfsohn diesen Satz zugeschrieben:"Wenn die Beschneidung das einzige ist, was einen Juden ausmacht, dann ist es um das Judentum schlecht bestellt."

Ihr Autor schreibt, daß die Beschneidung die jüdische Identität ausmacht. Dann sollte sich das Judentum doch bitte in Beschneidismus oder Beschneidungsreligion umbenennen. Das wäre dann freilich keine Religion sondern eine hochgrardige psychische Störung und gehörte nicht in ein Gotteshaus sondern in eine geschlossene Abteilung.