deviant libertine

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Der Coup der Milliardäre | 04.08.2011 | 23:49

@Zweibein und @ebertus

Als Ausgangspunkt eigener Recherche sei dieser "Rant" eines anonymen Users auf reddit empfohlen: STOP THE KOCH BROTHERS. They are trying to end the War on Drugs and increase civil liberties. www.reddit.com/r/politics/comments/frrth/stop_the_koch_brothers_they_are_trying_to_end_the/

Dieser Beitrag ermöglicht übrigens einen interessanten Einblick in das Innenleben eines echten amerik. Rightwingers, wie man ihn sich vorstellt.

Es ist in der Tat so, wie es salvo und Pickelhaube geschrieben haben, dass hier v.a. das Cato Institute und die Reason Foundation gemeint sind. Letztere publiziert mit "Reason" ein Magazin, das genau das widerspiegelt, was viele hier nicht verstehen können (oder wollen): die polit. Linie ist einerseits klar gesellschaftsliberal (Drogenlegalisierung, Anti-Krieg, Orientierung an Bürgerrechten usw.) und andererseits ein radikaler Wirtschaftsliberalismus.

Es gibt aber noch weiteres:

- 20 Mio. $ Spende an die ACLU, um gegen Bush's Patriot Act zu kämpfen: www.lasocialdiary.com/node/125921
- ganz allgemein übersteigen die Spenden an Kulturinstitutionen übrigens auch die Spenden an polit. Organisationen um ein vielfaches, z.B. alleine 100 Mio. $ an das New York State Theater: en.wikipedia.org/wiki/David_H._Koch#Philanthropy
- hier eine Übersicht, die man allerdings nur noch im Google Cache findet: webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:ITSvRZaFr6EJ:www.facesofphilanthropy.com/david-h-koch/+david+koch+aclu=1=en=clnk=us=firefox-a=www.google.com

Das so auf die Schnelle.

RE: Der Coup der Milliardäre | 04.08.2011 | 15:34

Man mag über die Gebrüder Koch und die Tea Party denken, was man will. Man sollte aber nicht vergessen - und das tun praktisch alle Medien in Europa -, dass sich von den Kochs finanziell unterstützten und z.T. auch gegründeten Think Tanks einige für so hehre Ziele wie z.B.

- Legalisierung gleichgeschlechtlicher Ehen,
- Drogenlegalisierung, oder
- massiven Rückbau des Verteidigungsbudgets

einsetzen. Aber das passt dan irgendwie halt nicht in das Schwarz-Weiss-Schema der Journalisten ...